Neues Bildungsangebot: Plakatausstellung zum Frauenwiderstand in der DDR

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchten ich Sie auf ein neues Bildungsangebot der Robert-Havemann-Gesellschaft aufmerksam machen: die Plakatausstellung „Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht! Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre“

Die Ausstellung erzählt „eine Geschichte vom Sprechenlernen, Verantwortung übernehmen, von Solidarität und der Verteidigung der Menschenwürde in einer Gesellschaft, die von Willkür und Lüge beherrscht wurde“(Bärbel Bohley).

Anfang der 1980er Jahre gründen Frauen im Osten Deutschlands Oppositionsgruppen, die sich DDR-weit vernetzen und mit Protestaktionen die Öffentlichkeit suchen. Sie stellen sich dem SED-Regime entgegen und wehren sich gegen die zunehmende Militarisierung aller Lebensbereiche. Über Ländergrenzen und Militärblöcke, über den Eisernen Vorhang hinweg verbündet sich eine von Frauen getragene Protestbewegung gegen die atomare Rüstungsspirale. Gleichzeitig drängen Umwelt- und Menschenrechtsfragen nach Antworten, die in der DDR scheinbar gewährte Gleichberechtigung wird hinterfragt, Willkür und Repression werden angeprangert. Es entwickelt sich eine Frauenbewegung in der DDR, die am Entstehen der Bürgerbewegung und der Freiheitsrevolution von 1989 beteiligt ist.

Die Ausstellung ist bis zum 13. Dezember 2013 für einen Subskriptionspreis von 35 Euro, danach für eine Schutzgebühr von 50 Euro zu beziehen. Nähere Informationen zum Inhalt der Ausstellung, zu Bestellmodalitäten und Begleitmaterial finden Sie auf der Website der Robert-Havemann-Gesellschaft. Dort können Sie sich alle Plakate der Ausstellung ansehen.

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bestellschein

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Mit freundlichen Grüßen

Tom Sello

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Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Schliemannstr. 23
10437 Berlin
ts@havemann-gesellschaft.de
www.jugendopposition.de
www.revolution89.de
www.havemann-gesellschaft.de

 

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