Blogreporter_innen für internationale Konferenz zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325 gesucht!
(english below) Ende Oktober 2010 wird die UN-Resolution 1325, zur Rolle von Frauen in bewaffneten Konflikten, 10 Jahre alt. Vom 28.10.-30.10.2010 veranstaltet das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Frauensicherheitsrat und den Friedensfrauen weltweit eine internationale Konferenz, die unter anderem kritisch Bilanz ziehen, Perspektiven für die weitere Umsetzung der UN-Resolution 1325 entwickeln und [...]
Freie Mitarbeiter_innen für das Internetportal des Gunda-Werner-Instituts www.gwi-boell.de gesucht! Arbeitsumfang 5-10 Std/Woche.
Das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung hat zum Ziel, feministische und geschlechterdemokratische Perspektiven im Verhältnis zueinander politisch nutzbar zu machen und Geschlechterthemen neu zu politisieren. Zu aktuellen Fragen und Schwerpunkten in den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur sollen Diskussionen durch feministische und geschlechterdemokratische Fragestellungen angeregt und bereichert werden, um auf nationaler [...]
Harriet Taylor Mill-Instiut Berlin:Frauen verdienen mehr – Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit; 15.06.2010
Einladung zur Diskussionsveranstaltung “Frauen verdienen mehr – Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit“ Veranstaltet von dem Harriet Taylor Mill-Instiut der Hoschule für Wirtschaft und Recht gemeinsam mit dem kommunalpolitischen formu e.V. Dienstag, den 15. Juni 2010, von 19:00 bis 21:30 Uhr. Referentinnen des Abends sind Prof. Dr. Friederike Maier und Dr. Karin Tondorf. Die Moderation übernimmt [...]
Antrittsvortrag: “Sex, Gender and Sexual Orientation: Ökonomische Studien zur Arbeitsmarktdiskriminierung”, HWR; 9.Juni 2010
Antrittsvortrag: Prof. Dr. Doris Weichselbaumer Gastprofessorin des Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin (Fachbereich 2: Berufsakademie) “Sex, Gender and Sexual Orientation: Ökonomische Studien zur Arbeitsmarktdiskriminierung” 9. Juni 2010 Beginn: 18:30 Uhr / Raum 101 / HWR Berlin In diesem Vortrag soll illustriert werden, wie „Diskriminierung“ in der ökonomischen Theorie konzipiert und empirisch gemessen wird. Zwar [...]
HU: International Conference “Queer Again? Power, Politics and Ethics” 23.-25. September 2010
Queer Again? Power, Politics and Ethics 23.-25. September 2010 International Conference of the Department of English and American Studies and the Research Training Group “Gender as a Category of Knowledge” Humboldt-Universität zu Berlin The concept of queer is volatile and, at times, difficult to grasp. As a result, we need a continuous review of the [...]
Bulletininfo 40
Neues aus dem Zentrum und der HU * G. Jähnert: Aktuelles aus dem ZtG * I. Pache: Neues aus dem Studiengang * Neues aus dem GenderKompetenzZentrum * V. Beckmann: Bericht aus dem Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ WS 2009/10 * C. Bauhardt: Neues Promotionskolleg „Ressourcenpolitik und Geschlechtergerechtigkeit in der Globalisierung“ * Studentinnen im Kurs “Rurale Frauen- [...]
Veranstaltungen der Gender Studies an der Humboldt-Universität im Sommersemester 2010
6./7. Mai, ab 15:00 Uhr Universitätsbibliothek Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Str. 1/3, Auditorium sowie Seminargebäude der HU, Dorotheenstr. 24, Raum 1.308 “Interdisziplinäres Symposium im Rahmen des 200. Gründungsjubiläums der HU” Elisabeth Schiemann (1881-1972). Vom AufBruch der Genetik und der Frauen in den UmBrüchen des 20. Jahrhunderts Veranstaltet von: Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (Humboldt-Universität zu Berlin); Frauenbeauftragte der HU; [...]
Ankündigung und Einladung zur Summer School des Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin (16.-23.07.10)
Summer School des Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin Vom 16. – 23. Juli 2010 veranstaltet das Harriet Taylor Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin eine Summer School zu dem Thema: Wohin geht die Geschlechterpolitik der EU? Bilanz und Perspektiven im Bereich Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Die zum zweiten Mal vom Harriet Taylor Mill-Institut [...]
Podium_Interventionen: Strategien zur Dekolonisierung der Universität und Wissenschaften_10.02.2010_18.30 Uhr
Podium
Interventionen: Strategien zur Dekolonisierung der Universität und Wissenschaften
mit Fadua Fayad, Mai Zeidani, Joshua Kwesi Aikins und Juliane Strohschein
am 10.02.2010 um 18.30 Uhr
(ACHTUNG:neuer Raum)
in der Dorotheenstraße 24 (DOR24 am Hegelplatz), Haus 2 (Gebäudeteil des Haupteingangs), 2.OG, Fritz-Reuter-Saal (Wegbeschreibung am Ende dieser Mail)
Die Universität als rassistischer Raum und Wissenschaft als auf vielfältige Weise kolonial geprägte gesellschaftliche Sphäre – dieser Tatbestand wurde in den vergangenen sieben Vorträgen aus verschiedenen Richtungen beleuchtet. Was nun?
Ziel des Podiums soll es sein, rassistische Strukturen und institutionelle Ausschlüsse zu benennen und Interventionsmöglichkeiten zu diskutieren. Wie tragen institutionelle und inhaltliche Faktoren zusammen zur Aufrechterhaltung einer rassistischen Uni, Lehre und Hochschulpolitik bei? An welche vergangenen Interventionen lässt sich anknüpfen, wie kann die Reproduktion rassistischer Strukturen gestört werden? Was können Aufgaben unterschiedlich positionierter Akteur_innen sein?
Auf der Suche nach potentiellen Antworten werden Fadua Fayad, Mai Zeidani, Joshua Kwesi Aikins und Juliane Strohschein von ihren Erfahrungen berichten, ihre Vorschläge, aber auch Bedenken diskutieren. Außerdem wird es die Möglichkeit zur offenen Diskussion und den Raum für Vernetzungen geben. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!
Maureen Maisha Eggers: Dekolonisierung als methodisches und methodologisches Projekt der Wissenschaftskritik _27.01._18.30
Maureen Maisha Eggers: Dekolonisierung als methodisches und methodologisches Projekt der Wissenschaftskritik
am 27.01. um 18.30 Uhr im HU-Hauptgebäude (Unter den Linden 6), Raum 3038 (Wegbeschreibung am Ende dieser Mail)
Dekolonisierung als analytischer Zugriff auf Rassistische Wissensordnungen gewinnt zunehmend an Relevanz und Bekanntheit. In diesem Beitrag geht es mir zunächst darum zu skizzieren was der jeweilige Bezug auf Dekolonisierung ins Blickfeld der Kritik rücken will.
In >>Decolonizing The Mind<>Decolonizing Methodologies<>Decolonize Gender Studies<< positioniert Edward Namasiko Waswa Kisiang’ani Dekolonisierung als programmatische Wissensvermittlungskritik.
Weiter wird von Dekolonisierung in folgenden Zusammenhängen gesprochen: Decolonizing Political Theory, Decolonizing Solidarity, Decolonizing the Academy, Decolonizing Universality, Decolonizing Identity in CyberSpace und Decolonizing Nature etc. etc.
Dekolonisierung bezieht sich daher gleichzeitig auf mehrere Ebenen der „Wissensindustrie“. Dekolonisierung adressiert zugleich die (disziplinäre) Organisation von Wissen, die Regulierung wissenschaftlicher Anerkennung sowie die Erzeugung von nicht-wahrnehmbarem Wissen bzw. Erkenntnisse.
Mithilfe Bourdieu’s Modell der komplexen Wechselwirkung zwischen Sozialen Strukturen, Symbolischer Ordnung und der Sozialen Praxis (unterschiedlich positionierter AkteurInnen), möchte ich die Möglichkeiten von Dekolonisierung als kritische Methodologie und als „Methodisches Ding“ ausloten. Dabei interessiert mich vor allem die Ebene der Sozialen Praxis (Kritische Wissenspraxis). Die anekdotische Kommentierung der „unbehaglichen Präsenz“ Schwarzer Frauen und Women of Color Philosophinnen in der amerikanischen Akademie – Charles Wade Mills spricht davon, dass es einer absurden Reinszenierung von „Integrating The (Academic) Bus“ gleichkommt – habe ich zum Ausgangspunkt meines Vortrages gewählt. Davon ausgehend möchte ich diskutieren wie die Präsenz und die Praxis von Decolonial Scholars (WissenschaftlerInnen of Color) imperiale, epistemische Verkrustungen verschieben können. Ganz konkret möchte ich in Anlehnung an Charmaine Pereira (Feminist Africa) danach fragen, wie Kritische Re-Interpretationen hegemonialer Wissensinhalten als dekolonialisierende methodische Praxis aufgebaut werden können.
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