Indiens Nordost-Konflikt: Schatten der Straflosigkeit, Ausstellung
Veröffentlicht | von Christine Wolf | am April 12, 2012 | unter Veranstaltungen-Berlinkultur, Verschiedenes | Bisher keine Kommentare
Im Schatten der Straflosigkeit
Die Auswirkung des indischen Nordost-Konflikts auf das Leben von Frauen in Nagaland und Assam Ausstellung und Film
Eröffnung (mit anschl. Filmvorführung): 16. April 2012, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. April – 4. Mai (Mo – Fr, 8.00 – 20.00 Uhr)
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
u.a. mit
Sanjoy Hazarika – Centre of North East Studies and Policy Research, Indien
Programm und Hintergrundinfos:
http://event.boell-net.de/OrgClient/Downloads/11016.pdf
Seit Jahrzehnten kommt es in den indischen Bundesstaaten Nagaland und Assam immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen aufständischen Gruppen und indischen Sicherheitskräften. Ihren Ursprung haben diese Unruhen in separatistischen Bewegungen und ungelösten kommunalen und ethnischen Konflikten.
Insbesondere für Frauen stellt der bewaffnete Konflikt eine starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität dar, häufig werden sie Opfer aufständischer, militärischer oder häuslicher Gewalt. Viele Menschen wurden in der Vergangenheit als Folge der Konflikte aus ihrer Heimat verdrängt, was zu unfreiwilligen Trennungen von Familien geführt hat. Das Centre for North East Studies and Policy Research kooperiert seit Jahren mit der Heinrich-Böll-Stiftung, um die Aufmerksamkeit auf die schwierige Lage der Menschen in den Konfliktgebieten zu lenken.
Ausstellung „Unheard Voices“
Die assamesische Künstlerin Kausiki Sarma hat die Geschichten von Frauen und Familien in Nagaland und Assam, die über Jahrzehnte Opfer von Gewalt wurden, fotografisch festgehalten. Die Fotografien sind vom 16.04. bis 5.05.2012 auf der Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung ausgestellt. Hintergrundinformationen zur Ausstellung sind auf Deutsch und Englisch vorhanden.
Film „A Measure of Impunity” (Sprache: Englisch)
Sanjoy Hazarikas Film dokumentiert das Leben von Frauen, deren Alltag durch die Konflikte im Nordosten Indiens beeinflusst wird, und diskutiert die Herausforderungen für die indische Demokratie und die Menschenrechtssituation vor Ort. Der Politikwissenschaftler und Filmemacher Sanjoy Hazarika wird bei der Filmvorführung anwesend sein und von seiner Arbeit berichten.
Sprache:Englisch
Information: Caroline Bertram, Referat Asien, Heinrich-Böll-Stiftung,
bertram@boell.de, T 030.285 34-368
Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht- öffentliche Zwecke gemacht werden können.
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