Ausstellung: „Where Love is Illegal“ | 22.06. bis 21.09.2018

Einladung
„Where Love is Illegal“

Ausstellung des international ausgezeichneten Fotografen Robin Hammond
Ausstellung  Freitag, 22. Juni – Sonntag, 02. September
Vernissage  Donnerstag, 21. Juni, 19.00 Uhr
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin

Mehrere Jahre reiste der Fotograf Robin Hammond – Mitglied der Amsterdamer Agentur NOOR – durch Länder, in denen LGBTI Menschen verfolgt und bedroht werden, und porträtierte Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle. Entstanden sind so Hunderte Porträts von Menschen, die – offen oder im Geheimen – ihre Identität täglich neu verteidigen müssen, oft unter Gefahr für Leib und Leben. Die Fotografien sind keine Porträts im herkömmlichen Sinne: Alle sind in enger Kooperation zwischen den Abgebildeten und dem Fotografen entstanden. Ihre persönliche Geschichte selbstbestimmt in Wort und Bild zu erzählen und so ein sichtbares Dokument ihrer täglichen Realität zu schaffen, gibt den Betroffenen ihre Identität und Würde zurück.

Robin Hammond
Der Dokumentarfotograf Robin Hammond (Neuseeland, 1975) ist Mitglied der Amsterdamer Agentur NOOR. Seine Langzeitpojekte wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem W. Eugene Smith Fund for Humanistic Photography, mit dem World Press Foto Award und mehrfach mit dem Amnesty International Award for Human Rights Journalism. Robin Hammond ist der Gründer der Organisation Witness Change, die sich gegen Menschenrechtsverletzungen weltweit einsetzt. Seine Projekte werden regelmäßig in internationalen Medien publiziert, darunter National Geographic, BBC, The Sunday Times, Time, The Guardian.
Öffnungszeiten: Mi – So, 13.00 – 19.00 Uhr
Eintritt: 5€, ermäßigt 3€
Gefördert durch Botschaft des Königreichs der Niederlande und Hannchen-Mehrzweck-Stiftung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung.

Begleitprogramm
Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 21. Juni, 19.00 Uhr

Begrüßung
Katharina Mouratidi, Künstlerische Leiterin f³ – freiraum für fotografie
Mirya Gerardu, Kulturreferentin, Botschaft des Königreichs der Niederlande
Einführung
Jana Prosinger, Referentin für Internationale Geschlechterpolitik und LGBTI, Heinrich-Böll-Stiftung, im Gespräch mit William Lounsbery, Organisation Whitness Change

Filmvorführung
„Displaced: Black and Queer in Africa“
Dienstag, 17. Juli, 19.00 Uhr
Mit: Peggy Piesche, Gunda-Werner-Institut (Moderation) und Gästen

Podiumsdiskussion
„LGBTI weltweit“
Dienstag, 28. August, 19.00 Uhr
M Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung (Moderation) und Gästen.

Veranstaltungsort:
f³ – freiraum für fotografie Waldemarstraße 17
10179 Berlin

Kontakt:
Joanna Barelkowska
barelkowska@boell.de

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