CfP: Ständig wi(e)der Widerstände: Studieren, Forschen & Lehren auf dem Gendercampus // Halle (Saale) // 14. November 2019

Deadline 7. August 2019 |
9. Landesweiter Tag der Genderforschung Sachsen-Anhalt
14. November 2019 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

In diesem Jahr widmet sich der Landesweite Tag der Genderforschung dem Themenfeld „Widerstände in der Geschlechterforschung“. Nachwuchswissenschaftler*innen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und laufenden Projekte zur Genderforschung vorzustellen und mit den Teilnehmer*innen entlang des Tagungsthemas „Ständig wi(e)der Widerstände: Studieren, Forschen & Lehren auf dem Gendercampus“ zu diskutieren.

Ständig wider Widerstände – Seit den Anfängen der Frauen- und Geschlechterforschung in den Theoriegruppen und Lesekreisen der autonomen Frauenbewegung der 1970er Jahre bewegt sich die Geschlechterforschung im Spannungsverhältnis von akademischer Wissenschaftskritik und sozialer Bewegungskultur: In den meisten Fällen begreift die kritische Geschlechterforschung ihr wissenschaftliches Erkenntnisinteresse auch heute noch als Form der politischen Praxis. Als „Widerstand in Inhalt und Form“ (Haug/Hauser, 1989) legen die Gender Studies dabei die aus dem wissenschaftlichen Erkenntnishorizont und Kanon systematisch ausgeblendeten Leerstellen und Lücken frei und entlarven „die Wissenschaft“ als Ort hegemonialer Normierung und Herrschaft. Sie leisten damit selbst aktiven Widerstand gegen ungleiche Machtverhältnisse im Wissenschaftssystem. Gleichzeitig ist die Frauen- und Geschlechterforschung nach Jahrzehnten der Professionalisierung aber auch selbst Teil eben jener akademischen Wissensproduktion und ihrer Institutionen geworden. Um als Ort der kritischen Erkenntnisgewinnung im Feld der Wissenschaft zu bestehen, muss sie sich daher auch immer wieder zum Gegenstand der Kritik machen.

Ständig wieder Widerstände – Aus feministischer, gendersensibler oder queerer Perspektive zu forschen bedeutet noch immer, widerständig und gegen Widerstände zu arbeiten. So vielfältig sich die theoretischen und methodischen Zugänge und Ansätze der Geschlechterforschung gegenwärtig auch ausdifferenziert haben, eint sie ein gemeinsames wissenschafts- und gesellschaftskritisches Erkenntnisinteresse, das durch inter- und transdisziplinäre Verknüpfungen und Arbeitsweisen gängige Disziplingrenzen über-schreitet. Diese Fachdisziplinen überwindende Ausrichtung der Geschlechterforschung erschwert dabei aber gerade für Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen eine gelingende Verortung im Wissenschaftsfeld und stößt mitunter auf Skepsis und Widerstände im akademischen Alltagsgeschäft. Gerade in Zeiten, da Geschlecht und Sexualität erneut zum Schauplatz öffentlicher und zum Teil stark affektiver politischer Auseinandersetzungen werden, steht die Geschlechterforschung unter erhöhtem Legitimationsdruck und muss sich gegen alte und neue politische Widerstände behaupten.

Im Rahmen des 9. Landesweiten Tages der Genderforschung in Sachsen-Anhalt soll daher
gefragt werden, wie es Forschenden der Gender Studies trotz und entgegen alter, neuer und disziplin-interner Widerstände gelingen kann, das Spannungsverhältnis zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse und gesellschaftsverändernder Praxis aufrecht zu erhalten.

Diese Fragestellung soll dabei entlang der eingereichten Beiträge übergreifend diskutiert werden. In den Beiträgen können die eigenen Themengebiete, Forschungsarbeiten oder Arbeitsfelder innerhalb der Gender Studies vorgestellt werden und der Blick auf eigene widerständige Standpunkte und Forschungsperspektiven innerhalb der eigenen Fachdisziplin gerichtet werden: Mit welchen Widerständen sehe ich mich in der eigenen Forschung, in den eigenen Institutionen oder in der Gesellschaft konfrontiert? Gegen welche Widerstände arbeite ich mit meiner Forschungsperspektive, mit meinem Erkenntnisinteresse an?

Wir laden (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen herzlich dazu ein, sich mit einem Vortrag an der Reflexion und Diskussion des Tagungsthemas zu beteiligen.

Für jeden Beitrag stehen 45 Minuten (30 Minuten Vortrag, 15 Minuten Diskussion) zur Verfügung.

Interessierte (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen (Bachelor- und Masterabsolvent*innen, Promovend*innen, Postdocs), die sich mit Forschungsthemen und der Vorstellung von Projekten an der Tagung beteiligen möchten, bitten wir um Zusendung von Abstracts (1 bis 3 Seiten) des eigenen Forschungsprojekts unter Reflexion des Themas „Widerstände in der Geschlechterforschung“ per Mail bis zum 7. August 2019 an:

Michaela Frohberg: frohberg@kgc-sachsen-anhalt.de
Leiterin der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt

Das Abstract soll neben einem kurzen CV auch vollständige Kontaktdaten (Name, akademische/r Titel, institutionelle Zugehörigkeit, Postadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) enthalten. Eine Rückmeldung zu Annahme oder Ablehnung des Beitragsvorschlags erfolgt bis Mitte August 2019.

CfP „Ständig wi(e)der Widerstände: Studieren, Forschen & Lehren auf dem Gendercampus“

Neben den Vorträgen und einer Postersession wird es im Rahmen des Landesweiten Tages der Genderforschung 2019 eine Keynote geben, die sich ebenfalls dem Tagungsthema und damit einhergehenden Fragestellungen widmet. Aktuelle Informationen zum Programm werden in Kürze veröffentlicht.

www.kgc-sachsen-anhalt.de

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Workshop: Feminist Data Protection; Berlin 21 to 22 November 2019

https://www.forum-privatheit.de/veranstaltungen/20-11-2019-cfp-workshop-on-feminist-data-protection/

CfP: Workshop on Feminist Data Protection

The notion of data protection has increasingly become a part of legal and political discourse in Europe, as exemplified by the inclusion of a right to data protection in the EU’s Charter of Fundamental Rights. Yet there have been relatively few engagements in thinking and framing data protection from an explicitly feminist perspective. This stands in stark contrast to the notion of privacy, with which data protection is often conflated and which has been the subject of extensive feminist critique, particularly insofar as it relates to the distinction between public and private spheres. The starting point of this workshop is that the notion of data protection, once disentangled from privacy, warrants further examination from a perspective of intersectional feminism.

Data protection may be understood by considering the power imbalance with which individuals are confronted when their data are processed: public and private entities can collect data without the individuals’ knowledge and it is hardly possible for individuals to control their data, once collected. The processing of data thereby creates inherent risks for individuals – particularly so for those already marginalized or subject to discrimination – and affects the distribution of power in our societies.  Thus data protection, like feminism, aims at theorizing and changing structural inequalities and power relations. We wish to discuss these structural issues as well as potential answers through the lens of emancipatory approaches, such as feminist, queer, Marxist, post-colonial, critical race or disability studies perspectives.

We invite submissions on the topic of feminist and other emancipatory approaches to data protection addressing the power imbalance faced by individuals, especially with regard to discrimination, marginalization and oppression. We are interested in a wide variety of perspectives on the intersection between feminism and data protection, both in Europe and beyond, whether they are focused on mutual critique or on how either can benefit from the other and what their common or related aims could be. Topics of interest include, but are not limited to:

  • Data protection and privacy: How can the relation between these “positive” notions in one discourse and the negative image of private space whose “legal vacuum” facilitates the exploitation of structural inequalities be analysed and brought into a dialogue?
  • Data activism, digital rights, and feminism: Around which issues are European and worldwide feminist initiatives focusing on data processing practices emerging? What are the intersections between such initiatives and data protection?
  • Countering illegitimate data processing: How can women and marginalized groups profit from the networking effects of social networks in order to organize while being protected from the fallout inherent in their capitalist business models, i.e. tracking and profiling?
  • Surveillance: How is technology developed and used to oppress certain groups? What are the dangers disproportionately affecting women, especially women of colour, in the context of surveillance? How could or should surveillance be avoided, subverted or countered?
  • Artificial Intelligence and Big Data: Should these practices be conceived of as a form of automated and inherent discrimination or as tools for visualizing and countering existent discrimination? What biases are built into them, and what are their regulatory effects?
  • Online gender ascription: How is information about gender being collected and processed? Which parameters determine gender ascription? Is the gender identity of individuals (including non-binary persons) respected, and could data protection law further this cause?
  • Data processing and identity formation: What role do notions such as visibility, hiding, outing, and performativity play in the context of data processing and reproduction of gender norms and gendered identities? Can and should data protection intervene in such processes?
  • Practices of categorisation: How are categories constructed, by which actors, and what is their impact, particularly for oppressed groups such as women? How are biases built into data systems by means of categorisation and how should we respond to this?
  • Data subjects and rights: Can we rethink notions of data protection law in ways which go beyond the neoliberal focus on the ostensibly gender-neutral, self-determining individual? How can we go beyond data subject rights (e.g. group rights, or other languages of resistance)?

The workshop will take place on Wednesday, 20 November 2019 (before the annual conference of Forum Privacy, taking place in Berlin from ). We are looking forward to intense discussions between around 10–15 participants, each briefly presenting their submission. Interested scholars should submit an abstract of around 500 to 750 words and a short CV to feministdataprotection@izew.uni-tübingen.de by 15 June 2019. We encourage submissions especially from scholars in the early stages of their career (PhD and post-doc) of all academic fields (e.g. sociology, history, political and other social sciences, ethics, law, computer science, psychology, surveillance studies) and welcome interdisciplinary submissions.

If your abstract is accepted, you will be expected to submit a draft paper of around 8000 words by 3 November 2019. Papers will be circulated among the workshop participants in advance to facilitate discussions. Publication opportunities will be discussed at the workshop.

The workshop will take place in the Landesvertretung, the permanent representation of Schleswig-Holstein in Berlin, located centrally between the Brandenburg Gate and Potsdamer Platz (In den Ministergärten 8, 10117 Berlin). The room is wheelchair accessible. Sign language interpretation will be available if required.

Limited funds are available as travel grants for those who do not have institutional support. If you wish to apply for these funds please indicate the relevant amount when submitting your abstract.

For any further questions, please feel free to contact the organizing committee: Regina Ammicht Quinn, Andreas Baur, Felix Bieker, Gloria González Fuster, Marit Hansen, and Jens T. Theilen. You can reach us at feministdataprotection@izew.uni-tuebingen.de.

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Kundgebung gegen §219a Berlin am 14.06.19 um 10:30/ Gerichtsverhandlung gegen angezeigte Berliner Ärztinnen

Solidarität mit den angezeigten Ärzt*innen – Für die Streichung des § 219a StGB!
Protestkundgebung vor dem Amtsgericht Tiergarten (Wilsnacker Str. 4)

  1. Juni 2019 ab 10:30 Uhr

Gegen die Gynäkologinnen Dr. Bettina Gaber und Dr. Verena Weyer wird am Freitag den 14.06.2019 im Berliner Amtsgericht Tiergarten ein Prozess wegen des Verstoßes gegen § 219a StGB eröffnet. Es ist der erste Prozess nach der gesetzlichen Neuregelung zum sogenannten Werbeverbot für Schwangerschaftsabbruch. Der unsägliche Kompromiss, den die Koalition von CDU und SPD vor wenigen Monaten verabschiedet hat, schützt Ärzt*innen also keinesfalls, wenn sie über Schwangerschaftsabbrüche informieren wollen.

Anlässlich dieses Prozesses wird ab 10.30 Uhr vor dem Amtsgericht eine Protestkundgebung stattfinden mit Redebeiträgen von: Bundesverband pro familia, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF), Ärzt*innen Pro-Choice, Medical Students für Choice Berlin, sowie Cornelia Möhring (LINKE) und Gesine Agena (Grüne). Der Prozess beginnt um 11.30 Uhr.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen § 219a StGB setzen und gemeinsam diese mutigen Ärzt*innen unterstützen!

Bitte weiter verbreiten!

Hier auch auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/778389555896133/
Bitte fleißig teilen und Freund*innen einladen!

14 Juni Kundgebung_Soli.pdf

Beste Grüße
Sibylle Schreiber

Geschäftsführerin
pro familia Landesverband Berlin e.V.
E-Mail: lv.berlin@profamilia.de

pro familia Beratungsstelle
Kalckreuthstr. 4
10777 Berlin
Offene Sprechstunde: Mo. u. Do.: 15-18 Uhr, Sa.: 9-12 Uhr
Wir beraten Sie online: www.profamilia.sextra.de
E-Mail: berlin@profamilia.de
www.profamilia.de/berlin
Unsere Facebookseite von pro Youth: https://de-de.facebook.com/proyouthberlin

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Konferenz: Tiere und Hexen. Animal Turn in der Hexenforschung?; Rottenburg, 25.-28.09.2019

Konferenz: Tiere und Hexen. Animal Turn in der Hexenforschung? –

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Prof. Dr. Wolfgang Behringer, Universität Saarbrücken; Dr. Willem de
Blécourt, London; Prof. Dr. Iris Gareis, Universität Frankfurt a.M.; PD
Dr. Rita Voltmer, Universität Trier; Dr. Petra Steymans-Kurz, Akademie
der Diözese Rottenburg-Stuttgart
25.09.2019-28.09.2019, Rottenburg, Akademie der Diözese
Rottenburg-Stuttgart – Tagungshaus Weingarten – Kirchplatz 7, 88250
Weingarten
Deadline: 16.09.2019

In der frühneuzeitlichen Kunst werden Hexen häufig mit Tieren
dargestellt, deren Bedeutung ambivalent bleibt. Bekannt ist die
Verwandlung, bei der sich Hexen mit Hilfe des Teufels in Wölfe, Hunde,
Katzen, Kröten, Vögel oder Wale verwandeln sollen (bzw. dies aufgrund
teuflischer Vorspiegelung glauben zu tun).

Meist wird jedoch übersehen, dass das Themenfeld Tiere und Hexen sehr
viel umfangreicher ist: reale Tiere als Begleiter von Hexen; in Tiere
verwandelte Geister oder Dämonen (z.B. in Dra-chen); Familiars und
animalische Hausdämonen, Tiergeister, Nagualismus (das Zweite Ich in
Form eines Tiergeistes in den indigenen Kulturen Amerikas), Tiere und
Tierverkleidungen im Schamanismus, Schadenzauber in Form von
Ungezieferplagen usw. Nicht zuletzt werden Tiere zu Opfern von
Schadenzauber oder in Kriminalverfahren wegen Sodomie (Bestialität)
gemein-sam mit den menschlichen „Tätern“ hingerichtet.
Die ihnen zugeschriebenen rätselhaften Fähigkeiten gewährten Tieren
überdies eine große Rolle im volksmagischen Brauchtum oder in
naturmagischen Ritualen. Die Beispiele für Götter und Zauberer in
Tiergestalt reichen zurück bis zu den Anfängen der Religionen und der
Literatur. So kennt die christliche Theologie den Tanz um das Goldene
Kalb, den Beelzebub als den Herrn der Fliegen, Tiere als Aufenthaltsort
der Dämonen nach einem Exorzismus (Matthäus 8, 32), das Lamm Gottes und
die Darstellung des Heiligen Geistes als Taube.

Zur Thematik gehören theologische und kunsthistorische Aspekte, etwa
Tiere als Symbole, Metamorphosen in Literatur, bildender Kunst und in
den virtuellen Welten des World Wide Web. Auch Fragen nach
gender-spezifischen Zuordnungen bzw. nach generellen Gender-Aspekten im
Themenfeld Tiere und Hexen sind anzusprechen. Müssen wir in Anbetracht
dieser vielfältigen Beziehungen zwischen Tieren, Magie, Zauberei,
Hexerei und generell dem Transzendenten zu einem Animal Turn in der
Hexenforschung kommen?

Die interdisziplinäre und internationale Tagung möchte sich unter
Beteiligung führender Forscherinnen und Forscher mit der Frage nach den
Dimensionen magischer und teuflischer Tiere sowie ihrer Wahrnehmung
beschäftigen. Der Kreis der Tagungsteilnehmenden besteht aus den
Referentinnen und Referenten sowie einem interessierten Publikum. Aktive
Diskussionen im Anschluss an die Vorträge sind ausdrücklich erwünscht.
Tagungssprache ist Englisch und Deutsch.

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Mittwoch, 25. September 2019
Begrüßung
Petra Steymans-Kurz, Stuttgart

Einführung
Wolfgang Behringer, Saarbrücken

Sektion 1: Anthropologische Grundlegungen
14:30 Uhr
Alter Ego-Vorstellungen, Tierverwandlungen und Hexerei in Lateinamerika
Iris Gareis, Frankfurt a.M.

16:00 Uhr
Second Body, Helping Spirit, or Something Else?
Hungarian Witch Animals 1520-2012
Eva Pocs, Budapest (H)

17:00 Uhr
Katzenmumien als Abwehrzauber – archäologische Befunde und schriftliche
Quellen
Petra Schad, Markgröningen

19:30 Uhr
Hexen und Drachen
Johannes Dillinger, Oxford (GB) / Mainz

Donnerstag, 26. September 2019
Sektion 2: Mediavistische Mären
9:00 Uhr
Schön, klug, magisch
‚Exotische‘ Tiere im Kontext von Magie, Zauber und heilkundlichem Wissen
Stephanie Mühlenfeld, Frankfurt a.M.

10:00 Uhr
Von der Schlangenfee zur dämonischen Geliebten
Tierverwandlungsdiskurse in der mittelalterlichen Erzählliteratur
Christa Agnes Tuczay, Wien (A)

11:30 Uhr
Mensch-Tier-Verwandlungen in der deutschen Literatur des Mittelalters
Frank Fürbeth, Frankfurt a.M.

Sektion 3: Dämonologie und Religion
14:00 Uhr
Pigs, Serpents, and Demons:
Uses of Possessed Biblical Animals in Early Modern Europe
Ismael del Olmo, Buenes Aires (ARG)

15:00 Uhr
Between the Religious and the Devilish
Animals and Their Significance in Witchcraft and Beyond
Fabrizio Conti, Rom (I)

16:30 Uhr
Wieviel Tier ist im Vampir?
Ein kritischer Blick auf die Bedeutung von Tieren im volkstümlichen Vampirglauben
Peter Mario Kreuter, Regensburg

17:30 Uhr
Rattenfänger, schwarzer Hund und schwache Frau
Tier, Mensch und Teufel… in Johann Weyers „De Praestigiis daemonum“
Erika Münster-Schröer, Ratingen

20:00 Uhr
AKIH Internes
Berichte – Diskussionen – Planungen

Freitag, 27. September 2019
Sektion 4: Tierverwandlungen
9:00 Uhr
The Pre-Christian Origins and the Legacy of werewolves in Northern
Europe
Aleks Pluskowsky, Reading (GB)

10:00 Uhr
Can Geography replace History?
Medieval Werewolves mapped out
Willem de Blécourt, London (GB)

11:30 Uhr
The Sorcery Trial against Pes de Guoythie and Condesse de Beheythie
(Lower Navarre, year 1370)
Metamorphosis into Animals, Child-killing and „Boquelane“
Ander Berrojalbiz, Durango (E)

14:00 Uhr
„I sall goe intill ane haire“
Shapeshifters and Magical Hares in Scottish Witchcraft and Folk Belief
Lizanne Henderson, Glasgow (GB)

Sektion 5: Hexerei und Tiere im Strafprozess
15:30 Uhr
The Use and Abuse of Animals in Witchcraft
Flesh and Sexual Bodies
Maryse Simon, Straßburg (F)

16:30 Uhr
Plenæ veneficiorum
Toads and Witchcraft in Premodern Europe
Rochelle Rojas, Kalamazoo (USA)

17:30 Uhr
Dressed Toads & dead Bats
Gendered Magic in Early Modern Spain
Maria Tausiet, Madrid (E)

20:00 Uhr
Mörder, Verführ(t)er, Gefäß des Teufels
Das Tier in europäischen Strafverfahren
Rita Voltmer, Trier

Samstag, 28. September 2019
9:00 Uhr
The English Animal Familiar
Towards an Ideological Framework
James Sharpe, York (GB)

10:30 Uhr
Milk Hares and Troll Cats
Stealing Milk with the Help of Supernatural Creatures
Tommy Kuusela, Uppsala (SE)

11:30 Uhr
A Cat Called Puus – The Devil in the Guise of a Household Pet
The late Witch Trials in Denmark and the Role of Diabolic
Maria Østerby Elleby, Odense (DK)

12:30 Uhr
Abschlussdiskussion

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Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
– Geschäftsstelle –
Assistenz: Kerstin Hopfensitz M.A.
Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart

geschichte@akademie-rs.de

Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung
<https://www.akademie-rs.de/vakt_22625>

URL zur Zitation dieses Beitrages
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=40486>

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Ausschreibung Werkauftrag: Veranstaltungsreihe Diversität – 30.06.2019

Die LaKoF Berlin plant eine Veranstaltungsreihe zu Diversität an den Berliner Hochschulen. Die Planung und Umsetzung soll als ein Werkauftrag vergeben werden. Wir bitten um Weiterleitung der Ausschreibung an interessierte und qualifizierte Personen.

lakof-ausschreibung_diversitaet.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Bianca Beyer


Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an Berliner Hochschulen
Geschäftsstelle
Bianca Beyer
Talke Flörckengeschaeftsstelle@lakof-berlin.de
https://www.lakof-berlin.de
mo-di 9-17 Uhr, mi-fr 9-14 Uhr

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin
Treskowallee 8
10318 Berlin

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Ausschreibung Stud. Mitarbeiter*in DeZIM-Institut Berlin

Anbei eine Ausschreibung für eine*n stud. Mitarbeiter*in für die Vernetzungsarbeit am DeZIM-Institut. Eine Bewerbung ist bis zum 23. Juni 2019 möglich. Ich würde Euch bitten diese Ausschreibung in Euren Netzwerken zu streuen.

Die Ausschreibung ist online hier abrufbar: https://dezim-institut.de/jobs/

Vielen Dank und liebe Grüße
Sana


Sana Shah
Network and Diversity Management

Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V.
Mauerstraße 76, 10117 Berlin

Mail: shah@dezim-institut.de
Web: www.dezim-institut.de

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Stellenausschreibung, Wissenschaftliche Mitarbeit im Bereich Entwicklungszusammenarbeit

Das Deutsche Institut für Menschenrechte sucht eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (50-80%).

Alle Details finden Sie im Anhang.

Stellenausschreibung Internat. Abteilung.pdf

Natürlich stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, wenn Sie noch weitere Informationen dazu brauchen!

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Sabine Froschmaier

Deutsches Institut für Menschenrechte
Sabine Froschmaier | Assistenz der Abteilungsleitung
Internationale Menschenrechtspolitik
Zimmerstraße 26/27 | 10969 Berlin
froschmaier@institut-fuer-menschenrechte.de

 

www.institut-fuer-menschenrechte.de
Twitter: @DIMR_Berlin

 

www.institut-fuer-menschenrechte.de/AEMR70

Datenschutz: Hinweise zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten finden Sie unter www.institut-fuer-menschenrechte.de/datenschutz/

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Das Waldschlösschen • Ihr Tagungshaus • Freie Termine zur Belegung in 2019 • Wochenendtermine in 2019 für Gastgruppen

Herzlich Willkommen! Das Waldschlösschen • Ihr Tagungshaus

Die seit 1981 bestehende Akademie Waldschlösschen, seit 1.1.2004 in der Trägerschaft einer rechtsfähigen gemeinnützigen Stiftung, ist vom Land Niedersachsen als finanzhilfeberechtigte Heimvolkshochschule nach dem Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz (NEBG) anerkannt.

Sein besonderes Profil erhält das Veranstaltungsangebot der Akademie durch Angebote für Schwule und Lesben, Trans*-, bi- und intersexuelle Menschen und ihre Lebenspartner*innen und Familien, für HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen und ihre Lebenspartner*innen, Fortbildungsveranstaltungen zu AIDS und sexualpädagogischen Themen sowie Seminare für Menschen mit geistiger Behinderung.

„Wir sind ein Ort der Begegnung, der sich der Humanisierung der Gesellschaft verpflichtet fühlt“: Dieser Kernsatz aus dem Leitbild der Akademie kennzeichnet das Selbstverständnis ihrer Bildungsarbeit: sie wird getragen von der Überzeugung, dass alle Menschen gleichberechtigt sind, der Solidarität mit Benachteiligten, der Akzeptanz verschiedener Lebensstile und Sexualitäten, der Neugier auf das „Fremde als Bereicherung“.

Freie Termine zur Belegung in 2019
Wochenendtermine in 2019 für Gastgruppen:

13.-15. September (23 Personen, 10 Zimmer)
18.-20. Oktober (5 Personen, 5 Zimmer)
25.-27. Oktober (10 Personen, 5 Zimmer)
Ohne Gewähr / Stand: 04.06.19

Weitere Termine zur Belegung in der Woche in 2019:
http://www.tagungshaus-waldschloesschen.de/termine/

Unser Hausprospekt als Download
http://www.tagungshaus-waldschloesschen.de/pdf/Tagungshaus_Waldschloesschen_Hausprospekt.pdf

Weitere Informationen:
http://www.tagungshaus-waldschloesschen.de
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Ulli Klaum
Leiter der Akademie

Stiftung Akademie Waldschlösschen
37130 Gleichen bei Göttingen

Ulli.klaum@waldschloesschen.org
Homepage: http://www.waldschloesschen.org

Akademie Waldschlösschen
** Zertifiziert nach LQW 3 **
(http://www.artset-lqw.de)

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CfP: „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ – 15.06.2019

Hiermit möchten wir Sie auf einen Call for Papers für den Workshop „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ aufmerksam machen, der vom 17.–18. Oktober 2019 an der Ruhr-Universität Bochum veranstaltet werden wird.

Abstracts senden Sie bitte an Prof. Dr. Heike Kahlert (conference-sozsug@rub.de). Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019.

Wir freuen uns auf Ihre Abstracts!

Bitte leiten Sie den CfP auch an Interessierte weiter und posten ihn auf Webseiten! Danke!

Freundliche Grüße
Amelie Veenema

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht

Postanschrift: Universitätsstr. 150, 44801 Bochum
Büro: Gebäude GD, Raum E1/629

E-Mail: hiwis-sozug@rub.de

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Veranstaltung: Globale Perspektiven – Gleichstellungspolitik goes international; Berlin, 14.6.2019

Liebe Mitstreiterinnen,

Welche Bedeutung haben die Vereinten Nationen für die Menschenrechte von Frauen. Wie lässt sich die EU als Motor für Gleichstellungspolitik wieder in Schwung bringen? Welche Rolle spielen die Women 7/20 in den Verhandlungsprozessen der Gruppe der 7/20. Und worüber reden wir, wenn wir von „feministischer Außenpolitik“ sprechen? Um diese und andere Fragen geht es bei unserer Fachveranstaltung „Globale Perspektiven – Gleichstellungspolitik goes international“.

Das volle Programm

Jetzt noch rasch anmelden!

Viele Grüße

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Ulrike Helwerth

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Communications Director
Internationale Gleichstellungspolitik – International Gender Equality Policy

Deutscher Frauenrat

National Council of German Women`s Organizations

Axel-Springer-Str. 54a
10117 Berlin

helwerth@frauenrat.de
www.frauenrat.de
@frauenrat

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Engagiert für Gleichstellung in Politik und Gesellschaft
Deutschlands größte Frauenlobby
#StimmenfürEuropa – unser Wahlaufruf für die Europawahl 2019 

Programm und Anmeldungen bis 7. Juni 2019 unter: https://www.frauenrat.de/fachveranstaltung-2019

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