Call for Papers: FEMINA POLITICA (Heft 2/2017) Care im (sozialinvestiven) Wohlfahrtsstaat (Arbeitstitel)

„Der Wandel vom modernisierten Versorgermodell hin zum Adult Worker Model mit zwei (Vollzeit-)Erwerbstätigen ist in Europa bzw. in den westlichen Industrienationen in vollem Gange. Im Rahmen der Social Investment Policy wird der Blick seit Mitte der 1990er-Jahre stark auf die Aufrechterhaltung von Wohlfahrtsstaatlichkeit im Kontext globalisierter Märkte und internationaler Konkurrenzfähigkeit gerichtet. Was braucht man dazu? Menschen – Männer, Frauen, Mütter, Ältere und zukünftige Erwerbstätige – die erwerbsfähig und erwerbstätig sind, es bleiben oder werden. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt wohlfahrtsstaatlicher – sozialinvestiver – Aktivitäten in der reibungslosen Ermöglichung der Erwerbstätigkeit, vor allem durch Investitionen in frühkindliche Bildung, den Ausbau der U3-Kinderbetreuung, Ganztagsschulen, die Aktivierung von Erwerbslosen, das lebenslange Lernen sowie den Bereich Prävention. Auch die Erledigung der (,privaten‘) Sorgearbeit (Care) für Kranke, Alte, Pflegebedürftige und/oder Kinder wird aus dieser Perspektive behandelt: Kurze Elternzeiten mit hohen Lohnersatzraten oder kurze Pflegezeiten werden favorisiert, damit eine schnelle Berufsrückkehr erfolgen kann. In Kombination mit einer gut ausgebauten Betreuungsinfrastruktur soll dabei der Anreiz zum Kinderkriegen erhalten, besser noch: gesteigert werden, insbesondere bei den ‚deutschen‘ Akademikerinnen und Akademikern – denn Nachwuchssorgen hat der alternde Wohlfahrtsstaat auch. […]“

Zum vollständigen Call:

femina-politica_call_2-2017

Abgabetermin der Beiträge
Die Schwerpunktverantwortlichen laden auf der Basis der eingereichten Abstracts bis zum 16. Dezember 2016 zur Einreichung von Beiträgen ein. Der Abgabetermin für die fertigen, anonymisierten Beiträge im Umfang von 35.000 bis max. 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen, Fußnoten und Literatur) ist der 15. März 2017. Die Angaben zu den Autor_innen dürfen ausschließlich auf dem Titelblatt erfolgen. Alle Manuskripte unterliegen einem Double Blind Peer Review-Verfahren. Pro Beitrag gibt es ein externes Gutachten (Double Blind) und ein internes Gutachten durch ein Redaktionsmitglied. Ggf. kann ein drittes Gutachten eingeholt werden. Die Rückmeldung der Gutachten erfolgt bis spätestens 15. Mai 2017. Die endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung des Beitrags wird durch die Gastherausgeberinnen und die Redaktion auf Basis der Gutachten getroffen. Der Abgabetermin für die Endfassung des Beitrages ist der 15. Juli 2017.

Offene Rubrik Forum
Neben dem Schwerpunktthema bietet die Rubrik Forum die Gelegenheit zur Publikation
von Originalmanuskripten aus dem Bereich geschlechtersensibler Politikwissenschaft
(Beiträge im Umfang von 20.00 bis max. 25.000 Zeichen inklusive Leerzeichen,
Fußnoten und Literatur), die zentrale Forschungsergebnisse zugänglich machen
oder wissenschaftliche Kontroversen anstoßen. Vorschläge in Form von einbis
zweiseitigen Abstracts erbitten wir an die Redaktionsadresse redaktion@feminapolitica.
de. Die endgültige Entscheidung wird auf der Basis des Gesamttextes getroffen.
Femina Politica
http://www.femina-politica.de
http://www.budrich-journals.de/index.php/feminapolitica
https://de-de.facebook.com/FeminaPolitica
Kontakt: redaktion@femina-politica.de

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Call for paper abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar