ZtG – Blog

Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin

Stellungnahme der Fachgesellschaft Gender

Veröffentlicht | von | am Juli 28, 2014 | unter Neues aus dem ZtG | bisher keine Kommentare

FACHGESELLSCHAFT GESCHLECHTERSTUDIEN / GENDER STUDIES ASSOCIATION (GENDER E.V.)

Stellungnahme zur Diffamierung von Kolleg_innen

Seit Monaten, in den letzten Wochen gehäuft und in äußerst gewalttätiger Form werden Kolleg_innen aus den Gender und Queer Studies diffamiert und bedroht. Dabei handelt es sich um offen misogyne, sexistische und anti-demokratische Beleidigungen. Sie zielen darauf, Personen und ihre wissenschaftliche Arbeit zu beschädigen, gemeint sind diese jedoch nicht allein. Es handelt sich dabei auch um einen Angriff auf eine breite wissenschaftliche, soziale und kulturelle Bewegung, die ihren Ausdruck in den Arbeiten der betroffenen Kolleg_innen finden und deren Teil auch die Fachgesellschaft Geschlechterstudien ist.
Die Angriffe versuchen, das interdisziplinäre Feld der Geschlechterforschung zu diskreditieren und als ‚unwissenschaftlich‘ zu denunzieren. Es geht also darum, den wissenschaftlichen Belang und die gesellschaftliche Autorität von Positionen in Frage zu stellen, die das, was als normal und gegeben erscheint, zum Gegenstand wissenschaftlicher Befragung machen. Sexualität und Geschlecht sind dabei keineswegs zufällige Schauplätze dieses Fragens; ihre Naturalisierung, also ihr Entzug aus dem Bereich wissenschaftlicher Verhandlung, ist eine grundlegende Voraussetzung für ein autoritäres, hierarchisches und doktrinäres Verständnis von Wissenschaft und Gesellschaft.
Es geht hier also nicht um die Diskussion von unterschiedlichen Thesen, die Wissenschaftlichkeit ja gerade auszeichnet, sondern um die explizite Schädigung von Wissenschaft und Universität als Ort eines unbedingten Fragens und Verhandelns von Wirklichkeit, als Teil einer demokratischen, gerade dem Nichtanerkannten und Prekären verpflichteten Gesellschaft. Dieser Gestus ist Bestandteil eines aggressiven Anti-Feminismus bzw. Sexismus, welcher sich zurzeit in der öffentlichen Debatte über Gleichstellung und Vielfalt Gehör verschaffen möchte. Dabei werden nicht nur frauenfeindliche, homo- und transphobe Positionen vertreten, sondern auch gezielt rassistische und nationalistische Ressentiments geschürt.
Der Vorstand der Fachgesellschaft Gender e.V. solidarisiert sich mit den betroffenen Kolleg_innen und verurteilt die Angriffe auf das Schärfste. Sie ruft alle wissenschaftlichen Fachgesellschaften dazu auf, sich gegen die Bedrohung von Kolleg_innen und Kollegen auszusprechen und den Diffamierungen von Personen und wissenschaftlichen Perspektiven entgegenzutreten.

Köln, den 23.07.2014
Der Vorstand der Fachgesellschaft Gender e.V.

Stellungnahme als pdf: https://www.gender.hu-berlin.de/diverses/stellungnahme_fg_gender_230714.pdf

 

 

Tagung: Materialität neu denken. Materialität anders denken-Feministische Interventionen, 11.-13.09.2014, FfM

Veröffentlicht | von | am Juli 28, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie/Euch ganz herzlich zur Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Geschlecht“ in der DVPW ein, die in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum und Prof. Dr. Uta Ruppert vom 11. – 13. September 2014 an der Goethe Universität Frankfurt a.M. stattfinden wird:

„Materialität neu denken. Materialität anders denken – Feministische Interventionen“

Unter dieser Mail und im Anhang finden Sie/findet Ihr das Programm und weitere Informationen zur Tagung.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 20. August 2014.
Diese ist ab sofort möglich unter: info@politik-und-geschlecht.de

Gern kann die Ankündigung an Interessierte weitergeleitet werden.
Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme!

Mit herzlichen Grüßen

Imke Leicht, Christine Löw, Nadja Meisterhans und Katharina Volk – Sprecherinnen AK Politik und Geschlecht in der DVPW

http://www.politik-und-geschlecht.de/index.html

Programm und weiter Infos hier: Tagung Materialität neu denken_Programm

Another MOVEMENT! – queer / trans* / feminist music & dance screening

Veröffentlicht | von | am Juli 28, 2014 | unter Geschlechterpolitik, Veranstaltungen-Berlinkultur, Veranstaltungen-Wissenschaft, Verschiedenes | bisher keine Kommentare

 

another mouvement

Another MOVEMENT!  screening in collaboration with Catch Fire.

The first MOVEMENT! screening took place in May 2013 at the former project space SHIFT. The event aimed to show different ways in which contemporary queer, trans* and feminist artists use music and sound in combination with dance and other body practices in order to investigate and express queer identification and dis-identification. It featured works of artists such as Tejal Shah, Daniel Cremer, Brontez Purnell, Go! Push Pops, Margaret V. Haines, Liz Rosenfeld and Chris E. Vargas.

While it’s precursor focused more on the “show” side of cultural production – on choreography, disguise and rhythm – the second edition will be more introspective and conceptual. The aim is to show a collection of more personal works, which allow the audience more space for reflection and contemplation. But don’t worry, it won’t be boring.

With films and performances by

Telémachos Alexiou
Amber Bemak
Tommy Kha
Ntare Guma Mbaho Mwine
Hari Nef
Umlilo
Zemmoa

… and the Berlin premiere of Simon Paetau’s performative documentary “Cruising in High Heels” feat. Jair Luna

The evening will also be an opportunity to say goodbye to MOVEMENT! curator Hanno Stecher’s art and culture blog Catch Fire (www.catch-fire.com), which he ended only recently. May it rest in peace.

August 1, 2014
Raumerweiterungshalle
Markgrafendamm 24c, Berlin
doors open at 8pm
films start at 9pm

MISSY-Konferenz: Fantasies that matter. Images of Sexwork in Media and Art, Hamburg 8.-10.8.2014

Veröffentlicht | von | am Juli 28, 2014 | unter Geschlechterpolitik, Veranstaltungen-Berlinkultur, Verschiedenes | bisher keine Kommentare

Vom 8. bis 10. August interveniert MISSY erneut in die Debatte um die Modifikation des Prostitutionsgesetzes und die Adaption des Schwedischen Modells in Deutschland und Europa. Der Schwerpunkt diesmal: Repräsentationen — Bilder, Mythen, Projektionen. Der Rahmen: das Kampnagel Sommerfestival in Hamburg. Missy lädt herzlich ein die Debatte mit uns und historischen Figuren der Hurenbewegung zu führen. *

In der öffentlichen Diskussion ist deutlich geworden, dass Sexarbeit nach wie vor ein weitestgehend unbekanntes Terrain ist: ein Feld des Fremden. Nicht zuletzt aufgrund der wenig verlässlichen Faktenlage, wird die Debatte von Projektionen, Phantasien, Affekten und Mythen dominiert. Verlässliche Informationen zur Sexarbeit gibt es auch deshalb nicht, weil dieses Berufsfeld immer noch stark stigmatisiert ist und Sexarbeiter_innen selbst kaum an der öffentlichen Repräsentation ihres Berufs teilhaben.

Auf der MISSY-Konferenz möchten wir uns daher genau diesen kulturellen Bildern und gesellschaftlichen Projektionen widmen, die in der Debatte vorherrschend sind. Anstatt einfache Antworten auf das hochkomplexe Thema zu liefern, geht es uns um eine kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Sexarbeits-Diskursen selbst — wir fragen nach den visuellen und narrativen Repräsentationen von Sexarbeit in der Gesellschaft.

Bildwissenschaftler_innen, Sexarbeiter_innen, Künstler_innen und Medienmacher_innen reflektieren in Vorträgen, Diskussionen und Performances die tradierten Vorstellungen und symbolischen Aufladungen in Medien, Kunst und Popkultur: Welche Bilder, Mythen und Diskurse zirkulieren? Wie tragen diese zur Produktion gesellschaftlicher Realität bei? Und was erzählt das Bild, das sich die Gesellschaft von Sexarbeit macht, über ihr Verhältnis zur Frauenarbeit, Sexualität und Sexualmoral, Gender, Migration und Armut?

Eingeladen sind international bekannte Sexarbeiterinnen und Künstlerinnen, wie die legendäre Mutter des Post-Porn, Annie Sprinkle oder die Drehbuchautorin des Skandalfilms “Baise Moi”, Coralie Trinh Thi; historische Figuren der Sexarbeiter_innen-Bewegung wie die Erfinderin des Begriffs “Sexarbeit” Carol Leigh AKA Scarlot Harlot oder die Autorin des Klassikers der 80er “Huren-Stigma”, Gail Pheterson; Expertinnen und Wissenschaftlerinnen wie die Migrationsforscherin und Professorin der Goethe Universität Nikita Dhawan, die Anthropologin Laura María Agustín oder die Autorin der “Kulturgeschichte der Vulva” Mithu S. Sanyal, sowie Vertrer_innen von Sexarbeiter_innen-Organisationen in Deutschland und Österreich, u.a.

[Fr] 08.08.

18:00 ERÖFFNUNG und BOSOM BALLET (Annie Sprinkle) /// p1
Nach einer kurzen Eröffnung der beiden Konferenz-Gastgeber Margarita Tsomou (Kulturwissenschaftlerin/Missy Magazine) und Eike Wittrock (Theaterwissenschaftler/Internationales Sommerfestival) zeigt Annie Sprinkle zur festlichen Eröffnung der Konferenz das BOSOM BALLET (Brüste-Ballett) — eine ihrer legendären Performances.

18:15 IMAGE_WHORE_IMAGE. THE POLITICS OF LOOKING AND LOOKING BACK Vortrag von Antke Engel (D) /// p1
Antke Engel, Leiterin des Instituts für Queer Theory (Hamburg/Berlin), eröffnet die Konferenz mit einem Vortrag zu künstlerischen Bildern von Sexarbeit und betrachtet die Politik der Repräsentation im Spannungsfeld von Fremd- und Selbstbild. Engel ist freie Wissenschaftlerin im Bereich feministischer und queerer Theorie und hat seit den 1990ern maßgeblich das Feld queerer Geschlechter- und Sexualitätenforschung im deutschsprachigen Kontext wie auch auf internationaler Ebene geprägt.

19:30 BAISE MOI Gespräch mit Filmausschnitten, Coralie Trinh Thi, Drehbuchautorin, und Stefanie Lohaus, Missy Magazine Herausgeberin /// p1
BAISE MOI (Fick Mich!) schockte 2000 das Kinopublikum mit einer schonungslosen Darstellung von Sexualität und Gewalt, formuliert aus weiblicher Perspektive und vor dem Hintergrund ,realer’ Erfahrungen mit Sexarbeit. Coralie Trinh Thi, Drehbuchautorin des Films, wird gemeinsam mit Missy Magazin-Herausgeberin Stefanie Lohaus Ausschnitte aus dieser kontroversen filmischen Darstellung von Sexarbeiterinnen kommentieren und diskutieren.

22:00 MACHO DANCER (S. 12) Performance von Eisa Jocson (PHL/B) /// p1
Für ihr Solo MACHO DANCER hat sich die bildende Künstlerin und Choreografin Eisa Jocson eine Form des erotischen Tanzens, die vornehmlich in philippinischen Schwulenbars praktiziert wird, angeeignet. Zu Powerballaden und Soft Rock bewegen sich junge Männer in einer hyperstilisierten Form von Männlichkeit, lassen langsam ihre Hüften kreisen und präsentieren ihre Muskeln. In der Übertragung auf ihren (weiblichen) Körper verschwimmen dabei Geschlechterbilder, und die Mechanik dieser ökonomischen Körper-Performance wird sichtbar.

 

[Sa] 09.08.
11:00 PROSTITUTION PRISM REFLECTIONS: FROM FACT TO FANTASY Vortrag von Gail Pheterson (F) /// p1
Gail Pheterson hat mit ihrem Buch “Huren-Stigma”, das im Original bereits 1986 erschien und das als internationales Standardwerk gilt, einen wesentlichen Beitrag zur feministischen Debatte um Sexarbeiterinnen geleistet. Die Autoren des Klassikers zum Stigma ist seitdem für ihre Publikationen zu Prostitution international bekannt — sie ist “associate professor” an der University of Picardie, Amiens, France und Forscherin bei Paris Center for Sociological and Political Research (CRESPPA), University of Paris/CNRS, Gründerin des International Committee for Prostitutes’ Rights (ICPR) und wird über die Thesen ihres letzten Buches Le prisme de la prostitution (Paris, L’Harmattan, 2001) vortragen.

12:00 BREAD AND ROSES: RETHINKING SEXUAL AND ECONOMIC JUSTICE Vortrag von Nikita Dhawan und María do Mar Castro Varela, anschließend Gespräch mit Luzenir Caixeta, maiz (AUT) /// p1
Nikita Dhawan ist Juniorprofessorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Gender/Postkoloniale Studien an der Goethe Universität Hamburg, im Rahmen des Exzellenzclusters “Die Herausbildung normativer Ordnungen”. Maria do Mar Castro Varela ist Professorin an der Alice Salomon Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Berlin. Sie beide gehören zu den innovativsten Denkerinnen der intersektionellen Verschränkung von Migration und Feminismus im deutschsprachigen Raum. Zusammen werden sie über die Frage der Repräsentation migrantischer Sexarbeit referieren. Anschließend findet ein Gespräch mit Dr. Luzenir Caixeta, Mitbegründerin und Koordinatorin des Forschungsbereichs von maiz (Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen, Österreich) statt, das für seine Arbeit mit migrantischen Sexarbeiterinnen über Österreich hinaus relevant ist.

14:30 DISQUALIFIED: WHY SEX WORKERS SUFFER SOCIAL DEATH Vortrag von Laura María Agustín, anschließend Gespräch mit Camille Barbagallo (GB) /// p1
Laura María Agustín ist Soziologin, arbeitet zu undokumentierter Migration, Menschenhandel und der Sexindustrie und hat mit ihrem einflußreichen Buch “Sex at the Margins: Migration, Labour Markets and the Rescue Industry ” (Zed Books 2007) neue Thesen zur Rolle von NGOs und Hilfsorganisationen in der Sexarbeit in die internationale Debatte gebracht. Nach ihrem Vortrag wird sie mit Camille Barbagallo, Forscherin an der Goldsmiths Universität London, diskutieren warum die Stimme bzw. die Versuche von Selbstrepräsentation seitens der Sexarbeiter_innen in der Öffentlichkeit entweder nicht gehört oder disqualifiziert werden.

16:00 ZOOM IN: PROSTITUTION/POLITICS HAMBURG Gespräch mit Ulrike Lembke (HH), Undine de Rivière (HH) und Gerhard Schlagheck (HH) /// p1
Das Panel wird sich mit der konkreten Situation in Hamburg — der “Stadt der Huren” — beschäftigen sowie die Debatte um das deutsche Prostitutionsgesetz aufnehmen. Ulrike Lembke ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Legal Gender Studies an der Rechtswissenschaft der Universität Hamburg — sie soll unter anderem auch der Frage nachgehen wie geltendes Recht gesellschaftliche Verhältnisse widerspiegelt, d.h. warum etwas als rechtmäßig gilt oder nicht. Undine de Rivière ist Sexarbeiterin in Hamburg, Sprecherin des Berufsverbandes für erotische und sexuelle Dienstleistungen und wegweisendes Mitglied des “Ratschlags Prostitution Hamburg”. Gerhard Schlagheck leitet das “Basis-Projekt”, die einzige Anlaufstelle für männliche Stricher in Hamburg. Sie beide sollen konkret über ihre Auseinandersetzungen mit der rechtlichen Situation in Hamburg sprechen.

18:00 WATCH ME WORK Performance von Liad Hussein Kantorowicz /// k4?mit Maria Mitsopoulou und Idan Sagiv Richter
Liad Hussein Kantoworicz ist Performerin (UDK Masterstudiengang SODA), Sexarbeiterin, Autorin, Queer-Aktivistin und Gründerin der ersten Gewerkschaft für Sexarbeiterinnen im Mittleren Osten. Darüber hinaus arbeitet sie für eine israelische Erotik-Chat-Webseite, bei der die Kunden für intime Gespräche und persönliche Live-Performances pro Minute zahlen.?In der Performance WATCH ME WORK ermöglicht sie einen Echtzeit-Einblick in diese Cyber-Sexarbeit und lässt sich aus verschiedenen Perspektiven bei ihrer gleichsam intimen wie höchst theatralen Performance beobachten.

20:30 MY LIFE AS A METAMORPHOSEXUAL SEX WORKER. ALWAYS RECREATING MY SEX WORKER SELF Performance von Annie Sprinkle (USA), mit Beth Stephens und Gästen /// p1
Die legendäre Pornodarstellerin, Künstlerin und Sexarbeitsaktivistin der ersten Stunde, Annie Sprinkle, kehrt für eine ihrer Lecture Performances nach Hamburg zurück. Sprinkle ist eine der bekanntesten Vertreterinnen des sexpositivem Feminismus und eine Ikone der sexuellen Aufklärung in den USA und darüber hinaus. Sie hat Sexualität praktisch und theoretisch erforscht, vom Heiligen bis zum Profanen. Ihre Arbeit an der gemeinsamen Emanzipation von Frauen und Sexarbeiterinnen ist international wie historisch von großer Relevanz. Ihre Performance “Post Porn Modernist” tourte durch mehr als 19 Länder und wurde zu einer wichtigen Intervention im Sex-War innerhalb der feministiscen Bewegung der 80er Jahre in den USA:?Auf dem Sommerfestival wird sie anhand von Videos, Fotografien, Mini-Performances und einem Ritual der heiligen Eco-Hure aus ihrem ereignisreichen Leben und von ihren politischen Aktivitäten berichten, die sich derzeit auf Liebe, Beziehung, Brustkrebs, Altern und den Schnittpunkt von Ökologie und Sexualität — Sexecology — konzentrieren.

 

[So] 10.08.

12:00 COLLATERAL DAMAGE-PREVIEW Mithu Sanyal im Gespräch mit Carol Leigh AKA Scarlot Harlot
Carol Leigh AKA Scarlot Harlot ist nicht nur, weil sie den Begriff Sexarbeit erfunden hat, eine der international wichtigsten Figuren der Sexarbeiter_innen Bewegung. Sie gilt als einer der “Muttern” der Sexarbeiter_innen-Bewegung, sie ist Autorin, Sexeducator, Produzentin, Filmemacherin, hat mehrere Veröffentlichungen, mehrere Festivals gegründet und leitet nun das San Francisco Sex Worker Film and Video Festival.Während der Konferenz werden durchgehend Auszüge als Preview ihres neues Dokumentarfilms COLLATERAL DAMAGE: SEX WORKERS AND THE ANTI-TRAFFICKING CAMPAIGNS als Installation gezeigt.?Über die Arbeit an dem Film spricht sie mit Mithu Sanyal, der preisgekrönten Journalistin und Autorin des mehrfach übersetzten Buchs über die Kulturgeschichte des weiblichen Genitals “Vulva — Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts” (Wagenbach Verlag, 2013).

12:30 SELFREPRESENTATION: SEX WORK AND ART WORK Abschlussdiskussion mit Liad Hussein Kantorowicz, Coralie Trinh Thi, Eisa Jocson, Annie Sprinkle und Carol Leigh AKA Scarlot Harlot //// p1
Das Abschlusspanel der Konferenz bringt die Medienmacherinnen und Künstlerinnen der Konferenz zusammen, um über die eigenen Strategien von Selbstrepräsentation im Spannungsfeld zwischen Selbst-und Fremdbild zu reflektieren.

KONZEPTION: Margarita Tsomou, Eike Wittrock. Die Konferenz ist eine Zusammenarbeit des Missy Magazines mit dem Internationalen Sommerfestival Hamburg (Kampnagel) und der Körber-Stiftung.

Herausgeberin:
Missy Magazine UG und Co. KG, Oranienburger Str. 91, 10178 Berlin, redaktion@missy-mag.de, www.missy-magazine.de

Kostenlose Publikationsmöglichkeiten für Arbeiten und Scripte zur Frauen-/Männer-/Geschlechter-/Queerforschung und feministischen Themen

Veröffentlicht | von | am Juli 28, 2014 | unter Verschiedenes | bisher keine Kommentare

Kostenlose Veröffenlichungsmöglichkeiten in unserem jungen und unabhängigen Verlag
In der Reihe/Substanz /veröffentlicht  Marta Press, Verlag Jana Reich, Hamburg (Homepage: www.marta-press.de) kostenlos Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen aus den Bereichen Frauen-/Männer- und Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies, Geschichte, Kultur- und Literaturwissenschaften, Wissenschaftsgeschichte

Desweiteren veröffentlichen wir kostenlos
- Sachbücher zu queer-/feministischer Gesellschaftskritik;
- Literatur zu Holocaust/ Shoah/ Nationalsozialismus/ Emigration;
-Literatur zu/über (Sub)Kulturen, Kunst & Fashion;
- Kataloge und Sachbücher in den Reihen FemArt bzw. Naive, Art Brut und Outsider Art;
- Fachliteratur sowie künstlerische Auseinandersetzungen zu psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt und deren Traumatisierungsfolgen;
- belletristische, biografische und Sachliteratur zu psychischen Erkrankungen

Die Arbeiten sollten nicht älter als zwei Jahre, sehr gut benotet und noch nicht veröffentlicht worden sein. Wir bieten unseren AutorInnen die kostenlose Veröffentlichung; sehr gute, transparente Konditionen im Bereich Verkaufsbeteiligung; professionelle Covergestaltung; ein Lektorat…

Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme mit Jana Reich unter marta-press@gmx.de

Vielen Dank und herzliche Grüße
Jana Reich

Jahrestagung und Forschungswerkstatt der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGfE vom 4.-6.3.2014

Veröffentlicht | von | am Juli 25, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

Liebe Kolleg_innen,

hiermit möchten wir Sie zur Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 5.-6.3.2015 mit vorausgehender Forschungswerkstatt vom 4.-5.3.2015 einladen. Anbei finden Sie ein Poster mit den Daten der Tagung und zwei Calls. Der eine Call bezieht sich auf die Jahrestagung, die dieses mal das Schwerpunktthema “Erziehung – Gewalt – Sexualität” hat. Der zweite Call bezieht sich auf eine Forschungswerkstatt, die der Tagung vorangestellt ist und in welcher wir die Forschungspraxis zu Geschlechterfragen in den Erziehungswissenschaften diskutieren möchten. Wir bitten um Ihre Einreichungen und um die Weiterleitung dieses Aufrufs an interessierte Kolleg_innen und Netzwerke.

Mit freundlichen Grüßen,

Barbara Rendtorff
Claudia Mahs
Thomas Viola Rieske

Jahrestagung Save the Date

CfP Jahrestagung Erziehung Gewalt Sexualität

CfP-Forschungswerkstatt

 

Tagung: ¡¿Familie?! Umstrittene Konzepte, Politiken und Praxen / Basel 11.-13.9.2014

Veröffentlicht | von | am Juli 25, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

Liebe Gender-Interessierte,

Wir laden Sie/Euch herzlich zur Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF) ein, die vom 11. bis 13. September 2014 an der Universität Basel stattfindet: ¡¿Familie?! – Umstrittene Konzepte, Politiken und Praxen.
Es erwartet Sie/Euch ein vielfältiges Programm, in dem das Thema Familie aus Sicht von Wissenschaft und Praxis beleuchtet wird.

Online-Anmeldung ist ab sofort möglich: https://www.gendercampus.ch/de/sggf/veranstaltungen/tagung-2014

Wir freuen uns auf Sie/Euch! Die Einladung kann gerne weitergeleitet werden.

Mit den besten Grüssen
Tagungskoordination SGGF

_________________________________________________________________________________________

Dear Gender-Interested,

We would like to warmly invite you the conference of the Swiss Association of Gender Studies (SGGF) entitled*“¡¿Familie?! – Controversial Concepts, Politics and Practices,”* which will take place from the *September 11-13, 2014* at the University of Basel.
You can expect a varied program in which the theme of family will be illuminated from a scientific and practical perspective.

Online registration is now open: https://www.gendercampus.ch/en/sggf/veranstaltungen/tagung-2014

We look forward to your participation! This invitation can gladly be forwarded.

With our best wishes,
Conference coordination of the SGGF

Programm SGGF Tagung 2014

Program SGGF conference 2014

Nachwuchstagung “Sozialräumliche Forschungsperspektiven”, 17./18.10.2014, Magdeburg

Veröffentlicht | von | am Juli 25, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft, Verschiedenes | bisher keine Kommentare

Liebe NachwuchsforscherInnen,

wir möchten Sie heute darüber informieren, dass wir den CfP für die 6. Nachwuchstagung 2014 vom 15.7. bis zum 25.7.2014 verlängert haben. Bitte senden sie uns bei Bedarf Ihre Bewerbung um einen Beitrag oder ein Poster zu, oder geben Sie diese Information an Interessierte weiter.
Viele Grüße
Kathrin Hirschmann

EINLADUNG zur 6. ZSM-NachwuchsforscherInnentagung Sozialräumliche Forschungsperspektiven vom 17.-18.10.2014 in Magdeburg Das Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM):
Gesundheit- Profession- Medien der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg führt vom 17. bis 18. Oktober 2014 eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte NachwuchsforscherInnentagung mit dem Titel: Sozialräumliche Forschungsperspektiven durch, zu der wir Sie herzlich einladen. Die Tagung wird in der Experimentellen Fabrik (EXFA), Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg stattfinden. www.exfa.de Diese NachwuchsforscherInnentagung versteht sich als Fortführung des Magdeburger Methodenworkshops und ist auf der Ebene zwischen einer professionellen Fachtagung und einem Methodenworkshop mit Forschungswerkstattcharakter angesiedelt. In diesem Jahr werden sich die
NachwuchwissenschaftlerInnen mit der Frage”Raum eine vergessene Kategorie?” befassen. Waren raumtheoretische Fragen vor einigen Jahren eher selten, ist hier seit einiger Zeit ein Wandel zu verzeichnen, sodass “Raum” als Kategorie
verstärkt Aufmerksamkeit in sozialräumlich-orientierten Forschungsarbeiten unterschiedlicher disziplinärer Zugehörigkeit erfährt und sich dies als ?spatial turn? widerspiegelt, der sich nunmehr explizit raumtheoretischen Überlegungen als gesellschaftliche Reflexionen anzunehmen versucht. die diesjährige ZSM- NachwuchsforscherInnentagung greift diese aktuelle Entwicklung auf und gibt Forscherinnen und Forschern in der EXFA einen innovativem “Raum”, um sich der Fragestellung transdisziplinär, theorie- und methodenübergreifend zu widmen.

Diese Tagung ist überregional angelegt, so dass zum einen mit einer bundesweiten Beteiligung und zum anderen mit spannenden Diskussionen zu rechnen ist. Informationen zum Programm und zu den Anmeldungsmodalitäten finden Sie ab
sofort auf unserer Homepage http://www.ovgu.de/zsm/. Die Online- Anmeldung ist ab dem 1.06.2014 möglich.

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen auch gern direkt unter:
Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM),
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestr. 32, 39104 Magdeburg,
Tel.: 0162-2766759, E-Mail: zsm@ovgu.de , zur Verfügung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieser Einladung folgen würden und auch andere Interessierte über diese Tagung mittels Flyer und Plakat informieren könnten. Herzlichen Dank im Voraus.

Das ZSM-Organisationsteam:
Kathrin Hirschmann, Maria Kondratjuk

CfP ZSM Nachwuchstagung 2014

Die neue fzg Bildung – Erziehung – Geschlecht ist erschienen! Kostenloses Online-Abo für zwei Monate!

Veröffentlicht | von | am Juli 23, 2014 | unter Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher 1 Kommentar

Sehr gerne machen wir Sie auf die neue Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien Bildung – Erziehung – Geschlecht aufmerksam.

140714 CoverSie erhalten die fzg im Abonnement, als Einzelheft oder per Download über unseren Verlag Budrich UniPress: http://www.budrich-journals.de/index.php/fgs/issue/current

Um ein Testabo der fzg zu erhalten, senden Sie bitte bis zum 28.07.14 eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens und Ihrer E-Mail-Adresse mit dem Betreff: fzg 1Monat free online an fzg@budrich-journals.de.

Inhaltsübersicht:

Christine Riegel/Elke Gramespacher: Zur Relevanz einer geschlechterbezogenen Betrachtung von Bildung und Erziehung

Rosemarie Godel-Gaßner: Die badische Mädchenschulpolitik im Kontext der ersten Koedukationsdebatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Ein Beitrag zur Geschichte der Koedukation

Hannelore Faulstich-Wieland: Schulische Berufsorientierung und Geschlecht – Stand der Forschung

Lena Eckert: Das Konzept des Lehrens mit Epistemologie zur Vermittlung von Gender als Querschnittsthema in der Hochschullehre – Ein lernendes Projekt

Wolfram Schneider/Susanne Ihsen: Perspektiven zur Umsetzung einer zielgruppengerechten Lehre an der Universität

Hildegard Macha/Hildrun Brendler: Gleichstellung und Diversity im quartären Bildungssektor – Transformatives Organisationales Lernen in Unternehmen

Johanna Schmitz: Feministische Mädchen_arbeit – Ein Raum für Trans*-Jugendliche?

Interview: Christine Riegel und Bianca Baßler im Gespräch mit Carol Hagemann-White: „Meine Forschung ist durch und durch politisch“

 

Weitere Informationen zur fzg finden Sie unter: www.fzg.uni-freiburg.de

Cfp: Nachwuchstagung “Sozialräumliche Forschungsperspektiven”; 17./18.10.2014, Magdeburg

Veröffentlicht | von | am Juli 17, 2014 | unter Call for paper, Veranstaltungen-Wissenschaft | bisher keine Kommentare

Liebe NachwuchsforscherInnen,

wir möchten Sie heute darüber informieren, dass wir den CfP für die 6. Nachwuchstagung 2014 vom 15.7. bis zum 25.7.2014 verlängert haben.
Bitte senden sie uns bei Bedarf Ihre Bewerbung um einen Beitrag oder ein Poster zu, oder geben Sie diese Information an Interessierte weiter.
Viele Grüße
Kathrin Hirschmann

EINLADUNG zur 6. ZSM-NachwuchsforscherInnentagung Sozialräumliche Forschungsperspektiven vom 17.-18.10.2014 in Magdeburg Das Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM): Gesundheit- Profession- Medien der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg führt vom 17. bis 18. Oktober 2014 eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte NachwuchsforscherInnentagung mit dem Titel: Sozialräumliche Forschungsperspektiven durch, zu der wir Sie herzlich einladen.

Die Tagung wird in der Experimentellen Fabrik (EXFA), Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg stattfinden.    www.exfa.de

Diese NachwuchsforscherInnentagung versteht sich als Fortführung des Magdeburger Methodenworkshops und ist auf der Ebene zwischen einer professionellen Fachtagung und einem Methodenworkshop mit Forschungswerkstattcharakter angesiedelt. In diesem Jahr werden sich die NachwuchwissenschaftlerInnen mit der Frage ?Raum ? eine ?vergessene? Kategorie? befassen.
Waren raumtheoretische Fragen vor einigen Jahren eher selten, ist hier seit einiger Zeit ein Wandel zu verzeichnen, sodass ?Raum? als Kategorie verstärkt Aufmerksamkeit in sozialräumlich-orientierten Forschungsarbeiten unterschiedlicher disziplinärer Zugehörigkeit erfährt und sich dies als ?spatial turn? widerspiegelt, der sich nunmehr explizit raumtheoretischen Überlegungen als gesellschaftliche Reflexionen anzunehmen versucht. Die diesjährige ZSM- NachwuchsforscherInnentagung greift diese aktuelle Entwicklung auf und gibt Forscherinnen und Forschern in der ?EXFA? einen innovativem ?Raum?, um sich der Fragestellung transdisziplinär, theorie- und methodenübergreifend zu widmen.

Diese Tagung ist überregional angelegt, so dass zum einen mit einer bundesweiten Beteiligung und zum anderen mit spannenden Diskussionen zu rechnen ist. Informationen zum Programm und zu den Anmeldungsmodalitäten finden Sie ab sofort auf unserer Homepage http://www.ovgu.de/zsm/. Die Online- Anmeldung ist ab dem 1.06.2014 möglich.
Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen auch gern direkt unter:
Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM), Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestr. 32, 39104 Magdeburg, E-Mail: zsm@ovgu.de , zur Verfügung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieser Einladung folgen würden und auch andere Interessierte über diese Tagung mittels Flyer und Plakat informieren könnten. Herzlichen Dank im Voraus.
CfP ZSM Nachwuchstagung 2014

Das ZSM-Organisationsteam:
Kathrin Hirschmann, Maria Kondratjuk

Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung(ZSM):
Gesundheit-Profession-Medien
Geschäftsstelle
Kathrin Hirschmann
Zschokkestr. 32
39104 Magdeburg
www.zbbs.de
e-mail: zsm@ovgu.de

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