ZtG – Blog

Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin

Diskussionsveranstaltung über feministische Perspektiven

Veröffentlicht | von | am April 17, 2014 | unter Veranstaltungen-Berlinkultur | bisher keine Kommentare

Der Kampf für die Rechte von Frauen bleibt aktuell. Verschärfte Abtreibungsgesetze, Proteste gegen sexuelle Vielfalt in Bildungsprogrammen, immer prekärer werdende Arbeitsbedingungen, imperialistische Kriegseinsätze und Sparprogramme machen deutlich, dass Millionen von Menschen, insbesondere Frauen, an ihrer freien Entfaltung gehindert werden. Jedoch betreffen die Angriffe Frauen auf unterschiedliche Art und Weise, je nach ihrer Klassenposition. Frauen der Arbeiter*innen­klasse werden als Frauen unterdrückt und als Lohnarbeiterinnen ausgebeutet. Kapitalistische Ausbeutung und Frauenunterdrückung sind dabei untrennbar miteinander verbunden.
In unserer Veranstaltungsreihe werden wir die Möglichkeit und Notwendigkeit eines produktiven Zusammendenkens von Marxismus und Feminismus diskutieren. Die Diskussionen sollen die theoretische und die praktische Ebene durch Gastbeiträge verknüpfen.

Auftaktveranstaltung: Mittwoch, 23. April, 19 Uhr im Laika, Emser Str. 131, S/U-Bhf. Neukölln
Feminismus und Marxismus – Eine unglückliche Ehe?
Zu Gast: Josefina Martínez, Pan y Rosas, Madrid

Weitere Veranstaltungen: jeden 2. Donnerstag, 19 Uhr im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, U6/U7 Mehringdamm

8.5. Frauen und Imperialismus
Zu Gast: Aktivistin des International Women Space der Refugeees (Berlin)

22.5. Frauen und Prekarisierung
Zu Gast: Arbeiterinnen vom Einzelhandel (Berlin) und Panrico (Barcelona)

5.6. Debatte mit der Queer-Theorie
Performance oder Revolution? Eine Debatte über feministische Strategie

Organisiert von: Offene Gruppe Marxismus und Geschlecht
Supported von: Waffen der Kritik, Marxistische Unigruppierung
und: Pan y Rosas („Brot und Rosen”), internationale Frauenorganisation

Border Studies – Europas Grenzen im transnationalen Vergleich (2)

Veröffentlicht | von | am April 17, 2014 | unter Studium / Lehre, Veranstaltungen-Wissenschaft, Veranstaltungen-ZtG | bisher keine Kommentare

Herzliche Einladung zur Ringvolresung ‘Border Studies – Europas Grenzen im transnationalen Vergleich (2)’ im Sommersemester 2014; veranstaltet von Prof. Dr. Claudia Bruns (Institut für Kulturwissenschaft), in Kooperation mit dem Basisprojekt ‘Gender und Gestaltung’ des Exzellenzclusters ‘Bild Wissen Gestaltung’.

In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Beschäftigung mit Grenzen international zu einem zentralen Thema avanciert. Beflügelt wurde das große wissenschaftliche Interesse durch Prozesse der Globalisierung, die zwar manche Grenzen durchlässiger werden ließen, jedoch auch zu neuen Verhärtungen von Grenzen beitrugen, wie denen zwischen Nord und Süd an den Außengrenzen Europas oder zwischen den USA und Mexiko. Während sich die Border Studies zunächst auf die Erforschung von zwischenstaatlichen Grenzen konzentrierten, sind nunmehr auch symbolische Grenzen in den Blick gerückt: Grenzen werden nicht mehr nur als Staatsgrenzen, sondern auch als Formen diskursiver Praxis und visueller Bedeutungsproduktion verstanden, die Erfahrung generieren und formieren. Neben postkolonialen, differenztheoretischen und repräsentationskritischen Fragestellungen zum Thema binärer Grenzformationen möchte diese Vorlesungsreihe vor allem die Interrelationen zwischen territorialen und anderen symbolischen – vergeschlechtlichten und rassisierten – Grenzkonstruktionen in den Fokus rücken.

Die Ringvorlesung beginnt am 23. April 2014 mit einer Begrüssung und Einführung in Border Studies von Claudia Bruns, Markus Heide und Marietta Kesting (Berlin).

Zeit: Mittwoch, 18:15 bis 20:00

Ort: Dorotheenstrasse 26, Hörsaal 208

Für organisatorische Rückfragen: anouk.madoerin@hu-berlin.de

Informationen zum Basisprojekt ‘Gender und Gestaltung’:  https://www.interdisciplinary-laboratory.hu-berlin.de/de/basisprojekte/gender-gestaltung

Launch of The Queer Theological College Invitation

Veröffentlicht | von | am April 16, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

We would like to invite you cordially to The Queer Theological College No 1 and the launch of the

The Queer Theological College (QTC)
Escola Queer de Teologia (EQT)
Escuela Queer de Teología (EQT)
Das Queere Theologische Kolleg (QTK)

Time: Sunday May 4, 2014, 15:00h-23:00h
Location: Barcelona,
LA BONNE-Centre de Cultura de Dones Francesca
Bonnemaison/Escola de la Dona

Registration possibility: Via Google Drive registration will be announced on the webpage, additionally at the beginning of the event.

https://docs.google.com/forms/d/17LDOyCpaKXCDdr5TIhnrv8tPsedpgmY6qxu_Rvs8o40/edit?pli=1#

Participation: Every person is invited who supports the goal of working against forms of epistemic violence, that is, sexism, heterosexism, racism, fundamentalism, classism, nationalism, etc.
Translation: The event will be conducted in English with translation into Catalan If Spanish translation is needed an individual option will be arranged.

Costs: 6 Euro donation suggested and higher donations welcome.

You can find more information in English, Spanish and Catalan in the attachement.

Prof. Dr. Ulrike Auga (Berlin/New York)
Sr. Dr. Dr. Teresa Forcades i Vila (Barcelona/Berlin)
Prof. Dr. Lisa Isherwood (Winchester)

English: Invitation Queer Theological College
Spanish: Invitación para la Escuela de Teología Queer
Catalan: Invitació a l’Escola de Teologia Queer

 

Kolloquium: ‘Die Arbeit beginnt – Internationales Kolloquium: “Zwischen Moskauer Novelle und Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud”‘; 25.04.14

Veröffentlicht | von | am April 16, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

Am 25. april stellt sich die Christa Wolf Gesellschaft mit einem internationalen Kolloquium im Grimmzentrum vor.

Die Arbeit beginnt – Internationales Kolloquium:  “Zwischen Moskauer Novelle und Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud”

Neue Perspektiven auf das Lebenswerk von Christa Wolf

Aus Anlass des 85. Geburtstages von Christa Wolf am 18. März sprechen am 25. April 2014 in der Humboldt- Universität zu Berlin Autoren und Germanist_innen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Schweiz, Spanien und USA. Am Abend wird die Schauspielerin Dagmar Manzel Christa Wolfs Text aus dem Nachlass “Nachruf auf Lebende. Die Flucht” lesen.

Veranstalter:  Institut für Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin Konzept und Organisation: Christa-Wolf-Gesellschaft, Berlin in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Christa-Wolf-Zentrum  für deutsche und polnische Gegenwartsliteratur und -kultur, Poznan/Gießen

25. April 2014 · 9 Uhr

Humboldt-Universität zu Berlin · Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

http://christa-wolf-gesellschaft.de/wp-content/uploads/2014/03/CWG_Koll_Apr_14_Flyer.pdf

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Vorschlag für eine ad hoc-­‐Gruppe beim 34. DGS-­‐Kongress, Oktober 2014, Univ. Trier

Veröffentlicht | von | am April 15, 2014 | unter Geschlechterpolitik, Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

VORBEHALTLICH DER BEWILLIGUNG
Vorschlag für eine ad hoc-­‐Gruppe beim 34. DGS-­‐Kongress, Oktober 2014, Univ. Trier
Paula-­‐Irene Villa, LMU München & Sabine Hark, TU Berlin

„Genderismus – Der Umbau der Gesellschaft“ Soziologische Annäherung an einen aktuellen Krisendiskurs

In Deutschland, aber auch europaweit ist seit einiger Zeit eine verstärkte politische Mobilisierung auf den Feldern von Geschlecht und Sexualität zu konstatieren (Gleichstellung von lesbischen und schwulen Partnerschaften mit heterosexuellen Ehepaaren, Abtreibungsrecht in Spanien, Kämpfe um die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule in Frankreich, Petition gegen den Landesplan für sexuelle Vielfalt in Baden–‐Württemberg, Verfassungsreferendum in Kroatien für ein Ehe‐Verbot für Lesben und Schwule, Verbot der Prostitution in Schweden, #aufschrei in Deutschland sowie die Reaktionen darauf). Im Internet und in sozialen Netzwerken, aber auch in den analogen (Massen‐)Medien ist von Zensur und Bevormundung die Rede, von der Allmacht einiger Lobbys (der Frauen und/oder ‚Homos’; z.B. der Bonner Juraprofessor Chr. Hillgruber in der FAZ vom 22.02.2014) oder einer „hastenden gerichtlichen Assimilation an die launische Wechselhaftigkeit dessen, was gerade ‚in‘ ist“ (Norbert Blüm, 4.1.14 in der FAZ in seiner Kritik an der Rechtsprechung des dt. Verfassungsgerichts zur Gleichbehandlung schwuler und lesbischer eingetragener Partnerschaften mit heterosexuellen Ehepaaren).
Nicht zuletzt wird in diesem Zusammenhang gleich Mehreres mehr oder minder explizit als in der Krise befindlich artikuliert: die Krise der Männlichkeit, der Familie, der Bevölkerung, des Rechtsstaates, der Nationen. Geklammert werden diese Semantiken und Themenfelder, so unser Eindruck, mit dem diskursiven Phantasma eines anti-demokratischen ‚Tugendterrors’ (Sarrazin 2014) oder ‚Tugendfurors’ (Bundespräsident J. Gauck März 2013), der vielfach auch als omnipräsente und repressive ‚Political Correctnes’ chiffriert wird. Dabei steht der ‚Genderismus’ als vorgeblich hoch‐gefährliche Ideologie und ‚staatlich verordnetem Umerziehungsprogramm’ im Zentrum jener Krisendiskurse, in denen sich, so die These dieser ad hoc-Gruppe, womöglich nicht nur Unsicherheiten und Abwehrreaktionen gegenüber gesellschaftlichen Emanzipations‐und Reflexivierungsprozessen artikulieren, sondern vor allem die erneute Befestigung der heteronormativen Geschlechterordnung auf der Agenda steht.
Hieran schließen sich eine Reihe von Fragen an: Auf welche als ‚Problem‘ definierten gesellschaftlichen Dynamiken antwortet der Krisendiskurs des (Anti‐)Genderismus? Weshalb und wie genau stehen ausgerechnet Sexualität und Geschlecht im Mittelpunkt eines breiteren, und breit anschlussfähigen (Krisen‐)Diskurses, der sich anti‐etatistisch und vordergründig liberal/libertär geriert (etwa in den Unterstellungen gegenüber der EU oder der ‚Denk-und Sprechverbote’ durch Medien) und dabei u.U. zentrale Institutionen des demokratischen Rechtsstaates anzweifelt?

Die ad hoc–‐Gruppe will eine forschungsbasierte soziologische Reflexion zu einem europaweiten Krisendiskurs initiieren. Perspektiven, die sich empirisch (z.B. diskursanalytisch, mediensoziologisch, netzwerkorientiert, Bewegungsforschung usw.) und/oder theoretisch sowie diagnostisch mit ‚Genderismus‘ im politischen Diskurs befassen, sind willkommen. Die ad hoc-Gruppe will vor allem zukünftige Forschungsperspektiven ausloten. Deshalb werden kurze Statements sowie Diskussionen zu forschungsgenerierenden Thesen sowie zu möglichen empirischen Designs das Programm der ad hoc Gruppe bilden.

adhocDGSTrier_VILLAHARK_GenderismusKrisendiskurs

Wir bitten um abstracts zu kurzen Impuls-Statements. Diese Statements sollen sich auf zukünftige Forschung ausrichten (z.B. Forschungsfragen und/oder Designs skizzieren) und vernetzungsorientiert sein.

Die abstracts gehen bitte bis zum 05.05.2014 an
paula.villa@lmu.de und sabine.hark@tu-berlin.de

Tagung: Rechtsextremismus Prävention und Geschlecht; 26.05.2014 Berlin

Veröffentlicht | von | am April 15, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft, Verschiedenes | bisher keine Kommentare

Dissens – Institut für Bildung und Forschung, die Hans-Böckler-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung laden ein zur Tagung: Rechtsextremismusprävention und Geschlecht – Vielfalt_Macht_Pädagogik

26. Mai 2014, 9:30-17:30 Uhr

„(R)echte Kerle“ – „natürliche Weiblichkeit“ – „Volksgemeinschaft“ – „Die Revolution beginnt im Bett“ – „deutsch und heterosexuell“  – „ Die Demokraten bringen uns den Volkstod“

Diese und andere Schlagworte rechter Kampagnen machen deutlich, dass extrem rechte Ideologien und Handlungsweisen stark vergeschlechtlicht sind. Umgekehrt verstellt ein geschlechterstereotyper Blick die Analyse rechter Aktivitäten, Strategien und Dynamiken, indem z.B. das Engagement rechter Frauen unsichtbar wird oder in der Gleichsetzung von „Nazi = Mann“ männlichkeitsbezogene Hinwendungsfaktoren selbstverständlich scheinen. Hinwendung zu und Distanzierung von rechten Lebenswelten können viel mit geschlechtsbezogenen Versprechungen und Anforderungen zu tun haben. Unter Umständen werden rechte Lebenswelten gerade auch durch ihre Antworten auf gesamtgesellschaftliche geschlechtsbezogene Anforderungen attraktiv.

Daher ist – ergänzend zu anderen Grundsätzen der Präventionsarbeit – ein Bewusstsein um die Dimension Geschlecht in rechten Lebenswelten ein notwendiger Aspekt präventiver Pädagogik. Dies gilt auch für eine kritische Beschäftigung mit der Rolle, die gesamtgesellschaftliche Geschlechterdiskurse und –anforderungen bei Hinwendungsprozessen spielen. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie geschlechterreflektierte Pädagogik dazu beitragen kann, rechte Szenen weniger attraktiv wirken zu lassen.

Die Abschlusstagung des 3-jährigen Projekts Männlichkeiten und Rechtsextremismus von Dissens – Institut für Bildung und Forschung stellt Forschungsergebnisse vor und orientiert sich an im Projekt analysierten Bedarfen der Praxis. So geht es neben Fortbildungserfahrungen um konzeptionelle Ansätze, Anregungen zur professionellen Selbstreflexion und methodische Impulse. Da pädagogisches Handeln nicht im luftleeren Raum stattfindet, schließt die Tagung mit einer Diskussion zu strukturellen Rahmenbedingungen einer gelingenden Praxis geschlechterreflektierter Rechtsextremismusprävention.

Weitere Informationen zum Programm im PDF-Flyer: Tagung_Rexpra¨vention Geschlecht_Dissens

Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung (barrierefrei), Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Veranstalter_innen: Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., Heinrich-Böll-Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung

Anmeldung: Wir freuen uns über eine Anmeldung bis zum 19. Mai 2014 unter: calendar.boell.de oder direkt: http://calendar.boell.de/de/event/rechtsextremismuspraevention-und-geschlecht-vielfaltmachtpaedagogik

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontakt: info@vielfaltmachtschule.de

Das Projekt und die Tagung werden gefördert vom Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN KOMPETENZ STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren,  Frauen und Jugend sowie der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

 

Andreas Hechler

Dissens – Institut für Bildung und Forschung

Allee der Kosmonauten 67

12681 Berlin

Tel.: +49 – 30 – 54 98 75-37

andreas.hechler@dissens.de

http://dissens.de/gerenep/

www.facebook.com/dissens.de

 

 

*** Publikationen ***

 

Hechler, Andreas (2014): Diskussion zu Gender und Rechtsextremismus(-prävention) im Themenforum des BIKnetz vom 17.-23. Februar 2014.

http://tinyurl.com/pay4u2k

 

Hechler, Andreas / Stuve, Olaf / Wielowiejski, Patrick (2013): Geschlechterreflektierende Neonazismusprävention. Mädchen- und Jungenbilder im Neonazismus – Fortbildung, Praxisprojekte und Beratungen für eine Präventionsarbeit.

http://dissens.de/gerenep/publikation07.php

 

Hechler, Andreas (2013): Hermstories. Rezension des Buches “Inter – Erfahrungen intergeschlechtlicher Menschen in der Welt der zwei Geschlechter”

http://kritisch-lesen.de/rezension/hermstories

 

Hechler, Andreas (2012): Männlichkeitskonstruktionen, Jungenarbeit und Neonazismus-Prävention.

http://dissens.de/gerenep/publikation04.php

 

Hechler, Andreas (2012): Intergeschlechtlichkeit als Thema geschlechterreflektierender Pädagogik.

Download: http://tinyurl.com/n7czr7u

Terminankündigung der Friedrich-Ebert-Stiftung: Konferenz “Spannungsfeld Arbeit und Familie”; Berlin, 20./21. Mai 2014

Veröffentlicht | von | am April 15, 2014 | unter Geschlechterpolitik, Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

Wir möchten Sie gerne auf eine Konferenz hinweisen, die wir am 20./21. Mai in Kooperation mit der Humboldt-Viadrina School of Governance und der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung veranstalten.

Im Rahmen dieser Konferenz möchten wir das Spannungsfeld „Familie und Arbeit“ auf der europäischen Ebene beleuchten. Es geht uns zum einen um eine europäische Bestandsaufnahme: Welche Diskurse über die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit gibt es? Welche Unterschiede bestehen zwischen Ost- und Westeuropa bzw. zwischen einzelnen Ländern, und welche Gemeinsamkeiten? Welche politischen Instrumente existieren bzw. werden diskutiert? Zum anderen geht es uns um zukünftige Strategien: Wer sind auf der europäischen Ebene die Bündnispartner_innen? Mit welchen großen Debatten und gesellschaftlichen Herausforderungen lässt sich der Diskurs über eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit verbinden? Wie kann ein kultureller Wandel befördert werden?

Ort: Humboldt-Viadrina School of Governance, Wilhelmstr. 67,10117 Berlin

Zeit: 20./21. Mai 2014

Vorläufiger Programmablauf als PDF-Datei: 1_Konferenz Arbeit und Familie

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Forum Politik und Gesellschaft

Inhaltlich verantwortlich: Christina Schildmann
Organisation: Doreen Mitzlaff
Referatsleitung: Bettina Luise Rürup


Speaker Update: Women’s Health and Well-being in Europe – 13th May 2014, Brussels

Veröffentlicht | von | am April 15, 2014 | unter Geschlechterpolitik, Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

Women’s Health and Well-being in Europe:
Protecting Rights, Preventing Inequalities
NH Hotel du Grand Sablon, Brussels
Tuesday 13th May 2014
KEY SPEAKERS FROM:

Amnesty International
World Health Organisation
Institut pour l’Egalité des Femmes et des Hommes
Federation for Planned Parenthood
Plate-Forme Prévention Sida
Ghapro

Event DetailsWebsiteRegister to Attend

According to the World Health Organisation, health represents ‘a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.’ The Council of Europe has endorsed universality, access to quality care, equity, and solidarity as common values and principles underpinning the health systems of the EU Member States.

However, discriminatory gender roles still compromise the health of women and girls in Europe and, in turn, affect families and communities. There is a pressing need to address the range of barriers women can face in accessing health services, which consequently prevents them from fully utilising their fundamental right to health.

This timely International Symposium continues the debate on how to work towards an EU-wide policy framework on gender equality and non-discriminatory access to healthcare. It provides a key platform for the discussion of a better European regulatory framework aimed at strengthening prevention, protection and inclusion of women.

For further details, please refer to the event brochure: Abstract and Programme. Do feel free to circulate this information to relevant colleagues within your organisation.

In the meantime, to ensure your organisation is represented, please book online or complete and return the registration form at your earliest convenience in order to secure your delegate place(s).

Kind regards,

Martina Cicakova
Public Policy Exchange

Netzwerktreffen Gleichstellungscontrolling; FU Berlin, 12. und 13. Mai 2014

Veröffentlicht | von | am April 15, 2014 | unter Geschlechterpolitik, Studium / Lehre, Verschiedenes | bisher keine Kommentare

Ich würde gern auf das Treffen des bundesweiten Netzwerkes Gleichstellungscontrolling hinweisen, das am 12. und 13. Mai 2014 an der Freien Universität Berlin stattfinden wird.

Das seit 2010 bestehende, bundesweite Netzwerk Gleichstellungscontrolling bietet einen Rahmen für den kollegialen Erfahrungsaustausch zu Controlling und Monitoring im Bereich Gender und Diversität. Hürden, Probleme, aber auch Erfolge in der Praxis können gemeinsam erörtert und Weiterentwicklungen des Gleichstellungscontrollings diskutiert werden. In kleinen, parallelen Arbeitsgruppen werden dieses Jahr die Schwerpunktthemen Implementierung von Instrumenten des Gleichstellungscontrollings als Teil der Hochschulsteuerung, Integration von Gender-Aspekten in die Qualitätssicherungssysteme im Bereich Studium und Lehre, gendersensible Beurteilung wissenschaftlicher Leistungen sowie Entwicklung von innovativen Gleichstellungsindikatoren und -kennzahlen gemeinsam bearbeitet, diskutiert und zu greifbaren Ergebnissen aufgearbeitet. Das Netzwerktreffen wendet sich gleichermaßen an Mitarbeiter/-innen der Bereiche Qualitätsmanagement, Controlling und Personalwesen, an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte sowie an Mitarbeiter/-innen in Stabsstellen und Abteilungen, deren Aufgaben Steuerungsaspekte von Gleichstellung und Diversität einschließen.

Das Programm und die organisatorischen Details finden Sie hier: Netzwerktreffen Gleichstellungscontrolling_2014_Flyer

Für Rückfragen können Sie sich gern an mich wenden.

Mit den besten Grüßen

Nicole Eschner

­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­_______________________________________________

Nicole Eschner
Freie Universität Berlin
Stabsstelle Berichtswesen und -systeme
Kaiserswerther Str. 16-18
14195 Berlin
E-Mail: nicole.eschner@fu-berlin.de

 

CfA | Re-Visionen des Museums? | 1. Juni 2014 FKW (Zeitschrift für Geschlechterstudien und visuelle Kultur)

Veröffentlicht | von | am April 15, 2014 | unter Call for paper | bisher keine Kommentare

CALL FOR ARTICLES // Deadline: 1. Juni 2014 bzw. 1. Oktober 2014
Re-Visionen des Museums? Praktiken der Sichtbarmachung im Feld des Politischen

Im Mittelpunkt der kommenden Ausgabe der FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur stehen Folgen und Effekte der feministischen Kritik, der Gender-, Queer- und postkolonialer Theorie auf die museale Praxis. Museen gelten als Kultur legitimierende Institutionen sowie Speicher des kulturellen und kollektiven Gedächtnisses. Das hier bewahrte und sichtbar gemachte Wissen scheint mit Wahrheit und Authentizität verknüpft zu sein. Die Aufnahme in die museale Sammlung und Inszenierung verspricht die Partizipation an einer produktiven Macht. In Folge dessen ist das museale Display ein umkämpfter Ort von Sichtbarkeiten und Repräsentationen von materiellem und objektivem, im Sinne von (ver-)objektiviertem und somit gesichertem Wissen.

Sichtbarkeit ist ein zentraler Aspekt politischer Präsentation, weil Gesehen-Werden eng mit „Anerkennung“ verbunden ist. So ist die Zielsetzung vieler marginalisierter politischer Gruppen bereits die Sichtbarwerdung im Feld der hegemonialen Repräsentation. Mithin hat die feministische Forschung bereits seit den 1970er Jahre auf Ausschlüsse und Lücken in den großen Erzählungen der Museen verwiesen und die institutionelle Ordnung in Frage gestellt. Sichtbarwerdung bedeutet indessen keineswegs das Ende der Ideologie. Vielmehr lassen sich museale Praktiken nicht ohne normative Zuweisungen denken. So werden trotz oder auch gerade durch die Visualisierung Subjekte negativ oder positiv konnotiert qua Geschlecht, Hautfarbe, Alter oder sexueller Orientierung usw., da diese Kategorien mit bestimmten Zuschreibungen verknüpft sind und über ein gesellschaftlich anerkanntes Bildrepertoire wirken. Es greifen machtvolle visuelle Effekte, die nicht zuletzt Angebote der Identifikation bereitstellen und so gesellschaftspolitisch wirken. Bedeutsam ist deshalb die Art und Weise der Repräsentation, die das Sichtbargemachte mit Bedeutung belegt. Es geht demnach nicht um die wertfreie Sichtbarmachung, die auf den ersten Blick die Teilhabe an Macht und Ressourcen verspricht, sondern um das Wie des Sichtbar-Seins und Sichtbar Werdens.

Seitens der Forschung wird insbesondere durch die Cultural Studies seit den 1990er Jahren problematisiert, dass Museen Definitionsmacht haben, dass sie Wahrheiten und Wirklichkeiten herstellen und gleichzeitig Möglichkeits- oder Unmöglichkeitsräume liefern, in denen Identitäten, Werte und Normen performativ erprobt, ausgehandelt und geschaffen werden (vgl. z.B. Tony Bennett (1995), Eilean Hooper-Greenhill (1992)). So vermitteln sie über die intendierten Informationen weitergehende explizite oder implizite Zusammenhänge und Ideologien. Als Stichwort zur Frage der Praktiken des Museums sei hier der White Cube genannt: Brian O´Doherty hat in seiner 1976 im Artforum erschienen Artikelreihe mit diesem Begriff den weißen Ausstellungsraum und dessen auratisierende und ideologische Wirkung umschrieben, die daher rührt, dass er als scheinbar objektiver Rahmen wahrgenommen wird, der die Universalität der Exponate und ihrer Werte zu garantieren vorgibt. Die damit verbundene autoritäre und immer schon zutiefst ideologisch geprägte Geste des Zeigens wird mittels dieser Inszenierung unsichtbar gemacht. Gegenwärtig wird dieser Topos vor allem an neoliberalen und neokolonialen Blickachsen und Machtkonstellationen diskutiert. Während migrantische und queere Perspektiven zunehmend in Ausstellungen aufgegriffen werden, wird etwa die feministische Naturwissenschafts- und Technikkritik im Museum noch kaum rezipiert.

In der Ausgabe Nr. 58 der FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur geht es darum zu fragen, ob und wie diese Debatten in den Museen aufgenommen werden. Wie wird die Krise der Repräsentation in der museale Praxis verhandelt? Haben sich die Erkenntnisse in den Repositorien und Ausstellungshäusern niedergeschlagen? Wie wurde in der Sammlungs-, Ausstellungs- und Vermittlungspraxis daraufhin reagiert? Der Fokus der Beiträge sollte auf der expliziten Überkreuzung von bisher zumeist isoliert voneinander gedachten Differenz- und Ungleichheitskategorien der feministischen, postkolonialen und wissenschaftsgeschichtlichen Repräsentationskritik liegen. Folgende Themenbereiche sind denkbar:

//     Fallbeispiele und Erfahrungsberichte aus kunst- und kulturhistorischen sowie naturkundlichen, technik-,  wissenschafts- und alltagsgeschichtlichen Museen oder aus dem öffentlichen Raum, die die verschiedenen disziplinären Kritikstränge in ihre Konzeption einbinden

//     Analysen von Museen und Ausstellungen, die sich explizit der Inklusion von marginalisierten Gruppen widmen (z.B. Sonderausstellungen, Frauen- oder Migrationsmuseen) sowie deren Auswirkungen auf die institutionelle Museumslandschaft

//     Künstlerische Interventionen mit Blick auf die Effekte und Veränderungen der etablierten musealen Praxis

//     Umgestaltungen des Museums durch digitale Medien (etwa in Hinblick auf Inszenierung, Sammlung, Speicherung, Partizipation, etc.) und deren Wirkungen auf die (Re-)Produktion von hegemonialen bzw. marginalisierten Wissensordnungen

//     Theorien und Praktiken des kritischen Kuratierens sowie der kritischen Kunst- und Kulturvermittlung

//     Szenarien und Strategien eines postrepräsentativen Museums, die die Möglichkeiten eines reflexiven Sammelns, Ausstellens und Vermittelns ausloten

Wir freuen uns auf das Einreichen von Abstracts im Umfang von einer bis max. zwei Seiten sowie einer kurzen Biographie und Publikationsliste bis zum 1. Juni 2014. Nach der Auswahl der Beiträge durch die Herausgeberinnen sind diese im Umfang von max. 30.000 Zeichen (inkl. Bibliographie)
bis zum 1. Oktober 2014 einzusenden. Die Online-Publikation erscheint im Frühjahr 2015.

Call als PDF-Datei: CfA_FKW Heft Nr. 58

Zur Zeitschrift:
FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur analysiert visuelle Repräsen-tationen und Diskurse in ihrer gesellschaftlichen und geschlechterpolitischen Bedeutung. So ver-bindet FKW kunst- und kulturtheoretische, bild- und medienwissenschaftliche, genderspezifische, politische und methodische Fragestellungen zu einer kritischen Kulturgeschichte des Visuellen. Die Zeitschrift erscheint seit 1986 (unter dem Titel Frauen Kunst Wissenschaft bis 2007); seit 2013 (mit Ausgabe Nr. 54) wurde die Druckausgabe des Periodikums durch die digitale Open-Access-Veröffentlichung ersetzt. www.fkw-journal.de

Kontakt:
Dr. Jennifer John jennifer@john-ette.de
Dr. Daniela Döring dadoerin@uni-potsdam.de

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