Fachtag: „LUST. im Kontext sexueller Selbstbestimmung“, 21.6.2018

Sehr geehrtes Fachpublikum, liebe Kolleg_innen, Mitstreiter_innen und Interessierte,

alle zwei Jahre führt das Familienplanungszentrum BALANCE Berlin einen Fachtag durch, um die Debatte eines aktuellen Themas aus den Bereichen Liebe, Partnerschaft und Sexualität zu begleiten. Bei der diesjährigen Veranstaltung am 21. Juni 2018 wollen wir uns mit spannenden Referent_innen dem Thema LUST. im Kontext sexueller Selbstbestimmung widmen.

Lust und Sexualität sind mal mehr und mal weniger präsent im Leben eines Menschen. Gesellschaftlich und medial sind Lust und Sexualität dennoch ständig gegenwärtig. Und der Umgang mit Lust – nicht nur in Zeiten von #metoo – entledigt sich scheinbarer Selbstverständlichkeiten. Auch jenseits von kontroversen Diskursen sind spannende Ansätze zu entdecken, wie selbstbestimmte Sexualität heute aussehen kann…

Online findet sich der Flyer hier.

Gerne können Sie unsere Einladungen und Informationen über Ihre Verteiler und Datenbanken weiterversenden bzw. in Ihren Newsletter aufnehmen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Nachtwey
Geschäftsführung
Familienplanungszentrum Berlin e.V.
Liebe, Sexualität, Partnerschaft  – kompetente Hilfe für alle bei BALANCE.

 

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Publikationen: In der 4. Auflage, nun mit wiss. Ausführungen zu „Gender Ideologie“: der Band „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

Liebe Kolleg*innen, liebe Freund*innen,

sehr gern weise ich darauf hin, dass nun die 4. Auflage von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ erschienen ist. NEU dabei sind gründliche Ausführungen zum Begriff „Gender Ideologie“, die ich in der wissenschaftlichen Dimension – anschließend an Louis Althusser – darstelle. Vielleicht ist es so möglich, etwas mehr Reflexion in die Debatte zu bringen. Heute ist es aber auch erfreulich, festhalten zu können – und ich zitiere die ersten Absätze aus dem Vorwort der 4. Auflage:

„Seit der ersten Auflage von «Geschlecht: Wider die Natürlichkeit» Anfang 2011 ist gesellschaftlich einiges geschehen. Die in diesem Buch dargelegten Erkenntnisse biologischer Theoriebildung gehören mittlerweile zum Standardrepertoire wissenschaftlicher Reflexionen über «Geschlecht» und spezifisch über «biologisches Geschlecht». Hatte Claire Ainsworth noch im Frühjahr 2015 in einem Überblicksartikel für die biologische Fachzeitschrift «Nature» konstatiert: «Biolog_innen haben inzwischen eine sehr differenzierte Sichtweise der Geschlechter – die Gesellschaft muss hier erst noch aufholen» (Ainsworth 2015), so lässt sich heute feststellen, dass die differenzierten Betrachtungen zur Geschlechtsentwicklung mittlerweile den engen Kreis der Fachdiskussionen verlassen haben. Anzeichen hierfür sind sowohl die mittlerweile zahlreichen Beiträge in populären Zeitungen und Zeitschriften zum Prozesscharakter und der daraus resultierenden Vielgestaltigkeit biologischen Geschlechts als auch die Positionierungen in eher traditionell orientierten Segmenten der Gesellschaft, die zwar weiterhin die Sicht starr abgegrenzter Zweigeschlechtlichkeit propagieren, sich aber dennoch mit den hier vorgeschlagenen Perspektiven auseinandersetzen müssen und verschiedene «Kompromissvorschläge» unterbreiten. Auf Basis einer solchen Aushandlung kann sich ein Verständnis von «Geschlecht» durchsetzen, das einerseits Diskriminierungen vermeidet und andererseits einen offeneren wissenschaftlichen Erkenntnisprozess eröffnet. Ganz im Sinne des Begriffs Dekonstruktion werden so nach und nach Sichtweisen offengelegt und eröffnet.

Immer deutlicher wird dabei, dass Geschlecht und Geschlechterverhältnisse im Kontext und verwoben mit Rassismus und dem Kapitalverhältnis betrachtete werden müssen. Das Buch «Geschlecht: Wider die Natürlichkeit» macht diese Verbindungslinien bereits seit der Erstauflage deutlich, indem die Betrachtungen zu «Geschlecht» aus einem «materialistischen», einem marxistischen Grundverständnis heraus entwickelt und die konkreten Lebenssituationen von Menschen in einer kapitalistisch strukturierten Gesellschaft aufgezeigt werden. Der Band «Queer und (Anti-)Kapitalismus», den Salih Alexander Wolter und ich 2013 gemeinsam verfasst haben, schließt hieran an und zeigt auf, wie (und warum) in der «modernen», bürgerlichen gesellschaftlichen Ordnung Menschen kategorisiert werden und welche Rolle dabei Argumente der «Natürlichkeit» spielen. Indem man die Kategorien / Herrschaftsverhältnisse «Rasse», Klasse und Geschlecht in ihrer Verwobenheit betrachtet, werden neue Einsichten möglich.“

Vielen Dank für eure und Ihre Unterstützung bei diesem Prozess, die gesellschaftliche Reflexion über Geschlecht in der Gesellschaft zu befördern! Wer zur Neuauflage ein Rezensionsexemplar möchte, kann gern an den Verlag oder gern auch an mich (voss_heinz@yahoo.de) schreiben.

Voß, Heinz-Jürgen:
Geschlecht: Wider die Natürlichkeit
4. Auflage 2018
Stuttgart: Schmetterling-Verlag
Informationen: http://www.schmetterling-verlag.de/page-5_isbn-3-89657-695-X.htm

Liebe Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

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Fachdialog: Kommunales Wahlrecht: Migrantinnen eine Stimme geben!; Berlin Abgeordnetenhaus; 5.6.18, 18 Uhr – 21 Uhr

Liebe Mitstreiteri*nnen, liebe Freundi*nnen und liebe Frauen,

Einladung zum Fachdialog

Kommunales Wahlrecht: Migrantinnen eine Stimme geben!
Sachstand, Chancen, Perspektiven 

am 05.06.2018, 18.00 Uhr – 21.00 Uhr

im Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 311

Am 12. November 1918 feiern wir die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland.
EUBürger*innen haben inzwischen das Recht, an den Kommunalwahlen ihres Hauptwohnsitzes teilzunehmen. Wie aber steht es um die Möglichkeiten der politischen Partizipation der in Deutschland lebenden nicht EU-Staatsangehörigen?

Und welches Augenmerk müssen wir in diesem Kontext insbesondere auf die tragende Rolle von Frauen richten, wenn es um Fragen der Repräsentation, der Bildung und der Schaffung neuer Lebensräume geht?

Der Fachdialog „Kommunales Wahlrecht: Migrantinnen eine Stimme geben!
Sachstand, Chancen, Perspektiven“ fokussiert diesen in der politischen Diskussion oft wenig beachteten Aspekt. Gleichwohl erfordern die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und Problemstellungen den Mut zu neuen Denkansätzen, um zu einer Praxis des Miteinanders zu gelangen. Die Einführung eines kommunalen Wahlrechts kann dabei insbesondere für Migrantinnen große Bedeutung im Hinblick auf eine zunehmende politische und gesellschaftliche Teilhabe bedeuten und den Grad ihrer Autonomie und Selbstbestimmung erhöhen.

An dem Fachdialog nehmen teil:

  • Daria Ankudinova , DaMigra e.V. – Projektkoordinatorin des Projektes „Gleichberechtigte politische Teilhabe für Migrantinnen“ – Dachverband der Migrantinnenorganisationen
  • Magdalena Benavente, LL.M., Dipl.-iur., Dipl.-Soz.Wiss., Mitglied des Vorstands des Migrationsrats Berlin-Brandenburg, Mitglied der Berliner Härtefallkommission
  • Anna Czechowska, Sprecherin der AG „Frauen und Familie“ im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen
  • Susanna Kahlefeld, Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin, Sprecherin für „Partizipation und Beteiligung“, Mitglied im Ausschuss für „Integration, Arbeit und Soziales“, Vorsitzende im Ausschuss für „Bürgerliches Engagement und Partizipation“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Fachdialog teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Carola v. Braun

Sprecherin der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin-Stadt der Frauen e.V

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CFP Endangered Bodies: Representing and Policing the Body in Western Popular Culture; Lisboa 8-9 October 2018

International Conference „Endangered Bodies: Representing and Policing the Body in Western Popular Culture“

Date: 8 and 9 October, 2018

Venue: School of Arts and Humanities, University of Lisbon (Portugal)

   We are now accepting submissions for the International Conference „Endangered bodies: Representing and Policing the Body in Western Popular Culture“, to be held in Lisbon, and organized by the CILM project (City and [In]security in Literature and Media), hosted by the Center for Comparative Studies of the School of Arts and Humanities of the University of Lisbon.

   Taking the notion of „endangered bodies“ as the genesis and point of departure for this conference, and against the background of some redefining events of the 21st century that have entailed multiple responses and critical counteractions – such as the election / administration of Donald Trump in the USA, the political assassination of human rights activist Marielle Franco, or the #MeToo Movement – we aim to promote an interdisciplinary debate over different types of representations of bodies in popular culture, in a (trans)national and comparative perspective. With this conference, therefore, we invite you to consider, explore, and critique policing approaches to the body as a gendered, sexual, racial, class-specific and / or political site.

   The deadline for submissions (max 300 words) is the 31st of July. The proposals should be sent to endangeredbodies@letras.ulisboa.pt.

For more information and full CFP: endangeredbodies.letras.ulisboa.pt

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Podiumsdiskussion: Kunstfreiheit vs. Machtkritik – Berlin 1.6.2018

Einladung

Fr. 01. Juni 2018 19.30 – ca.21.30h
„Kunstfreiheit vs. Machtkritik“
Im Projektraum des Deutschen Künstlerbundes, Markgrafenstraße 67, 10969 Berlin.

Eine Kooperationsveranstaltung der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), des Deutschen Künstlerbundes und des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Deutschland.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wollen wir die derzeit zunehmenden Debatten um Kunstfreiheit im Spannungsfeld von ‚MeToo‘ über Rassismus bis Rechtspopulismus aufgreifen.
Ist die Kunstfreiheit tatsächlich bedroht oder wird eine solche Bedrohung nur vorgeschoben, um machtkritische Diskurse zu unterlaufen? Und inwieweit unterscheidet sich die Freiheit und die Verantwortung von Künstler*innen von der Freiheit der Institutionen, die den Kanon der Kunst festschreiben? Diese Fragen möchten wir in der Gesprächsrunde differenziert betrachten.

Wir diskutieren mit Manaf Halbouni (Bildender Künstler, Dresden), Prof. Dr. Dirk Pilz (Universität der Künste Berlin, nachtkritik.de), Prof. Ulrike Rosenbach (Bildende Künstlerin, Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste IGBK, GEDOK), Prof. Dr. Gabriele Werner (Weißensee Kunsthochschule Berlin)

Einführung: annette hollywood (Bildende Künstlerin, Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste IGBK, Deutscher Künstlerbund)

Die Veranstaltung ist der Auftakt zur jährlichen IGBK-Mitgliederversammlung am selben Wochenende und knüpft inhaltlich an „Fragile Affinities-(Re)Strengthening International Artistic Collaboration“ an, ein Symposium der IGBK Ende November 2017 in Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin.

Veranstaltungsort: Deutscher Künstlerbund Projektraum | Markgrafenstraße 67 | 10969 Berlin
Anfahrt: Bus: 248 Lindenstraße / Oranienstraße | M29 Charlottenstraße | U-Bahn: U6 Kochstraße

Eintritt frei. Die verfügbaren Plätze sind begrenzt. Anmeldung erforderlich bis zum 28. Mai 2018 unter juni@igbk.de.

Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK)
Office of IAA Europe
Mohrenstr. 63, D – 10117 Berlin
www.igbk.de // www.iaa-europe.eu

www.touring-artists.info – das Informationsportal für international mobile Künstlerinnen und Künstler

Die IGBK und ihre Projekte werden gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von der Kulturstiftung der Länder.

—-

annette hollywood
mail@annettehollywood.com
www.annettehollywood.com

STUDIO annette hollywood (244)
Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2
10997 Berlin
Germany
www.kunstquartier-bethanien.de

Chairperson and speaker of the board:
International Association of Art (IAA) German National Commitee
IGBK Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste e.v.
www.igbk.de

Chairperson:
Deutscher Künstlerbund
www.kuenstlerbund.de

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Publikationen: L’HOMME. Europaeische Zeitschrift fuer Feministische Geschichtswissenschaft 29 (2018), 1

Zs: L’HOMME. Europaeische Zeitschrift fuer Feministische Geschichtswissenschaft 29 (2018), 1
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L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische
Geschichtswissenschaft
29 (2018), 1 – Wissen schaffen

Wissen schaffen

Hg. von Claudia Opitz-Belakhal (Basel) und Sophie Ruppel (Basel)

Die Beiträge im vorliegenden Heft knüpfen einerseits an die lange
Tradition feministischer Wissenschaftsgeschichte und -kritik an und
versuchen andererseits, neue wissens- und wissenschaftsgeschichtliche
Impulse zu berücksichtigen. Die Themen reichen vom Generieren, Sammeln
und Verbreiten von Wissen über Natur (vor allem Pflanzen), Körper und
Medizin in der Frühen Neuzeit bis zur Zeitgeschichte der Genetik und zur
Frühphase der Frauenforschung in den Sozialwissenschaften. Dabei werden
verschiedene Personen und Personengruppen und deren Praktiken der
Wissensproduktion und -nutzung fokussiert, wobei auch das Konzept der
»scientific persona« in Hinblick auf weibliche Forschende genauer
ausgeleuchtet wird.

Link zu dieser Ausgabe
<http://www.univie.ac.at/Geschichte/LHOMME/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=206%3A29-1-2018-wissen-schaffen&catid=5%3Alhomme-zfg&Itemid=6&lang=de>

INHALT

Claudia Opitz-Belakhal und Sophie Ruppel
Editorial, 9-14

BEITRÄGE / ARTICLES

Mineke Bosch
Looking at Laboratory Life, Writing a Scientific Persona: Marianne van
Herwerden’s travel letters from the United States, 1920; S. 15-33

Elke Kleinau
Anfänge empirischer Frauen- und Geschlechterforschung in der Sozialen
Arbeit zur Zeit der Weimarer Republik, S. 35-50

Sophie Ruppel
Die „Schätze Florens“. Frauenzimmerbotaniken und botanisches Wissen um
1800; S. 51-68

Sarah-Maria Schober
Penis muliebris? Die Sammlung und Systematisierung des frühneuzeitlichen
Klitoriswissens im Werk des Basler Anatomen Caspar Bauhin, S. 69-86

EXTRA

Dietlind Hüchtker
Traktoristinnen, Rockstars und der polnische James Dean. Die
Performativität popkultureller Geschlechterbilder in der Volksrepublik
Polen, S. 87-105

FORUM

Patricia Fara
Fighting on Three Fronts: British Scientific Women in Europe during
World War One, S. 107-117

IM GESPRÄCH

Claudia Opitz-Belakhal und Sophie Ruppel im Gespräch mit Londa
Schiebinger
Über Geschlecht, Wissen und Wissenschaftskarrieren, S. 119-125

AKTUELLES & KOMMENTARE

Brigitte Haller
Sexuelle Belästigung von Lehrlingen und jungen ArbeitnehmerInnen, S.
127-131

Margit Eckholt
Notwendige Klärungsprozesse. Anmerkungen zur Gender-Debatte in der
katholischen Kirche und Theologie, S. 133-139

THEMENSPEZIFISCHE REZENSIONEN

Claudia Opitz-Belakhal
Brigitte Rauschenbach, Der Geist der Geschlechter, S. 141-143

Barbara Duden
Christine von Oertzen, Science, Gender and Internationalism: Women’s
Academic Networks 1917-1955; S. 143-151

Sebastian Kühn
Falko Schnicke, Die männliche Disziplin. Zur Vergeschlechtlichung der
deutschen Geschichtswissenschaft 1780-1900; S. 151-153

Monika Mommertz
Erika Lorraine Milam u. Robert Nye (Hg.), Scientific Masculinities, S.
154-157

WEITERE REZENSIONEN

Margareth Lanzinger
Mischa Suter, Rechtstrieb. Schulden und Vollstreckung im liberalen
Kapitalismus 1800- 1900; S. 159-162

Corinna Oesch
Cornelia Baddack, Katharina von Kardorff-Oheimb (1879-1962) in der
Weimarer Republik, S. 162-165

Stephan Scholz
Kirsten Möller, Geschlechterbilder im Vertreibungsdiskurs:
Auseinandersetzungen in Literatur, Film und Theater nach 1945 in
Deutschland und Polen, S. 165-168

Hanna Hacker
Jürgen Martschukat u. Olaf Stieglitz (Hg.), race & sex: Eine Geschichte
der Neuzeit. 49 Schlüsseltexte aus vier Jahrhunderten neu gelesen, S.
168-171

ABSTRACTS, S. 173-175

ANSCHRIFTEN der AutorInnen, S. 177-178

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L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische
Geschichtswissenschaft. Wien: V&R unipress. ISBN 978-3-8471-0824-5; ISSN
1016-362X

Redaktion:
Mag.a Michaela Hafner
L’HOMME-Redaktion
c/o Institut für Geschichte
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
Verantwortliche Herausgeberin: Christa Hämmerle

Homepage <http://www.univie.ac.at/Geschichte/LHOMME/>

Weitere Informationen zu dieser Zeitschrift
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=32>

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CfP Forschungswerkstatt zu affektiven Methodologien, 6./7.12.18 in Wien

Mit der Bitte um Weiterverbreitung!

Call for Papers
Bis zu den Gefühlen und wie weiter?

Forschungswerkstatt zu affektiven Methodologien
mit Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Christine Hentschel

6. bis 7. Dezember 2018, Universität Wien

Organisation: Brigitte Bargetz, Katja Chmilewski, Myriam Gaitsch, Maria
M. Mayer (Institut für Politikwissenschaft)

Call_Forschungswerkstatt Affektive Methodologien_Wien 2018 (1)

Im Zuge des affective turn gewinnt auch in den Sozialwissenschaften die
Auseinandersetzung mit Affekten, Emotionen und Gefühlen zunehmend an
Bedeutung. So spielen mittlerweile Emotionen in zahlreichen
Forschungsfeldern eine stetig wachsende Rolle. Doch wie lassen sich
affektive Aspekte von Arbeit, von Staat, Organisationen und
Institutionen, von Mobilisierungs- prozessen und sozialen Bewegungen
sowie von Subjektivierungsweisen überhaupt empirisch untersuchen? Wie
lassen sich Aussagen über das de/mobilisierende Potential spezifischer
Gefühle wie Solidarität, Empathie, Wut, Scham, Neid oder Angst
treffen und welche metho- dischen Zugänge helfen ‘uns’ dabei,
diese Gefühle überhaupt erst greifbar zu machen?

Welche Rolle etwa spielen Affekte, Emotionen und Gefühle für soziale
Bewegungen und politische Mobilisierung? Mit welchen methodischen
Zugängen lassen sich die affektiven Dimensionen von individuellen
Widerstandspraktiken bis hin zu kollektiven Mobilisierungs- prozessen in
den Blick nehmen? Welchen Beitrag leistet eine affektorientierte
empirische Analyse von Arbeit und damit verbundenen
Ungleichheitsverhältnissen? Welche widerstän- digen Praktiken zeigen
sich in einer solchen Analyse? Wie können die Machtdimensionen
affektiver Praktiken auch in Texten sicht- und fühlbar gemacht werden?

Diese und zahlreiche andere Fragen werden die Teilnehmer*innen dieser
Forschungswerkstatt ausgehend von ihren empirischen Arbeiten gemeinsam
mit Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Justus-Liebig-Universität
Gießen) und Christine Hentschel (Universität Hamburg) diskutieren. Im
Mittelpunkt steht die Frage, wie anschließend an affekttheoretische
Überlegungen empirisch gearbeitet werden kann bzw. welche
Anknüpfungspunkte sich für empirische Analysen des Affektiven
ergeben. Unterschiedliche Zugänge zu Affekten, Emotionen und
Gefühlen verlan- gen dabei auch nach einer kritischen
Auseinandersetzung mit und einer methodologischen Weiterentwicklung von
bestehenden sozialwissenschaftlichen Methoden.

Die Forschungswerkstatt gliedert sich in eine öffentliche
Abendveranstaltung mit Inputs von Encarnación Gutiérrez Rodríguez
und Christine Hentschel und einen eineinhalbtägigen Work- shop, bei
dem im Vorfeld verschickte Texte sowie Papers der Teilnehmer*innen
gemeinsam diskutiert werden. Der Schwerpunkt der Präsentationen kann
sich auf Erhebungsprozesse oder auf die Analyse beziehen. Ebenso
können methodische und methodologische Überlegungen zur Arbeit mit
Affekten, Emotionen und Gefühlen zur Diskussion gestellt werden.

Einreichung von Abstracts

(Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen (PhD-Studierende, Post Docs), die sich
(sozialwissen- schaftlich) mit affektiven Methodologien beschäftigen
und die ihre methodischen Zugänge zu Affekt, Emotion und Gefühl in
den eigenen (empirischen) Arbeiten diskutieren und gemeinsam
weiterdenken wollen, sind herzlich eingeladen, sich für eine Teilnahme
an der Forschungs- werkstatt zu bewerben. Wir bitten um Abstracts zum
geplanten Paper (300-350 Wörter plus Kurz-CV) bis spätestens 30.
Juni 2018 an katja.chmilewski@univie.ac.at. Der Abgabetermin für die
Papers (15.000-20.000 Zeichen) ist der 31. Oktober 2018. Die
Teilnehmer*innen werden im Juli 2018 über eine Zusage informiert.

Leider können keine Reise- und Aufenthaltskosten übernommen werden.

Kooperation

Bereich Governance & Gender (Institut für Politikwissenschaft), IPW
Lectures (Institut für Politikwissenschaft), Eva Flicker (Institut
für Soziologie), Forschungsschwerpunkt Gender & Transformation
(Fakultät für Sozialwissenschaften)


Maria Magdalena Mayer (M.A.)

Doktorandin
Institut für Politikwissenschaft
Universität Wien
Kontakt: maria.mayer@univie.ac.at

PhD candidate
Institute of Political Science
University of Vienna
Contact: maria.mayer@univie.ac.at

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Gastprofessur mit Teildenomination Geschlechterforschung (für 2 Jahre)

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) zum 01. Oktober 2018. 

Ziel der Gastprofessur ist die Etablierung von Geschlechterforschung in vielfältigen Kontexten an der OVGU. Für einen Zeitraum von 2 Jahren wird die Möglichkeit geboten, sich ein eigenes Forschungsprofil zu erarbeiten, welches an die Forschungsschwerpunkte der OVGU anschlussfähig ist und gleichermaßen die Kategorie „Geschlecht“ beinhaltet. Die genaue Ausrichtung ist dabei bewusst offengehalten, so dass kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Forschung mit Geschlechterperspektive ebenso adressiert werden kann, wie der Einbezug von Genderaspekten in Forschungsvorhaben in den MINT Fächern oder der Medizin.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2018

Alle Details finden Sie in der Stellenbeschreibung:
Stellenausschreibung_Geschlechterforschung_Magdeburg (deutsch)
Guest Professorship_Gender Studies_Magdeburg (english)

http://www.ovgu.de/Karriere/Stellenausschreibungen/Gastprofessuren.html

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Open CFP: Boyhood Studies: An Interdisciplinary Journal

For its Fall 2018/Spring 2019 issues, Boyhood Studies: An Interdisciplinary Journal invites:

– manuscripts
– book reviews/essays
– special section/issue proposals

  • ISSN: 2375-9240 (Print)
  • ISSN: 2375-9267 (Online)
  • Volume 11/2018, 2 issues p.a.

Aims & Scope

Boyhood Studies: An Interdisciplinary Journal is a peer-reviewed journal providing a forum for the discussion of boyhood, young masculinities, and boys’ lives by exploring the full scale of intricacies, challenges, and legacies that inform male and masculine developments. Boyhood Studies is committed to a critical and international scope and solicits both articles and special issue proposals from a variety of research fields including, but not limited to, the social and psychological sciences, historical and cultural studies, philosophy, and social, legal, and health studies.

One of the core missions of the journal is to initiate conversation across disciplines, research angles, and intellectual viewpoints. Both theoretical and empirical contributions fit the journal’s scope with critical literature reviews and review essays also welcomed. Possible topics include boyish and tomboyish genders; boys and schooling; boys and (post)feminisms; the folklore, mythology, and poetics of “male development”; son-parent and male student-teacher relations; young masculinities in the digital and postdigital ages; young sexualities; as well as representations of boyhoods across temporalities, geographies, and cultures.

At press: Volume 11, Issue 1, Spring 2018

Boyhood Studies is indexed/abstracted in:

  • Emerging Sources Citation Index (Web of Science)
  • European Reference Index for the Humanities and Social Sciences (ERIH PLUS)
  • IBR – International Bibliography of Book Reviews of Scholarly Literature on the Humanities and Social Sciences (De Gruyter)
  • IBZ – International Bibliography of Periodical Literature (De Gruyter)
  • and of course Google Scholar.

General info is available from http://journals.berghahnbooks.com/boyhood-studies
including

Info for Authors

Style Guide (PDF)

Our Twitter is at https://twitter.com/BoyhoodStudies

Any queries: boyhoodstudies@gmail.com

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CFP: „Making it like a man“: men, masculinities and the modern ‚career‘ – Helsinki 25.10.18

CFP: „Making it like a man“: men, masculinities and the modern ‚career‘
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University of Helsinki
25.10.2018, Helsinki
Deadline: 30.06.2018

Recent critical representations of the workplace seem to leave little
doubt about its gendered norms and conventions. Glass ceilings, the
gender pay gap, leaky pipelines, old boys‘ networks, calls for women to
lean in (not to mention recurring reports of gendered harassment) all
point to an assumption of male homosociability as an enduring norm in
21st century ‚work‘.

Based on an ‚industrial‘ separation of spheres relegating women to the
hearth while leaving men the freedom to move between the domestic and
public (Tosh, 1999) and gendered narratives of entrepreneurship and
social climbing mired in aggression (Kelly, 2003; Tjeder, 2002),
understandings of the workplace as culturally, discursively and indeed
legally coded masculine as well as an implicit masculine embodiment of
‚work‘ (McGinley, 2016; Acker 1990) are now questioned and criticized by
media-discourse, critical research, and by daily practice.

Noting that the workplace remains largely implicitly masculine, though
politically pertinent, does little to elucidate how masculinity and
careers are connected, how workers do masculinity and how masculinity
does cultural work for the reproduction and/or contestation of
(post)industrialism, capitalism and neo-liberalism. It also fails to
take into account the range of masculinities ‚at work‘ and the diversity
of social, cultural and professional contexts in which they take shape.

In this conference, we aim to focus on the multiple and diverse
masculinities ‚at work‘ in the processes of professionalization and
career management that typify modern working life. Spanning both
historical approaches to the rise of ‚profession‘ as a marker of
masculinity, and critical approaches to the current structures of
management, employment and workplace hierarchy, we set out to question
what role masculinity plays in cultural understandings, affective
experiences and mediatized representations of a professional ‚career‘.

We welcome contributions from all disciplines in the social sciences and
humanities on subjects such as:

  • Men and masculinities as markers of a career in specific professional
    fields (e.g. political, artistic, academic, legal, etc. careers)
  • Men and masculinities in the historical development of the notion of
    ‚career‘
  • The hierarchical nature of careers and career management and its
    links/tensions with modern masculinities
  • Men and masculinities and the gendered nature of careers in the
    capitalist or neo-liberal workplace
  • Daily practices of career-management and its intersection with
    practices of gender, particularly with doing masculinity
  • Men, masculinities and intersectionality in relation to careers in a
    global context and globalized world: international mobilities and
    intercultural Exchange
  • Men, masculinities and precarity in relation to professional careers
  • Intersectional approaches to men and masculinities, taking stock of
    geographical and cultural understandings of careers and their gendered
    effects
  • The changing notion of ‚career‘ in modern times and ways in which new
    conceptualizations of ‚career‘ are shaping masculinities and are in turn
    shaped by changing masculinities (for example, online careers divorced
    from workplaces as physical sites etc.)
  • Rethinking and/or mobilizing men and masculinities in critical
    approaches to move towards gender equality in career building and
    Management
  • New approaches to work and careers which have the potential to
    challenge traditional ways of doing masculinity and/or rethink careers
    in terms of masculinities.Abstracts of no more than 250 words should be uploaded at
    https://elomake.helsinki.fi/lomakkeet/89548/lomake.html by June 30,
    2018.

    There is no participation fee

    For more information, please contact: Josephine.hoegaerts@helsinki.fi ,
    kadri.aavik@helsinki.fi, or janne.t.salminen@helsinki.fi

    ————————————————————————
    Hoegaerts

    Unioninkatu 38
    00014 University of Helsinki

    josephine.hoegaerts@helsinki.fi

    Link to the CfP <https://blogs.helsinki.fi/hoegaert/>

    URL zur Zitation dieses Beitrages
    <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=37236>

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