WS 12/13: MA Gender Weitere Lehrveranstaltungen

Ankündigung: Neue Lehrveranstaltungen für den MA Gender Studies. Die LV stehen bereits in AGNES, ab dem 23.10. werden sie mit den MA-Gender-Modulen verknüpft sein.

MA M5 Transformationen M5a-1: +MAP

53 391 Kunst, Revolution, Geschlecht: 1789 und die Folgen
3 SWS
SE Do 14-17 wöch. GEO 47, 0.12 S. v. Falkenhausen
Das Seminar wird mit Bildanalysen und Diskussionen neuerer Forschung versuchen, den Zusammenhang zwischen bildlicher Repräsentation des revolutionären Gemeinwesens, kollektivem Gedächtnis und Geschlecht aufzuzeigen, oder anders, die Strukturen der Bildsemantik nachzuvollziehen, mit der die Französische Revolution dem Volk buchstäblich “sinn”- fällig gemacht
werden sollte – eine revolutionäre “Mediengesellschaft”!

Gruppenarbeit ist möglich, kreativer Umgang mit Bibliotheken notwendig.

 

Die nachfolgenden Veranstaltungen werden von Prof. Dr. Buhlmann in der Psychologie angeboten:

MA M3-2 + MAP

32807 Gender und Körperbildstörungen

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, einen Überblick über die bestehenden Körperbildstörungen nach DSM-IV und ICD-10 (Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Binge Eating Störung, Körperdysmorphe Störung) zu liefern und geschlechtsspezifische Unterschiede bzgl. der Prävalenz und spezifischen Symptomatik herauszuarbeiten. Die Studierenden sollen weiterhin sensibilisiert werden für geschlechtsspezifische soziokulturelle und biologische Faktoren, die bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Körperbildstörungen eine Rolle spielen. So gibt es z.B. auch Körperbildstörungen wie den sog. “Adonis-Komplex”, der ausschliesslich bei Männern vorzufinden ist. Ebenso soll im Rahmen des Seminars herausgearbeitet werden, inwiefern geschlechtsspezifische Unterschiede eine Rolle bei der Behandlung von Körperbildstörungen spielen und wie man mit diesen Unterschieden erfolgreich im Rahmen therapeutischer Settings umgehen kann.

MA M8 Freie Wahl: 3 SP

32810 Posttraumatische Belastungsstörung

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, neben der ausführlichen Beschreibung der Symptomatik, Klassifikation und Erklärungsmodellen geschlechtsspezifische Unterschiede zu erarbeiten, da die Wahrscheinlichkeit, eine traumatische Erfahrung zu machen, für Frauen signifikant höher als für Männer ist. So gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bzgl. der Epidemiologie, Art des Traumas, Neurobiologie und therapeutischer Besonderheiten bei der Posttraumatischen Belastungsstörung. Im Rahmen des Seminars ist weiterhin eine Exkursion zum Berliner Zentrum für Folteropfer geplant, bei der die Studierenden einen konkreten Einblick in die Tätigkeit mit und Behandlung von Opfern politischer Gewalt erhalten sollen.

MA M8 Freie Wahl: 3 SP

32852 Forschungskolloquium zur Genderforschung
Im Rahmen des Kolloquiums werden aktuelle Forschungsergebnisse und ggf. Forschungs­arbeiten aus dem Institut für Psychologie zur Genderforschung vorgetragen und diskutiert. Ziel ist neben dem Aufbau fundierten Wissens zu Genderfragen auch, die Studierenden für Genderfragen der Psychologie zu sensibilisieren und angewandte Forschungsmethoden kritisch zu evaluieren. Es sollen u.a. auch externe Referenten für das Kolloquium gewonnen werden.

MA M3-2 + MAP
32809 Gender und Depressionen
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, einen Überblick über depressive Störungen nach DSM-IV und ICD-10 zu liefern und geschlechtsspezifische Unterschiede bzgl. der Prävalenz und spezifischen Symptomatik herauszuarbeiten (z.B. Aspekte der postnatalen Depression). Ebenso soll das  Seminar einen Überblick über aktuelle Behandlungsansätze depressiver Störungen liefern.

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