Vortrag: Postporno, Kunst, Affekt. Über einen queer-politischen Umgang mit Pornografie, 31.5., FH Potsdam
Veröffentlicht | von Christine Wolf | am Mai 23, 2012 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | 1 Kommentar
Wir möchten Sie und Euch gern auf die Vorlesung von Katja Grawinkel zum Thema Postporno, Kunst, Affekte. Über einen queer-politischen Umgang mit Pornografie aufmerksam machen.
Postpornografie begibt sich an den Rand des gesellschaftlich Akzeptierten, wo die Mechanismen der Industrie veränderbar werden und die Kunst noch nicht recht begonnen zu haben scheint. Dort, wo andere Verhältnisse zwischen Produzent_innen und Rezipient_innen, zwischen Sex und Arbeit, Lust und Blick herrschen, ergreift sie begeistert Partei für kompliziertere Strukturen von Sexualität, Begehren und Identität als sie das zweigeschlechtliche, heteronormative Modell vorsieht. Künstlerische Strategien, die sich als postpornografisch bezeichnen, stehen für eine Politik der Wahrnehmung. Im Vordergrund steht ein tiefes, körperliches Empfinden, das eine affektive Offenheit zugänglich macht und starren Positionierungen eine permanente Bewegung entgegenstellt. Es handelt sich um eine queere Politik der Vagheit und des Widerspruchs.
Die Vorlesung wird am Donnerstag, dem 31. Mai, um 18 Uhr in der FH Potsdam (Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam, Raum 4070/71) stattfinden und ist Teil der Ringvorlesung “Let’s talk about Gender und Diversity als berufliche Schlüsselkompetenzen”.
Die Vorlesung ist offen für alle Interessierten.
Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!
Gleichstellungsbüro
Friedrich-Ebert-Str. 4
14467 Potsdam
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Mai 23rd, 2012 @ 3:12 pm
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