Neuerscheinung: AG Feministisch Sprachhandeln: „Was tun? Sprachhandeln – aber wie?

cover-sprachleitfaden-farbeAG Feministisch Sprachhandeln: „Was tun? Sprachhandeln – aber wie?

W_Ortungen statt Tatenlosigkeit. Anregungen zum antidiskriminierenden Sprachhandeln“. 2013.

Das Heft ist im Sekretariat des ZtG in Raum 1.08 erhältlich (Georgenstraße 47, 1. OG, 10117 Berlin).

Blog zum Leitfaden: feministisch-sprachhandeln.org

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3 Kommentare zu Neuerscheinung: AG Feministisch Sprachhandeln: „Was tun? Sprachhandeln – aber wie?

  1. Benni sagt:

    Ich halte das für die komplett falsche Richtung. Meiner Meinung nach beendet man sprachliche Diskrimation nicht, indem man möglichst viele Ausnahmen kreiert, sondern indem man möglichst allumfassende Gattungsbegriffe einführt und aktiv nutzt.

    Anfangen könnte man, indem man „Sehr geehrte Damen und Herren“ abschafft, denn dort beginnt schon die Abgrenzung. Ein ganz banales „Sehr geehrte Anwesende“ reicht vollkommen und sorgt für 100% Inklusion.

  2. Diese eigenartigen Schreibweisen sollen gegen Diskriminierung in der Sprache helfen – und schließen in der Umsetzung wiederum Sehbehinderte und Blinde komplett aus, die sich Texte von Programmen VORLESEN lassen müssen. Für sie werden so veränderte Texte unlesbar!

    Mal daran gedacht? Gerne selber ausprobieren!

  3. Jhon sagt:

    Ich muss Ihnen leider auch mitteilein, dass ich mit Ihren Thesen in keinster Weise übereinstimme.

    Meiner bescheidenen Meinung nach bekämpft man Sexismus und Rassismus nicht im geringsten damit die Vermeidung eben dieses minuziös Sprachlich zu unterstreichen, sondern indem man eine Aktive gleichberechtigung vorantreibt.
    Mir ist es egal, ob ein dunkelhäutiger Mitbürger als „schwarzes Schwein“ oder als „maximalpigmentierte Sus scrofa domestica“ bezeichnet wird“, die Intention der Aussage ist eine Beleidigung. Das ist es worauf es ankommt. Höhrt doch bitte auf die Sprache (wieder meine persönliche Meinung) zu verunstalten und fangt an alle Menschen gleich zu behandeln. Bitte. Dann können wir vielleicht alle irgendwann in Frieden zusammenleben.

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