WiMi gesucht: Konzeption E-Learning-Module für Gender-Diversity-Zertifikat (5 Monate 50%), Lüneburg

Liebe Kolleg*innen,

ich möchte Sie auf die folgende Stellenausschreibung aufmerksam machen.

Es wird ein*e Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich
Lehrkonzeption und „E-Learning“ – Gender und Diversity zum 01.10.2018 im
Gleichstellungsbüro der Leuphana Universität Lüneburg gesucht. EG 13
TV-L (50%), befristet für die Dauer von fünf Monaten. Bewerbungsfrist
ist der 5. September 2018.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.leuphana.de/news/jobs-und-karriere/forschung-lehre/ansicht-forschung-lehre/datum/2018/08/17/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-im-bereich-lehrkonzeption-und-e-learning.html

Wir freuen uns über die Weiterleitung der Ausschreibung an Interessierte
und an Ihre Netzwerke.

Viele Grüße und vielen Dank

V.Eickhoff

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Stellenausschreibung: NGO Mitarbeiter*in im Bereich Verwaltung und Finanzen (20h/Woche)

Das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN) verfolgt die komplexen Entwicklungen in den Bio-, Gen- und Reproduktionstechnologien. Als Gegengewicht zu den Selbstdarstellungen aus Wissenschaft, Industrie und Politik beleuchten wir die gesellschaftlichen Implikationen von bio- und reproduktionstechnologischer Forschung und deren Interessenkonflikte. Dafür geben wir die Fachzeitschrift Gen-ethischer Informationsdienst (GID) heraus und intervenieren im Rahmen von Protestaktionen und in politischen und gesellschaftlichen Gremien. Mehr Informationen zu den Zielen des Vereins finden Sie auf unserer Webseite: www.gen-ethisches-netzwerk.de.

Ab dem 01.10.2018 suchen wir eine*n neue*n Mitarbeiter*in im Bereich Verwaltung und Finanzen (20h/Woche, unbefristet). Bei entsprechender Qualifikation oder Erfahrung kann der zeitliche Umfang der Stelle auf 25h/Woche erhöht werden.

Ihre Aufgaben:

  • Spendenverwaltung, inkl. Datenerfassung
  • Erstellung von Spendenquittungen und Rechnungen
  • Zahlungsverkehr, Vorbereitung der Finanzbuchhaltung
  • Erstellung und Kontrolle des Haushalts
  • Erstellen von Arbeits- und Honorarverträgen
  • Projektabrechnungen
  • allgemeine Büroaufgaben

Anforderungen:

  • Kaufmännische Ausbildung oder vergleichbare Qualifikation oder Erfahrungen
  • Motivation für die Arbeit in basisdemokratischen Strukturen: Vorstand und Team des GeN treffen größere inhaltliche und strukturelle Entscheidungen zusammen und vertrauen darauf, dass die Einzelnen diese Entscheidungen mit einem hohen Maß an Eigenverantwortlichkeit im Sinne des Vereins umsetzen.

Erwünschte Zusatzkenntnisse und Erfahrungen:

  • Lohnbuchhaltung
  • Finanzbuchhaltung
  • Fundraising für gemeinnützige NGOs
  • Erfahrungen in der gemeinnützigen Vereinsarbeit

Wir bieten:

  • Einen langfristigen Arbeitsplatz, der mitgestaltet werden kann
  • Bezahlung nach Haustarif in Anlehnung an TVÖD B und Entgeltgruppe 9 Erfahrungsstufe 1, der ggf. nach sozialen Kriterien erhöht wird
  • Ein barrierearmes Büro

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre Bewerbung an bewerbung@gen-ethisches-netzwerk.de mit dem Stichwort „Verwaltungsstelle“ im Betreff. Der Bewerbungsschluss ist der 05.09.2018. Wir begrüßen die Bewerbung von Frauen, Menschen mit Behinderung und/oder mit Migrationshintergrund.

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbung an das Gen-ethische Netzwerk e.V (GeN) bestätigen Sie die Kenntnisnahme unserer Datenschutzerklärung (Online unter: www.gen-ethisches-netzwerk.de/datenschutzerklaerung) und Ihr Einverständnis zur Verarbeitung Ihrer Daten. Ihre Daten werden nur für das Bewerbungsverfahren genutzt und nach Abschluss des Verfahrens gelöscht.

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Stellenausschreibung Finanzreferent*in ab 15. September 2018, NATURFREUNDEJUGEND BERLIN

Wir suchen:
Mitarbeiter*in in der Geschäftsstelle (Finanzen)

Die NATURFREUNDEJUGEND BERLIN sucht ab Mitte September eine*n (studentische*n) Mitarbeiter*in in der Geschäftsstelle. Der Umfang der Stelle beträgt wöchentlich 17 Stunden mit 14 EUR/Std. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet mit Option der Verlängerung.

Der Tätigkeitsbereich umfasst die Buchhaltung und Abrechnung von öffentlichen Fördermitteln.

 

Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Buchhaltung und Finanzcontrolling
  • Beantragung und Abrechnung öffentlicher Fördermittel
  • Kontakt mit dem Landesjugendring Berlin und unserem Bundesverband
  • Allgemeine, selbstverwaltete Büroarbeit
  • Gremienarbeit

Wir bieten

Ein inhaltlich spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit einem netten Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen mit vielen Freiheiten bei der Gestaltung der Arbeitsorganisation. Darüber hinaus bietet die Stelle die Möglichkeit die Arbeit eines progressiven und emanzipatorischen Jugendverbandes mitzugestalten und Dich auch inhaltlich mit Deinen Interessen einzubringen. Dein Arbeitsplatz befindet sich im Herzen Neuköllns zwischen Sonnenallee und Weigangufer in einer Bürogemeinschaft mit anderen spannenden politischen Gruppen.

 

Du bringst idealer Weise folgende Erfahrungen mit:

  • Politisches Engagement in linken/Jugendverbänden in der Vergangenheit, Kenntnisse von linken/ Debatten der letzten Jahre bzw. die Bereitschaft sich mit diesen zu befassen.
  • Identifizierung mit den politischen Zielen der Naturfreundejugend Berlin, Lust an der politischen Mitarbeit
  • Zeitliche Flexibilität,bzw. die Bereitschaft gelegentlich Abendtermine wahrzunehmen oder am Wochenende an verbandsinternen Diskussionen teilzunehmen
  • Sicherer Umgang mit gängiger Büroanwendungssoftware (Word, Excel, OpenOffice, Thunderbird, etc.)
  • Professionelles  Auftreten gegenüber Behörden u.ä., Erfahrungen im Bereich Bündnisarbeit
  • Kommunikations-, Team- und Durchsetzungsfähigkeit
  • Die Fähigkeit zu eigenständigem und selbstverantwortliches Arbeiten
  • Erfahrungen im Bereich politischer Bildung (mit Jugendlichen) und bei Organisation von Veranstaltungen.

Eine kurze Bewerbung sende bitte bis 29.8.2018 per Mail an:

info@naturfreundejugend-berlin.de.

Aus deiner Bewerbung sollte vor allem hervorgehen, warum du gerne bei der Naturfreundejugend arbeiten möchtest, d.h. was dich an der Stelle interessiert. Ein kurzer Lebenslauf ist auch von Vorteil.

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Critical Mass FLTI* only: Let’s queer the streets! 17. August um 19 Uhr am Mariannenplatz / Ecke Waldemarstraße

*English below*

Wir treten in die Pedale gegen Männlichkeitsklischees und für die Mobilitätswende.

Wir sind Frauen, Lesben, Trans-, Non-Binary- und Inter-Personen.** Wir haben unterschiedliche Hintergründe und Ziele.

Wir wollen gemeinsam einfach mal entspannt Fahrrad fahren: Ohne Automachos, Fahrradmacker und Mansplaining.

Wir wollen ins Gespräch kommen, uns austauschen, uns gemeinsam Raum nehmen auf den Straßen Berlins.

Treffpunkt: Freitag, 17. August um 19 Uhr am Mariannenplatz / Ecke Waldemarstraße

Wir fahren ca. 2 Stunden in entspanntem Tempo im Verband durch Berlin.

Anschließend wollen wir gemeinsam bei Kaltgetränken unsere 1. Critical Mass FLTI* only besprechen und ggf. weitere Aktivitäten planen.

#LetsQueerTheStreets

** Willkommen bei unserem FLTI*-Ride sind alle Personen, die sich als weiblich definieren, die weiblich sozialisiert wurden oder die sich jenseits des binären Geschlechtermodells von „männlich“ und „weiblich“ verorten.
Wir werden keine Person aufgrund von Äußerlichkeiten vom Ride ausschließen.
Wir bitten aber alle, den Ride als Schutzraum für FLTI*-Personen zu respektieren.

— ENG —

We pedal against cliches of masculinity, we pedal for the mobility transition.

We are women-identified, lesbian, trans, non-binary and inter persons**. We come from different backgrounds, we have different goals.

We simply want to ride our bikes together easily: Without car machos, without bike blokes, without mansplaining.

We want to get to know each other, exchange ideas and together take back some space on the streets of Berlin.

We meet: Friday, August 17 at 7 pm at Mariannenplatz / corner of Waldemar street.

We will ride for about 2 hours in an easy pace as a group through Berlin.

Afterwards, we want to sit together for some cold drinks to talk about our experiences of this 1st Critical Mass FLTI* only, and maybe plan further activities.

#LetsQueerTheStreets

** We welcome to our FLIT* ride all people who are women-identified, were raised as girls or define themselves as outside of the binary gender model of „male“ and „female“.
We will not exclude anyone from the ride based on their outward appearance, but we ask everyone to respect the ride as safer space for FLTI* people.”

https://www.facebook.com/events/841322276073268/

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Stellenausschreibung: Hochschul-Professur (W2), Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Liebe Interessierte,

die Beuth Hochschule für Technik in Berlin sucht derzeit ein*e Professor*in, die am Fachbereich für Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften das fachbereichsübergreifende Studium generale gestaltet und koordiniert. Das Studium generale ist ein jedes Semester teilweise wechselndes Angebot von gesellschaftspolitischen, ökonomischen und sozialen Fachinhalten sowie Fremdsprachen. Wir suchen eine Person, die die Ausbildung in diesem interdisziplinären Lehrgebiet nachhaltig und dynamisch weiterentwickelt – über das Angebot im Studium generale hinaus. Gewünscht ist die Vermittlung wirtschafts- und sozialhistorischer Kenntnisse mit verbindenden Bezügen zu aktuellen Herausforderungen für unternehmerisches und verantwortungsvolles Handeln. Die Berücksichtigung von Gender- und Diversityaspekten in der Lehre wird erwartet. Neben der Lehre gehört die Einwerbung von Projekten und Fördermitteln zur angewandten Forschung mit zum Aufgabengebiet.

Voraussetzungen

Berufungsfähigkeit nach § 100 des Berliner Hochschulgesetzes:

  • Abgeschlossene Promotion
  • Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung, davon min. 3 Jahre außerhalb der Hochschule
  • Didaktische Eignung nachgewiesen durch Lehrerfahrung

Die Bewerbungsfrist wird nachgetragen.

Die komplette Stellenausschreibung finden Sie auf der Webseite der Beuth Hochschule: www.beuth-hochschule.de/_o/243/article/5657/

Informationen zum Studium generale finden Sie hier: www.beuth-hochschule.de/192/

Weitere Hinweise zu den Berufungsvoraussetzungen finden Sie auf den Seiten des Gender- und Technik-Zentrums: www.beuth-hochschule.de/professorin-werden/

Umfangreiche Informationen zum Berufsfeld Professur gibt es auf den Seiten des Hochschullehrerbundes: https://hlb.de/startseite/

Interessentinnen können sich gerne an uns oder die zentrale Frauenbeauftragte wenden, wir beraten Sie gern!

Freundliche Grüße
Silvia Arlt

______________________________­_

Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ)
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Haus Beuth, Raum A 423
Luxemburger Str. 10
13353 Berlin
Mail: silvia.arlt@beuth-hochschule.de
Web: www.beuth-hochschule.de/gutz
Twitter: @GuTZentrum

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Geplantes Verbot der Gender Studies in Ungarn – Protestschreiben

Liebe Listenempfänger*innen,

vermutlich wissen es alle schon aus der Zeitung: Die ungarische Regierung plant, die Gender Studies in Ungarn zu verbieten. Die Fachgesellschaft Geschlechterstudien beteiligt sich mit dem angehängten Brief an dem internationalen Protest gegen das Vorhaben, auf diese Weise in die Wissenschaftsfreiheit einzugreifen.

Letter to the Hungarian Minister for Education

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ATGENDER Statement on Hungary’s proposed ban on Gender Studies

ATGENDER statement on Hungary’s proposed ban on Gender Studies

ATGENDER, the European Association of Gender Research, Education and Documentation has been informed last week by colleagues of our network about the proposal by the Hungarian government to ban gender studies programmes at the country’s universities, because they are not “economically rational”. We follow the developments with serious concern and would call on the Hungarian government to reconsider the proposal. As the European professional membership association of gender scholars and experts, we do not only denounce the logic that the provision of academic degrees should be made dependent on financial merit, but also wish to highlight that gender studies is a well-established academic discipline across the world, which has contributed to robust scientific analysis of (intersectional) gender structures and relations in and across different contexts. ATGENDER appeals to the Hungarian government to uphold the principle of academic freedom for researchers, teachers and students, irrespective of scholarly discipline.

The ATGENDER board

Stefanie Boulila (University of Goettingen, DE)
Sara de Jong (Open University, UK)
Edyta Just (Linköping University, SE)
Kateřina Kolářová (Charles University Prague, CZ)
Katarina Lončarević (University of Belgrade, SR)
Sabrina Marchetti (Ca’Foscari University of Venice, IT)
Christine Quinan (Utrecht University, NL)
Marianne Schmidbaur (Goethe-University-Frankfurt/M, DE)
Aggeliki Sifaki (Utrecht University, NL)
Giovanna Vingelli (University of Calabria, IT)
Sibel Yardımcı (Mimar Sinan Fine Arts University in Istanbul, TR)

https://atgender.eu/atgender-statement-on-hungarys-proposed-ban-on-gender-studies/

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LSBTI* weltweit: Wo lieben illegal ist | Podiumsdiskussion | 28. August 2018

Einladung

LSBTI* weltweit: Wo lieben illegal ist

Podiumsdiskussion Dienstag, 28. August, 19.00 Uhr
f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin
www.fhochdrei.org | Facebook und Instagram: #fhochdrei

2017 wurde in Deutschland die „Ehe für alle“ anerkannt. Von einer vollständigen Gleichstellung der LSBTI*-Rechte kann jedoch nach wie vor keine Rede sein. Nach dem ILGA „Rainbow Europe“-Bericht 2018 [Link hinterlegen: https://rainbow-europe.org/] belegt Deutschland europaweit nur Platz 12. Vor allem im Bereich der Trans*- und Inter*-Rechte gibt es noch Handlungsbedarf.

Wie sieht aber die weltweite Lage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen* Menschen (LSBTI*) aus? Wo werden sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentitäten abseits der Heteronormativität anerkannt? Welchen Schutz gibt es vor Diskriminierung? Und in welchen Ländern werden LSBTI*-Menschen kriminalisiert und sogar mit der Todesstrafe bedroht? In diesem Podiumsgespräch sprechen Amina Sboui, Julia Ehrt und Boris Dittrich gemeinsam mit Barbara Unmüßig über die Lage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen* Menschen weltweit.

Mit:
Julia Ehrt, Executive Director Transgender Europe
Boris Dittrich, Advocacy Director des LGBT-Programms, Human Rights Watch
Amina Sboui, LSBTI*-Aktivistin, Tunesien
Moderation: Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Eintritt: 5€, ermäßigt 3€

Im Rahmen der Ausstellung „Where love is illegal“.

Weitere Informationen im Web.

Veranstaltungsort:
f³ – freiraum für fotografie
Waldemarstr. 17
10179 Berlin

Kontakt:
Joanna Barelkowska
barelkowska@boell.de

boell.de

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Einladung: Fachtagung „Geschlechtergleichstellung in der Migrationsgesellschaft – Erwartungen. Erfahrungen. Entwicklungen.“ am 04. September 2018 in Hannover

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen und Interessierte, wir laden herzlich ein zum:

G mit Niedersachsen Fachtag am 04. September 2018 in Hannover

„Geschlechtergleichstellung in der Migrationsgesellschaft – Erwartungen. Erfahrungen. Entwicklungen.“

Migrationsprozesse (und Flucht als eine besondere Form von Migration) stellten und stellen (nicht nur in Phasen stark zunehmender Migration wie 2015/2016) unsere Gesellschaft vor immer wieder neue Herausforderungen. Migration ist in Deutschland Konfliktauslöser und Chance zugleich. Sie ist ein Motor für vielfältige Veränderungsprozesse, für eine Auseinandersetzung mit Regeln, Werten und Normen eines gleichberechtigten und respektvollen Miteinanders.

Geschlecht ist nach wie zentrales Strukturprinzip für Migrant_innen, welches Chancen auf gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland elementar beeinflusst. Aktuelle und gleichzeitig als eigentlich überwunden gedachte Sichten auf und Diskurse über Migration werden weitgehend dominiert von einem defizitorientierten bis hin zu rassistischen Blick auf „die migrantische Frau“ und „den migrantischen Mann“.

Geschlechtergleichstellung in der Migrationsgesellschaft zu reflektieren und daraus Angebote für eine gleichberechtigt orientierte Praxis zu realisieren, bedarf der Auseinandersetzung mit grundlegenden Haltungsfragen, des Austausches von bewährtem Wissen und der Vernetzung von Expertisen der Gleichstellungs- und Migrationsarbeit.

Wie verändern aktuelle Diskursverschiebungen Praxisfragen? Wie kann Praxis zukünftige Diskurse verschieben? Wie kann die Berücksichtigung von Genderperspektiven im Migrationskontext Teilhabeprozesse gelingend unterstützen?

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir diesen und weiteren Fragestellungen an unserem Fachtag nachgehen.

Link zur Anmeldung | Link für Interessenten

Programm:

siehe: Einladung – Fachtag Geschlechtergleichstellung in der Migrationsgesellschaft – 04.09.18 – Hannover

Das breite Veranstaltungsprogramm aus Wissenschaft und Praxis richtet sich an alle Akteur_innen der Arbeitsfelder Flucht, Migration, Gleichstellung und Teilhabe. Sie erwartet eine Vielzahl an Projektvorstellungen und Impulse für die Praxis sowie Diskussionen mit Expert_innen und kollegialem Austausch.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die gender- und diversitätssensible Arbeit im Kontext von Migration und Geschlechtergerechtigkeit diskutieren, gestalten und weiterentwickeln.

Wann: 04.09.2018, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Wo: Kulturzentrum Pavillon – Lister Meile 4 – 30161 Hannover

Anmeldung und Teilnahmebeitrag:

Bitte melden Sie sich über folgenden Link zur Veranstaltung an:

www.gmit.vnb.de

Der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro. Die Teilnehmer_innen-Zahl ist begrenzt.
Aktuelle Informationen zu unserer Fachtagung finden Sie hier.
Gerne können Sie diese Einladung an Interessierte weiterreichen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Herzliche Grüße
Anuschka Abutalebi | Manfred Brink

G mit NiedersachsenBildungs- und Beratungsstelle
Geschlechtergleichstellung in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels
Am Marstall 15
30159 Hannover

Telefon Büro 0511 – 45 00 18 81       Beratungstelefon 0800 – 14 24 34 5

E-Mail   g-mit-niedersachsen@vnb.de
Web      http://www.g-mit-niedersachsen.de               https://www.facebook.com/g.mit.niedersachsen/

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CfP: Contested Kinship, 14-16 March 2019, Göttingen

Call for Papers: Contested Kinship
International Conference, Georg-August-Universität Göttingen, 14-16 March 2019

Keynote Speakers:
Professor Margaret Homans (Yale University) and Professor Elisabeth Peel (Loughborough University)

Throughout Western history and legal traditions, kinship has been firmly rooted within the bounds of blood relations. This naturalisation of kinship continues in modern technologies: genetic research projects such as the Human Genome Project and technologies such as DNA kinship analysis extend the concept of blood relations from the unit of the family to that of ethnic groups. Legal regimes equally tend to the privileging of genetic relations, even today.
From a Cultural Studies perspective, this is highly problematic: it points towards an essentialist understanding of kinship, predetermined by birth; it naturalises subjecthood based on genetic bonds and genealogy; it attributes symbolic value to a concept of genetic sameness rather than diversity; and it supports the family as a key site of power and discipline.
Arguments for a non-essentialist redefinition of kinship have been put forward from a number of fields, including philosophy, gender studies, literary and cultural studies, and cultural anthropology. Judith Butler (2004) reads kinship as a problematic allegory for the origin of culture, arguing for an understanding of kinship beyond the normative restraints of biological relations. Similarly, Donna Haraway (1995) takes a dim view of the historically fatal consequences of  blood-based kinship.  However, the attraction of the genealogical origin is not limited to patriarchal narratives. Margaret Homans (2013) has looked at origin stories in adoption narratives and pointed to the paradoxical situation of feminism which on the one hand advocates non-essentialist, non-nuclear, non-heteronormative  forms of kinship, and on the other hand acknowledges the power of the particular relation between birthmother and child. Damien Riggs and Elizabeth Peel (2016) finally have staked out the field of critical kinship studies and formulated its focus as „the need to move beyond a humanist account of kinship“.

This conference aims at following this premise, and seeks to further research in the field of critical kinship studies by bringing together different disciplinary perspectives into a cultural hermeneutic approach. It invites contributions from a variety of academic fields, including anthropology, history, law, literary studies and others.

Possible topics include:

–    new biopolitical and legal forms of kinship: processes of naturalisation
–    elective affinities, alliances, networks: kinship metaphors and kinship technologies
–    the naturalisation of kinship in narratives
–    plural forms of kinship
–    the myth of blood relations
–    interdependencies of legal, social, medial and biotechnical discourses
–    genealogy as a literary and cultural pattern
–    otherkin and transhuman discourses and figures of thought

We invite abstracts of 300 words for 20-min. presentations before 1 October 2018 to
contested.kinship@uni-goettingen.de
Organisers:
Prof. Dr. Inge Kroppenberg, Civil Law and Legal History; Göttingen Centre for Gender Studies
Dr. Nikolaus Linder, Legal History; Göttingen Centre for Gender Studies
Prof. Dr. Barbara Schaff, English Literature and Cultural Studies; Göttingen Centre for Gender Studies

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