Veranstaltung mit Andrea Röpke: Mädchen und Frauen: Mitläuferinnen oder Mitgestalterinnen in der Neonazi-Szene?; Berlin 29.10.2012

Mädchen und Frauen: Mitläuferinnen oder Mitgestalterinnen in der Neonazi-Szene?

Einladung zu einer Veranstaltung
mit der Journalistin Andrea Röpke
am 29.10.2012
um 19.00 Uhr in der Brotfabrik
(Caligariplatz 1), Roter Salon

Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich. Obwohl die rechte Szene immer noch als Männerbastion gilt, gehören zunehmend mehr Mädchen und Frauen zur NPD und den „Freien Kameradschaften“ oder haben eigene Organisationen wie die Gemeinschaft Deutscher Frauen. Auch im Bezirk Pankow beteiligen sich mehr Frauen an Aktivitäten der rechten Szene: Als Aktivistinnen auf der Straße, bei rechtsextremen Schmierereien oder als Organisatorinnen von Turnnachmittagen für Kinder.

Andrea Röpke setzt sich seit Jahren mit dem Thema Rechtsextremismus auseinander und hat ihre Erfahrungen u.a. als Mitautorin des Buchs „Mädelsache. Frauen in der rechten Szene“ eingebracht. Sie ist Sachverständige im NSUUntersuchungsausschuss des Bundestages.

Wir möchten mit ihr und mit Ihnen an diesem Abend diskutieren und laden Sie herzlich ein.

Veranstalter/innen:
Frauenbeirat Pankow,
Bündnis gegen den Thor Steinar Laden in Weißensee,
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus des Vereins für demokratische Kultur Berlin e.V.,
Netzwerkstelle [moskito] gegen Rechtsextremismus für Demokratie und Vielfalt der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH und Brotfabrik/Glashaus e.V.

Hinweis: Die Veranstalter/innen behalten sich vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“

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