Neues Web-Dossier: Demokratie braucht Feminismus!

Demokratie braucht Feminismus!
Warum feministische Errungenschaften gegen Angriffe verteidigt werden müssen

In unserer Gesellschaft ist es grundsätzlich möglich, das eigene Leben auf vielfältige Art und Weise zu gestalten. So wird gleichgeschlechtliche Liebe weitgehend akzeptiert, Frauen* und Männer* sind gesetzlich gleichgestellt und können entscheiden, wie sie leben wollen. Rechtspopulismus und religiös-fundamentalistische Gruppierungen stellen diese und andere demokratische Errungenschaften zunehmend infrage oder bekämpfen sie zum Teil sehr aggressiv. Geschlechterforschung wird als unwissenschaftlich abgewertet oder Aufklärung zu sexueller Vielfalt in der Schule als „Frühsexualisierung“ diffamiert.

Die Diskussionen darüber, unter anderem in den sozialen Medien, sind kontrovers. Die einen sehen darin einen Angriff auf demokratische Grundwerte und die liberale Gesellschaft, die anderen finden antifeministische Hassreden weniger störend und vielmehr Ausdruck von Meinungsfreiheit. Diese Kontroverse spiegelt sich auch in vielen Auseinandersetzungen im Alltag wider, am Arbeitsplatz, in der Kneipe oder auf Veranstaltungen der politischen Bildung.

Das Dossier „Demokratie braucht Feminismus“ beschreibt mit Artikeln, Interviews und Videos, was da gerade passiert, warum die Angriffe ein Problem für eine demokratische und offene Gesellschaft sind und warum Demokratie Feminismus braucht. Zum Start stehen die Themenfelder Familienpolitik, Geschlechterforschung, Abtreibung und Selbstbestimmung, sexuelle Vielfalt und Rechtspopulismus im Vordergrund. Das Dossier wird laufend ergänzt und um Themen erweitert.

Zum Dossier.

Fachkontakt:
Henning von Bargen
vonbargen@boell.de

Weitere Publikationen des Gunda-Werner-Instituts finden Sie hier.

gwi-boell.de

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