Berlin: Workshop “Die Was-Frage der Intersektionalität – zur Auswahl der relevanten Kategorien” 05.02.11
Veröffentlicht | von Marius Zierold | am Januar 18, 2010 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | Bisher keine Kommentare
- Workshop “Die Was-Frage der Intersektionalität – zur Auswahl der relevanten Kategorien”
- Mit: Regina Frey (Berlin), Cornelia Klinger (Wien), Gudrun-Axeli Knapp (Hannover); Katrin Meyer (Basel/St. Gallen) & Patricia Purtschert (Basel); Moderation: Ina Kerner (HU Berlin)
- 05. Februar 2011, 16:00 bis 20:00 Uhr
- HU Berlin, Institut für Sozialwissenschaften, Universitätsstraße 3b, Raum 002/003
- Flyer: “Die Was-Frage der Intersektionalität – zur Auswahl der relevanten Kategorien
Was ist der Gegenstand von Intersektionalität? Im Kontext des Schwarzen Feminismus aus den USA, in dem der Begriff einst geprägt wurde, stehen meist die Kategorien „Rasse“ und Geschlecht, zuweilen zudem auch Klasse im Zentrum. Diese Trias wurde jedoch inzwischen verschiedentlich modifiziert und ergänzt, so dass der Intersektionalitätsbegriff mehr und mehr zu einer kontextspezifisch jeweils aufs Neue inhaltlich zu füllenden Verhältnisbeschreibung geworden ist. Dies jedoch wirft die Frage auf, welche Achsen der Differenz, welche Formen der Ungleichheit thematisiert werden sollten, wenn von Intersektionalität die Rede ist. Lässt sich empirisch klären, welche Kategorien in einem gegebenen Kontext jeweils die grundlegenden sind? Oder sollte die Auswahl ungeachtet dessen, wie diese Frage beantwortet werden kann, grundsätzlich den Interessen einzelner Intersektionalitätsforscherinnen oder auch politischer Bewegungen überlassen werden? Sollten intersektionale Thematisierungen als standortgebunden betrachtet werden? Und welches Verhältnis der Intersektionalitätsforschung zur politischen Praxis scheint wünschenswert?
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