Tagung „Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen in Schule und Jugendarbeit“ am 1.6.2012 im SFBB, Berlin

Fachtag
Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen in Schule und Jugendarbeit

Konzepte – Erfahrungen – Perspektiven

Die Debatte um Jungen in Bildungsinstitutionen greift relevante Fragestellungen auf, bezieht sich aber häufig auf  erkürzte Darstellungen geschlechtsbezogener Phänomene und weist überdies Leerstellen auf. Im Rahmen des Projekts „Jungenarbeit und Schule“ wurden seit 2009 Fortbildungsreihen für Lehrkräfte und Sozialpädagog_innen entwickelt, in denen die komplexen Zusammenhänge geschlechtlicher Anforderungen an Jungen in den Blick genommen und
praxisrelevante pädagogische Konzepte und Methoden vorgestellt wurden. Neben der Bearbeitung eines breiten Spektrums von Themenfeldern unter geschlechterreflektierten Fragestellungen wurden Schwerpunkte auf die Bearbeitung alltäglicher Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit der Teilnehmenden gelegt und Methoden der kollegialen Beratung und Konfliktbearbeitung eingeführt.

Die Erfahrungen und Ergebnisse der insgesamt 8-tägigen Fortbildungen, die in acht Bundesländern in Kooperation mit den pädagogischen Landes- und Kommunalen Fortbildungsinstituten für Lehr- und pädagogische Fachkräfte durchgeführt wurden, werden auf dem Fachtag durch die Projektmitarbeiter_innen anhand ausgewählter Schwerpunkte
vorgestellt und diskutiert.

Programm:


9.30 Anreise und Begrüßungskaffee

10.00 Begrüßung und Projektpräsentation

10.30 Vortrag: „Die Jungen“ gibt es nicht, aber sie brauchen Jungenarbeit!? Jungenarbeit zwischen Identitätskritik und Subjektorientierung (Bernard Könnecke, Olaf Stuve)

11.45 Vortrag: Von der Angst, das eigene Geschlecht verboten zu bekommen – Häufige Missverständnisse in der Erwachsenenbildung zu Geschlecht (Katharina Debus)

12.45 Mittagspause

14.00 Workshops

  1. Selbstreflexives und biographisches Arbeiten in der Erwachsenenbildung mit Pädagog_innen (Klaus Schwerma, Marko Fürstenow)
  2. Homophobie und Heteronormativität – Unterschätzte Themen in der Jungenarbeit und Erwachsenenbildung (Bernard Könnecke)
  3. Wenn Methoden nach hinten losgehen – Dramatisierung und Entdramatisierung in Methoden zu Geschlechterbildern (Katharina Debus)
  4. Rechtsextremismus und Männlichkeit – Eine methodische Annäherung (Olaf Stuve)
  5. Aktenzeichen XX0XY ungelöst – Intersexualität als Thema geschlechterreflektierender Bildungsarbeit (Vortrag und Diskussion, Andreas Hechler)

15.45 Kaffeepause

16.15 Vortrag: „Die sind eben so…“ – Klasse und Rassismus als Kulminationspunkte geschlechtsbezogener Vorurteile (Katharina Debus, Olaf Stuve)

16.45 Ausblick und Verabschiedung

Abends ab 20 Uhr gemeinsamer Ausklang mit kleinem Buffet und Getränken im Stadtzentrum, Ort wird noch bekannt gegeben.

Veranstaltungsleitung:
Katharina Debus, Bernard Könnecke, Klaus Schwerma, Olaf Stuve (alle Dissens e.V.)

Veranstaltungsort:
Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, Königstr. 36b, 14109 Berlin.
Informationen zur Anfahrt unter
http://sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/media.php/bb2.a.5723.de/Anreise%20Glienicke.pdf

Kosten:
7 €, Barzahlung vor Ort. Darin enthalten ist die Tagesverpflegung.

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt online unter http://sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/523979
Eine Kooperation von Dissens e.V. und dem
Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)
Verantwortliche Ansprechpartnerin im SFBB:
Claudia Lutze
030 48481 308
claudia.lutze@sfbb.berlin-brandenburg.de
http://sfbb.berlin-brandenburg.de

Ansprechpartner_innen zum Programm des Fachtags:
Dissens e.V.
Bernard Könnecke, Klaus Schwerma, Katharina Debus, Olaf Stuve
030 54 98 75 40
info@jungenarbeit-und-schule.de
www.jungenarbeit-und-schule.de, www.dissens.de
Das Projekt „Jungenarbeit und Schule“ wird gefördert durch das Programm „XENOS –
Integration und Vielfalt“ mit Mitteln

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