Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Ausschreibung studentische Hilfskraft (12h/Wo) ab 1.09.

Liebe Kolleg_innen,

wir schreiben im Projekt ‚Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt‘ ab 01.09.2017 unsere studentische Hilfskraftstelle (12h/Woche) neu aus. Wir würden uns freuen, wenn Ihr die Ausschreibung in Euren Netzwerken verbreiten könntet.

Ausschreibung Studentische Hilfskraft 2017_ Dissens – Institut für Bildung und Forschung

Rückfragen können an interventionen@dissens.de gestellt werden.

Vielen Dank und herzliche Grüße
Vivien Laumann

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Vivien Laumann

Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
Dissens – Institut für Bildung und Forschung
Allee der Kosmonauten 67
12681 Berlin

www.interventionen.dissens.de
www.dissens.de

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Ausschreibung DiGiTal Digitalisierung | Berliner Hochschulprogramm

Ausschreibung zur Einwerbung von Projektmitteln für innovative Digitalisierungsforschung, Berliner Hochschulprogramm DiGiTal, Beginn: 01.01.2018

Das Berliner Hochschulprogramm DiGiTal – Digitalisierung: Gestaltung und Transformation bietet

Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen die Möglichkeit zur Einwerbung von Projektmitteln für innovative Digitalisierungsforschung aus nahezu allen disziplinären Perspektiven. Zur Bearbeitung kann eine auf 3 Jahre befristete Anstellung an einer am Programm beteiligten Berliner Verbundhochschule mit einem Umfang von 75% (Prae-doc) bzw. 100% (Post-doc) in Anlehnung an TV-L E13 mit Beginn zum 01.01.2018 beantragt werden. Gefördert werden Postdoc-Projekte, Promotions- sowie künstlerische/gestalterische Projekte. Das Programm wird vom Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) finanziert.

Weitere Informationen zum Programm DiGiTal, den beteiligten Verbundhochschulen, den Antragsvoraussetzungen und Ausschlussfristen erhalten Sie auf der Homepage des Programms: www.digital.tu-berlin.de. Hier finden Sie die Ausschreibung: Ausschreibung Verbundprojekt DiGiTal. Bitten wenden Sie sich bei Rückfragen an die Koordinationsstelle des Programms, Frau Fabiola Rodriguez Garzon.

Call for application University program DiGiTal

Flyer DiGiTal_08.08.2017

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Koordination Verbundprojekt DiGiTal
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Raum H 1109a
Mail: f.rodriguezgarzon@tu-berlin.de
Web: http://www.digital.tu-berlin.de

Links:
——
[1] https://www.rosalux.de/publikation/id/37502/

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Einladung zum Lesekreis Differenzfeminismus – 3 Abende im September

Liebe Interessentinnen,

wir möchten auf unseren Lesekreis zu Differenzfeminismus aufmerksam machen und dazu einladen. Ebenso freuen wir uns über die Weiterverbreitung an Interessentinnen in Ihrem Freundinnenkreis.

Wie wir Differenz leben
Ein interaktiver Lesekreis zum Differenzfeminismus des Mailänder Frauenbuchladens (3 Abende)
„Wenn auch die Neunmalklugen [den Sinn] nicht sehn – Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!“ (Mascha Kaléko)

Mit ausgewählten Texten der Philosophinnengruppe DIOTIMA, aus dem Umfeld des Mailänder Frauenbuchladens werden wir uns mit dem grundlegenden Thema – Gleichheit und Differenz – vertraut machen. Wobei damit nicht die allgemeine Abgrenzung zu Männern gemeint ist. Vielmehr steht die Bedeutung der Wahrnehmung, Wertschätzung und Eigenheiten von Frauen im Fokus.
Der Workshop entstand als Fortsetzung der letztjährigen Summerschool mit dem Titel ‚Differenzen zwischen Frauen – erkennen, annehmen und feiern‘. Wir wollen an den drei Abenden neben dem theoretischen Lesestoff, Methoden der feministischen Bewegungsarbeit nutzen, um die Theorie und Philosophie in die Praxis zu holen. So wird ein neuer Rahmen geschaffen, zum Verstehen, Ausprobieren und nicht nur mit dem Kopf zu denken, sondern er-leben.
Der Workshop möchte anregen Unterschiede hervorzuheben und selbstverständlicher zu vertreten, Differenzen zu leben und Mut zum Streiten zu geben. Als roten Faden nutzen wir dazu die Schlüsselbegriffe: Rechte, (weibliche) Freiheit, Begehren, Autorität, Macht oder die symbolische Ordnung der Mutter.

Vorkenntnisse aus dem Differenzfeminismus sind erwünscht aber nicht zwingend.

Die Lesereihe baut aufeinander auf, daher bitten wir als Voraussetzung um die Teilnahme an allen Abenden und die eigenständige Lektüre der vereinbarten Texte im Vorfeld.

Termine:

Mittwoch, 30.08., 18:30-20:30 Uhr
Mittwoch, 13.09., 18:30-20:30 Uhr
Mittwoch, 27.09., 18:30-20:30 Uhr

Die Veranstaltungen werden mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.

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Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Sebastianstraße 21
10179 Berlin
frauen@bildungswerk-boell.de

www.bildungswerk-boell.de

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HWR Berlin: Stellenausschreibung Koordinator/in des Zentralreferates Hochschulentwicklung

An der HWR Berlin ist die Position der/s Koordinator/in des Zentralreferates Hochschulentwicklung zum 01.01.2018 ausgeschrieben, für die wir auch Bewerberinnen erhoffen.

Die Position ist unbefristet zu besetzen und wird nach Entgeltgruppe 14 TV-L Berliner Hochschulen oder Besoldungsgruppe A 14 vergütet.

Das Zentralreferat Hochschulentwicklung ist dem Präsidenten der HWR Berlin zugeordnet.

Koordinator/in des Zentralreferates Hochschulentwicklung

Ab 01.01.2018 (unbefristet, Vollzeit)

Campus Schöneberg

Kennziffer 78/2017
Bewerbungsfrist: 17.08.2017

Alle weiteren Informationen, insbesondere die Aufgabenbereiche und die gewünschten Voraussetzungen, entnehmen Sie bitte der Homepage: http://www.hwr-berlin.de/aktuelles/stellenmarkt-stipendien-wettbewerbe/stellenangebote/

Es wäre schön, wenn Sie dieses Stellenangebot an potentielle Bewerberinnen weiterleiten könnten.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Petra Kransel

Freundliche Grüße

Viola Philipp
Zentrale Frauenbeauftragte

Petra Kransel
Mitarbeiterin
www.hwr-berlin.de/frauenbeauftragte

 

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Berlin School of Economics and Law
Badensche Straße 52
D-10825 Berlin
www.hwr-berlin.de

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Pressemappe und Einladung: Gemeinsam gegen das Vergessen – 14.08.2017 16-18 Uhr, Pariser Platz

Gemeinsam gegen das Vergessen – Mahnwache zum 5. Internationalen Gedenktag für die „Trostfrauen“

Montag, 14. August 2017, 16:00-18:00 Uhr, Pariser Platz (Brandenburger Tor), Berlin

Weitere Informationen unter:
https://www.koreaverband.de/termin/mahnwache-2017/

Bei unserer Mahnwache wird den verstorbenen des „Trostfrauen-Systems“ gedacht und in Solidarität mit den Überlebenden und ihren Einforderungen gestanden. Seit 26 Jahren kämpfen die betroffenen Frauen unermüdlich für die Wiederherstellung ihrer Rechte und Würde, die ihnen im Zeiten Weltkrieg auf so brutale Art und Weise aberkannt wurden. Komm zu unserer Mahnwache – erklären wir gemeinsam unsere Verbundenheit mit den Frauen und stellen uns entschieden gegen das Vergessen!

Programm:

Traditionelle koreanische Performancekunst – DoodulSori: Das in Europa einzigartige professionelle Perkussions- und Tanzensemble für traditionelle koreanische Performancekunst DoodulSori spielt bei unserer Mahnwache Metallgongs sowie Fass- und Sanduhrtrommeln nach überlieferten Melodien und Rhythmen.

Aktion „Lebende Statue“ (살아있는 소녀상): Auch bei der diesjährigen Mahnwache führen wir wieder die Aktion „Lebende Statue“ durch – einen lebendigen Nachbau der Friedensstatue, die 2011 in Solidarität mit den „Trostfrauen“ enthüllt wurde. Frauen aus mehreren der betroffenen Länder sind an der Aktion beteiligt, so etwa aus Korea, Japan und China. Nehmen wir neben ihnen Platz!

 Hintergrund:

Bis zu 200.000 Mädchen und junge Frauen aus dem Asien-Pazifik-Raum erlitten während des Zweiten Weltkrieges ein undenkbares Schicksal. Sie wurden zur Steigerung der Kampfkraft, Moral und Disziplin ihrer Streitkräfte vom japanischen Militär systematisch in Bordelle verschleppt, in denen sie keine andere Wahl hatten, als japanischen Soldaten als Zwangsprostituierte zu dienen. Oft über mehrere Jahre hinweg wurden diese Frauen und Mädchen unter nicht auszudenkenden Zuständen kontinuierlich festgehalten, geschlagen, vergewaltigt und gefoltert. Viele der Frauen starben in ihrer Gefangenschaft. Ein Großteil der Opfer ist heute verstorben, ohne je Gerechtigkeit für die Untaten des Zweiten Weltkrieges erfahren zu haben.

Einem halben Jahrhundert des kollektiven Schweigens folgte am 14. August 1991 die mutige Aussage der Zeitzeugin Kim Hak-soon (Südkorea) als erste „Trostfrau“. Sie trat in die Öffentlichkeit und enthüllte das Ausmaß der Kriegsverbrechen des japanischen Militärs. Ihrer Aussage folgte ein beispielloser Zusammenschluss von Betroffenen und Organisationen für die Realisierung von Gerechtigkeit für die Betroffenen. Dies geschah nicht nur in der koreanischen Zivilgesellschaft, sondern auch in anderen Ländern Asiens, die von der sexuellen Sklaverei durch das japanische Militär betroffen waren.  Seit fünf Jahren wird der 14. August nun als internationaler Gedenktag für die „Trostfrauen“ gefeiert.

Forderungen der Betroffenen, die zu mutigen Aktivistinnen wurden, und ihrer Unterstützerorganisationen umfassten etwa die Anerkennung und Aufarbeitung der Geschehnisse als Kriegsverbrechen in der japanischen Gesellschaft, eine aufrichtige Entschuldigung und Entschädigung der japanischen Regierung sowie umfassende Ermittlungen in Japans Kriegsvergangenheit.

Am 14. August 2017, 26 Jahre nach der furchtlosen Aussage Kim Hak-soons, gedenken wir bei unserer Mahnwache den Verstorbenen und solidarisieren uns mit den Überlebenden ehemaligen „Trostfrauen“ und ihren Forderungen, denen die japanische Regierung bis heute kaum Gehör geschenkt hat.

Lasst uns gemeinsam in Solidarität mit den ehemaligen „Trostfrauen“ stehen und zeigen, dass sexuelle Gewalt nicht verjährt!

Weitere Informationen unter www.koreaverband.de | www.koreaverband.de/trostfrauen

Mahnwache 2017 Pressemappe

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Svenja Gehrmann
Projektassistenz

KOREA VERBAND

korea kommunikations & forschungszentrum

Rostocker Str. 33
10553 Berlin, Germany
E-Mail: svenja.gehrmann@koreaverband.de

Webseite: koreaverband.de
Facebook: facebook.com/koreaverband
Newsletter: eepurl.com/jnJoD

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Broschüre „Gender raus“ gegen antifeministische Parolen erschienen/RLS und Böll

Liebe Alle*, liebe Kolleg*innen,

anbei verlinke ich Euch den Zugang zu unserer Broschüre, die wir
gemeinsam mit dem Gunda-Werner-Institut der Böll-Stiftung, produziert
haben und die kürzlich erschienen ist. Sie ist auch bestellbar. Die
Autorin ist Franziska Schutzbach.

Herunterladen oder auch bestellen könnt Ihr sie hier:
https://www.rosalux.de/publikation/id/37502/ [1]

Gedacht als feministisches politisches Bildungs- und
Informationsmaterial, das man auch Leuten in die Hand drücken kann, die
sich noch nicht vertieft mit dem Thema befasst haben, versammelt es doch
in denkbar kondensierter Form Gegenargumente gegen 12 der gängigsten
antifeministischen Angriffspunkte.

Gerne lese ich Eure Rückmeldungen. Und ich freue mich, wenn Ihr auch
noch andere mögliche Interessierte auf die Veröffentlichung aufmerksam
macht!

Herzliche Grüße,

Katharina

Katharina Pühl | Rosa-Luxemburg-Stiftung |Referentin feministische
Gesellschafts- und Kapitalismusanalyse | Institut für
Gesellschaftsanalyse |Franz-Mehring-Platz 1 | 10243 Berlin
puehl@rosalux.de

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Pressemitteilung: Digitales Familienministerium – Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums
Pressemitteilung 099
Veröffentlicht am 04.08.2017

Digitales Familienministerium – Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das „Informationstool Familienleistungen“ – www.infotool-familie.de – freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley erklärte anlässlich des Livegangs des Infotools: „Für das Bundesfamilienministerium ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die familienpolitischen Leistungen und Möglichkeiten zu informieren. Alle müssen die Möglichkeit haben, in Anspruch zu nehmen, was ihnen zusteht.“

Dieses interaktive, digitale Informationstool steht nun den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und geht mit den wichtigsten Familienleistungen und Unterstützungsangeboten an den Start. Dabei ist das Tool so konzipiert, dass es Stück für Stück weiter ausgebaut wird und an die aktuellen Gesetzeslagen angepasst werden kann. Es ist ebenso für Tablet und Smartphone optimiert.

„Das Bundesfamilienministerium geht hier neue Wege. Wir sind ein digitales Familienministerium und gestalten den digitalen Wandel aktiv mit“, betonte Dr. Barley. Die Bundesfamilienministerin verwies auf die Möglichkeiten, die digitale Technologien bieten, um den Zugang zu familienpolitischen Leistungen leichter zu machen. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Infotool Familienleistungen. Aber auch die Beantragung von Leistungen will die Bundesministerin vereinfachen. Noch in diesem Jahr wird es Schritt für Schritt möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.

Das Infotool Familienleistungen – www.infotool-familie.de – soll dazu beitragen, dass der Zugang zu Informationen über Familienleistungen vereinfacht und entbürokratisiert wird. Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 (Thema Bürokratieabbau) und der Digitalen Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung.

Verlinkungen:

www.infotool-familie.de

www.bmfsfj.de/impulspapier-digitalisierung

Web-Ansicht: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/digitales-familienministerium—informationstool-familienleistungen-unterstuetzt-eltern/117876

Kontakt

E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Glinkastraße 2410117 Berlin
(c) 2017 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Impressum: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/impressum/99480

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Stellenausschreibung: Promotionsstelle Marburg

Am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg ist im Arbeitsbereich Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik (bei Prof. Dr. Annette Henninger) zum 01.10.2017 eine Promotionsstelle (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit, befristet auf 3 Jahre) ausgeschrieben.

Mehr Infos: im Anhang

Die Deadline ist bereits am 18. August 2017.

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Konferenz: „Engendering Environment. Gender Mainstreaming und Gender Impact Assessment in Umwelt- und Gesundheitsschutz“, 16. Oktober 2017, Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gleichstellungsbeauftragte des Umweltbundesamtes (UBA) freut sich, Sie hiermit herzlich zur Teilnahme an der internationalen Konferenz „Engendering Environment. Gender Mainstreaming und Gender Impact Assessment in Umwelt- und Gesundheitsschutz“ einzuladen.

Sie findet am 16.10.2017 von 9.00-17.15 Uhr im Bundespresseamt in Berlin statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei möglich, um Anmeldung wird gebeten (begrenzte Plätze).

Alle Informationen zur Veranstaltung (inkl. online Anmeldeformular sowie Programmflyer und Plakat zum Download) finden Sie auf der Konferenz-Webseite: https://www.umweltbundesamt.de/engendering-environment.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch (mit Simultanübersetzung).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und über die Weiterleitung der Konferenzeinladung in Ihre Netzwerke.

Mit freundlichen Grüßen

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Pressemitteilung – Sonderausstellung: Kai Teichert: HOUSE OF JOY vom 08. September zum 27. November 2017

Kai Teichert: HOUSE OF JOY

Eine Ausstellung im Rahmen von Tapetenwechsel 2.02 in Kooperation mit dem Leslie-Lohman Museum of Gay und Lesbian Art, New York.

Vom 08. September – 27. November 2017. Vernissage am 07. September, 19:00 Uhr mit einer Performance von Miss Natasha Enquist.

Kuratiert von Wolfgang Theis.

Zum ersten Mal werden Kai Teicherts international ausgestellten Werke im Schwulen Museum* in Berlin gezeigt.

Ein marokkanischer Innenhof: in der Mitte sitzt Charles W. Leslie, vor ihm liegt sein Schäferhund „Joy“. Wuchernde Vegetation. Vasen mit Blumen. Exotik. Ein Springbrunnen, dessen Fontäne sich beim zweiten Hinsehen als Wolke kopulierender Männer entpuppt. Jünglinge als Baumstämme. Auch eine Schlange windet sich als Symbol der Ursünde und der Verführung. Ein Triptychon der sexuellen Erregung. Selbst die orientalischen Kacheln outen sich. Wohin der Blick auch fällt: überall Liebe, diese Liebe, die Oscar Wilde in seinem Prozess als Liebe, die ihren Namen nicht nennen darf, umschrieb. Generationen von schwulen Männern und einige wenige lesbische Frauen erkannten Marokko als ihren Sehnsuchtsort, als ihr Paradies. Wilde führt Gide in das orientalische Laster ein. Die Dichter der Beatgeneration besuchen Paul und Jane Bowles in Marrakesch. Modeschöpfer und reiche Erben lassen sich hier nieder. Roland Barthes besingt die arabischen Jungs. Auch Charles W. Leslie, der mit seinem Partner Fritz Lohmann das Museum of Gay und Lesbian Art in New York gründete, hat ein Refugium in der traumhaften Altstadt von Marrakesch. Kai Teichert war hier 2016 zu Gast. Der zweite Blick auf seine wandfüllende Hommage an Charles Leslie offenbart die Tiefenschichten sexueller Erregung. Jede Arabesque ein Vexierspiegel: … denn alle Lust will Ewigkeit.

Die Collagen Kai Teicherts bestehen aus intimen fotografischen Einblicken. Seine Obstkörbe, Vögel und Blumenstilleben geben sich als Ausschnitte menschlicher Körper zu erkennen. Kai Teichert portraitiert Personen: er fotografiert ihre nackten Körpern, schneidet Details aus und setzt sie zu neuen Bildfindungen zusammen. Die so verfremdeten intimen Puzzleteile geben sich erst bei genauer Betrachtung zu erkennen. Kai Teicherts Collagen waren zum Teil bereits im Leslie-Lohman Museum for Gay and Lesbian Art in New York City zu sehen und werden in Berlin erstmals ausgestellt.

Zur Ausstellung erscheint ein kleiner Katalog. Die Presseführung findet am 07. September 2017 um 11:00 Uhr statt. Pressebilder zum Download finden Sie hier.

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