Umfrage zur Wahrnehmung der InformatikerInnen in der Gesellschaft

Guten Tag,
im Rahmen eines Kurses an der Freien Universität Berlin führen wir eine
Studie zum Thema “Wahrnehmung der InformatikerInnen in der Gesellschaft”
durch. Mit dieser Umfrage wollen wir herausfinden, ob es zwischen
verschiedenen Generationen eine unterschiedliche Wahrnehmung gegenüber
Informatikern und Informatikerinnen gibt. Wir suchen dafür interessierte
Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Der zeitliche Aufwand beträgt maximal 10
Minuten.

Die Umfrage ist selbstverständlich anonym.
Der Umfragezeitraum endet am 29.06.2017. Die ersten Ergebnisse werden nur
wenige Wochen später bereits einzusehen sein und ebenfalls in diesem
Verteiler verschickt.

Die Umfrage finden Sie hier: https://tinyurl.com/bildInformatikerMailinglist

Mit freundlichen Grüßen
und vielen Dank für Ihre Teilnahme
das Team der Freien Universität Berlin

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Buchveröffentlichung: Wir sind Heldinnen! Unsere Geschichten

Das Buch „Wir sind Heldinnen! Unsere Geschichten“ (Herausgeberinnen: SVK – Selbstverteidigungskurs mit Worten, Verlag: w_orten & meer) kommt frisch aus der Druckerei und wird vorgestellt:

Wann? Sonntag, 25. Juni 16:00 – 18:00

Wo? SUSI Interkulturelles Frauenzentrum, Bayerischer Platz 9 10779 Berlin
!!!: Leider sind die Räume nicht barrierefrei. Wir planen jedoch ganz bald eine weitere Buchpräsentation in barrierefreien Räumen!

Aus der Pressemitteilung:
„(…)Die Mädchen zwischen sechs bis 16 Jahren haben sich u.a. bei 15 Schreibwerkstätten getroffen, um ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und Mobbing zu beschreiben und zu visualisieren (…) Im Laufe des Projektverlaufs gaben sich die Autorinnen den Namen „SVK – Selbstverteidigungskurs mit Worten“ (…)“

Mehr Infos hier: https://www.facebook.com/wirsindheldinnen/

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Qualifizierung: Queer-feministische Mädchenarbeiter_innen Reihe

Liebe Kolleg_innen,

wir bieten mit meiner Berliner Kollegin Goska Soluch ab Herbst (erster Baustein: 16.-18. Oktober 2017) diesen Jahres die Qualifizierungsreihe zur geschlechtersensiblen Pädagogik mit dem Fokus Mädchenarbeit wieder an.

Wegen der großen Nachfrage haben wir uns entschlossen, diese Reihe ein zweites Mal zu wiederholen.

In vier Modulen werden Grundlagen, Geschichte, Paradigmen und aktuelle Diskussionen ebenso wie aktuelle Praxisprojekte der Mädchenarbeit in den Blick genommen. Der zertifizierte Kurs bietet außerdem einen Einblick in aktuelle Geschlechter- und Gleichstellungsdiskussionen und bietet zahlreiche Impulse, die eigene pädagogische Praxis geschlechtersensibel zu gestalten.

Zielgruppe: Neue und gestandene soziale Fachkräfte aus der Mädchen-, Frauen- und Gleichstellungsarbeit und Interessierte.

Die Qualifizierungsreihe findet in Kooperation mit dem Nds. Landesamt für Soziales statt.

Bitte beachten Sie den angefügten Flyer für weitergehende Infos.

Anmeldung unter: http://www.fobionline.jh.niedersachsen.de/detail.php?urlID=1699

Wir freuen uns, wenn Sie diese Ausschreibung an Interessierte weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen aus Bredbeck,

Ines Pohlkamp

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Stellenausschreibung: eine_n Bildungsreferent_in für das Projekt Empowernment im Arbeitsmarkt-Parkour für Geflüchtete im Fachbereich Politische Bildung

Projektleitung politische Bildung: Empowerment im Arbeitsmarkt-Parkour für Geflüchtete

Die Bildungsstätte Bredbeck (30 km nördlich von Bremen) sucht ab dem 1. August 2017 (befristet bis zum 31. Dezember 2019) eine_n Bildungsreferent_in für das Projekt Empowernment im Arbeitsmarkt-Parkour für Geflüchtete im Fachbereich Politische Bildung.
Ausschreibung: Bildungsstätte Bredbeck_Politische Bildung

www.bredbeck.de

info@bredbeck.de

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International Conference „Gender – Power – Eastern Europe“ , Freie Universität Berlin, 21.-23. Juni 2017

BETREFF: Freie Universität Berlin, Osteuropa-Institut, International Conference
„Gender – Power – Eastern Europe“ 21.-23.6.2017

English Version: scroll down<<

Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Osteuropa-Interessierte,

wir laden Sie herzlich ein zur internationalen Konferenz

„GENDER – POWER – EASTERN EUROPE. CHANGING CONCEPTS OF FEMINITIES
AND MASCULINITIES AND POWER RELATIONS“

des Osteuropa-Instituts!

Der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und konservativer Bewegungen
in zahlreichen Ländern Osteuropas hat direkte Auswirkungen auf die
Geschlechterverhältnisse. Der politische Rechtsruck geht einher mit
starken „Anti-Gender“-Bewegungen, der Einschränkung von
Frauenrechten und der Forderung nach einer Rückkehr zu traditionellen
Geschlechterordnungen. Dagegen wiederum formieren sich in ganz Osteuropa
starke Protestwellen von Frauen, LGBT-Aktivist_innen und Gegner_innen
traditioneller Geschlechterrollen und -normen. Seit dem „Czarny
Protest“ („Schwarzen Protest“), bei dem 2016 in ganz Polen Frauen
gegen die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes durch die regierende
PIS-Partei auf die Straße gingen, gerieten die Protestbewegungen gegen
diesen Backlash auch in die internationale Aufmerksamkeit. Ausgehend von
den politischen Entwicklungen der jüngsten Zeit, will die Konferenz
„Gender – Power – Eastern Europe“ den gesellschaftlichen
Entwicklungen in Osteuropa in Bezug auf die Geschlechterfrage nachgehen
und untersuchen, wie die Verknüpfung von Geschlecht und Macht (um-)
gestaltet wird – sowohl aktuell als auch in historischer Perspektive.
Bekannte osteuropäische Forscherinnen wie Prof. Agnieszka Graff und
Politikerinnen wie Wanda Nowicka (beide Universität Warschau) und
Historiker_innen, Soziolog_innen, Kulturwissenschaftler_innen sowie
Aktivist_innen aus West- und Ost(mittel)europa diskutieren die
politische Aktualität der Genderfrage. Neben Polen nimmt die Konferenz
auch die (macht-) politische Situation in Ungarn, Russland, Belarusʹ
und der Ukraine in den Blick.

Termin:
Mi, 21.06. bis Fr, 23.06.2017

Eröffnung: Mi, 21.6.2017, 18 Uhr, Keynote: Prof. Agnieszka Graff
(Universität Warschau)

Ort:

TOPOI-Villa, Hittorfstr. 18, 14195 Berlin-Dahlem (U3, U-Bhf. Freie
Universität)

Alle Informationen zur Konferenz finden Sie auf unserer Webseite [1]

Ausführliches Programm [2] (pdf)

Flyer [3] (pdf)

Plakat [4] (pdf)

Die Tagungssprache ist Englisch.
Zur Teilnahme wird eine Anmeldung erbeten bei Anja Locascio:
anja.locascio@fu-berlin.de

Wir würden uns freuen, Sie zur Konferenz „Gender – Power –
Eastern Europe“ begrüßen zu dürfen.

Dear Students, dear colleagues, dear subscribers,

we kindly invite you to join the Institute of East European Studies’
international conference

„GENDER – POWER – EASTERN EUROPE. CHANGING CONCEPTS OF FEMINITIES
AND MASCULINITIES AND POWER RELATIONS“ !

25 guests from ten different countries are going to discuss the
consequences for gender relations posed by the rise of right wing
populist parties and conservative movements in Eastern Europe. This
shift to the right has been accompanied by a strong anti-gender backlash
on women rights, enforcing traditional gender regimes. In return strong
waves of protest among women, LGBT activists and opponents of
traditional gender roles and norms developed throughout Eastern Europe.
In this context pressing issues that reflect the power relations of
gender like the participation of women in political representative
bodies, in boards of management in the workforce, but also domestic
violence are discussed. The conference will focus on the process of
societal change and ask how gender regimes have been fashioned and
refashioned, and how the nexus of gender and power has been (re)modelled
both today and in historical perspective. Prominent Eastern European
scholars like Prof. Agnieszka Graff and politicians like Wanda Nowicka
and many others will not only debate about Eastern Europe, but also use
this opportunity to build international research networks.

Date:

Wed, 21st June – Fri, 23rd June 2017

Opening: Wed, 21st June 2017, 6.00 p.m., Keynote: Prof. Agnieszka Graff
(Warsaw University)

Venue:

TOPOI Building, Hittorfstr. 18, 14195 Berlin-Dahlem (Underground: U3
Freie Universität)

Further Information:
http://www.oei.fu-berlin.de/en/institut/termine/Gender-Conference.html

[5]

Detailed Program [2] (pdf)

Flyer [3] (pdf)

Poster [4] (pdf)

Please register here: anja.locascio@fu-berlin.de

We’d be pleased to see you at the conference “Gender – Power –
Eastern Europe”.

Mit besten Grüßen | Best regards
Christina Schmidt
Freie Universität Berlin
Osteuropa-Institut | Institute of East European Studies
Öffentlichkeitsarbeit | PR

Webseite: http://www.oei.fu-berlin.de | Website (english):
http://www.oei.fu-berlin.de/en

Facebook: https://www.facebook.com/osteuropainstitut [6]

Links:
——
[1] http://www.oei.fu-berlin.de/institut/termine/Gender-Conference.html
[2]
http://www.oei.fu-berlin.de/institut/gremien/frauenbeauftragte/Media/Programm_Juni_01_2017.pdf
[3]
http://www.oei.fu-berlin.de/institut/gremien/frauenbeauftragte/Media/GenderConference-Flyer.pdf
[4]
http://www.oei.fu-berlin.de/institut/gremien/frauenbeauftragte/Media/Gender-Conference-plakat.pdf
[5]
http://www.oei.fu-berlin.de/en/institut/termine/Gender-Conference.html
[6] https://www.facebook.com/osteuropainstitut

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Ausschreibung Doktoratskolleg und Dissertationsstelle „Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume-Relationen-Repräsentation“, Universität Innsbruck

Die Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen der Universität Innsbruck    https://www.uibk.ac.at/geschlechterforschung/    führt von Oktober 2017 bis September 2020 ein Doktoratskolleg zum Thema Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume – Relationen – Repräsentationen durch   https://www.uibk.ac.at/forschung/profilbildung/dk_geschlecht_und_geschlechterverhaeltnisse.html.de

Das DK fokussiert auf die Untersuchung von mit Geschlecht und Geschlechterverhältnissen verbundenen Wandlungsprozessen, Veränderungs- und Beharrungsregimen einschließlich der sozialen Kämpfe und zivilgesellschaftlichen Protestkonstellationen, durch die diese angestoßen, behindert, mobilisiert und moderiert werden. Notwendig für diese Forschungsunternehmung ist eine interdisziplinäre, intersektionale und transnationale / transregionale Analyseperspektive. Untersucht werden Transformationen von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen in ihren historischen, räumlichen und wechselseitigen Beziehungen, Bedingungen und Wirkungen. Einen seiner Schwerpunkte legt das DK auf die Gegenwart und Geschichte gelungener, missglückter, erfolgreicher, glückloser oder auch versäumter Lösungsversuche und transformativer sozialer Kämpfe und Bewegungen.

Das Dokoratskolleg richtet sich an DoktorandInnen mit einem einschlägig abgeschlossenen Diplom- oder Masterstudium mit einer Schwerpunktsetzung im Bereich der Geschlechterforschung in einem der im DK vertretenen oder diesen nahestehenden Fächern, z.B. Architektur, Bildungs- oder Erziehungswissenschaft, Gender Studies, Germanistik, Geschichte, Betriebswirtschaft/Management, Volkswirtschaftslehre/Economics, Politikwissenschaft, Romanistik, Soziologie.

  • Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung für Aufnahme in das Dokoratskolleg (veröffentlicht am 10. Juni 2017) finden Sie unter https://www.uibk.ac.at/geschlechterforschung/ausschreibungdk_kolleg062017.html Bewerbungen mit einem Motivationsschreiben (max. 2 Seiten), einer Skizze des geplanten Dissertationsprojekts (max. 8 Seiten), einem tabellarischen Lebenslauf, ggf. Publikationsliste, universitären Zeugnissen, der digitalen Version der Diplom- oder Masterarbeit, ggf. einem Empfehlungsschreiben oder Gutachten der Diplom- oder Masterarbeit sind ausschließlich digital zu richten an: Maria.a.wolf@uibk.ac.at Bewerbungsschluss ist der 25. August 2017

  • Im Rahmen des Doktoratskollegs wird eine UniversitätsassistentIn – Dissertationsstelle (Chiffre BIWI-9407) ausgeschrieben (ab 01.10.2017 auf drei Jahre mit einem Beschäftigungsausmaß von 30 Stunden/Woche). Den Ausschreibungstext der Stelle (veröffentlicht am 10. Juni 2017) finden sie unter   https://orawww.uibk.ac.at/public/karriereportal.details?asg_id_in=9407   Bewerbungsschluss der Onlinebewerbung ist der 22.07.2017. Die Stelle wird vorerst am Institut für Erziehungswissenschaft ausgeschrieben. Sollte die Stelle mit einer/einem DoktorandIn aus einem anderen Fach besetzt werden, kann/wird sie an das betreffende Fach transferiert werden.
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Konferenz: Historische Perspektiven auf die Essentialisierung und Biologisierung von Geschlecht. Intersektionales Symposium des AKHFG – Bochum Juli 2017

From:    Muriel González <mafalda71@yahoo.com>
Date:    12.06.2017
Subject: Konf: Historische Perspektiven auf die Essentialisierung und
Biologisierung von Geschlecht. Intersektionales
Symposium des AKHFG – Bochum 07/17
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Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG)
zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum
06.07.2017-07.07.2017, Bochum, Institut für soziale Bewegung
Deadline: 22.06.2017

Angesichts der sehr emotionalisierten und dabei hoch politisierten
öffentlichen neu aufgeflammten Debatte um Sinn und Notwendigkeit von
Geschlechterforschung möchte das Symposium die historische Perspektive
der Dekonstruktion und Genese von „Gender/Körper-Wissen“ stärken bzw.
wieder in Erinnerung rufen. Ziel des Symposiums ist es, Bilanz zu ziehen
und über Gegenwart und Zukunft der historischen Geschlechterforschung zu
diskutieren. Gefragt wird nach der Geschichte der Mechanismen der
Biologisierung bzw. Naturalisierung von Geschlechtermodellen in den
Lebens- und den Kultur- und Sozialwissenschaften, nach dem Wandel von
Objektivierungs- und Subjektivierungsprozessen, sowie der Formierung
biopolitischer Dispositive.

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Donnerstag, 06. Juli 2017
09:30 – 10:00 Registrierung
10:00 – 10:15 Begrüßung (Maren Lorenz, Ruhr-Universität Bochum)
10:15 – 10:30 Einführung (Muriel González, Ruhr-Universität Bochum/Falko
Schnicke, DHI London)
Keynote
10:30 – 11:15 Heinz Jürgen Voß (Hochschule Merseburg): Wissen über
antike Geschlechterverhältnisse zwischen den Disziplinen.
Herausforderungen an die interdisziplinäre historische Arbeit
11:15 – 11:30 Diskussion
11:30 – 11:45 Kurze Pause
Sektion 1: Zweigeschlechtlichkeit
11:45 – 12:10 Bruno Wiedermann (Universität Tübingen): Biologisierung
der Himmelskörper? Geschlechterdifferenzen in der
spätmittelalterlichen Laienastrologie
12:10 – 12:35 Susanne Lettow (FU Berlin):
Biopolitik-Biologie-Biologisierung. Zur Genese des Dispositivs
‚Bevölkerung-Rasse-Geschlecht‘
12:35 – 13:00 Diskussion
13:00 – 14:30 Mittagspause
Sektion 2: Körper als Investition
14:30 – 14:55 Lars Bluma (Deutsches Bergbau-Museum Bochum): Die
Vergesellschaftung des arbeitenden (Männer-)Körpers. Biopolitik im
industriellen Steinkohlenbergbau an der Ruhr
14:55 – 15:20 Bettina Bock von Wülfingen (HU Berlin): Geschlechtliche
Arbeitsteilung und die Kernfamilie. Ökonomie in
Zeugung und Vererbung Ende des 19. Jahrhunderts
15:20 – 15:45 Diskussion
15:45 – 16:15 Kaffeepause
Sektion 3: Institutionen
16:15 – 16:40 Johann Kirchknopf (Universität Wien):
„Hermaphroditorum ejus sexus aestimandum, qui in eo praevalet.“ Die
Konstruktion von Geschlecht in der österreichischen Gerichtspraxis des
20. Jahrhunderts
16:40 – 17:05 Claudia Kemper (Hamburger Institut für Sozialforschung):
Das Geschlecht der Organisation und die Organisation von Geschlechtern
17:05 – 17:30 Diskussion
17:30 – 18:00 Kaffeepause
Sektion 4: Wissenschaft
18:00 – 18:25 Katja Sabisch (Ruhr-Universität Bochum):
Geschlecht als wissenschaftliche Tatsache. Widerstand und Wandel von
Geschlechterkonzepten seit dem 18. Jahrhundert
18:25 – 18:50 Christina Brandt (Ruhr-Universität Bochum): Über Donna
Haraway hinaus. Dekonstruktivistische und
essentialistische Geschlechterzuschreibungen im Kontext der life
sciences der 1970er Jahre
18:50 – 19:15 Diskussion
Anschließend: Gemeinsames Abendessen (für Referentinnen und Referenten)
Freitag, 07. Juli 2017
Sektion 5: Biologien
09:00 – 09:25 Elsbeth Bösl (Universität der Bundeswehr, München):
„Beigabengeschlecht“, Morphologie, alte DNA: Zur Wissenschaftsgeschichte
der Geschlechtsansprache in der Archäologie
09:25 – 09:50 Vojin Sasa Vukadinovic (Universität Zürich):
„Natur-elle-ment“: Questions Féministes und die Entgründung von Natur,
1977ff.
09:50 – 10:15 Diskussion
10:15 – 10:45 Kaffeepause
Sektion 6: Populäres Wissen
10:45 – 11:10 Christina Benninghaus (Justus-Liebig Universität, Gießen):
Bodies in paper. Die visuelle Darstellung des Geschlechtskörpers in
populären Gesundheitsratgebern, 1880-1914
11:10 – 11:35 Kerstin Wolff (Archiv der Deutschen Frauenbewegung,
Kassel): Die Unfähigkeit von Frauen zu
komponieren oder: Können wir aus der Lektüre von Hedwig Dohm Strategien
gegen aktuelle Gender-Diffamierungen entwickeln
11:35 – 12:00 Diskussion
Tagungsbeobachtung
12:35 – 13:00 Gabriele Dietze (HU Berlin)/Bettina Wahrig (TU
Braunschweig)
13:00 – 13:30 Abschlussdiskussion/Fazit
14:00 – 15:30 AKFHG-Mitgliederversammlung
Die (kostenlose) Teilnahme ist nur nach Anmeldung per Email bis zum 22.
Juni 2017 möglich (Symposium-AKHFG@rub.de).
Die Tagung wird finanziert durch den Margherita-von-Brentano-Preis 2015
des AKHFG
http://www.akgeschlechtergeschichte.de
Geschichte der Frühen Neuzeit & Geschlechtergeschichte
http://www.rub.de/fnzgg

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Muriel Gonzalez Athenas

Ruhr Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum

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CfP: Justiz und Homosexualitaet – Schwule und Lesben in der Rechtsprechung des 20. Jahrhunderts – Recklinghausen 12/17

From:    Dirk Frenking <Dirk.Frenking@jak.nrw.de>
Date:    12.06.2017
Subject: CFP: Justiz und Homosexualität – Schwule und Lesben in der
Rechtsprechung des 20. Jahrhunderts –
Recklinghausen 12/17
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Justizakademie NRW Recklinghausen, Dokumentations- und Forschungsstelle
„Justiz und Nationalsozialismus“
18.12.2017-19.12.2017, Recklinghausen, Justizakademie Recklinghausen
Deadline: 31.07.2017

Durch § 175 StGB waren vom 1.1.1872 bis zum 11.6.1994 homosexuelle
Handlungen zwischen Männern unter Strafe gestellt. Die
Nationalsozialisten verschärften durch Gesetz vom 1.9.1935 die
Reichweite der Straftatbestände und die Strafandrohungen erheblich. Ca.
140.000 Verurteilungen erfolgten nach den verschiedenen Fassungen des §
175 StGB. Unzählige Männer wurden im 20. Jahrhundert auf der Grundlage
des § 175 StGB strafrechtlich verfolgt. Während der NS-Zeit kamen sie
vor Gericht, in Justizgefängnisse, Zuchthäuser oder wurden direkt in
Konzentrationslager deportiert und bezahlten den Hass oder das verquere
Pflichtbewusstsein ihrer Verfolger nicht selten mit dem Leben. Es geht
aber nicht nur um die NS-Zeit, wenn über homophobe Verfolgung durch den
Staat und seine Organe gesprochen wird. Auch in der frühen
Bundesrepublik erreichte die Verfolgung homosexueller Männer ein
ungeheures Ausmaß: Zwischen 1949 und 1969 wurden in der
bundesrepublikanischen Demokratie etwa genauso viele Männer verurteilt
wie während der NS-Diktatur – rund 50.000 Personen, nach unverändert
beibehaltenem NS-Strafrecht von 1935. Erst zwischen 1969 und 1973 wurde
das Homosexuellen-Strafrecht auf eine reformierte Grundlage gestellt,
erst 1994 vollständig beseitigt. Auch in der DDR waren männliche
homosexuelle Handlungen nach 1945/49 strafbar geblieben, wenngleich das
verschärfte NS-Strafrecht dort nur teilweise übernommen worden war;
sowohl eine mildernde Strafrechtsreform als auch die völlige Streichung
eines diskriminierenden Homosexuellen-Strafrechts (das in den letzten
zwei Jahrzehnten in der DDR auch für Frauen galt) waren in der
SED-Diktatur stets etwas früher erfolgt als in der
bundesrepublikanischen Demokratie – 1968 und 1988/89.

Erst im Jahr 2017 beschloss die Bundesregierung einen Gesetzentwurf, der
neben der Aufhebung der aufgrund von § 175 StGB ergangenen Urteile in
Bundesrepublik und DDR, sofern sie nicht infolge auch heute noch mit
Strafandrohung versehener Handlungen ergangen waren, auch eine
Entschädigung noch lebender Verurteilter vorsieht. Die
zeitgeschichtliche Aufarbeitung dieses Verfolgungsgeschehens ist erst in
den letzten Jahren auf Landesebene in Gang gekommen (Rheinland-Pfalz,
nunmehr auch Baden-Württemberg und Hessen), steht jedoch in
Nordrhein-Westfalen noch weitgehend am Anfang. Auch in der juristischen
Zeitgeschichtsforschung ist das Thema noch nicht recht angekommen. Die
Behandlung von Homosexualität durch die Justiz mit dem Schwerpunkt NRW
soll daher auf einem zweitägigen Symposium in der Justizakademie des
Landes Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Prof. Dr. Michael Schwartz,
IfZ-München, näher beleuchtet werden. Das Symposium richtet sich
gleichermaßen an Juristen und Historiker.

Beitragsvorschläge werden insbesondere zu folgenden Themenbereichen
erbeten:

–    Die Rechtsprechung zur Strafbarkeit männlicher Homosexualität im
Kaiserreich und in der Weimarer Republik
–    Die strafrechtliche Verfolgung Homosexueller in der NS-Zeit
–    Zwischen Verfolgung und Rehabilitation – Die Rechtsprechung zur
Strafbarkeit männlicher Homosexualität in der Nachkriegszeit
(Schwerpunkt Westzonen/Bundesrepublik und insb. NRW, aber auch SBZ/DDR)
–    Weibliche Homosexualität vor Gericht (Schwerpunkt Bundesrepublik und
insb. NRW, aber auch DDR und Österreich)

Beitragsvorschläge (max. 300 Wörter) sowie ein kurzer Lebenslauf werden
bis zum 31. Juli 2017 erbeten an: Dirk.Frenking@jak.nrw.de. Die
Übernachtung in der Justizakademie Recklinghausen und die Reisekosten
werden für die Referentinnen und Referenten der Tagung übernommen. Die
Vorträge sollen anschließend in der vom Justizministerium NRW
herausgegebenen Schriftenreihe „Juristische Zeitgeschichte“
veröffentlicht werden. Falls Sie weitere Informationen über die
Veranstaltung sowie den konkreten Ablauf benötigen, kontaktieren Sie
bitte den Leiter der Dokumentations- und Forschungsstelle, Herrn Richter
am OLG Dirk Frenking.

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Start am 3. Juli: Weiterbildungen für Wiedereinsteigerinnen im FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

der 3. Juli ist ein besonderer Tag, denn am 3. Juli starten bei uns zwei Weiterbildungen für Frauen, die sich Office- und IT-Kenntnisse aneignen möchten, um beruflich wieder einzusteigen. Bei den kostenlosen Infoterminen in der kommenden Woche können sich die Interessentinnen über Inhalt, Ablauf und Dauer informieren.
Es wäre schön, wenn Sie diese Informationen an interessierte Frauen und in Ihrem Netzwerk weitergeben. Gerne können Sie die anhängenden PDF-Dateien weiterleiten.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Duscha Rosen für das FCZB-Team

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Die Vollzeit-Weiterbildung Fit für den Job mit MS Office und Internet-Know-how richtet sich an Frauen, die beruflich durchstarten möchten und dafür aktuelle Computerkenntnisse benötigen.

Nach der dreimonatigen Weiterbildung können die Teilnehmerinnen sicher und gezielt im Internet recherchieren, mit den MS-Office-Programmen Word, Excel und PowerPoint professionelle Dokumente für den Büroalltag erstellen und diese zur gemeinsamen Zusammenarbeit zur Verfügung stellen. Sie werden ihre Bewerbung strategisch planen und die eigenen Bewerbungsunterlagen aktualisieren – um sich auch online bewerben zu können.

Begleitende Maßnahmen: Eingangsberatung, fachliche Lernbegleitung und Lernprozessbegleitung

Zielgruppe: Erwerbslose oder geringfügig beschäftigte Frauen

Dauer: 12 Wochen (3.7. bis 15.10.17 einschl. Sommerferien)

Trainingszeiten: Mo, Mi, Do 9.00 bis 16.30 Uhr, Di und Fr 9.00 bis 13.00 Uhr. Teilzeit nach Absprache möglich

Finanzierung/Förderung: Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit/Jobcenter, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungsträger, Maßnahmenummer: 962/633/2016 oder Selbstzahlerin (Preis auf Anfrage). Die Weiterbildung gehört zu dem Projekt IT und Medienkompetenzzentrum (IMZ) und wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.

Infotermin: 20. Juni 2017, 11.00 Uhr*

Mehr Informationen zu dem Lernangebot finden Sie auf der Website und hier: FCZB_fit-fuer-den-job

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Die Teilzeit-Qualifizierung IT-Know-how für den beruflichen Wiedereinstieg bereitet Frauen mit beruflichen Vorerfahrungen optimal und gezielt darauf vor, nach einer längeren Familienphase wieder erwerbstätig zu werden.

In dem 21-wöchigen Lernangebot beschäftigen sich die Teilnehmerinnen mit neuen Technologien in Büro und Verwaltung, sie arbeiten mit MS-Office-Programmen und modernen Webtools, wissen, wie man Daten aufbereitet, Präsentationen erstellt und absolvieren Bewerbungstrainings.
Sie erproben in der Teilzeit-Qualifizierung, wie Sie Ihre familiären Verpflichtungen mit einer späteren Berufstätigkeit in Einklang bringen können und lernen verschiedene Wege und Strategien zur Vereinbarkeit kennen.
Seit 1984 haben mehr als 1.500 Frauen an der Weiterbildung teilgenommen, mehr als 80 Prozent von ihnen haben einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden.

Zielgruppe: Berufsrückkehrerinnen aus Büro- und Verwaltungsberufen oder mit vergleichbaren Kenntnissen

Dauer: 3.7. bis 19.12.17 (21 Wochen plus Sommerferien). Späterer Einstieg nach Absprache möglich

Trainings- und Lernzeiten: Mo bis Fr von 9.00 bis 12.30 Uhr, anschließend individuelle Übungszeit bis 14.00 Uhr

Finanzierung/Förderung: 110 Euro, erm. 60 Euro. Die Qualifizierung i.R. des Projektes IT-Know-how für den Wiedereinstieg wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung für Frauen und Gleichstellung.

Infotermin: 22. Juni, 10.00 Uhr*

Mehr Informationen zu dem Lernangebot finden Sie auf der Website und hier: FCZB_IT-know-how-wiedereinstieg

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Hinweis: Interessanter Termin TAZ und RBB-Kulturradio 22. Juni 2017

am 22. 6. veranstalten taz und rbb kulturradio gemeinsam ihren ersten feministischen Presseclub. Thema: Mutti, Heulsuse, Eiskönigin – wie sexistisch ist die Politik?
Es kommen Susanne Gaschke, Elisabeth Niejahr und Anne Wizorek. Es wird über Gaschkes Zeit in Kiel zu reden sein, über Ursula von der Leyen und Angela Merkel.

Hier ist der link: http://www.taz.de/!164459/

 

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