Aktion #wessenfreiheit 5.-6.6.18

Pressemitteilung:

Fachgebiet Geschichte und Theorie der visuellen Kultur und Projekt „Chancengleichheit
sichtbar machen!“ der Zentralen Frauenbeauftragten der Universität der Künste Berlin
Aktion der Universität der Künste Berlin im Rahmen von #wessenfreiheit – Bundesweite
Aktionstage (http://wessenfreiheit.de/) am 5. Juni 2018 ab 9.45 Uhr an allen Standorten der Universität der Künste Berlin

PM_#wessenfreiheit_5.6.18-1

Wir sind eine Intervention! Wir sind der Abgesang heteropatriachaler Strukturen! Wir hinterfragen die falschen Freiheiten im System Kunst!
Die Performance-Aktion im Rahmen von #wessenfreiheit fragt, um #wessenfreiheit es bei der Freiheit der Kunst geht? Wie oft und auf welche Weisen ist die sogenannte Freiheit der Kunst zum Freibrief für eine Einschränkung der Freiheit von Frauen* in der Kunst geworden?

#Metoo ist seit mehr als einem halben Jahr pars pro toto für sexualisierte Gewalt und den
persönlichen wie institutionellen Missbrauch von Macht am Arbeitsplatz, im eigenen Haushalt – und in der Kunst, samt seiner Institutionen wie Kunstuniversitäten, Galerien und Museen. Statt über die Facetten institutionalisierter Gewalt und (Hetero-)Sexismus, Rassismus und Klassismus im
System Kunst zu reden, wird die Diskussion auf die Frage der ‚Freiheit der Kunst‘ gelenkt.
Doch #wessenfreiheit ist es, wenn unter dem Label ‚künstlerische Freiheit‘ verschleiert wird, dass von Geschlecht, race und sozialer Herkunft bestimmte Kriterien den Zugang zu Kunstuniversität erschweren oder den Preis der künstlerischen Arbeit drücken?

Folgen Sie am 5. Juni dem Hashtag #wessenfreiheit und berichten Sie über die Aktion der UdK Berlin. Kommen Sie am 5. Juni um 18 Uhr an die Kunsthochschule Weißensee (Kunsthalle/ Hamburger Platz) und erfahren mehr über die bundesweite Aktion.

Fachkontakt:
Katrin Köppert (k.koeppert@udk-berlin.de)
Inga Kleinecke (inga.kleinecke@intra.udk-berlin.de)
http://wessenfreiheit.de/

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