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Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin

Veranstaltungen Berlin, 8. Juni: Çetin zu “Homophobie und Islamophobie” und Podiumsdiskussion “Auch eine Art Zwangsehe?”

Veröffentlicht | von | am Mai 31, 2012 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | Bisher keine Kommentare

Liebe Freund_innen, liebe Kolleg_innen,

ich möchte Euch und Sie gern auf die folgende interessante Doppel-Veranstaltung aufmerksam machen – Intersektionalität wird theoretisch und praktisch ganz deutlich. In dem Zusammenhang seien auch noch einmal wärmstens die Veröffentlichungen “Karriere eines konstruierten Gegensatzes” ( http://www.yilmaz-gunay.de/index.php?option=com_content&view=article&id=47 ) und “Homophobie und Islamophobie” ( http://www.transcript-verlag.de/ts1986/ts1986.php ) empfohlen.

Die Veranstaltung:

8. Juni in Berlin, ab 17.30 Uhr: Buchvorstellung mit Zülfukar Çetin zu seiner Studie “Homophobie und Islamophobie” und ab 19.00 Uhr Podiumsdiskussion “Auch eine Art Zwangsehe? Zwischen Liebe und Aufenthaltsrecht: Binationale Partnerschaften in Deutschland”. Eine Veranstaltung des Gesprächskreises Migration der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Beim Verein Allmende – Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur in Berlin-Kreuzberg (Kottbusser Damm 25/26) wird Zülfukar Çetin ab 17.30 Uhr sein Buch “Homophobie und Islamophobie. Intersektionale Diskriminierungen am Beispiel binationaler schwuler Paare in Berlin” ( http://www.transcript-verlag.de/ts1986/ts1986.php ) vorstellen. Ab 19.00 Uhr folgt eine Podiumsdiskussion unter dem Titel «Auch eine Art Zwangsehe? Zwischen Liebe und Aufenthaltsrecht: Binationale Partnerschaften in Deutschland».

Aus dem Ankündigungstext: «Vielen binationalen Paaren in der Bundesrepublik bleibt gar nichts anderes übrig als der Gang zum Standesamt. Dann nämlich, wenn der Aufenthaltsstatus der einen Person an die Ehe oder Eingetragene Lebenspartnerschaft mit der anderen geknüpft ist – die Bundesregierung hat inzwischen sogar die Frist, nach der ausländische PartnerInnen einen eigenständigen Aufenthaltsanspruch erhalten, auf drei Jahre verlängert. Wie wirkt sich diese rechtliche Zwangssituation auf den Alltag der Paare aus? Ist ein gleichberechtigtes Zusammenleben überhaupt möglich, wenn der Staat eine Hierarchie in den Beziehungen zweier Menschen vorgibt? Darüber diskutieren Sven Hasse, der als Berliner Anwalt vor allem mit ausländerrechtlichen Fragen befasst ist, Zülfukar Çetin […] und Tatjana Lima Curvello vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften.» Beide Veranstaltungen werden von Katharina Pühl/Rosa-Luxemburg-Stiftung moderiert. Der Eintritt ist frei.

Liebe Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß


Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hannover& Halle (Saale)

http://www.heinzjuergenvoss.de

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