Film-Monat über die „Trostfrauen“, jeden Mittwoch im November, 19 Uhr an der HU Berlin

Women’s Bodies as Battlefield
Einladung zum Film-Monat über die „Trostfrauen“

Die Aktionsgruppe „Trostfrauen“ im Korea Verband lädt zu fünf Film-Veranstaltungen ein, in denen „Trostfrauen“ über ihre schwere Vergangenheit als Sexsklavinnen des japanischen Militärs berichten. Sechs preisgekrönte Filme über Frauen aus Südkorea, China, Philippinen, Indonesien und Taiwan gewähren einen tiefen Einblick in die Seele der Betroffenen und setzten ein wichtiges Zeichen gegen sexuelle Gewalt weltweit.

Alle Veranstaltungen finden in der Humboldt Universität zu Berlin im Hörsaal Nr. 1070 im Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10099 Berlin statt. Weitere Informationen sind unter www.trostfrauen.de zu finden.

Eintritt frei – Spenden für Überlebende in Indonesien erbeten

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die Film-Veranstaltungen der AG „Trostfrauen“:

Mi., der 01.11.17The Murmuring 2 – Habitual Sadness (Südkorea)

Mi., der 08.11.17Give Me the Sun (Japan)

Mi., der 15.11.17Forgotten Sex Slaves – Comfort Women in the Philippines (Deutschland)

Mi., der 22.11.17The Story of Papak Building (Indonesien) und Because We Were Beautiful (Niederlande)

Mi., der 29.11.17Song of the Reed (Taiwan)

Wer sind die Trostfrauen?

Während des Asien-Pazifik Krieges wurden bis zu 200.000 Frauen Opfer von sexueller Gewalt. Die Kaiserliche Japanische Armee verschleppte Mädchen und Frauen aus ihren Kolonien und besetzten Gebieten in ihre Militärbordelle. Meist geschah dies unter Zwang oder Vortäuschung falscher Tatsachen. Die sogenannten „Trostfrauen“, die wenigen Überlebenden dieser schrecklichen Taten, leiden noch heute unter körperlichen und seelischen Schmerzen. Mehr als ein halbes Jahrhundert schwiegen sie über ihre Vergangenheit als Sexsklavinnen für das japanische Militär, bis 1991 die erste „Trostfrau“ sich mutig der Öffentlichkeit stellte und von ihren Erfahrungen berichtete. Heute ist bekannt, dass es in mehr als 13 verschiedenen asiatischen Ländern Opfer der damaligen Zwangsprostitution gab. Für die Taten hat sich die japanische Regierung allerdings bis heute nicht entschuldigt.

Weitere Informationen zu den „Trostfrauen“: https://www.koreaverband.de/trostfrauen/

Die AG „Trostfrauen“

Die AG „Trostfrauen“ im Korea Verband leistet Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und führt politische Kampagnen mit dem Ziel durch, die Problematik der „Trostfrauen“ in Deutschland bekannt zu machen.

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Konferenz: „Kulturwandel: Chancen mit mehr Frauen in Ausbildung“, Berlin Abgeordnetenhaus 17. Oktober 2017, 10 bis 13 Uhr

„Kulturwandel: Chancen mit mehr Frauen in Ausbildung“

Unter diesem Motto laden der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV) und die frauen- und gleichstellungspolitischen Sprecherinnen der Koalitionsfraktionen Derya Çağlar (SPD), Ines Schmidt (DIE LINKE) und Anja Kofbinger (Bündnis90/Die Grünen) für den 17. Oktober 2017 zu einer Konferenz zur Reservierungsquote bei Landesunternehmen ein.

Alle Ausbildungsplätze stehen jungen Frauen und Männern grundsätzlich gleichermaßen offen. Dennoch gibt es nach wie vor viele Berufe, in denen Frauen in der Minderheit sind. Das ist auch in den Berliner Landesunternehmen so, obwohl im Landesgleichstellungsgesetz (LGG) eine Quotierung für Ausbildungsplätze vorgeschrieben ist: In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind je Ausbildungsgang und Vergaberunde alle Ausbildungsplätze mindestens zur Hälfte an Frauen zu vergeben. Die Praxis sieht aber leider anders aus.

Warum das so ist und wie es sich ändern lässt, wollen wir mit unserer Konferenz beleuchten. Eine Möglichkeit, Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Auswahl der Berwerber*innen für einen Ausbildungsplatz herzustellen, ist die sogenannte Reservierungsquote. Wir wollen gesetzliche Vorschriften und Realität vergleichen sowie praxistaugliche Vorschläge unterbreiten.

Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Rechtsanwältin Nilüfer Hoboß, Staatssekretärin Barbara König, Kerstin Oster, stellv. Vorstandsvorsitzende der Berliner Wasserbetriebe, Ines Schmidt, MdA DIE LINKE und langjährige Gesamtfrauenvertreterin der BVG, KAV-Vorstandsvorsitzender Martin Urban und BSR-Ausbildungsleiter Andreas Zimmermann werden das Problem von allen Seiten umfassend erörtern.

Die öffentliche Konferenz findet am Dienstag, den 17.Oktober 2017, von 10 bis 13 Uhr in Raum 376 des Abgeordnetenhauses von Berlin statt, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin.
Das gesamte Programm finden Sie hier www.kavberlin.de.

Ablaufplan im Anhang!

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“State Feminism” and the challenge of women’s activism in Sudan; 24. October, Berlin

***Veranstaltungshinweis*** deutsch siehe unten***

“State Feminism” and the challenge of women’s activism in Sudan

Tuesday, October 24, 7-8.30 pm

at Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21, 10179 Berlin (U8, Moritzplatz)

English (with whispering translation into German)

One out of every three members of parliament in Sudan is a woman. This is perfectly in line with the global target of 30% set by the UN. So why do Sudanese women still suffer some of the worst human rights abuses on earth?

The women’s movement in Sudan has a rich political history. In the decade following the country’s independence in 1956, women’s activism helped secure key rights, including the right to equal pay, maternity leave, and universal suffrage. By the turn of the new millennium however, the once vibrant women’s movement was weak and divided, following decades of authoritarianism, military rule and war. In 2005, the peace agreement between the government and the Sudan People’s Liberation Movement (SPLM) breathed new life into women’s activism. The main result was a change in the electoral law, a “women’s quota” which reserved a percentage of parliamentary seats for women, and on which many women activists pinned their hopes. Yet, in the years since the adoption of the quota, life has become increasingly more difficult for poor women and those living in war-torn parts of the country.

This talk by Sara Abbas will give some perspective on the following questions: What does women’s activism in Sudan look like today? And what are the main obstacles to building a radical and inclusive women’s movement? Are gender quotas (which are promoted by the Sudanese government, international organizations and western governments alike) always a pathway to women’s empowerment? How can people living in Germany show solidarity with Sudanese women and support their struggles for equality and dignity?

Sara Abbas is a doctoral student at the Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies, Freie Universität Berlin. Her research focuses on the discourses and practices of the women-activists affiliated to the Islamist Movement and the ruling party in Sudan.

The event is organized by Bildungswerk Berlin der Heirich-Böll-Stiftung and has been made possible through funding from Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Poster: State feminism and the challenge for women_s activists in Sudan

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„Staatsfeminismus” und die Herausforderungen für Frauenrechtsaktivismus im Sudan

  1. Oktober, 19.00-20.30 Uhr

Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21, 10179  Berlin (U8, Moritzplatz)

Englischer Vortrag mit Flüsterübersetzung ins Deutsche

 

Im Sudan ist jede dritte Parlamentsabgeordnete eine Frau, insofern erfüllt das Land vorbildhaft die Frauenquote von 30 Prozent, welche die Vereinten Nationen als universelle Richtlinie ausweisen. Wie kann es angesichts dieser Tatsache dennoch sein, dass sudanesische Frauen schlimmsten Formen von Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind?

Die Frauenbewegung im Sudan kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Innerhalb der ersten zehn Jahre nach der Unabhängigkeit der Landes 1956 war es Frauenrechtsaktivistinnen gelungen, grundlegende Rechte, wie das Recht auf gleichen Lohn, Mutterschutzurlaub und ein universelles Wahlrecht, durchzusetzen. Nach jahrzehntelangem Autoritarismus, Militärherrschaft und Krieg war zur Jahrtausendwende jedoch von dieser einst dynamischen Frauenbewegung kaum noch etwas übrig, sie war geschwächt und gespalten. Erst das 2005 unterzeichnete Friedensabkommen zwischen der Regierung in Khartum und der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLA) führte zu einem Wiederaufblühen der Bewegung. Als wichtige Errungenschaft wurde eine Änderung des Wahlgesetzes angesehen, die einen bestimmten Anteil von Frauen unter den Parlamentsmitgliedern festschreibt. Aktivistinnen hatten große Hoffnungen in diese Quotierung gesetzt, doch wurden diese bald enttäuscht: Denn insbesondere die Situation von ärmeren Frauen und all jenen, die in den Konfliktgebieten leben, hat sich seit der Einführung der Quote nur verschlechtert.

Vor diesem Hintergrund wird die Referentin Sara Abbas folgende Fragen diskutieren: Wie ist die aktuelle Situation von Frauenrechtsaktivismus im Sudan einzuschätzen? Was sind die Hürden, um eine radikale und inklusive Frauenrechtsbewegung aufzubauen? Führen Frauenquoten, wie sie von der sudanesischen Regierung, internationalen Organisationen und westlichen Regierungen gleichermaßen propagiert werden, notwendigerweise zum Empowerment von Frauen? Wie können Menschen, die in Deutschland leben, sich solidarisch mit sudanesischen Frauen zeigen und deren Kämpfe für Gleichheit und Würde unterstützen?

Sara Abbas promoviert an der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies der Freien Universität Berlin. In ihrer Forschung untersucht sie die Praktiken und Diskurse von Frauenrechtsaktivistinnen im Sudan, die der Islamischen Bewegung bzw. der Regierungspartei nahestehen.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung; realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Poster: Staatsfeminismus und die Herausforderungen fu¨r Frauenrechtsaktivismus im Sudan
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Web: https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=17-1025&kursname=Staatsfeminismus+und+die+Herausforderungen+fuer+Frauenrechtsaktivismus+im+Sudan&#inhalt

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ZtG-Kolloquium: »Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!« Zum Stand der Anti-Political Correctness Bewegung in Deutschland; HU Berlin, 7./8. Dezember 2017

ZtG-Kolloquium
»Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!«
Zum Stand der Anti-Political Correctness Bewegung in Deutschland.

7./8. Dezember 2017,
Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal

Hinter dem Ruf nach Rückkehr zur »Normalität« findet sich eine Vielzahl rechts-populistischer Forderungen wieder, die zunehmend an politischem wie gesellschaftlichem Gehör finden. Der Anti-PC Aktivismus vereint Kritiken an Themen wie Sexuelle Gewalt, Migration und Multikulturalismus, Queeren Lebensentwürfen sowie den Gender Studies. In der AfD scheint der bislang außerparlamentarische Protest seine demokratische Vertretung gefunden zu haben und verschafft sich spätestens mit dem Einzug in den Bundestag Zugang zu politischen Entscheidungsprozessen.

Der Begriff der ›Politischen Korrektheit‹ tauchte zunächst als US-Import in Feuilletons im Deutschland der 1990er Jahre auf und diente hierbei vor allem antifeministischen und rassistischen Ressentiments. Um die Diskurse der Politischen Korrektheit, konkret deren Entwicklung sowie deren vergangene und aktuelle Themen zu betrachten, haben wir Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen unterschiedlicher Gebiete zusammengebracht, die transdisziplinäre Perspektiven auf Angriffe gegen die Gender Studies und feministische Bewegungen als auch auf antirassistische Theorien und Aktivismus diskutieren werden.

Mit Beiträgen von: Maisha Auma, Biplab Basu, Jana Cattien, Bozena Choluj, Stephan Goertz, Katrin Kämpf, AnouchK Ibacka Valiente, Pum Kommattam, Johanna Mohrfeldt, Mona Motakef, Kerstin Palm, Katharina Pühl, Patricia Purtschert, Eva Redecker, Emilia Roig, Julia Teschlade, Vanessa Thompson, Paula Villa und Christine Wimbauer

Flyer als PDF-Datei: flyer_kolloq_anti-political-correctness

Programm und weitere Infos unter: https://www.gender.hu-berlin.de/de/veranstaltungen/gender-kolloquien/anti-political-correctness

Anmeldung erbeten bis zum 30. November 2017: https://www.gender.hu-berlin.de/de/veranstaltungen/gender-kolloquien/anti-political-correctness/anmeldung

Konzeption und Organisation:
Stefanie Claudine Boulila
Christiane Carri
Gabriele Jähnert
Kerstin Palm

Kontakt: ztg-sekretariat@gender.hu-berlin.de

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Podiumsdiskussion: Fair Porn; HU-Berlin am 23. Oktober 2017,19 Uhr

Podiumsdiskussion
Fair Porn
23. Oktober 2017, 19 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, Senatssaal

Pornografie ist von absolut verbotenen Pornografien über Mainstream Porn bis hin zu Fair Porn vielfältig und seit den 1990er Jahren verstärkt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Beispielsweise analysieren Gender Studies Pornografie sowohl als Mittel der Unterdrückung oder Behinderung nicht heteronormativer und selbstbestimmter Sexualitäten als auch als Mittel der Förderung vielfältiger und selbstbestimmter Sexualitäten.
Rechtswissenschaften untersuchen, ob Pornografie eine Verletzung der Rechte von marginalisierten Personengruppen darstellt oder sogar Ausdruck des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung sein kann. Für Pornografie oder sexuell explizite Darstellungen als Mittel der Förderung sexueller Selbstbestimmung und Vielfalt stehen dabei Begriffe wie Fair Porn oder sexpositive Pornografie.

Im Podiumsgespräch soll die Grenzlinie zwischen Mainstreampornografie und fairer /sexpositiver Pornografie insbesondere anhand der Absicherung von Konsensualität bei der Produktion von Pornografie und der Darstellung von Konsensualität in Pornografie sowie die Darstellung sexueller Vielfalt ausgelotet werden. Da sich die theoretische Analyse hier nicht von der Praxis des Herstellens von Pornografie trennen lässt, sollen theoretische und praktische Perspektiven einbezogen werden.

Poster im PDF-Format: Plakat Fair Porn-1

Zum Gespräch beitragen werden
aus filmwissenschaftlicher Perspektive  Prof. Ula Stöckl (University of Central Florida UcF),
aus der Perspektive der Rechtswissenschaft und der Gender Studies Dr. iur. Anja Schmidt (FraGes Universität Leipzig/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
sowie aus praktischer Perspektive Chanelle Gallant (Initiatorin des Feminist Porn Award Toronto),
Miss Naughty (Erotik-Filmemacherin aus Australien) und der genderqueere Performer und Darsteller Bishop Black.

Die Moderation übernimmt Dr. Laura Méritt, die sich als Kommunikationswissenschaftlerin und als sexpositive Aktivistin mit Pornografie auseinandersetzt.

Veranstaltet von
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG)
Humboldt-Universität zu Berlin
in Kooperation mit
Anja Schmidt, FraGes Universität Leipzig/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Kontakt
Anja Schmidt (anja.schmidt@jura.uni-halle.de)

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Vorankündiung: Jahrestagung Rat für Migration Berlin 9.-11. November 2017

Jahrestagung Rat für Migration: 09.11. – 10.11.2017

Gender und Migration als Bildungsfaktoren. Intersektionale Zugänge im gesellschaftlichem Wandel

9.11.2017 19.00 – 21.00:

öffentliche Keynote:
Prof. Dr. Helma Lutz (Goethe-Universität, Frankfurt): Genderperspektiven in Debatten über Flucht/Migration. Eine intersektionelle Analyse

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Ausgehend von der Sektion Gender und Sexualität
In Zusammenarbeit mit
– Goethe-Universität Frankfurt, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Pädagogik der Sekundarstufe/Schwerpunkt Islam
– Humboldt-Universität Berlin, Institut für Sozialwissenschaften, Georg-Simmel-Professur, Diversity and Social Conflicts
– LOEWE-Programm „Religiöse Positionierung“ gefördert vom Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
– W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin
– BIM, Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung

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Workshop Kritische Sexarbeitsforschung in Zürich // Anmeldebeginn 2017

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

hiermit laden wir Sie herzlich zur Teilnahme an dem 3. interdisziplinären Workshop Kritische Sexarbeitsforschung, Aktuelle Ansätze zur Sexarbeitsforschung: „Migrationsfragen, Repräsentationsfragen und Diskurse sowie deren Auswirkungen in und durch Wissenschaft“ vom 24. bis 26. November 2017 an der Universität Salzburg (A) ein.

Der jährlich stattfindende Workshop richtet sich insbesondere an Jungwissenschaftler*innen und Personen mit wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse aus den verschiedenen Disziplinen, die zu „Sexarbeit“ forschen oder sich mit dem Thema beschäftigen.

Im Rahmen des Workshops werden aktuelle Forschungsprojekte (BA/MA/PhD) vorgestellt und diskutiert sowie neue Entwicklungen in der Sexarbeitsforschung besprochen. Weiter befassen wir uns dieses Jahr mit Migrationsfragen, Repräsentationsfragen und Diskurse sowie deren Auswirkungen in und durch Wissenschaft, die gemeinsam durch eingeladene Fachbeiträge aus Forschung und Praxis betrachtet werden.

Der Workshop dient dem interdisziplinären Austausch in einem ausdrücklich niedrigschwelligen Rahmen und auf Augenhöhe aller Teilnehmenden.


Weitere Informationen zum Workshop, zur Teilnahme sowie des Programmablaufs, entnehmen Sie bitte der angehängten Datei.

Die Anmeldefrist beginnt am 10.10.2016 und endet am 05.11.2017 (einschließlich) über https://kritischesexarbeitsforschung.wordpress.com/programm-und-anmeldung-zur-teilnahme/
 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an kritische.sexarbeitsforschung@gmail.com.

Mit freundlichen Grüßen
Orga-Team 2017

(Dilara Akarcesme, Giovanna Gilges, Ursula Probst, Sabrina Stranzl)

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Call for Submissions: Feminism in Crisis? Gender and the Arab Public Sphere, Jan 19-20, American University of Beirut, Lebanon

Feminism in Crisis? Gender and the Arab Public Sphere

Conference at the American University of Beirut, Lebanon

19 & 20 January 2018

Conveners

Carmen Geha, Assistant Professor of Public Administration

Sara Mourad, Assistant Professor of Media Studies

Rim Saab, Assistant Professor of Social Psychology

Conference Overview

The Arab public sphere is characterized by a patriarchal logic that ignores, sidelines, and violates women’s interests, needs, and rights. In government, public institutions, social movements, and the media, the exclusion of women from public life has had historical and ongoing repercussions on their economic, political, and symbolic status in society.

Since the beginning of the popular uprisings in 2011 and the subsequent civil and regional wars, women in the Arab world have become a renewed subject of knowledge production and policy debates. International non-governmental organizations and civil society organizations have acknowledged and addressed the particular experiences and challenges of women in times of revolution, war, and displacement. Governments across the region have passed new legislations addressing domestic violence, sexual harassment, and personal status laws.

In the midst of the geopolitical crises sweeping the region, and between state-feminism’s lip service to women’s rights on one hand and the NGOization of activism and political participation on the other, this interdisciplinary academic conference asks: what can feminism accomplish? Contributions will address this question in the context of the following four streams:

  1. Civil society, social movements, and collective action
  2. Political economy, electoral and public institutions
  3. Media, representation, and creative practices
  4. War, conflict, and displacement

 

Confirmed Keynote Speakers

Hoda Elsadda, Professor of English and Comparative Literature at Cairo University, founding member of Women & Memory Forum

Nadje Al-Ali, Professor in Gender Studies and Chair of the Center for Gender Studies at SOAS University

Call for Submissions

We invite theoretical and empirical submissions from scholars from a wide range of fields and disciplines that apply a feminist and intersectional lens to the study of violence, inequality, and injustice in societies in the Arab region and their diasporas. We are interested in a variety of topics including gender roles and identities, women’s rights and policy-making, the transformation of masculinity and femininity, feminist organizing and community-building, the intersections of feminism with labor, LGBT, anti-racist, and anti-sectarian movements, as well as theoretical and methodological orientations in the study of gender and sexuality.

We welcome a variety of presentation formats, such as individual paper presentations, panel sessions and roundtable discussions. The working language of the conference will be English (submission and presentations in Arabic are welcome but no translation will be provided). A selection of accepted papers will potentially be published in a themed special journal issue.

 

Deadline for abstract submission: 5 November 2017. Submissions should be emailed to aub2018conference@gmail.com. Selected contributors will be notified by 20 November 2017.

 

Submission Format

Name(s)                                                          Title(s) and affiliation(s)

Select one of the following conference streams for your submission:

  1. Civil society, social movements and collective action
  2. Political economy, electoral and public institutions
  3. Media, cultural representation, and creative practices
  4. War, conflict and displacement

    Paper or contribution title

    Abstract of 350 words

    Short bio of 250 words

    Corresponding email address

For submissions or conference inquiries please email us at: aub2018conference@gmail.com 

This conference is generously funded by the AUB Faculty of Arts and Sciences and the Center for Arab and Middle East Studies.

 

الجامعة الأميركية في بيروت

دعوة موجهة إلى المساهمين/المساهمات

 

النسوية في الأزمات؟ الجندر والحياة العامة في المجتمعات العربية    

مؤتمر منعقد في الجامعة الأميركية في بيروت، لبنان

بتاريخ 19 و20 كانون الثاني 2018

الدّعاة

كارمن جحا، استاذة مساعدة  في الإدارة العامة

سارة مراد،  استاذة مساعدة في الدراسات الإعلامية

ريم صعب، استاذة مساعدة  في علم النفس الإجتماعي

نبذة عن المؤتمر

تتميز الحياة العامة في العالم العربي بهيمنة النظام الأبوي حيث يتمتّع الرجال بحيازة حصريّة لمناصب القيادة ولاتخاذ القرارات، إنطلاقاً من الحكومات، إلى المؤسسات العامة، إلى المساحات العامة، وصولاً إلى الإعلام. وكان ولا يزال لدى إبعاد النساء عن الحياة العامة إنعكاسات تاريخيّة ومستمرّة على مكانتهنّ الإقتصادية، والسياسيّة، والرمزيّة في المجتمع. وقد تمّ تجاهُل إهتمامات المرأة، ووتهميش حاجاتها وإنتهاك حقوقها في القانون، وسوق العمل، والهيئات السياسية التمثيلية، والحركات الإجتماعية، والإنتاج الثقافي.

ومنذ بداية الإنتفاضات الشعبية في العام 2011، والحروب الأهلية والمحليّة منذ ذلك الحين، لقد تجدد الإهتمام الأكاديمي والجدل السياسي حول المرأة في العالم العربي. وبالتالي، أقرّت المنظّمات غير الحكومية الدولية ومنظمات المجتمع المدني بخصوصية تجارب النساء وتحدياتهنّ أوقات الثورة، والحرب، والتشريد وسعت لمعالجتها. وأصدرتْ الحكومات عبر المنطقة تشريعات جديدة تتناول فيها العنف الأسري، والتحرش الجنسي، وقانون الأحوال الشخصية.

         وفي خضم الأزمات الجيو-سياسيّة التي تجتاح المنطقة، وبين تملّق الدولة للنساء لجهة حقوقهن من جهة واستبدال الحركات المطلبية والمشاركة السياسية بالعمل غير الحكومي من جهة أخرى، يطرح هذا الموتمر الأكاديمي المتعدد المجالات السؤال التالي: ماذا يمكن للنسوية أن تحقق؟ ستتناول المساهمات هذا السؤال في سياق المسارات الأربعة التالية:

  1. المجتمع المدني، والتحرّكات الإجتماعية، والعمل الجماعي
  2. الإقتصاد السياسي، والمؤسسات التمثيلية والعامة
  3. وسائل الإعلام، والتمثيل الثقافي، والعمل الإبداعي
  4. الحرب، والنزاعات، والتشرّد

 

من بين المتحدثات الرئيسيات

هدى الصدة، استاذة في الأدب الانجليزي والأدب المقارن في  جامعة القاهرة وعضو مؤسس لمؤسسة المرأة والذاكرة

نادية العلي، استاذة في دراسات الجندر ورئيسة مركز دراسات الجندر في جامعة الدراسات الشرقية والأفريقية (SOAS)

 

دعوة إلى تقديم أوراق بحثية  

ندعو إلى تقديم أوراق بحثية نظرية وإمبريقية من مختلف الحقول والمجالات تطبّق منظوراً نسوياً تقاطعياً لدراسة العنف، وعدم المساواة، والإجحاف في مجتمعات المنطقة العربيّة و جالياتها. كما وأنّنا معنيّون بمجموعة من المواضيع بما فيها الأدوار والهويات الجندرية، وحقوق المرأة وصنع السياسات، وتغير مفاهيم الذكورة والأنوثة، والتنظيمات النسوية  وبناء المجتمع، ومُلتقى النسوية  مع الحركات العمالية، والحركات المتعلقة بالمثلية الجنسية، والثنائية الجنسية ، والتحول الجنسي (LGBT)، وحركات مناهضة العنصرية والطائفية، بالإضافة إلى التوجهات النظرية والمنهجيّة في دراسة الجندر والجنسانية.

إنّنا نرحّب بمجموعة متنوّعة من أشكال العرض، مثل عروض ورقية فرديّة، وجلسات نقاش، ونقاشات حول الموائد المستديرة. واللّغة المعتمدة في المؤتمر هي الإنجليزية و/أو العربية (دون ترجمة أيّ منهما). سوف يتم إختيار مجموعة من الأوراق البحثية لنشر محتمل في عدد خاص من مجلة أكاديمية.

الموعد النهائي لتقديم الملخّصات: 5 تشرين الثاني 2017. يتمّ التبليغ عن الأوراق المختارة في 20 تشرين الثاني 2017. إن التسجيل مجاني.

تقدّم الملخّصات على الشكل التالي

الإسم (الأسماء)

المنصب (المناصب) والإنتساب (الإنتسابات)

الرجاء تحديد المسار:

  1. المجتمع المدني، والتحرّكات الإجتماعية، والعمل الجماعي
  2. الإقتصاد السياسي، والمؤسسات التمثيلية والعامة
  3. وسائل الإعلام، والتمثيل الثقافي، والعمل الإبداعي
  4. الحرب، والنزاعات، والتشرّد

عنوان الدراسة أو المساهمة:

ملخّص من 350 كلمة

البريد الإلكتروني المتطابق

لتسليم الملخص أو للإستفسار حول المؤتمر، يُرجى الإتصال بنا عبر البريد الإلكتروني:

aub2018conference@gmail.com

هذا المؤتمر مموّل من قبل الجامعة الأميركية في بيروت، كلية الفنون والعلوم ومركز الدراسات العربية والشرق أوسطية.

 

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Kostenfreie psychologisch-soziologische Workshops für Frauen

Liebe Liste,

unsere heutige Zeit stellt neben vielen Errungenschaften und Wohlstand auch viele Anforderungen an uns. Gesellschaftliche Normen und Ansprüche übernehmen wir oft unhinterfragt. Trotzdem glauben wir häufig, dass Probleme nur mit uns alleine zu tun haben. Doch die meisten Probleme unserer Zeit sind sich oftmals ziemlich ähnlich: viele Menschen fühlen sich immer öfter überfordert, Beziehungen laufen nicht gut, wir hinterfragen unsere Ziele und wissen nicht mehr, wer wir eigentlich sein wollen, … . Dies lässt den Schluss zu, dass „meine Probleme“ auch einen gesellschaftlichen Grund haben!

Im Rahmen unserer Masterarbeit im Fach Klinische Psychologie an der FU Berlin bieten wir eine psychologisch-soziologische Workshopreihe für Frauen an. In dieser wollen wir diese und weitere Themen sowohl individuell als auch kollektiv unter Einbezug gesellschaftlicher Rahmenbedingungen bearbeiten und eine stärkende Gruppenatmosphäre schaffen.

Es werden eine Gruppenkommunikations-Methode sowie verschiedene Inputs und Übungen aus dem systemischen Coaching, der Verhaltenstherapie und der Sozialpsychologie mit thematisch passenden Inhalten aus der Soziologie und der praktischen Philosophie kombiniert.

Insgesamt gibt es 2 Gruppen mit je 5 Terminen im Abstand von 2 Wochen, die 1. Gruppe startet am 16.10., die 2. am 23.10!

Gesucht werden erwachsene Frauen, die Interesse an den Themen haben, möglicherweise persönliche oder berufliche Unsicherheiten überwinden wollen und ihr Selbstbewusstsein und Wohlbefinden erhöhen wollen.

Die Voraussetzungen zur Teilnahme sind Terminverfügbarkeit für alle Termine einer Gruppe, sowie keine aktuelle psychotherapeutische bzw. psychiatrische Behandlung.

Mehr Informationen zu den Workshops, der Studie und der Anmeldung im Anhang und unter gesellschaftlich@yahoo.com oder telefonisch

Gerne auch mit potentiell weiteren Interessentinnen teilen.

Wir freuen uns über Euer Interesse!

Jenny&Charlotte

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Mussten´s denn die beiden sein!? Filmabend & Gespräch

Filmabend und Gespräch mit Pieke Biermann über Hilde Radusch

Im Jahr 1986 drehten die Filmemacherinnen Pieke Biermann und Petra Haffter einen Film über und gemeinsam mit Hilde Radusch, um deren bewegtes Leben als Kommunistin und Lesbe, Widerstandskämpferin und Aktivistin in der Frauenbewegung der 1970er Jahre nachzuzeichnen. Heute, mehr als 30 Jahre später, geben wir die Gelegenheit, den Film noch einmal anzusehen. Danach bitten wir Pieke Biermann zum Gespräch über Hilde Radusch, die Frauenbewegung(en) und über den Dialog zwischen feministischen Aktivist*innen verschiedener Generationen.
Das feministische Archiv FFBIZ beherbergt den archivarischen Nachlass von Hilde Radusch. Anlässlich des Abschlusses eines Digitalisierungsprojekts im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs laden wir zu einem Film- und Gesprächsabend ein.
Alle sind herzlich willkommen!

Wann? Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 19:00, Einlass ab 18:45

Wo? aquarium (Skalitzer Str. 6 in 10999 Berlin, neben dem Südblock, nahe U Kottbusser Tor)

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Das aquarium ist rollstuhlgerecht.

Kostenloser Eintritt

Die Veranstaltung wird durchgeführt als Teil der Vorbereitungen zum Digitalen Deutschen Frauenarchiv (https://digitales-deutsches-frauenarchiv.de/) und wird auf diesem Wege gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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