REMINDER Fachtagung „Reproduktion und Partizipation – alte Begriffe, neue Relevanz?“| 09.06.2017 | HU Berlin

Am 9. Juni 2017 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die Fachtagung „Reproduktion und Partizipation – alte Begriffe, neue Relevanz?“ statt. Sie wird im Rahmen des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten und von Hildegard Maria Nickel (HU Berlin) geleiteten Forschungsprojekts „Partizipation und Reproduktion. Fach- und Führungskräfte als arbeits- und geschlechterpolitische Akteure in der DB AG“ veranstaltet und dient zur Präsentation und Diskussion erster empirische Ergebnisse. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Das Programm befindet als PDF unter folgendem Link:

Programm ‚Reproduktion und Partizipation‘

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Workshop: The Making of Sexuality. Entangled Histories of Regulation, Intelligibility and Subjectivation. International Interdisciplinary Workshop – Zurich 15.-17. Juni 2017

The Making of Sexuality. Entangled Histories of Regulation, Intelligibility and Subjectivation.

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Gender Studies, University of Zurich, Convenors: Prof. Dr. Bettina
Dennerlein, Dr. Monika Gsell, M.A. Helena Rust
15.06.2017-17.06.2017, Zurich, Institute of Asian and Oriental Studies,
University of Zurich

In current public debates, ideological fault lines are increasingly
organized around issues of gender and sexuality as prominently
illustrated by the formula of the „sexual clash of civilizations“.
According to this vision, „Western“ sexual democracy or sexual
liberation is opposed to allegedly backward, oppressive, misogynist, as
well as homophobic cultures and religions – most notably Islam. We take
the ongoing politicization of sexuality as a point of departure for
looking into the general problem of the regulatory production and
deployment of sexual matters more systematically. The workshop focuses
on how, in particular settings, the domain of the sexual is produced and
(re-)configured by complex regulatory regimes and frames of
intelligibility. We want to explore this in an interdisciplinary
perspective with a particular focus on the modern and contemporary
period, exploring entanglements and interconnections in the globalized
world. The workshop brings together scholars from a broad range of
disciplines such as history, anthropology, cultural studies, social
sciences, literary studies, psychoanalysis, and area studies.

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Workshop Program
Thursday, June 15, 2017
Public Keynote Lecture (Venue: UZH Main Building: Rämistrasse 71, Room G
217)
18:15-20:00 Éric Fassin
Sexual Nationalisms Old and New in the Age of Terror
20:00 Drinks and Small Plates

Friday, June 16, 2017 (Venue: Institute of Asian and Oriental Studies
Rämistrasse 59, Room E 08)
09:30
09:45 Registration and Coffee
Official Welcome:
Andreas Jucker, Dean of the Faculty of Arts and Social Sciences
Bettina Dennerlein, Professor of Gender Studies and Islamic Studies,
Monika Gsell, Research Fellow and Coordinator MA Gender Studies

Panel 1:  Entangled Histories of Science
Chair:  Justyna Jaguscik
10:00-10:45 Dagmar Herzog
Where They Desire They Cannot Love: Critical Sexology in Germany between
Marx and Freud and Masters and Johnson
10:45-11:30 Omnia El Shakri
The Arabic Freud and the Invention of the Psychosexual Subject
Coffee Break

Panel 2:  Ethnographies of Sexuality
Chair     Yasmine Berriane
11:45-12:30 Fuambai Ahmadu
The Making of Sexuality: Gender Inclusive Genital Surgery among the
Mandinka of The Gambia
12:30-13:15 Aymon Kreil
In and Out of Morals: Fun Time and Norms of Desire in Egypt
13.30-14:30 Lunch

Panel 3: Queer Theory Revisited
Chair: N.N.
14:45-15:30 Christa Binswanger
A Third Sexual Revolution? Current Perspectives on Sexuality in Critical
Sexualities Studies, Affect Studies, Queer Studies and Gender Studies
15:30-16:15 Monika Gsell
Psychoanalysis and the (Queer) Making of Sexuality
Coffee Break

Public Event (Venue: Institute of Asian and Oriental Studies,
Rämistrasse 59, Room G 15)
17:00-19:00 Teresa de Lauretis: Freud and the Sexual
A Presentation by Teresa de Lauretis, Followed by a Conversation with
Frauke Berndt

Saturday, June 17, 2017 (Venue: Institute of Asian and Oriental Studies,
Rämistrasse 59, Room E 30)
Panel 4: The Politicization of Sexuality
Chair: Sarah Farag
9:30-10:15 Sherine Hafez
Gender and the Epistemology of Islamophobia in the 21st Century
10:15-11:00 Bettina Dennerlein
Sexuality in Contemporary Islamic Discourse: Negotiating the
Religious-Secular Divide
Coffee Break
11:15-12:00 Saskia Wieringa
Sex, Lies and Communist Phobia in Indonesia
12:00-13:00 Closing Discussion
Lunch and Farewell

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Masterclass: Practicing Feminist Political Ecology and Public lecture: Gender Dilemmas in Sustainable Development; Wageningen

Dear colleagues,

I am pleased to announce two events which will take place at Wageningen University in mid June:
Masterclass: Practicing Feminist Political Ecology: Linking Gender, Theory, Self & Sustainable Development<http://www.wur.nl/en/Education-Programmes/PhD-Programme/Graduate-Schools/Wageningen-School-of-Social-Sciences/Courses/Show-1/Masterclass-Practicing-Feminist-Political-EcologyLinking-Gender-Theory-Self-Sustainable-Development-.htm>
and
WASS public lecture: Gender Dilemmas in Sustainable Development by dr Wendy Harcourt<https://www.egsh.eur.nl/people/w-harcourt/>, associate professor, ISS, the Hague.

Please share the information with your colleagues.

Chizu Sato

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Save the Date! Carolin Emcke spricht am 5. Juli 2017 an der Goethe Universität zum Thema „Gegen den Hass oder: Die Ordnung der Reinheit

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen und Student*innen,

wir freuen uns, zum Vortrag von Carolin Emcke, Philosophin und Publizistin aus Berlin, im Rahmen der aktuellen Veranstaltungsreihe

„Wer hat Angst vor Gender?“ am 5.Juli im Casino Festsaal zum Thema:

Gegen den Hass oder: Die Ordnung der Reinheit einzuladen.

In dem gegenwärtigen Diskurs um „Gender“ tauchen alle jene ideologischen Elemente und Motive auf, die die Logik der Reinheit ausmachen sollen. Es ist das Hybride, das Ambivalente, das Plurale, das ausgesondert werden soll. Nicht allein in dem Feld von Gendernormen, von „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ wird Reinheit zur ordnungspolitischen Kategorie, sondern auch im nationalistischen, rassistischen, antisemitischen Diskurs um die Nation und die Religion. Wie lässt sich diesem Fetischismus der Reinheit begegnen? Mit welchen politischen, pädagogischen, aber auch ästhetischen und künstlerischen Praktiken lässt sich Widerstand formulieren?

Carolin Emcke studierte Philosophie und promovierte über den Begriff „kollektiver Identitäten“. Sie lebt als freie Publizistin in Berlin. Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die monatliche Diskussionsreihe „Streitraum“ an der Schaubühne Berlin. 2016 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Zeit und Ort

Mittwoch, 5.7.2017, 18-20 Uhr c.t.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
Campus Westend, Casino Festsaal (Raum 823)

Der Eintritt ist frei!

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Cornelia Goethe Colloquien im Sommersemester 2017 zum Thema „Wer hat Angst vor Gender?“ statt.

Lange Zeit als exotisches ‚kleines Fach‘ geführt, haben sich Gender Studies im Verlauf der vergangenen dreißig Jahre international, aber auch an deutschen Hochschulen etabliert und im universitären Kanon verankert. Kritik daran gab es immer, jedoch nie zuvor in einer solchen Lautstärke wie heute. Selten hat der Begriff Gender in der großen Politik eine solche Rolle gespielt wie anno 2017. Nicht nur an den Rändern, sondern immer mehr auch in der Mitte des politischen Spektrums wird neben dem Neoliberalismus und der Globalisierung auch Gender für die gesellschaftlichen Krisen der Gegenwart verantwortlich gemacht. So mehren sich in Parteiprogrammen Forderungen nach einer Abschaffung des „Gendermainstreaming“, der Gender-Diskurse und der Gender Studies. Wie konnte es dazu kommen? Wie konnten ein theoretisches Konzept und sein interdisziplinäres Forschungsfeld in diesem Maß zum Fokus und Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Ängste und an diese appellierende politische Rhetorik werden? Die Vorlesungsreihe „Wer hat Angst vor Gender?“ geht diesen Fragen nach und nimmt die Ängste der Menschen insofern ernst, als sie die Positionen und Politiken des Anti-Genderismus in einer interdisziplinären Perspektive offen und kritisch rekonstruiert. Das Spektrum reicht dabei von der neuesten medizinischen Forschung, die zeigt, dass Geschlecht keineswegs als so fixiert zu verstehen ist, wie dies Anti-Genderist*innen aus der Biologie suggerieren, über die Soziologie, die Publizistik und die Medienforschung bis zur katholischen Theologie. Ziel der Reihe ist es, den Anti-Genderismus in ein reflektiertes Verhältnis zu den Positionen der Genderforschung zu setzen und eine Kartographie der gegenseitigen Beunruhigungen zu entwerfen, aus der ersichtlich wird, wer genau, weshalb und mit welcher Berechtigung Angst vor Gender hat.

Noch Fragen? Mehr erfahren?

Weitere Informationen zu den Colloquien finden Sie auch auf unserer Homepage (im frischen und neuen Design) unter: http://www.cgc.uni-frankfurt.de

Fragen zur Veranstaltungsreihe beantwortet Ihnen gerne unsere Mitarbeiterin Cigdem Toprak: toprak@em.uni-frankfurt.de

Anbei finden Sie Informationsmaterialien zur Reihe und den einzelnen Veranstaltungen. Gerne können Sie diese auch über Ihre Verteiler, Newsletter etc. weiter verschicken. Sie sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzudiskutieren.

Für Nachfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Cornelia Goethe Centrum!

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CFP: Kindheitsgeschichte(n) – dezentrierte Perspektiven, de- und rekonstruktive Lesarten – Koeln 10/17

Subject: CFP: Kindheitsgeschichte(n) – dezentrierte Perspektiven, de-
und rekonstruktive Lesarten – Köln 10/17
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Rafaela Schmid, M.A., Universität zu Köln, Department Erziehungs- und
Sozialwissenschaften / Historische Bildungsforschung, mit dem
Schwerpunkt Gender History, Dr. Wiebke Hiemesch, Stiftung Universität
Hildesheim, Institut für Erziehungswissenschaft/Abteilung Allgemeine
Erziehungswissenschaft
06.10.2017-07.10.2017, Köln, Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche
Fakultät, Gebäude 216
Deadline: 31.05.2017

Studien einer erziehungswissenschaftlichen Kindheitsgeschichte zeichnen
zumeist die Herausbildung und Durchsetzung eines bürgerlich-modernen
Kindheitsideals im Kontext des Modells der Kleinfamilie sowie die
Hervorbringung einer Lebensphase des Schutzes und Lernens in westlichen
Gesellschaften nach. Kindheiten, die von diesem Ideal abweichen oder ihm
zuwiderlaufen, geraten dabei allzu schnell aus dem Blick. Darauf weisen
historische Arbeiten zu Geschlechterdifferenzen in Bildung und
Erziehung, zu sozialer Ungleichheit sowie zur kindlichen Vulnerabilität
hin, ebenso wie Studien, die gegenwärtige Kindheiten unter
postkolonialer und migrationstheoretischer Perspektive in den Blick
nehmen. In den letzten Jahren rücken zunehmend Erosionen und Brüche der
Idealvorstellung von Kindheit ebenso wie mögliche Widersprüche mit dem
Alltag von Kindern in den Blick, bedingt etwa durch Erwerbsarbeit,
politische Notlagen, Krieg, Krankheit oder Formen seelischer und
körperlicher Gewalt, wie sexualisierte Übergriffe.

Wie kann über diese Kindheit(en) geforscht und gesprochen werden? Welche
methodischen und methodologischen Fragen ergeben sich? Und wie ist
Forschung wiederum selbst an der Hervorbringung von
Kindheitskonstruktionen beteiligt? Unter diesen Fragen widmet sich der
geplante Workshop ausgewählten Herausforderungen einer solchen
dezentrierten Kindheitsgeschichte und fragt nach de- und rekonstruktiven
Lesarten.

Um auf die historischen Konstellationen, in denen sich Kindheiten
herausgebildet haben, und die spezifischen Lebenslagen von Kindern
aufmerksam zu machen, greifen populärwissenschaftliche
Veröffentlichungen wie auch wissenschaftliche Studien mitunter auf
Substantivierungen wie beispielsweise ‚Kriegskindheiten‘ oder
‚Heimkinder‘ zurück. Unter dieses Bezeichnungen werden von außen
Zuschreibungen subsummiert, die durch die ‚Betroffenen‘ zunächst
angenommen, dann aktualisiert, aber auch (re-)produziert, irritiert und
verschoben werden können. Zugang zu diesen Vorgängen bilden in
zeithistorischen Themenfeldern häufig Zeitzeug/innengespräche, gibt es
doch nur begrenzt Quellen von Kindern selbst. In einer solchen
Kindheitsgeschichte, als erinnerte Kindheit, kommt es folglich zur
Verquickung von wissenschaftlicher Geschichtsschreibung und aktiv
gelebter Erinnerung, die in erinnerungskulturelle Diskurse eingebunden
sind.

Der geplante Workshop richtet sich an forschende Personen aus der
Erziehungswissenschaft, die sich in ihren Projekten im weitesten Sinne
mit ‚Kindheitsgeschichte(n)‘ auseinandersetzen. Im Fokus stehen
methodische und methodologische Überlegungen. Beispielsweise die Frage,
wie traumatogene Ereignisse an Krieg, Flucht und Ausbeutung erinnert und
erzählt werden können. Neben subjektzentrierten Forschungsansätzen, die
an der Ergründung der Sinnproduktion von einzelnen Personen oder Gruppen
interessiert sind, sollen auch solche Forschungsansätze berücksichtigt
werden, die mehr auf die machtvollen gesellschaftlichen
Produktionsweisen dieses ‚Sinns‘ fokussieren. Gemeint ist damit auch
eine grundlegende Reflexion der Forschungspraxis, die als Instanz an der
Hervorbringung von spezifischen Geschichten, Subjekten und
Sprecher/innenpositionen beteiligt ist.

Wir freuen uns auf Einreichungen orientiert an folgenden
Fragenkomplexen:
1.) Wann tauchen neue Kindheitsgeschichten auf? Wie stehen historische
Ereignisse und/oder Veränderungen in öffentlichen und wissenschaftlichen
Diskursen im Zusammenhang mit einer höheren Sensibilität gegenüber
Kindheitserfahrungen, die nicht in das moderne Kindheitsideal aufgehen,
ihm sogar grundlegend zuwiderlaufen?
2.) Wie gehen wir in der wissenschaftlichen Praxis mit dem Wissen um die
Vorgängigkeit von öffentlichen und wissenschaftlichen Diskursen und der
Einbettung der eigenen Disziplin in diese um? Was wird eher tradiert und
was weniger und welche Gründe gib es dafür?
3.) Welche Möglichkeiten und welche Herausforderungen sind mit
herkömmlichen sozial- und geisteswissenschaftlichen Forschungsmethoden
verbunden (bspw. Diskursanalyse oder Biografieforschung, rekonstruktive
oder dekontsruktive Ansätze)?

Bitte senden Sie ihre Abstracts (ca. 2.500 Zeichen) sowie eine kurze
Angabe zu ihrer Person bis zum 31.05.2017 an eine der folgenden
Emailadressen:
Dr. Wiebke Hiemesch, Universität Hildesheim: hiemesc@uni-hildesheim.de
Rafaela Schmid, M.A., Universität zu Köln: rafaela.schmid@uni-koeln.de

Der Workshop wird gefördert durch die Graduiertenschule der
Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln:
In den Pausen stehen Getränke und kleine Snacks sowie ein kleiner
Mittagsimbiss zur Verfügung. Teilnehmenden von außerhalb Kölns, die mit
eigenen Beiträgen (Vortrag, Kurzvortrag, Präsentation,Diskussion etc.)
aktiv an dem Workshop mitwirken, erstattet die Graduiertenschule bei
Bedarf die Fahrtkosten (Bahnfahrkarten 2. Klasse oder – in besonders
begründeten Fällen – Flugtickets Economyclass) bis zur Höhe von 150
Euro. Für aktiv Teilnehmende, die eine Übernachtungsgelegenheit in Köln
benötigen, wird die Graduiertenschule Zimmer in einem der Vertragshotels
der Universität zu Kölnbuchen und die Übernachtungskosten übernehmen.

Nähere Informationen zur Kostenerstattung erhalten Sie in der Antwort
der Veranstalter_innen zu den eingereichten Abstracts.

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Wiebke Hiemesch

Stiftung Universität Hildesheim, Institut für
Erziehungswissenschaft/Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft

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StreitWert: Mobilizing for Democracy – Feministische Wege des Widerstands; 20. Juni 2017, 19 Uhr, Berlin

StreitWert – Politik im Dialog

Mobilizing for Democracy – Feministische Wege des Widerstands

Datum: Dienstag, 20. Juni 2017, 19 – 21 Uhr
Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin
Weitere Informationen

Mit:
Carmen Perez, Co-Vorsitzende Women’s March in Washington
Gesine Agena, Mitglied im Bundesvorstand und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen
Emilia Roig, Expertin für kritische Rassismusforschung und Intersektionalität
Anne Wizorek, Digital Media Consultant, Autorin, Speakerin, Bloggerin
Moderation: Barbara Junge, stellv. Chefredakteurin taz

Feminismen verbinden und können treibendes Element für den Widerstand gegen Nationalismus und Rechtspopulismus sein. Das hat der Women’s March in Washington Anfang des Jahres eindrucksvoll gezeigt. Was sind Voraussetzungen für eine solche Mobilisierung und wie geht es weiter?

Auch in Deutschland stehen wir im Superwahljahr 2017 vor weitreichenden Entscheidungen. Der Rechtspopulismus verstärkt sich stetig und bewirkt eine schleichende Erosion von Grundwerten auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Wie ist eine politische Mobilisierung für die offene, demokratische, mithin die Einwanderungsgesellschaft, möglich?

Fachkontakt: Ines Kappert, Email kappert@boell.de
Besuchen Sie uns auch auf www.gwi-boell.de und www.facebook.com/Gunda-Werner-Institut

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.

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Conference: Gender Regimes in Turkey; Oldenburg 21. Juni 2017

Deutsche Fassung s.u.

SAVE THE DATE – 21.06.2017 – FOCUS ON….

Current transformations of Gender Regimes and the Struggle of Gender Scholars in Turkey

12.30 – 19 h, Schlaues Haus (Schloßplatz 16), D-Oldenburg

Under the neoconservative regime as well as in the context of refugee politics, not only gender regimes in Turkey have changed, but in the state of emergency also the opportunities for academic research and analysis of current developments. Critical scholars are dismissed or forced to retire, especially if they signed the petition of “Academics for Peace”.

How do critical scholars in the field of Gender Studies act within this circumstances? How is the current situation of Gender Studies Departments, Gender Studies students and scholars at universities in Ankara or Istanbul? And what kind of support is needed, what is possible?

We will discuss with Turkish scholars, including professors, Ph D-candidates and students, two main topics:

  • Gender Studies Departments under the State of Emergency
  • Transformations of Gender Regimes in Turkey

    Additionally, research projects and other activities will be presented.

    The conference is organized by the Centre for Interdisciplinary Women’s and Gender Studies Research (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) in cooperation with the Goettinger Centre for Gender Studies; Network Gender and Migration @ Niedersachsen.

  • Registrations: please send an email to zfg@uni-oldenburg.de

    The language of presentations and discussions will be English. Please contact us as soon as possible if you would like translation into Turkish or German. We will seek to make appropriate arrangements.

    +++The conference is part of the series “Focus on … contemporary hotspots“, Centre for interdisziplinary Women’s and Gender Studies Research (ZFG) Carl von Ossietzky Universität Oldenburg +++

SAVE THE DATE – 21.06.2017 – AKTUELLER BRENNPUNKT….

Aktuelle Transformationen von Gender Regimes in der Türkei und der Kampf kritischer (Gender-)Wissenschaftler*innen

 12.30 – 19 h, Schlaues Haus (Schloßplatz 16), D-Oldenburg

Unter dem neokonservativen Regime und im Kontext von Flucht- und Aufnahmepolitiken haben sich nicht nur Gender Regimes in der Türkei verändert, sondern unter der Notstandsgesetzgebung sind auch die Möglichkeiten für die Erforschung und Analysen dieser Situation stark eingeschränkt. Kritische (Geschlechter-)forscher*innen wurden aus dem Staatsdienst entlassen oder in Rente geschickt; insbesondere, wenn sie die Petition „Academics for Peace“ unterzeichnet haben.

Wie gehen kritische Wissenschaftler*innen und Studierende aus der Geschlechterforschung damit um? Wie gestaltet sich die Situation der Gender Studies Departments an den größeren Universitäten in Ankara oder Istanbul aktuell? Welche Form der Unterstützung wird gebraucht bzw. ist möglich?

Türkische Wissenschaftler*innen (Professor*innen, Doktorand*innen) und Studierende werden ihre Einschätzungen der Lage vorstellen und mit uns diskutieren zu:

  • Gender Studies Departments unter dem Notstandsgesetz
  • Transformationen von Gender Regimes in der Türkei

    Dazu werden weitere Forschungsprojekte und andere Aktivitäten vorgestellt.

    Die Tagung wird vom ZFG – Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) in Kooperation mit dem Göttinger Zentrum für Gender Studies und dem LAGEN-Netzwerk “Gender und Migration @ Niedersachsen“ organisiert.

  • Wir bitten um eine formlose Anmeldung per Email an zfg@uni-oldenburg.de

    Die Tagungssprache ist Englisch. Bitte wenden Sie sich möglichst bald an uns, wenn eine Übersetzung ins Türkische oder Deutsche gewünscht wird. Wir werden uns um entsprechende Arrangements bemühen.

    +++Die Tagung ist Teil der Reihe “Aktueller Brennpunkt” des Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg +++

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Dialoggespräch: Frauenrechte und der arabische Staat – Geschlechterungerechtigkeit per Gesetz? Berlin, 15. Juni Berlin

Während der Umbrüche des „Arabischen Frühlings“ protestierten Frauen in vielen arabischen Staaten an der Seite von Männern und die Gleichstellung von Mann und Frau ist heute in vielen Verfassungen in der Region niedergeschrieben. Im Familienrecht und im Privatleben zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab: Trotz regionaler Unterschiede wird in fast allen arabischen Ländern Männern ein großer Teil an Kontrolle über
das Leben der Frauen eingeräumt und das arabische Familienrecht wird fast überall nach wie vor von religiösen Vorschriften geregelt.
Warum sind die arabischen Staaten so zurückhaltend, wenn es um die Modernisierung oder die Einführung eines progressiven Familienrechts geht? Welche Rolle spielen koloniales Erbe, autoritäre Strukturen und innerstaatliche (politische) Allianzen? Und wie können gesetzliche Reformen unter den gegebenen politischen Umständen zu nachhaltigen Veränderungen innerhalb der Gesellschaften führen?

Um diese Fragen zu diskutieren, richtet die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem Ibn Rush Fund am 15. Juni 2017 ein Dialoggespräch aus.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein und würden uns freuen, Sie in unserem Haus zu begrüßen. Weitere Informationen übersenden wir Ihnen im Anhang und bitten um Ihre Anmeldung bis Dienstag, 6. Juni 2017, per E-Mail an Klaus.Geissler@fes.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Katia Schnellecke

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Einladung: 9.-11. Juni 2017 — Trans*biographien – eine Spurensuche

Es sind noch Plätze frei!
Ausschreibung im Anhang!

Einladung:
Trans*biographien – eine Spurensuche
Fr, 09.06.2017 – So, 11.06.2017

Die Betrachtung von Biographien bietet die Möglichkeit, gesellschaftliche Verhältnisse zu analysieren, da sie immer auch das Umfeld der Person einschließt, die ihre Biographie verfasst. Die Beschäftigung mit anderen Persönlichkeiten, bietet mir als Betrachter*in die Möglichkeit, mich mit dem Gegenüber zu identifizieren.
In diesem Seminar begeben wir uns auf Spurensuche nach historischen Trans*persönlichkeiten. Durch die Biographien der unterschiedlichen Jahrhunderte und Jahrzehnte werden wir die gesellschaftliche Situation analysieren können. Die Spurensuche wird aber auch die Biographien der Teilnehmer*innen mit berücksichtigen und verbindende Elemente sichtbar machen.
Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen:
– Welche Rückschlüsse bezüglich der gesellschaftlichen Situation von Trans*personen können wir aus der Betrachtung von Trans*biographien ziehen?
– Welche gesellschaftlichen Bedingungen haben die Sichtbarkeit von Trans*personen gefördert? Welche haben sie beeinträchtigt?
– Wie sind Trans*personen mit gesellschaftlichen Bedingungen umgegangen und was bedeutet das für eine heutige Perspektive?
– Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede sehe ich in den Biographien im Gegensatz zu meiner eigenen?
Mit Hilfe von Vorträgen, Recherche in Kleingruppen und persönlichen Erfahrungsaustausch werden wir uns auf eine Spurensuche in die Geschichte begeben.
In Kooperation mit dem QNN e.V.

VA-Nr. 7740
Der Veranstaltungsbeginn ist am Freitag, 9.6. um 18 Uhr, das Ende am Sonntag, 11.6. um 14.30 Uhr
Dozent*in: Niki Trauthwein, Vorstandsvorsitzende „Lili Elbe Archiv – Forschungsstätte zur Inter, Trans und Queer Geschichte e.V.“
Pädagogische Leitung: Ulli Klaum
Teilnahmebeitrag:
108,- EUR / 30,- EUR (gefördert aus Mitteln des QNN e.V.) für Teilnehmende aus Niedersachsen oder mit QP-Qualifi zierungsprämie, QP-Antrag: http://www.waldschloesschen.org/QP

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Job: eine/n Studienkoordinator/in und eine/n admin. Mitarbeiter/in Bachelorstudium „Cross-Disciplinary Strategies“ (Universität für angewandte Kunst Wien)

Eine/n Studienkoordinator/in – Bachelorstudium „Cross-Disciplinary
Strategies“

An der Universität für angewandte Kunst Wien gelangt mit
ehestmöglichem Dienstantritt die Stelle einer Studienkoordinatorin /
eines Studienkoordinators für das ab 1. Oktober 2017 neu eingeführte
Bachelorstudium „Cross-Disciplinary Strategies. Applied Studies in
Art, Science, Philosophy and Global Challenges“ zur Besetzung (40
Wochenstunden, unbefristet).

Das Bachelorstudium „Cross-Disciplinary Strategies. Applied Studies in
Art, Science, Philosophy, and Global Challenges“ vermittelt ein
breites Spektrum an künstlerischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten,
Strategien sowie Prinzipien künstlerischer und wissenschaftlicher
Praxis, verbunden mit dem Anspruch, kritische Herangehensweisen,
Kooperationsfähigkeit sowie zielgerichtetes Denken und Handeln über
Disziplinengrenzen hinweg auch außerhalb der Künste zu befördern.

Aufgabenbereich:
Der/die StudienkoordinatorIn ist zuständig für die Organisation der
Zulassungsprüfungen die organisatorische Sicherstellung des
Studienbetriebes auf der Basis des Curriculums und der Entscheidungen
des Programmbeirates. Sie/Er unterstützt den Programmbeirat bei der
Vorbereitung und Erstellung von Vorschlägen an das Rektorat zur
Aufnahme von Lehrpersonal. Sie/Er leitet die im Curriculum vorgesehene
Lehrveranstaltung „Studienbegleitende Reflexion“ und wirkt am Workshop
„Cross-Disciplinary Capabilities“ mit.

Qualifikationsprofil:
– Fähigkeit zur organisatorischen Betreuung von Studierenden und
Kompetenz in der Begleitung von Lernprozessen
– Lehrerfahrung im universitären Bereich
– Kommunikationskompetenz und Erfahrung in der Arbeit in Teams
– Erfahrung in Projektmanagement und Organisation
– Abgeschlossenes Hochschulstudium
– sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
– Hingewiesen wird auf das Curriculum – nachzulesen unter:
www.dieangewandte.at/cds

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in leitenden
Positionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur
Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt
aufgenommen.

Das KV-Mindestgehalt beträgt 2.731 € brutto monatlich. Bereitschaft
zur KV-Überzahlung – in Abhängigkeit vom Qualifikationsprofil – ist
vorhanden.

Bewerbungen sind bis 9. Juni 2017 (Einlangen an der Universität) unter
Anschluss umfassender Unterlagen über die eigenen Arbeiten, sowie
einer kurzen Zusammenfassung der persönlichen Vorstellungen von der
Tätigkeit als StudienkoordinatorIn in elektronischer Form an
cds@uni-ak.ac.at zu richten.

Die Bewerber/innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und
Aufenthaltskosten.

(http://www.dieangewandte.at/aktuell/stellenausschreibungen/stellenausschreibung_detail?stellenausschreibung_id=1492157708789)

Eine/n admin. Mitarbeiter/in – Bachelorstudium „Cross-Disciplinary
Strategies“

Die Universität für angewandte Kunst Wien sucht ehestmöglich eine/n
halbbeschäftigte/n administrative/n Mitarbeiter/in (20 Wochenstunden,
unbefristet) für das Institut für Kunst und Gesellschaft für das
Studium „Cross-Disciplinary Strategies“.

Anstellungserfordernisse:
– österreichische bzw. EU/EWR-Staatsbürgerschaft oder gleichgestellte
Anstellungsvoraussetzung
– Matura

Erforderliche Qualifikationen:
– Perfekte Deutschkenntnisse und sehr gute Englischkenntnisse in Wort
und Schrift
– Kenntnisse im Umgang mit den gängigen EDV Programmen
– Berufserfahrung

Aufgabengebiet:
– Organisation des Sekretariats (Schriftverkehr, Ablage,
Terminkoordination, Post- und Mailbearbeitung)
– Administrations-, Organisations- und Koordinationsaufgaben

Selbständiges Arbeiten, Flexibilität, Organisationstalent und Freude
an abwechslungsreicher Arbeit sind Voraussetzung.

Das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt derzeit 978
€ brutto (14x jährlich) und kann sich eventuell auf Basis der
kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung
tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen erhöhen.

Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf richten Sie bitte bis 9.
Juni 2017 in elektronischer Form an cds@uni-ak.ac.at

Die Bewerber/innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und
Aufenthaltskosten.

Aufgrund der internen Personalstruktur kann die Stelle nur mit
einem/einer Nichtakademiker/in besetzt werden.

(http://www.dieangewandte.at/aktuell/stellenausschreibungen/stellenausschreibung_detail?stellenausschreibung_id=1492157708792)

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