Workshop: Inter…was? Strategien gegen Rassismus und Rechtspopulismus – Praxisworkshop, Berlin FES 01.-02.12.2018

Wer profitiert von bestehenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen und wer nicht? Wer ist in der Öffentlichkeit und in den Medien sichtbar? Wer hat Zugang zu wichtigen Institutionen und wer nicht?

Intersektionalität klingt nicht nur kompliziert, sondern beschreibt auch ein komplexes Phänomen: Weil Menschen und ihre Identitäten vielschichtig und mitunter widersprüchlich sind, sind auch – wie vor allem die Schwarze Frauenbewegung deutlich gemacht hat – ihre Diskriminierungserfahrungen ganz unterschiedlich. Kimberlé Crenshaws Konzept der Intersektionalität bietet die Möglichkeit, diese Vielschichtigkeit und das Zusammenwirken unterschiedlicher Diskriminierungserfahrungen abzubilden. Rassismus, Sexismus und Klassismus bilden drei Formen der Diskriminierung neben anderen, die sich alle gegenseitig beeinflussen und verstärken.

Im Zentrum dieses Workshops steht die Auseinandersetzung mit strukturellem Rassismus und Rechtspopulismus. Unsere Ausgangsfragen sind u.a.: Wie hängen struktureller Rassismus und Rechtspopulismus zusammen? Wie werden unterschiedliche marginalisierte Gruppen gegeneinander ausgespielt? Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnet ein intersektionales Verständnis von Diskriminierung für das selbstbewusste Eintreten gegen strukturellen Rassismus und Rechtspopulismus im beruflichen und privaten Alltag?

Der Workshop richtet sich an Personen, die Intersektionalität praktisch werden lassen wollen, ihr (Arbeits-)Umfeld aktiv mitgestalten und dazu beitragen möchten, rassistische und andere Formen von Diskriminierung abzubauen. Methodisch kommen verschiedene Elemente zum Einsatz: dialogorientierte Inputs, Austausch über Strategien gegen Diskriminierung in der eigenen Lebenswelt, Beispiele aus der beruflichen Praxis einer eingeladenen Expertin, sowie Achtsamkeitsübungen.

Der Workshop findet am  1. & 2. Dezember 2018, im NOVOTEL Berlin MItte statt.

Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 19. November an.
Alle weiteren  Informationen finden Sie im  Anhang.

Herzliche Grüße

Elisa Gutsche
Forum Politik und Gesellschaft
Friedrich-Ebert-Stiftung

Wenn Sie keine E-Mail mehr erhalten möchten, genügt eine kurze Mitteilung. Sie können auch einfach eine E-Mail ohne Text an unsubscribe@fes.de schicken. Wir werden dann umgehend dafür sorgen, dass Sie solche Mails nicht mehr von uns erhalten.

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Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Vorsitzender: Ministerpräsident a.D. Kurt Beck. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dr. Roland Schmidt, Godesberger Allee 149, D-53175 Bonn, Tel. +49 (0)228/883-0, Berliner Anschrift: Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin, info@fes.de

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Erinnerung: 16. efas-Fachtagung „Frauen global: Perspektiven der feministischen Ökonomie“ am 7.12.2018

Liebe Kolleg_innen, liebe Interessierte,

Hiermit laden wir Sie herzlich zur 16. efas-Fachtagung am 7. Dezember 2018 ein. Sie findet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin (Campus Wilhelminenhof) statt und steht unter dem Titel:

„Frauen global: Perspektiven der feministischen Ökonomie“

Prof. Dr. Diane Elson wird die Tagung mit einem Vortrag zum Thema „Gender and Development: Contributions of Feminist Economics“ eröffnen. Anschließend stellt Prof. Dr. Inmaculada Martínez-Zarzoso aktuelle Forschungsergebnissse vor, der Titel ihres Vortrags lautet „Women’s Empowerment and Economic Development: Bright Spots in the MENA Region“. In einem dritten Schwerpunktvortrag wird Prof. Dr. Christine Bauhardt zum Thema „Learning from the South: Post-Growth as Post-Development in the Global North“ referieren. Der erste Teil der Tagung wird in englischer Sprache stattfinden.

Außerdem präsentieren auch in diesem Jahr Wissenschaftlerinnen ihre derzeitigen Projekte im Forschungsforum.

Als feierlicher Programmpunkt erwartet Sie die Verleihung des efas-Nachwuchsförderpreises 2018 in Erinnerung an Prof. Dr. Angela Fiedler für exzellente wirtschaftswissenschaftliche Abschlussarbeiten mit der Schwerpunktsetzung auf Frauen- und Geschlechterforschung. Die diesjährign Preisträgerin wird ihre Arbeiten vorstellen.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam in einem Restaurant zu Abend essen (auf eigene Kosten) und uns weiter austauschen.

Wir bitten Sie darum, bei der Anmeldung anzugeben, ob Sie am Abendessen teilnehmen wollen und von welcher Institution Sie kommen. Bei vorheriger Ankündigung können Sie auch während der Tagung eine Kinderbetreuung nutzen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung das Alter der Kinder an.

Die Anmeldung ist per Mail an efas-netzwerk@htw-berlin.de ab jetzt möglich.

Das laufend aktualisierte Tagungsprogramm finden Sie unter https://efas.htw-berlin.de/.

Mit freundlichen Grüßen aus der efas-Geschäftsstelle

Lilly Schön


Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
efas-Geschäftsstelle
Treskowallee 8 | 10318 Berlin
Gebäude C | Raum 127

t +49 30 5019-3327
f +49 30 5019-2702

efas-netzwerk@htw-berlin.de
efas.htw-berlin.de

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Festveranstaltung: 110 Jahre Zulassung von Frauen zum Studium, 75 Jahre Ordination von Frauen; HU Berlin Theologische Fakultät am 7.11. 2018

PRESSEMITTEILUNG DER HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN
Berlin, 30. Oktober 2018 | Nr. 97/2018

110 Jahre Zulassung von Frauen zum Studium, 75 Jahre Ordination von Frauen
Festakt und Preisverleihung des Hanna-Jursch-Preises

Zu einem Festakt zum Anlass „110 Jahre Zulassung von Frauen zum Studium“, „75 Jahre erste Ordination von Frauen in das volle Pfarramt“ und die Verleihung des Hanna-Jursch-Preises der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) laden am 7. November 2018, 18 Uhr die Theologische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die EKD und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ein. Den Festvortrag hält der Dekan der Theologischen Fakultät, Professor Christoph Markschies. Die Präsidentin der HU, Professorin Sabine Kunst, spricht ein Grußwort, Bischof Dr. Markus Dröge (EKBO) hält einen Einführungsvortrag.

Hanna-Jursch-Preis
Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftlich-theologische Arbeiten, in denen geschlechterspezifische Perspektiven eine wesentliche Rolle spielen. Benannt ist der Preis nach der Jenaer Kirchenhistorikerin Hanna Jursch, die sich 1934 als erste Frau an einer deutschen Theologischen Fakultät habilitierte. Den Hanna-Jursch-Hauptpreis erhält Aliyah El Mansy für ihre Dissertation „Exogame Ehen. Die traditionsgeschichtlichen Kontexte von 1 Kor 7, 12–16“. Die Nachwuchspreise gehen an Friederike Luise Arnold und Dorothee Charlotte Heise für ihre Seminararbeiten.

Zulassung von Frauen zum Studium

In Preußen wurden Frauen ab 1896 als Gasthörerinnen zugelassen, doch erst 1908 wurde Frauen das Studium in Preußen allgemein erlaubt. In Berlin trug sich Agnes von Zahn-Harnack, Tochter des Berliner Kirchenhistorikers Adolf Harnack, als erste in die Matrikel der Universität ein und wurde zu einer der zentralen Figuren der Frauenbewegung in Deutschland.

Ordination von Frauen

An der Theologischen Fakultät legte 1920 unter dem Dekanat Harnacks Ilse Kersten als erste Frau das theologische Fakultätsexamen in Deutschland ab. Die Vikarinnen Ilse Härter und Hannelotte Reiffen wurden 1943 durch Präses Kurt Scharf in Sachsenhausen zum geistlichen Amt ordiniert. Diese Ordinationen waren die ersten und für lange Zeit die einzigen vollgültigen von Frauen in Deutschland. Weltweit betrachtet stellen die Ordination oder Weihe von Frauen zum geistlichen Amt heute immer noch eine Ausnahme dar. Immerhin akzeptieren inzwischen mehr als 80 Prozent aller im Lutherischen Weltbund vereinigten Kirchen die Ordination von Frauen ins Pfarramt.

+++ Hinweis an die Redaktionen: Diese Pressemitteilung wird zeitgleich von den Pressestellen der  EKBO, der EKD und der HU versandt. Mehrfachsendungen bitten wir zu entschuldigen. +++

Termin
Festakt am 7. November 2018, 18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Theologische Fakultät
Burgstraße 26
10178 Berlin-Mitte

Programm

Grußwort
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin

Einführung: „Zu meiner Einsegnung werde ich nicht anwesend sein!“ Beharrlichkeit und Mut von Frauen auf dem Weg in das geistliche Amt
Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Mitglied des Rates der EKD

Frauen an der Universität. Episoden einer Erfolgsgeschichte seit der Frühen Neuzeit
Studentinnen der Theologischen Fakultät mit Prof. Dr. Judith Becker

Festvortrag: „Dann kam eine Dame nach der anderen“ – Beobachtungen zu den ersten Studentinnen und Pfarrerinnen in Berlin und Brandenburg
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, Dekan der Theologischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin

Laudatio für den Hanna-Jursch-Preis
AkadR Dr. Gerhard Schreiber, stellvertretender Vorsitzender der Hanna-Jursch-Jury der EKD

Würdigung der Nachwuchsarbeiten
Prof. Dr. Ulrike Auga, Mitglied der Hanna-Jursch-Jury der EKD

Verleihung der Urkunden und Worte der Preisträgerinnen

Ausblick: „Zwei Pyramiden, oder: Die Zukunft von Kirche und Wissenschaft ist weiblich?“
Pfarrerin PD Dr. Rajah Scheepers

Weitere Informationen geben Ihnen gern:

Festakt: Sekretariat Seminar für Kirchengeschichte: Barbara Frey, barbara.frey@theologie.hu-berlin.de

Hanna-Jursch-Preis: Kristin Bergmann 0511/2794-440; Kristin.Bergmann@ekd.de

Ordination von Frauen: Pfarrerin Rajah Scheepers, Scheepers@matthaeus-steglitz.de oder 0178-8898471

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Presseportal der HU
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Tagung: Zwischen Annäherung und Abgrenzung. Religion und LSBTIQ* in gesellschaftlicher Debatte und persönlichem Erleben, 30.11. – 2.12.2018

Noch Plätze frei! ## Den Flyer gibt’s hier.

Zwischen Annäherung und Abgrenzung. 
Religion und LSBTIQ* in gesellschaftlicher Debatte und persönlichem Erleben. 
Tagung vom 30.11. – 2.12.2018

Die Frage, in welchem Verhältnis die großen monotheistischen Religionen zu LSBTIQ* stehen, kann vermutlich nur kontextspezifisch beantwortet werden. Hier greifen gesellschaftliche Vorstellungen, Community-Interessen sowie persönliche Sozialisation und Erfahrungen auf unterschiedliche Weisen ineinander.

Die Tagung betrachtet das Verhältnis von Religion und LSBTIQ* multiperspektivisch. Es geht zum einen um die Frage, welche persönlichen Erfahrungen LSBTIQ*s mit den Glaubensgemeinschaften gemacht haben, denen sie sich zugehörig fühlen und wie sie diese unterschiedlichen Zugehörigkeiten (LSBTIQ* sein und religiös sein) miteinander in Einklang bringen.

Wie kann individuelle Emanzipation im Kontext von Religionsgemeinschaften funktionieren – oder stehen sich hier konträre Ziele entgegen?

Zum anderen soll betrachtet werden, wie Religion und LSBTIQ* gesellschaftlich verhandelt werden, und welche Vorstellungen und Bilder im gesellschaftlichen Diskurs sichtbar werden. Sind schwule Muslime, christliche Lesben, jüdische Trans*-Menschen oder buddhistische Queers in der öffentlichen Wahrnehmung vorstellbar? Und falls nein, warum nicht? Wenn es um Religiosität, Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, sexuelle und geschlechtliche Identität geht, stellt sich immer wieder die Frage: Was gilt als privat, was als öffentlich oder politisch? Nehmen hier Theologie, Judaistik oder Islamwissenschaft eine Brückenfunktion ein? Oder gerade nicht?

Schließlich werden wir der Frage nachgehen, was das Verhältnis zwischen Emanzipationsbeweger*innen und Religionsvertreter*innen schwierig machte, auf welchen Ebenen aber auch eine Kooperation möglich war.

Referent*innen und Themen:

 Márcia Elisa Moser, M.A.

Alles nur heteronormativ, rigide und körperfeindlich? Religionswissenschaftliche Perspektiven auf das Verhältnis von Religion und Sexualität.

Sabine Exner, M.A.

Homosexualität als mehrdimensionales Spannungsmoment – eine diskursanalytische Betrachtung amerikanischer Judentümer

Danijel Cubelic, M.A.

Erlaubter und verbotener Sex im Islam: Religiöse Normen und Rechtspraxis

Martin Friedrich Kagel, M.A.

Der Buddhismus Nichiren Daishonins – die Wertschätzung der Einzigartigkeit in der Vielfalt

Dr. Michael Brinkschröder

Liberal oder Pastoral? Theologische Ansätze zur Akzeptanz von LSBT-Personen in der evangelischen und katholischen Kirche

Dr. Gerhard Schreiber:

Geschlechtliche Vielfalt aus theologischer und kirchlicher Sicht. Eine Bestandsaufnahme

Joachim Bartholomae

Feuertaufe oder Visionssuche – Die Suche nach Erleuchtung in James Baldwins „Von dieser Welt“ (1953) und Richard Amorys „Lied des Sterntauchers“ (1966).

Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn:

Gleichgeschlechtliches Begehren: Über die Notwendigkeit christlicher Scham

Podiumsdiskussion

Annäherung oder Abgrenzung? Zum Verhältnis zwischen Emanzipationsbeweger*innen, Religionen und deren Vertreter*innen

Leitung und Moderation: Dr. Rainer Marbach, Dr. Carolin Küppers, Dr. Martin Schneider, Dr. Volker Weiß

In Kooperation mit dem VNB-Göttingen und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=8098

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Queeres Verlegen #4; Berlin, 17. November 2018

QUEERES VERLEGEN #4

Termin: Samstag, 17. November 2018 | 14 – 21h | Ort: Statthaus Böcklerpark (Prinzenstr. 1, 10969 Berlin)

Guten Tag,

in der beigefügten Mitteilung möchten wir gerne über unser Programm informieren. QUEERES VERLEGEN ist eine Plattform für die Sichtbarkeit und die Belange von LSBT*IQ-Lebensweisen in Texten und Büchern. Unabhängige, queerfeministische Verlage und Publizist*innen aus Bolivien, Frankreich, Deutschland und Mexiko präsentieren ihre Arbeit in öffentlichen Gesprächsrunden, Lesungen und an Buchständen.

Detaillierte Informationen finden sich im angehängten Pressetext und auf der website www.queeres-verlegen.de.

Hier ein kurzer Überblick über das Programm:
14h: Junges Schreiben in Berlin | 15h Trans* und Elternschaft einer Bloggerin aus Frankreich | 16h Selbstverlegen und LSBT*IQ in Bolvien mit Edson Hurtado u.a.| 17:30h queeres Verlegen und feministischer Aktivismus in Mexiko mit „voces en tinta“ | 19h queeres Verlegen in Deutschland angesichts des Rechtsrucks | 20h Lecture-Performance von Tucké Royale, Hans Unstern und Orlando de Boeykens.

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir gerne persönlich zur Verfügung unter: presse@queeres-verlegen.org
Mit herzlichen Grüßen,
Elisa Barth

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Download Flyer (490kB)
Download Konzept (290 kB)
Download Poster (280 kB)

Queeres Verlegen #4
presse@queeres-verlegen.org
www.queeres-verlegen.org

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Arabische Filmtage: Hidden Life, Hidden Love | Filmvorführung; Berlin, 15. – 18. November 2018

Einladung
Heinrich-Böll-Stiftung

Arabische Filmtage
Hidden Life, Hidden Love
Sexualität, sexuelle Selbstbestimmung und Diskriminierung in der arabischen Welt

Filmvorführung Donnerstag, 15. November – Sonntag, 18. November
Kino in der Kulturbrauerei, Schönhauer Allee 36, 10435 Berlin

Die Filme der 5. arabischen Filmtage der Heinrich-Böll-Stiftung handeln von Identitäten, von Sexualität, sexueller Selbstbestimmung und Diskriminierung in der arabischen Welt. Zwar hat sich im Laufe der letzten Jahre die Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intergeschlechtlichen Menschen verbessert, dennoch werden solche Identitäten zu oft noch tabuisiert, wenn nicht gar als Verbrechen angesehen. Wer nicht in die gesellschaftlichen Normen passt, wird bestraft, eingesperrt, gefoltert oder gar hingerichtet.

Die arabischen Filmtage bieten in einer Reihe von eindrücklichen Dokumentationen, Kurz- und Spielfilmen einen Einblick in die alltägliche Lebenswirklichkeit von Menschen, die sich dem Konformitätsdruck arabischer Gesellschaften verweigern. Und sie zeigen Personen, die die Hürden des alltäglichen Lebens mit Mut und Kraft angehen, die ihre Spielräume nutzen und sich aktiv in ihre Gesellschaften einmischen.
Filmschaffende aus Marokko, Tunesien, Palästina, Jordanien, dem Libanon und den Vereinigten Arabischen Emiraten entwerfen ein Kaleidoskop der Vielfalt in der arabischen Welt – in Filmen, die mitreißen, anregen und nachdenklich machen.

Das Programm präsentiert spannende, berührende und mitreißende Filme, mit Inputs und Q&As und eine öffentliche Podiumsdiskussion
am Samstag, den 17. November, um 17.00 Uhr.

Gesamtprogramm und Trailer hier.


Keine zusätzliche Anmeldung erforderlich!

Tickets: 8 €, ermäßigt 6 €
Kartenverkauf zu den täglichen Kassenöffnungszeiten und online.


Weitere Informationen im Web und auf Facebook.


Veranstaltungsort:
Kino in der Kulturbrauerei
Schönhauser Alle 36
10435 Berlin

Kontakt:
Birgit Arnhold
arnhold@boell.de

In Kooperation mit Kino Kulturbrauerei, Zitty, Siegessäule und Beirut DC
Kurator: Rabih El-Khoury

boell.de

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Jahrestagung AK FPW Frauen und Digitalisierung; Berlin, 9. November 2018

Hier finden Sie das Programm zur Tagung „Digitalisierung der Arbeit – Traum oder Trauma? Möglichkeiten innovativer und gerechter Arbeitsmodelle für die weibliche Zukunft“

9. November 2018, 14:00 – 18:30
Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10099 Berlin

 

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Kinderbetreuung: Unterstützt die Care Revolution und den feministi.-/Frauen*Streik; Göttingen, 09.-11. November 2018

Liebe Mitmenschen, Kolleg_innen und Aktive,
dear fellow people, colleagues and activists (see English below),

ich komme zu Euch mit einer Info und einem persönlichen Aufruf zur gemeinsamen Unterstützung des Bündnisses Frauen*Streik 2019. Habt Ihr schon davon gehört? Ich möchte und kann nicht (als cis-Mann) für das Bündnis sprechen; doch vielleicht so viel, falls noch nicht bekannt: Das Bündnis strebt eine große Vernetzung von Menschen und Institutionen an, in diesem Fall für Inhalte, Entscheidungs- und öffentlichkeitswirksame Positionen ausschließlich Frauen*, trans und nicht-binäre Personen. Es bereitet Vernetzungstreffen, öffentliche Aktionen und für den kommenden 08. März einen überregionalen Frauen*Streik vor. Mittlerweile gibt es den Standpunkt, dass für Care/Sorge-Aufgaben, Logistik und Werbung die Unterstützung von cis-Männern und weiteren Interessierten begrüßt wird. Genaue Zuarbeiten müssen selbstorganisiert, aber in jedem Fall mit der Koordination des Bündnisses abgesprochen werden.

Nun konkret. Am Wochenende vom 09. – 11. November 2018 wird es in Göttingen zwei Treffen in Kooperation geben und die Chance zur Unterstützung an Ort und Stelle bestünde. Zum einen wird es das Treffen des Netzwerks Care Revolution und zum anderen ein großes Vernetzungstreffen des Bündnisses Frauen*Streik geben. Für beides braucht es noch Kinderbetreuung/-begleitung, für die ich mich (mit) einsetzen möchte. Dafür suche ich noch Mitstreiter*innen, die das mit vorbereiten und vor Ort auch mit begleiten und betreuen. Betreuung/Begleitung soll voraussichtlich am Freitag zwischen 14:30 – 21:00 Uhr, am Samstag zwischen 10:00 und 21:30 Uhr und am Sonntag zwischen 09:00 – 15:00 Uhr in verschiedenen Schichten angeboten werden. Ihr könnt dafür aktiv mithelfen und das wäre großartig.

Kontakt:

Für die Planung und Unterstützung bei der Kinderbetreuung/-begleitung schreibt bitte an m.korsonewski@knoe.org.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile regionale Vernetzungs- und Vorbereitungsgruppen in mehreren Bundesländern für den Streik. Wenn Ihr vor Ort unterstützen möchtet, sprecht dies bitte mit den jeweiligen Ortsgruppen ab.

Wenn Ihr Kontakt zur bundesweiten Vernetzung sucht und Ideen habt, wie Ihr den bundesweiten Streik unterstützen wollt, wendet Euch bitte an folgende Email-Adresse: vernetzung@frauenstreik.org

****Bitte leitet den Aufruf auch in Euren Netzwerken weiter.****

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit besten Grüßen
****

Child Care / Support:
There will be two networking meetings/conferences taking place between th 09th and 11th Nov, both in Göttingen at the Uni-Campus. One will be the (inter)national meeting of the Netzwerk Care Revolution and the other the (inter)national networking and planning event of the Frauen*-/feministischer Streik. We will have people for children support. cis-gender men are invited to support this, to make it possible for other people to participate in the plenaries and program. If you want to support write to M.Korsonewski@knoe.org. If you bring your child/ren, it would be also nice to write an e-mail with age and the period of time that has to be covered.
Please forward this to friends and further networks.

In Solidarity
Mike Korsonewski

Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
Klingenstr. 22
04229 Leipzig
M m.korsonewski@knoe.org
W www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org
https://www.facebook.com/Konzeptwerk

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Debatte # 1: Bildung und Geschlecht im Spannungsfeld von Differenz und (Un-)Gleichheit | 08. November 2018 | 17 – 20 Uhr | Universität Osnabrück

Debattenreihe „Zukunftsdiskurse“ der Forschungsstelle Geschlechterforschung der Universität Osnabrück:
Rosa für Mädchen, blau für Jungen – Geschlecht spielt als Differenzkategorie bereits in der Kindheit eine große Rolle. Eine Essentialisierung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien wird so bereits in der Kindheit verstärkt. Wie vollziehen sich diese Differenzsetzungen und damit einhergehende Hierarchisierungen und Ungleichheiten im familiären und institutionellen Alltag? Welchen Einfluss haben sich wandelnde Geschlechterverhältnisse und -vorstellungen? Auf welche Weise können pädagogische Ansätze zu einer geschlechtergerechteren Zukunft beitragen?

Fragen wie diesen widmet sich die Veranstaltung im Gespräch mit Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis:

Prof. Dr. Melanie Kubandt (Bildung und Gender, Universität Vechta) eröffnet die Debatte mit einem Impuls unter dem Titel Gängige Geschlechterperspektiven im Feld der frühen Kindheit – Zweigeschlechtlichkeit als Dreh- und Angelpunkt der Betrachtungen?!

Im Anschluss diskutieren:
Nico Kerski (Landesverband SCHLAU Niedersachsen e. V.)
Florian Cristobal Klenk (Projekt „(Schul-)Pädagogik der Vielfalt“, Universität Darmstadt)
Prof. Dr. Kai-Olaf Maiwald (Mikrosoziologie und qualitative Methoden, Universität Osnabrück)
Juliette Wedl (Projekt „Identitätenlotto“, Braunschweiger Zentrum für Gender Studies)

Die Debatte wird moderiert von Prof. i. R. Dr. Carol Hagemann-White (Universität Osnabrück).

Mehr Informationen zur Veranstaltung und unserer Debattenreihe finden sich unter www.fgf.uos.de/zukunft.

Für unsere Planungen bitten wir möglichst um eine kurze Anmeldung bis zum 07. November unter zukunft@uos.de.

Wir freuen uns außerdem über die Verbreitung der Ankündigung zur Veranstaltung!

Eckdaten:
Zeit: Donnerstag, 08. November 2018 | 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Raum 9/114 (Zimeliensaal der Universitätsbibliothek)| Alte Münze 9 | 49074 Osnabrück

Die Debattenreihe wird vom Land Niedersachsen gefördert und vom Pool Frauenförderung der Universität Osnabrück unterstützt.

Kontakt:
Sebastian Bracke
Forschungsstelle Geschlechterforschung, Universität Osnabrück
Schloßstraße 8, 49069 Osnabrück
E-Mail: zukunft@uni-osnabrueck.de
Homepage: www.fgf.uos.de/zukunft

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Stellenausschreibung: Fachkraft für Vermittlung bei „Flüchtlinge Willkommen“

Das Projekt „Flüchtlinge Willkommen“ sucht zum 1.1.2019 eine*n Mitarbeiter*in für Vermittlung.

Wir glauben, dass klassische Bewerbungen mit Anschreiben und Lebenslauf nicht besonders aussagekräftig sind, deswegen wählen wir einen anderen Weg und bieten die Bewerbung ausschließlich über unser Onlineformular an:

http://bit.ly/AusschreibungVermittlungen

Formales:
Organisation: https://www.fluechtlinge-willkommen.de
Arbeitsbeginn: 01. Januar 2019
Dauer des Beschäftigungsverhältnisses: Anstellung für 3 Jahre
Bezahlung: 1850 €/brutto bei 20 Std./Woche
Arbeitsort: Berlin-Wedding
Bewerbungsschluss: 15. November 2018

Kontext und Tätigkeitsprofil:
Die Vermittlungen sind der Kernbereich von „Flüchtlinge Willkommen“. Jeder Mensch, der ein freies Zimmer hat, kann sich auf unserer Website anmelden. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Studierenden-WG, eine Familie, ein (Ehe-)paar oder Alleinlebende handelt. Nachdem die Anmeldungen bei uns eingegangen sind, nehmen wir telefonisch Kontakt auf, klären alle Fragen und beraten die Person zur Finanzierung der Miete. Anschließend suchen wir in Kooperation mit Massenunterkünften nach einer geflüchteten Person, für die das Zimmer infrage kommen könnte. Auch mit diesem Menschen telefonieren wir und klären alle Fragen – insbesondere zum WG-Konzept.- Du bearbeitest eingehende Anmeldungen, telefonierst und schreibst mit allen Beteiligten. In Berlin triffst du ggf. auch einige WGs persönlich.- Du nimmst Kontakt mit Massenunterkünften auf und baust ggf. Kooperationen auf.- Du wertest die Anmelde- und Vermittlungszahlen monatlich aus und erarbeitest in Zusammenarbeit mit dem Team Verbesserungen des Workflows.- Du bist Ansprechpartner*in und Expert*in innerhalb des gesamten Teams für alle Fragen zum sog. Ausländerrecht (Asylgesetz, Aufenthaltsgesetz,…), Mietrecht und SGB II.- Du bleibst auch nach der Vermittlung Ansprechpartner*in für die WGs, vermittelst in Konfliktfällen und berätst die Mitbewohner*innen  zu Situationen nach dem Zusammenleben.

Was wir erwarten:
– Du hast (mehrjährige) Berufserfahrung in der Geflüchteten-Hilfe.
– Du kennst dich mit den Verfahren aller relevanten Institutionen  aus (Jobcenter, Sozialamt, BAMF, Geflüchtetenunterkünfte,…).
– Du hast hervorragende Kenntnisse im sog. Ausländerrecht (Asylgesetz, Aufenthaltsgesetz,…) und SGB II.
– Du hast Spaß und Freude bei der Kommunikation mit Menschen – egal ob am Telefon, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch.
– Die Mitbewohner*innen-Suche und natürlich auch die Suche nach einem Zimmer sind für die Beteiligten zum Teil mit viel (Zeit-)Druck verbunden. Du bist gut erreichbar und bleibst auch in herausfordernden Situationen freundlich.
– Du sprichst sehr gut oder fließend Deutsch, Englisch und nach Möglichkeit Arabisch.
– Fast unsere gesamte Arbeit läuft digital, d.h. wir arbeiten mit vielen Online-Tools (Team-Chat, CRM-System,…). Du solltest also bereit sein, diese Tools zu nutzen und generell viel am Computer zu arbeiten.

Was wir bieten:
– Die Stelle beinhaltet ein hohes Maß an Projektverantwortung, Gestaltungsspielraum und eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem professionellen Umfeld.
– Wir bieten 24 Urlaubstage im Jahr bei einer 20-Stunden-Woche.
– Wir reflektieren permanent kritisch unsere Rolle und Arbeit in der Geflüchtetenpolitik und beschäftigen uns mit Machtverhältnissen in unterschiedlichen Kontexten. Uns ist eine diskriminierungssensible Arbeitsatmosphäre wichtig. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Schwarzen Bewerber*innen, Bewerber*innen of Color sowie Bewerber*innen mit Flucht- und Migrationsbackground.
– Wenn für deine Lebensumstände bestimmte Arbeitszeiten o.ä. wichtig sind, weil du z.B. Familie hast oder Sorge für Menschen trägst, finden wir bestimmt eine Lösung, die gut für dich ist.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung,
Das Flüchtlinge-Willkommen-Team

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