Berliner Colloquium zur Geschichte der Sexualität – Termine im WS 2018/19

Das BCGS versteht sich als ein möglichst unhierarchisches Forum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Nachdenken von Historiker_innen, Kulturwissenschaftler_innen und Literaturwissenschaftler_innen der Sexualität in und um Berlin.

Der erste Termin im diesem Semester findet am Freitag, den 16. November von 15 bis 18 Uhr an der HU Berlin statt. Da wir für den Termin am 18. Januar noch keine verbindlichen Interessensbekundungen erhalten haben, nehmen wir gerne noch Vorschläge an. Beiträge können folgende Formen annehmen: (1) Kurzvorstellung und Diskussion eines bereits im Vorlauf zirkulierten Forschungspapiers von ca. 15 bis maximal 20 Seiten; (2) klassischer Vortrag von max. 30 Minuten oder (3) Vorstellung und gemeinsame Diskussion von Quellen, die ebenfalls im Vorfeld zirkuliert werden.

Interessierten sind herzlich eingeladen. Interessierte melden sie sich bitte bei berlinercolloquium@googlegroups.com um mehr zu erfahren.

Termine im Wintersemester 2018/2019

Erste Sitzung: 16. November 2018, 15.00-18.00

Maria Bormuth (Wolfenbüttel): § 175 StGB – 20 Jahre legitimiertes Unrecht in der Bundesrepublik am Beispiel des Strafvollzugs in Wolfenbüttel

Lukas Herde (FU Berlin): Learning and Sex Until Rigor Mortis’: Maggie Kuhn and the Politics of Sex in Old Age

Zweite Sitzung: 13. Dezember 2018

Sébastien Tremblay (FU Berlin): “Wear it like A badge“: West German Homosexual Memory of National Socialism, Virtual Experience and the Collectivization of Trauma in the 1970s and 1980s

Domenic Desocio (University of Michigan): The Propulsive ¨Augenblick¨ of Hope: Annemarie Schwarzenbach’s ¨Eine Frau zu sehen¨ and the Utopics of Queer Female Desire

Dritte Sitzung: 18. Januar 2019

Noch offen – Vorschläge willkommen

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Zwischen Annäherung und Abgrenzung. Religion und LSBTIQ* in gesellschaftlicher Debatte und persönlichem Erleben

Stiftung Akademie Waldschlösschen
37130 Gleichen bei Göttingen
info@waldschloesschen.org
Homepage: http://www.waldschloesschen.org

Ausschreibung und Flyer auf der Website:
https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=8098

Die Frage, in welchem Verhältnis die großen monotheistischen Religionen zu LSBTIQ* stehen, kann vermutlich nur kontextspezifisch beantwortet werden. Hier greifen gesellschaftliche Vorstellungen, Community-Interessen sowie persönliche Sozialisation und Erfahrungen auf unterschiedliche Weisen ineinander. Die Tagung betrachtet das Verhältnis von Religion und LSBTIQ* multiperspektivisch. Es geht zum einen um die Frage, welche persönlichen Erfahrungen LSBTIQ*s mit den Glaubensgemeinschaften gemacht haben, denen sie sich zugehörig fühlen und wie sie diese unterschiedlichen Zugehörigkeiten (LSBTIQ* sein und religiös sein) miteinander in Einklang bringen. Wie kann individuelle Emanzipation im Kontext von Religionsgemeinschaften funktionieren – oder stehen sich hier konträre Ziele entgegen?
Zum anderen soll betrachtet werden, wie Religion und LSBTIQ* gesellschaftlich verhandelt werden, und welche Vorstellungen und Bilder im gesellschaftlichen Diskurs sichtbar werden. Sind schwule Muslime, christliche Lesben, jüdische Trans*-Menschen oder buddhistische Queers in der öffentlichen Wahrnehmung vorstellbar? Und falls nein, warum nicht? Wenn es um Religiosität, Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, sexuelle und geschlechtliche Identität geht, stellt sich immer wieder die Frage: Was gilt als privat, was als öffentlich oder politisch? Nehmen hier Theologie, Judaistik oder Islamwissenschaft eine Brückenfunktion ein? Oder gerade nicht?
Schließlich werden wir der Frage nachgehen, was das Verhältnis zwischen Emanzipationsbeweger*innen und Religionsvertreter*innen schwierig machte, auf welchen Ebenen aber auch eine Kooperation möglich war.

Referent*innen und Themen:

 Márcia Elisa Moser, M.A.
Alles nur heteronormativ, rigide und körperfeindlich? Religionswissenschaftliche Perspektiven auf das Verhältnis von Religion und Sexualität.

Sabine Exner, M.A.
Homosexualität als mehrdimensionales Spannungsmoment – eine diskursanalytische Betrachtung amerikanischer Judentümer

Danijel Cubelic, M.A.
Erlaubter und verbotener Sex im Islam: Religiöse Normen und Rechtspraxis

Martin Friedrich Kagel, M.A.
Der Buddhismus Nichiren Daishonins – die Wertschätzung der Einzigartigkeit in der Vielfalt

Dr. Michael Brinkschröder
Liberal oder Pastoral? Theologische Ansätze zur Akzeptanz von LSBT-Personen in der evangelischen und katholischen Kirche

Dr. Gerhard Schreiber
Geschlechtliche Vielfalt aus theologischer und kirchlicher Sicht. Eine Bestandsaufnahme

Joachim Bartholomae
Feuertaufe oder Visionssuche – Die Suche nach Erleuchtung in James Baldwins „Von dieser Welt“ (1953) und Richard Amorys „Lied des Sterntauchers“ (1966).

Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn
Gleichgeschlechtliches Begehren: Über die Notwendigkeit christlicher Scham

Podiumsdiskussion
Annäherung oder Abgrenzung? Zum Verhältnis zwischen Emanzipationsbeweger*innen, Religionen und deren Vertreter*innen

Leitung und Moderation: Dr. Rainer Marbach, Dr. Carolin Küppers, Dr. Martin Schneider, Dr. Volker Weiß

In Kooperation mit dem VNB-Göttingen und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

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„Queering Europe: On the Sexual Politics of Europeanisation“, Institutskolloquium am IfEE, 13.11.2018

Herzliche Einladung! Beste Grüße Beate

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Tuesday, 13.11.2018, 2-4pm
Hausvogteiplatz 5-7, 10117 Berlin, room 0007
Institutskolloquium, Institut für Europäische Ethnologie, HU Berlin

Queering Europe: On the Sexual Politics of Europeanisation

Speakers: Monika Baer (Associate Professor, University of Wrocław), Nikolai Gorbachov (Research Associate, European Humanities University Vilnius)
Respondent: Anika Keinz (Junior Professor, European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Moderator: Patrick Wielowiejski (Ph.D. Candidate, Humboldt University Berlin)

What would a queer intervention into Europeanisation studies look like? Recent debates in queer studies have spurred critical investigations into the idea of Europeanness as inherently liberal and tolerant, especially in terms of gender and sexuality, vis-à-vis an intolerant, pre-modern, non-European Other. “Queering Europe,” then, could mean putting emphasis on the relevance of gender, sexuality, and heteronormativity in racialised imaginations of Europe. On the other hand, it could also refer to “queer” as a verb. In this sense, queering can be understood as a deconstructive practice that questions the supposedly unquestionable truths of identity and normativity, not limited to gender and sexuality. As Sara Ahmed writes, “[t]o make things queer is […] to disturb the order of things” (Ahmed 2006, 161). With two perspectives from Central and Eastern Europe, in this session of the colloquium we will debate the (often invisible) sexual politics at the heart of Europeanisation, its emancipatory potentials as well as the exclusions it produces. How do ideas and ideals of Europe influence activism, and how might they be “queered” in turn? What does it mean to think Europe from a queer perspective?

This session is organised in cooperation with Labor GenderQueerEthno: https://www.euroethno.hu-berlin.de/de/forschung/labore/genderqueer
Please consult the whole programme of the lecture series „Ethnographies of the Contemporary: Perspektiven und Positionen einer Anthropologie des Politischen“ by following this link: https://www.euroethno.hu-berlin.de/de/veranstaltungen/institutskolloquium/wintersemester-2018-19/institutskolloquium-wintersemester-2018-19

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Dr. Jens Adam

Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Europäische Ethnologie
Mohrenstraße 41
10117 Berlin

mail: adamjens@cms.hu-berlin.de
www.euroethno.hu-berlin.de

Neu erschienen:
http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4262-9/Ordnungen-des-Nationalen-und-die-geteilte-Welt

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EU-Ausschreibungen: Calls zu „Migration“, „Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution“ und „Governance for the future“

Extra-Meldung Newsletter der NKS Gesellschaft – 06. November 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist so weit: Die EU-Kommission hat heute, am 06.11.2018, die Ausschreibungen des Arbeitsprogramms 2019 im Programmteil „6. Gesellschaftliche Herausforderung: Europa in einer sich verändernden Welt: integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften“ (Societal Challenge 6 – SC6) von Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, geöffnet. Die Einreichungsfrist für Projektvorschläge von Verbünden mit Partnern aus mindestens drei Ländern läuft bis zum 14.03.2019.

In den drei Calls „Migration“, „Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution“ und „Governance for the future“ sind 24 Topics mit einem Gesamtbudget von circa 160 Mio. € ausgeschrieben. Die gesamte Themenliste und die Links zu den einzelnen Topics finden Sie auf der Internetpräsenz der Nationalen Kontaktstelle Gesellschaft unter https://www.nks-gesellschaft.de/de/ausschreibungen-2019-6-gesellschaftliche-herausforderung.php (jeweils einen Link zum Participant Portal der EU, das nur noch bis Ende Dezember zur Verfügung stehen wird, und einen Link zum neuen Funding and Tender Opportunities Portal).

In allen drei Calls werden explizit geistes- und sozialwissenschaftliche Perspektiven zu aktuell drängenden Themen wie Integration von Geflüchteten, Digitalisierung, gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit, Extremismus, kultureller Identität, sozialer Ungleichheit u.a. gesucht.

Nutzen Sie neben der individuellen Einzelberatung oder der Begleitung von Projekttreffen des Konsortiums in der Phase der Antragsstellung, die wir Ihnen als Nationale Kontaktstelle Gesellschaft anbieten, auch die Möglichkeit der Teilnahme an unserer Antragswerkstatt am 06.12.2018. Eine Anmeldung ist noch bis zum 30.11.2018 unter folgendem Link möglich: https://www.nks-gesellschaft.de/de/antragswerkstatt-horizont-2020-6-gesellschaftliche-herausforderung.php. Im Anschluss an die Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, Ihr Projekt im Einzelgespräch mit uns zu besprechen. Hierzu senden Sie uns gerne bis zum 16.11.2018 Ihre Antragsskizze zu.

Wir beraten Sie gerne!

Weitere Informationen:
www.nks-gesellschaft.de

Impressum:

Herausgeber
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
DLR Projektträger
Nationale Kontaktstelle Gesellschaft

Anschrift
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
E-Mail: nks-gesellschaft@dlr.de
Internet: www.nks-gesellschaft.de

Redaktion
Ivonne Küsters

Das vollständige Impressum gem. § 5 TMG und § 55 Rundfunkstaatsvertrag finden Sie unter: http://www.nks-gesellschaft.de/impressum.php

Die Nationale Kontaktstelle Gesellschaft arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Wir beraten zu Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Antragstellung. Wir sind in diesem Zusammenhang der von der Bundesregierung autorisierte Ansprechpartner für die 6. Gesellschaftliche Herausforderung „Europa in einer sich verändernden Welt – inklusive, innovative und reflektierende Gesellschaften“ in Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation.

Die NKS Gesellschaft ist beim Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) angesiedelt. Der DLR Projektträger ist einer der größten deutschen Dienstleister zur Förderung von Forschung, Innovation und Bildung. Sein Themenspektrum reicht von Bildung, Gesundheit, Gesellschaft, Innovation, Technologien, Umwelt und Nachhaltigkeit bis hin zu europäischer und internationaler Zusammenarbeit (www.dlr.de/pt).

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Werkstattgespräch „Flexible Arbeitsmodelle in Führung – ein Silberstreif am Horizont?“; HWR Berlin, 22.11.2018

Liebe Institutsinteressierte,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sehr geehrte Damen und Herren,

vor allem Teilzeit, aber auch andere flexible Arbeitsmodelle können sich in der Praxis als Karrierekiller erweisen. Warum das so ist und welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt, damit Karrieren nicht verhindert, sondern befördert werden, wollen wir mit Ihnen diskutieren. Wir laden herzlich ein zu einem Werkstattgespräch zum Thema „Flexible Arbeitsmodelle in Führung – ein Silberstreif am Horizont?“ Eingeladen haben wir Professorinnen der HWR Berlin, die zu diesem Thema geforscht haben.

Eckdaten:
Donnerstag, den 22. November 2018, 18-21 Uhr, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Badensche Straße 50-51, Haus B, Raum B 1.01

Das genaue Programm können Sie dem Flyer entnehmen.
Wir bitten um Anmeldung an htmi@hwr-berlin.de
Wir freuen uns über Weiterverbreitung der Ankündigung!

Mit freundlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle des
Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin

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Ausschreibung 2019 der Initiative „Eine Uni – ein Buch“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung schreiben – in
Kooperation mit DIE ZEIT – erneut die Initiative „Eine Uni- ein Buch“ aus.

Alle Hochschulen in Deutschland sind eingeladen, ein Buch zu bestimmen,
das hochschulübergreifend ein Semester lang im Fokus von Gesprächen,
Debatten und sonstigen Hochschulaktivitäten steht. Die zehn besten Ideen
und Aktionen werden vom Stifterverband und der Klaus Tschira Stiftung
ausgezeichnet. Die Fördersumme pro Konzept beträgt 10.000 Euro.

Jedes Mitglied und jeder Angehörige einer Hochschule kann Antragsteller
sein. Die Anträge sind über die Hochschulleitung einzureichen. Pro
Hochschule ist nur ein Antrag möglich.

Nähere Einzelheiten zu den Fördermodalitätensowie Informationen zu den
ausgezeichneten Projekte der letzten beiden Ausschreibungsrundenfinden
Sie unter: www.stifterverband.de/eine-uni-ein-buch.

Bitte geben Sie die Informationen an interessierte Kolleginnen und
Kollegen in Ihrem Hause weiter.

Über einen Antrag aus Ihrer Hochschule würden wir uns sehr freuen.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Viele Grüße aus Essen

Dominique Ostrop

Haushaltsreferentin/Programmmanagerin
Stifterverband
Bereich Programm und Förderung
Baedekerstraße 1 . 45128 Essen
d.ostrop@stifterverband.de
www.stifterverband.de

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
Sitz: Essen . Vereinsregister Essen VR 5776
Präsident: Prof. Dr. Dr. Andreas Barner
Generalsekretär: Prof. Dr. Andreas Schlüter
http://www.bildungslotterie.de/

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Werkstattgespräch „Quotengesetze, freiwillige Selbstverpflichtungen, Rankings – Welche Regelungen zeigen welche Erfolge zur Erhöhung der Vielfalt im Topmanagement?“; HWR Berlin, 26.11.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Institutsinteressierte,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

fragen Sie sich, inwieweit Quotengesetze zur Erhöhung der Vielfalt wirken? Welche Erfolge Selbstverpflichtungen, Rankings und schwarze Listen haben? Und warum der Wandel hin zu mehr Diversität im Topmanagement so schleppend voran geht?

Das Harriet Taylor Mill-Institut und die Berlin Professional School, beide HWR Berlin, möchten Sie herzlich einladen zu einem Werkstattgespräch zum Thema „Quotengesetze, freiwillige Selbstverpflichtungen, Rankings – Welche Regelungen zeigen welche Erfolge zur Erhöhung der Vielfalt im Topmanagement?“.

Prof. Dr. Heike Mensi-Klarbach von der Wirtschaftsuniversität Wien stellt die Ergebnisse ihrer international vergleichenden Forschung zu Chancen und Risiken von Quotengesetzen und freiwilligen Selbstverpflichtungen vor. Einblicke ins Innenleben deutscher Unternehmensspitzen gibt Dr. Moritz von Campenhausen von der führenden Personalberatung Egon Zehnder: Was sind die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Geschlechterquote? Wo sind erste Erfolge zu verzeichnen? Die Moderation liegt in den Händen von Dr. Philine Erfurt Sandhu, Akademische Leiterin der hochschulzertifizierten Weiterbildung „Strategische Kompetenzen für Frauen in Aufsichtsräten“ an der Berlin Professional School der HWR Berlin.

Koordinaten:
Montag, den 26. November 2018, 18-21 Uhr
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Badensche Straße 50-51, Haus B, Raum 1.01

Aufgrund von begrenzten Plätzen empfehlen wir eine Anmeldung unter htmi@hwr-berlin.de
Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer oder der Homepage.

Mit freundlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle des
Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin!

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Ausschreibung: Referent_in Medienarbeit und Veranstaltungsmanagement Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

Liebe Leser_innen

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) in Berlin sucht spätestens zum 1. März 2019 eine/einen Referent_in Medienarbeit und Veranstaltungsmanagement im Umfang von 50 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Tätigkeit ist unbefristet. Die Tätigkeit wird bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) vergütet.

Bewerbungsfrist ist der 30. November 2018. Die Stellenbesetzung erfolgt frühestens zum 1. Februar 2019.

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld hat sich die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher in besonderem Maße. Auch Bewerbungen mit dem Wunsch nach Teilzeitarbeit werden berücksichtigt; die personellen und organisatorischen Möglichkeiten für Teilzeitarbeit werden bei Eingang entsprechender Bewerbungen geprüft. Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten wird begrüßt.

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist bestrebt, den Anteil schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben weiter zu erhöhen. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung daher bevorzugt berücksichtigt.

Bei der Besetzung der Stelle wollen wir gezielt auch Menschen ansprechen, die von Mehrfachdiskriminierungen bedroht oder betroffen sind. Wir laden daher insbesondere auch People of Color, Schwarze Menschen, Trans*- und Inter*-Personen und andere Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, zu einer Bewerbung ein.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Litwinschuh
Geschäftsführender Vorstand

Ihre Arbeitsaufgaben:

  • Steuerung und innovative Weiterentwicklung der Kommunikations-, Medien- und PR-Maßnahmen der Stiftung in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand
  • Verfassen von Pressemitteilungen, Statements, Reden und Positionspapieren; Vorbereitung von Pressegesprächen
  • Entwurf und redaktionelle Betreuung von Print- und Onlinepublikationen (z.B. Tätigkeitsberichte der Stiftung, Newsletter, Flyer, Präsentationen)
  • Selbständige Pflege und Weiterentwicklung der Internetauftritte der Stiftung (z.B. Website, Soziale Medien)
  • Kommunikation mit relevanten Zielgruppen und Akteur_innen zu den Stiftungsthemen
  • Kontaktpflege zu Medien und Beratung der Stiftung bei Presseanfragen; Pflege des Presseverteilers
  • Aufbereitung und Archivierung von Text-, Bild-, Video- und Grafikmaterial; Pressemonitoring
  • Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen der Stiftung (z.B. Hirschfeld-Tage, Hirschfeld-Lectures, Gedenkveranstaltungen, Fachtage)
  • Organisatorische Unterstützung der beiden Stiftungsreferate bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium beispielsweise in den Bereichen Politik- und Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Medienwissenschaften oder Publizistik sowie Ausbildung oder einschlägige, mehrjährige Berufserfahrung in der Medien-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie dem Veranstaltungsmanagement
  • Idealerweise: Erfahrungen mit LSBTTIQ-Themen, Verständnis für wissenschaftliche und Bildungszusammenhänge und Kenntnisse zu den Aufgabengebieten der Stiftung
  • Erfahrung in der zielgruppengerechten Aufarbeitung komplexer wissenschaftlicher und Bildungsinhalte zu LSBTTIQ-Themen und -Projekten in unterschiedlichen Text- und für verschiedene Medienformate
  • Sehr gute Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit in deutscher Sprache, gute Englischkenntnisse
  • Erfahrung in der Organisation und Durchführung von PR-Projekten, öffentlichen Veranstaltungen und Agenda Setting in (Sozialen) Medien
  • Konzeptionelles und selbständiges Arbeiten, ausgeprägtes Organisationstalent
  • Eine aufgeschlossene Persönlichkeit mit viel Eigeninitiative und sozialer Kompetenz
  • Starke kommunikative Kompetenz und Fähigkeit zur Teamarbeit bei ergebnisorientierter Ausrichtung
  • Fundierte Kenntnisse im Umgang mit Web-, Grafik- und Office-Anwendungen sowie in den sozialen Medien

WICHTIG: Die Stelle wird im Zuge eines anonymisierten Bewerbungsverfahrens besetzt. Bewerbungen sind ab sofort ausschließlich über das Bewerbungsformular der Stiftung möglich. Dort finden Sie auch weitere Hinweise zum anonymisierten Bewerbungsverfahren und zum Datenschutz. Bewerbungen auf anderen Wegen – wie z.B. per Post – können nicht berücksichtigt werden. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

Zum Bewerbungsformular

Impressum

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH)
Mohrenstraße 34
D-10117 Berlin
E-mail: info@mh-stiftung.de

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CfP Conference SGGF/SSEG 2019 – deadline 30.11.2018

Version française en bas / English version below

Liebe Kolleg*innen

Wir bitten Sie um Unterstützung bei der Bewerbung unseres Calls für Papers und Panels für die Fachtagung «Violent Times, Rising Protests. Strukturen, Erfahrungen und Gefühle» der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF), die am 12.-13. September 2019 an der Universität Bern stattfindet. Akademiker*innen, Praktiker*innen und Aktivist*innen aus aller Welt sowie insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler*innen und Doktorand*innen aus allen Disziplinen sind herzlich eingeladen, ein Panel oder ein Paper für die Tagung einzureichen. Deadline für den CfP ist der 30. November 2018.

Der CfP finden Sie im Anhang auf Französisch, Deutsch und Englisch als pdf. Unter den folgenden Links finden Sie die Ankündigung der Tagung und des CfP zudem online:

Französisch: https://www.gendercampus.ch/fr/sseg/congres-des-etudes-genre-2019/
Deutsch: https://www.gendercampus.ch/de/sggf/fachtagung-2019/
Englisch: https://www.gendercampus.ch/en/sags/conference-2019/

Wir bitten Sie, den CfP in Ihren Netzwerken weiterzuleiten, auf Ihrer Homepage zu bewerben und/oder in Ihrer Institution auszuhängen. Wir freuen uns, mit Ihrer Mithilfe ein möglichst breites, schweizweites und internationales Spektrum an Beiträgen zu erhalten und danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung.

Zusätzlicher Hinweis: Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der SGGF am 9. November 2018 findet die öffentliche Podiumsdiskussion „(Feminist) identity politics today – potentials and dilemmas“ an der Universität Bern satt: https://www.gendercampus.ch/public/sggf/Flyers/flyer_roundtable.pdf

Wir würden uns freuen uns, Sie und weitere interessierte Personen aus Ihren Netzwerken/Institutionen zu diesem Anlass der SGGF begrüssen zu dürfen.

Freundliche Grüsse

Fleur Weibel
SGGF Öffentlichkeit


Chèr·e·s collègues

Nous vous prions de bien vouloir nous soutenir dans l’annonce de l’appel à contribution pour la conférence de la société Suisse des Etudes Genre (SGGF/SSEG) „Violent Times, Rising Protests. Structures, expériences et ressentis„, qui se tiendra à l’Université de Berne les 12 et 13 septembre 2019. La SAGS accepte les contributions de groupes et de particuliers du monde entier qu’ils et elles soient académicien·ne·s, praticien·ne·s, activistes, chercheurs·euses en début de carrière ou doctorant·e·s.

Délai: 30 novembre 2018

Vous trouverez en annexe l’appel à contribution en français, allemand et anglais. L’annonce de la conférence et l’appel sont également disponibles sous le lien suivant :

Français: https://www.gendercampus.ch/fr/sseg/congres-des-etudes-genre-2019/
Allemand: https://www.gendercampus.ch/de/sggf/fachtagung-2019/
Anglais: https://www.gendercampus.ch/en/sags/conference-2019/

Nous vous prions de bien vouloir distribuer cet appel dans vos réseaux et de le promouvoir sur vos pages d’accueil et dans votre institution. Nous vous remercions à l’avance pour votre soutien dans notre objectif d’atteindre beaucoup des contributions.

Informations complémentaires: Suite à l’assemblée générale du 9 novembre 2018, la table ronde publique “ Politique identitaire (féministe) – potentiels et dilemmes „ tiendra place à l’Université de Berne : https://www.gendercampus.ch/public/sggf/Flyers/flyer_roundtable.pdf

Nous serions heureux·ses de vous accueillir à cet événement de la SSEG, aussi avec des autres personnes intéressées de votre réseau/institution.

Avec mes meilleures salutations,

Fleur Weibel
Relations publiques de la SSEG


Dear colleagues

We kindly ask you for your support in announcing the Call for Panels and Papers for the conference of the Swiss Association for Gender Studies (SAGS) “Violent Times, Rising Protests. Structures, Experiences and Feelings”, to be held at the University of Berne, 12-13 September 2019. The Swiss Association for Gender Studies encourages panel and individual paper submissions from academics, practitioners, activists, early-career researchers and doctoral students worldwide.

Submission Deadline: 30 November 2018.

Please find the CfP in French, German and English as pdf attached to this email. The announcement of the conference and the CfP are also available under the following link:

French: https://www.gendercampus.ch/fr/sseg/congres-des-etudes-genre-2019/
German: https://www.gendercampus.ch/de/sggf/fachtagung-2019/
English: https://www.gendercampus.ch/en/sags/conference-2019/

We kindly ask you to distribute the CfP in your networks and to promote it on your homepages and/or in your institution. We thank you in advance for your support in our aim of achieving a wide range of contributions.

Additional note: Following the general assembly on 9 November 2018 the public roundtable „(Feminist) identity politics – potentials and dilemmas“ will be held at the University of Bern: https://www.gendercampus.ch/public/sggf/Flyers/flyer_roundtable.pdf

We would be pleased to welcome you and other interested persons form you networks/institution to this event of the SAGS.

Best regards

Fleur Weibel
SAGS Public Relations

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Suche queerfeministische Interviewteilnehmer*innen zum Thema Israel/Nahostkonflikt in Berlin

Hallo allerseits,

ich suche Interviewteilnehmer*innen, die sich als queerfeministisch verstehen, und Lust haben, mit mir im Rahmen eines qualitativen Interviews über ihre Haltung zu Israel bzw. zum Nahostkonflikt zu sprechen – Anonymität garantiert. Das Interview wird für meine Masterarbeit verwendet werden.

Kurz zu mir: Ich bin Sonja, 28, habe im Bachelor Europäische Ethnologie & Gender Studies studiert, bin selbst Queerfeministin und seit mehreren Jahren in der queerfeministischen Szene Berlins aktiv. Die teils kontroverse Diskussion um Israel und den Nahostkonflikt verfolge ich seit längerer Zeit und möchte meine MA-Arbeit zum Anlass nehmen, die Haltungen anderer Queerfeminist*innen besser zu verstehen und festzuhalten. Essentiell ist dabei auch, dass derzeitig in der Debatte präsente ‚Sprechen über‘ durch ein ‚Sprechen mit‘ zu ersetzen.

Bei Interesse oder für Rückfragen freue ich mich über eine E-Mail an: forschung_sf[at]posteo.de.

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