CfP: Gendering the Urban Imaginary: Fantasy, Affect, Transgression; university of Debrecen 12 -13 May 2017

Dear Colleagues,

The Gender, Translocality and the City Research Group based at the University of Debrecen is pleased to announce its second annual conference, which is going to be held at the University of Debrecen, Hungary, on 12-13 May 2017.

Keynote speaker: John McLeod (University of Leeds, UK).

Please find the call for papers attached. It is also available online:
http://www.ieas.unideb.hu/index.php?p=1574&l=en

The deadline for submitting abstracts is 6 February 2017.

Best regards,
the organisers

Veröffentlicht unter Call for paper, Veranstaltungen-Wissenschaft | Hinterlasse einen Kommentar

CFP: 100 Jahre Frauenwahlrecht – Frankfurt am Main September 2017

CFP: 100 Jahre Frauenwahlrecht – Frankfurt am Main 09/17
————————————————————————

Dr. Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums Frankfurt; PD. Dr.
Hedwig Richter, Hamburger Institut für Sozialforschung; Prof. Dr. Ulla
Wischermann, Direktorin des Cornelia Goethe-Zentrums an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main; Dr. Kerstin Wolff, Archiv der
deutschen Frauenbewegung, Kassel
13.09.2017-15.09.2017, Frankfurt am Main, Historisches Museum Frankfurt
Deadline: 20.02.2017

Im November 2018 jährt sich zum hundertsten Mal die Einführung des
Frauenwahlrechts in Deutschland. Aus diesem Anlass wird es am
Historischen Museum Frankfurt (am Main) zwischen August 2018 und Januar
2019 eine Sonderausstellung geben. Um die Ausstellung an die neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnisse anzubinden und um zugleich die
Forschungen zu diesem Ereignis anzuregen, soll im September 2017 am
Historischen Museum eine wissenschaftliche Tagung zum Thema
stattfinden.

Über die Einführung des Frauenwahlrechts ist nach wie vor recht wenig
bekannt, obwohl sie einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der
politischen Entwicklung darstellt und den Beginn der ersten Demokratie
in Deutschland markiert. Die gesellschaftlichen und politischen
Hintergründe, die gesamtgesellschaftlichen Debatten und vor allem die
Einbettung dieses Ereignisses in die Reformen des Repräsentationssystems
im 19. Jahrhundert sind nach wie vor nicht ausreichend ausgeleuchtet.[1]
Auch die Einbettung der deutschen Entwicklungen in die internationale
Geschichte steckt noch in den Kinderschuhen [2] sowie die Forschungen zu
einzelnen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen, die sich für oder
gegen das Frauenwahlrecht aussprachen. Darüber hinaus zeigen jüngere
Studien, dass politische Konzepte eng mit Geschlechterkategorien
verknüpft sind; bei der Einführung des Frauenwahlrechts ging es folglich
auch darum, den ursprünglich als „männlich“ gedachten Staat und das
ebenfalls männlich konnotierte Staatsbürgertum neu zu definieren und für
„weibliche“ Konzepte zu öffnen.[3]

Auf der Tagung wollen wir in drei Themenfeldern der Entwicklung des
Frauenstimmrechts nachgehen.
(1) Erstens fragen wir, welche Rolle das Frauenwahlrecht auf dem Weg zur
Gleichberechtigung gespielt hat und wie sich der Kampf darum in die
Geschichte der Frauenbewegungen einordnen lässt. Welche anderen Faktoren
waren ähnlich wichtig oder sogar bedeutender, etwa die Veränderungen im
Familienrecht? Welche Hoffnungen aber auch Ängste verbanden sich
gesamtgesellschaftlich mit dem Frauenwahlrecht?
(2) Zweitens geht es um die Frage, was das Wahlrecht in der Folge für
den Lebensalltag der Frauen, aber auch für die Frauenbewegung bedeutet
hat. Welchen Einfluss nahmen die Parlamentarierinnen auf die politische
Landschaft? Setzten sie Gesetze durch, die insbesondere das Leben von
Frauen betrafen? Und wie entwickelte sich die
Frauen(stimm)rechtsbewegung, nachdem sie das Wahlrecht errungen hatte?
(3) Schließlich wollen wir analysieren, wie das Frauenwahlrecht konkret
durchgesetzt wurde und warum es nach dem Ersten Weltkrieg relativ viele
Staaten umgesetzt haben – so dass es sich empfiehlt, den Blick
international zu weiten.

Bitte schicken Sie Ihr Exposé von maximal einer Seite bis zum 20.
Februar 2017 an Dr. Kerstin Wolff und PD Dr. Hedwig Richter:
hedwig.richter@his-online.de.
Reise- und Übernachtungskosten können übernommen werden. Es ist geplant,
die Ergebnisse der Tagung zu veröffentlichen.
– – – –

[1] Angelika Schaser: Zur Einführung des Frauenwahlrechts vor 90 Jahren
am 12. November 1918, in: Feministische Studien, 1/1990, S. 97-110. Die
bisher detaillierteste Forschungsarbeit zur Einführung des
Frauenwahlrechts wurde posthum 1998 publiziert. Siehe: Ute Rosenbusch:
Der Weg zum Frauenwahlrecht in Deutschland, Baden-Baden 1998.
[2] Hier sei auf den Artikel von Gisela Bock verwiesen, die bereits 1999
nachweisen konnte, dass die frühere Forschung zu stark auf einen
angeblichen ‚deutschen Sonderweg‘ fokussiert war und die internationalen
Entwicklungen daher falsch eingeschätzt hatten. Siehe: Gisela Bock: Das
politische Denken des Suffragismus: Deutschland um 1900 im
internationalen Vergleich, in: dieselbe: Geschlechtergeschichte der
Neuzeit. Ideen, Politik, Praxis, Göttingen 2014, S. 168-203 (zuerst
erschienen 1999).
[3] Siehe hierzu z.b.: Brigitte Studer: Das Frauenstimm- und -wahlrecht
in der Schweiz. 1848-1971. Ein „Fall“ für die Geschlechtergeschichte,
in: Sabine Braunschweig: „Als habe es die Frauen nicht gegeben“.
Beiträge zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, Zürich 2014, S.
179-196.

————————————————————————
PD Dr. Hedwig Richter
Hamburger Institut für Sozialforschung

Dr. Kerstin Wolff
Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung

URL zur Zitation dieses Beitrages
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=32946>

————————————————————————
H-Soz-Kult übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit
oder Aktualität der von unseren Nutzern beigetragenen Inhalte. Bitte
beachten Sie unsere AGB:
<http://www.clio-online.de/agb>.

________________________________________________________________________
H-Soz-Kult: Kommunikation und Fachinformation
für die Geschichtswissenschaften
hsk.redaktion@geschichte.hu-berlin.de
<http://www.hsozkult.de>

Veröffentlicht unter Call for paper | Hinterlasse einen Kommentar

Stellenausschreibung: Assistant Professor Gender and Diversity Radboud University

We would like to draw your attention to an interesting vacant position at Radboud Gender & Diversity Studies:

Assistant Professor Gender and Diversity (1.0 FTE)

Radboud University Nijmegen

Faculty of Social Sciences
Maximum salary: € 4,691 gross/month
Application deadline: Thursday 23 February 2017

Interviews scheduled for: Tuesday 7 March 2017

Responsibilities

We invite applications for an Assistant Professor position for a five-year period in the field of Gender and Diversity in the Social Sciences.
You will teach and develop innovative and high-quality courses on Gender, Diversity and Intersectionality in the Bachelor’s programmes of Sociology, Anthropology and Development Studies, in the Research Master’s programme of Social and Cultural Science, and in the interdisciplinary minor ‘Gender, Culture and Society’. You will initiate, conduct and supervise interdisciplinary research in the field of Gender and Diversity studies, which will preferably tie in with one of the chair group’s research interests: inequalities in organisations and society, diversity and inclusion policies and practices, and dealing with diversities in health and other care. You will be expected to regularly apply for, and obtain, external grant-based funding.

For further information you are invited to check the full job description and requirements and conditions on the Radboud Gender & Diversity Studies website, you are also welcome to contact Wenneke Meerstadt with any questions you may have regarding this position.

Kind regards,

Wenneke Meerstadt, MA

Coordinator
Radboud & Diversity Studies
Radboud Universiteit
P.O. Box 9104
6500 HE Nijmegen
The Netherlands
www.ru.nl/genderstudies 

Veröffentlicht unter Stellenangebote/Stipendien/Ausschreibungen | Hinterlasse einen Kommentar

Conference and CfP: ‚Women on the Move‘ 3-4 March 2017, Queen’s University, Belfast

Call for Papers: ‚Women on the Move‘

Deadline: 27 January 2017.

Conference dates: 3-4 March 2017, Queen’s University, Belfast.

Please email abstracts of 250 words for a twenty minute paper and a short biography to womenonthemove2017@gmail.com on or before 27 January 2017.

We are pleased to announce the call for papers for the annual history conference celebrating International Women’s Day at Queen’s University Belfast. The conference is organised by postgraduate history students at Queen’s and aims to explore and promote women’s history. All postgraduate students and early stage researchers are warmly invited to attend.

The theme for this year’s conference seeks to explore ‘women on the move’ across all geographical areas, from the early modern period to the twentieth century. We welcome proposals for papers on, but not restricted to, the following topics:

  • Women and activism
  • Revolutionary women
  • Politics
  • Migration
  • Social mobility
  • Leisure
  • Education
  • Transport
  • Philanthropy
  • Courtships, relationships, marriage and divorce
  • Girlhood, youth and growing up
  • Women and the workplace
  • Exiled women

Abstracts and any queries should be directed to womenonthemove2017@gmail.com

Organising committee: Amelia Burke, Shannon Devlin, Scott Eaton and Nadine Gilmore.

Veröffentlicht unter Call for paper, Veranstaltungen-Wissenschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Vacancy – Full-time PhD position, Sociotechnical Systems / Gender, University of Kassel (Germany)

Please forward to interested candidates.

PhD position (German salary scale EG 13 TV-H),  full-time for initially three years, with possible extension for further two years (according to § 65 HHG in conjunction with § 2 paragraph 1 sentence 1 WissZeitVG, German law). Starting as soon as possible.

University of Kassel (Germany), Chair for Gender Diversity in Informatics Systems, Department of Electrical Engineering / Computer Science.

Requirements profile:

  • completed university studies either in social sciences, humanities or design with a focus on technology; or in computer science or a related field with a focus on societal aspects of technology
  • ideally background in gender or diversity studies
  • research interest related to the group’s scientific agenda, e.g. sociotechnical system design, science and technology studies, participatory design, critical computing, digitization
  • strong interest in academic research, inter-/transdisciplinary work, as well as pronounced methodological and analytical skills

Further details and application procedure:

https://www.uni-kassel.de/intranet/aktuelles/stellenangebote/stellenausschreibung-details/tx_ukstellenausschreibung/29734.html

Application deadline: 26.01.2017

Prof. Dr. Claude Draude
Chair for Gender Diversity in Informatics Systems
——————————————————————————
Research Center for Information System Design (ITeG)
Dept. Electrical Engineering/Computer Science
University of Kassel
Pfannkuchstr. 1
34121 Kassel
Germany
—————————————————————————–
Phone: +49-561-804-6028
E-Mail: claude.draude@uni-kassel.de

Veröffentlicht unter Stellenangebote/Stipendien/Ausschreibungen | Hinterlasse einen Kommentar

Ringvorlesung 17. Januar 2017: „Recht &…“ Gender Studies

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Institut für interdisziplinäre Rechtsforschung/Law and Society Institute Berlin (LSI Berlin) lädt sehr herzlich zur kommenden Ringvorlesung „Recht &…“ ein.
„Recht &…“ Gender Studies

Prof. Dr. Sabine Hark (Technische Universität Berlin)
Prof. Dr. Sarah Elsuni (Frankfurt University of Applied Sciences)

Dienstag, 17. Januar 2017, um 18:15 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät
Altes Palais, Unter den Linden 9, E 25

——————————————-

Zum Vortrag:
„Vom Recht als performative Kraft und/oder emanzipatorisches Instrument“

Recht – als performative Kraft verstanden – reguliert nicht nur die Praxen der Menschen, Recht bringt Sozialität, Praxen und Subjektivitäten in je spezifischer Weise erst hervor. Feministische und LGBTIQ-Forderungen nach Einschluss in, Ermöglichung von und Angleichung im Recht laufen vor diesem Hintergrund daher immer auch Gefahr, aus dem Blick zu verlieren, dass Ansprüche unter Bezugnahme auf das vom Liberalismus imaginierte ideale Subjekt – der Eigentum besitzende, weiße, hetero­sexuelle Mann – formuliert werden müssen.
Mit einem – juristisch/geschlechtertheoretischen – Blick auf die Rolle von Recht in (Rechts)Subjektivierungsprozessen sollen sodann Möglichkeiten, Ambivalenzen und Grenzen einer emanzipatorischen Nutzung von Recht eruiert werden.
Zugleich soll auch die methodologische Dimension herausgehoben werden, die sich durch die Besonderheit der Gender Studies als transdisziplinärem Forschungsgebiet ergibt.

——————————————-

Vortragende:
Sabine Hark, Soziolog*in, Professor*in für interdisziplinäre Gender Studies und Leiter*in des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin. (www. zifg.tu-berlin.de)
Sarah Elsuni, seit dem WiSe 16/17 Professor*in für Recht der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Recht der Frau, Frankfurt University of Applied Sciences. Zuvor Vertretung der Professur für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Mitglied der wissenschaftlichen Leitung des Law & Society Institute Berlin.

Die Reihe:
In der Reihe „Recht &…“ stellen Vertreter_innen unterschiedlicher Disziplinen ihren Blick auf das Recht als soziales, kulturelles, politisches, ökonomisches Phänomen, als symbolische Repräsentation oder materielle Realität vor. Jeweils im Gespräch mit einem Korreferierenden aus den Rechtswissenschaften sollen Brückenbegriffe, die Anschlussfähigkeit unterschiedlicher methodologischer Prämissen und deren Grenzen erkundet werden. Die Ringvorlesung dient der Reflexion über die Eigenheiten disziplinärer Zugänge zum Recht bei gleichzeitiger Öffnung eines Raumes der Interdisziplinarität.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Planungsgründen bitten wir um Nachricht an: lsi@rewi.hu-berlin.de
Mit freundlichen Grüßen

Die Wissenschaftliche Leitung des LSI

Veröffentlicht unter Veranstaltungen-Wissenschaft | Hinterlasse einen Kommentar

CfP: Queering Paradigms VIII, Vienna 20-23 September

APOLOGIES FOR CROSSPOSTING

Dear all,

we are very happy to announce the CfP for this year’s Queering Paradigms conference

„Fucking Solidarity: queering concepts on/from a Post-Soviet perspective“  „Разъёбывая солидарность: квирим концепции о постсоветском пространстве / с постсоветской перспективы“

20-23 September 2017

University of Vienna
Department for English and American Studies.

Deadline for Proposals: 15 March 2017
please, send to: qp8@univie.ac.at
for more information go to our homepage http://qp8.univie.ac.at

As it is tradition in the Queering Paradigms series, a part of the conference is reserved for contributions that cover a broad spectrum of queer topics, beyond the focus on queer solidarity and post-soviet perspectives.

Please circulate widely and participate!

Best regards,

The QP8-organizers

Veröffentlicht unter Call for paper | Hinterlasse einen Kommentar

Theaterproduktion zur lokalen Euthanasie-Geschichte – Brandenburger Märchen…; 25.-28. Januar 2017

Eine dokumentarische Theaterproduktion zur lokalen Euthanasie-Geschichte 

Die Idee

der Geschichtensammlerin Daniela Klein war es, in Brandenburg a. d. H. auf Spurensuche zur nationalsozialistischen T4-Aktion zu gehen. Auf dem Gelände der ehemaligen Strafanstalt im Herzen der Stadt Brandenburg wurden 1940 mehr als neuntausend kranke und behinderte Menschen vergast und verbrannt.

Die Fragen waren: Was haben die Menschen von dieser „Aktion“ damals mitbekommen, die mitten in ihrer Stadt am Nicolaiplatz stattfand? Und: Welche Spuren haben die unfassbaren Geschehnisse in ihr Leben und in ihre Familiengeschichte gezeichnet?

Daniela Klein hat mit ca. einhundertfünfzig Menschen in Brandenburg und umliegenden Dörfern gesprochen: Mit Zeitzeugen, mit Nachfahren, mit Historikern, Ärzten und Wissenschaftlern. Sie hat viele Geschichten gefunden – und einiges Neues an den Tag gebracht, z. B. wie die Verbrennungsaktionen auf ein kleines Grundstück bei Paterdamm verlegt wurden und was dies für eine kleine Familie bedeutete. Das Material wurde umfänglich der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde zur Verfügung gestellt und bietet an einigen Stellen Anknüpfungspunkte für weiterführende Untersuchungen oder Forschungsprojekte.

Für die Dokumentation des Projektes in Form eines Programmheftes zum Theaterstück hat Daniela Klein aus diesem Fundus acht Erzählungen, die sie in märchenhafte Kurzgeschichten verwandelt hat, ausgewählt.

Warum Märchen?

Auffällig in den Erzählungen war zum einen das verwendete Vokabular: Wörter wie Ofen, Ruß, Asche, Gold, das Feuer, der Wald, Dinge, die nicht gesehen oder gesagt werden konnten. Dieses Vokabular erinnert unmittelbar an das Märchenerzählen. Aber auch die Geschichten selbst muten märchenhaft an, teilweise unwirklich, meist verwoben oder gar verwunschen verträumt. Was ist wahr, was ist „ein Märchen“?

Kulturverein Päwesin e. V., Kirchplatz 2, 14778 Päwesin

Die Erzählweise als Märchen macht diese gewaltigen Geschichten erträglicher.

Das Theaterstück

präsentiert sechs Märchen, dramaturgisch bearbeitet und von Schauspieler und Regisseur Reimund Groß inszeniert. Neben ihm und dem Pantomimen Gernot Frischling aus Ribbeck spielen drei Laien: Marlene Schultke, Jenny Boettcher und Sebastian Ihlenfeldt. Sie verleihen dem Stück eine besondere Note durch ihre Authentizität. „Ich wusste vorher nichts von diesen Geschehnissen.“, sagte Jenny Boettcher im Publikumsgespräch nach der öffentlichen Probe im Dezember. Aber sie hätte sich „gut in die Geschichten reinfinden können.“, in das Dilemma des Küchenmädchens aus der Nervenklinik, in die Situation der Bürofrauen aus der Anstalt oder in die Familie aus Paterdamm, die ihr Grundstück für das Morden für eine Zeit zur Verfügung stellte.

Diese Einfühlsamkeit erleichtert die Begegnung mit dem Geschehenen und bietet eine Chance für eine offene Erinnerungsarbeit. Und letztlich werden Fragen aufgeworfen nach den Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen in politisch schwierigen Zeiten, was keineswegs nur Vergangenes betrifft und wahrlich aktuell ist. Denn, wenn sie nicht gestorben sind…

Dauer ca. 90 min

Termine:
25. Januar 2017 um 20:00 Uhr – Premiere 26., 27. und 28. Januar jeweils um 20:00 Uhr

Spielort: Haus der Offiziere, Magdeburger Str. 15 Eintritt: 3 Euro

Ein Projekt des Kulturvereins Päwesin e.V. in Kooperation mit der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg a. d. H.

Gefördert von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung

Poster: Brandenburger Maerchen

Kontakt und Information:
Katrin Werlich
k.werlich@gmx.net
www@hauptkulturdorf.de

Veröffentlicht unter Veranstaltungen Kultur, Veranstaltungen-Berlinkultur | Hinterlasse einen Kommentar

Stellenauschreibung: WiMi (3 Jahre) Gender, Technik und Mobilität, TU Braunschweig

Mit der Bitte um Weiterleitung an Interessierte:

Zum 1.April wird eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
nach EG 13 TV-L (100%) angeboten. Eine Teilung in zwei Stellen zu je
50% der Arbeitszeit ist ebenfalls möglich. Für weitere Informationen
klicken Sie bitte hier:
https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/gt/stellenausschreibungmgmwiss2017.pdf
https://www.tu-braunschweig.de/gtm

Aufgabenprofil:
Dienstleistungen in Forschung und Lehre im Bereich des Fachgebietes
“Gender, Technik und Mobilität“, Ausbau der wissenschaftlichen
Vernetzung und Entwicklung konkreter Forschungskooperationen,
Mitarbeit bei der Erstellung von Drittmittelanträgen,
(Mit-)Organisation wissenschaftlicher Tagungen und Veranstaltungen
sowie eigenständige Forschung im Bereich des Fachgebiets (Möglichkeit
zur Promotion).

Bewerbungsfrist: 20.2.2017

Viele Grüße
Göde Both

Veröffentlicht unter Stellenangebote/Stipendien/Ausschreibungen | Hinterlasse einen Kommentar

Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa), 17. und 18. Januar 2017

Liebe Student_innen der HU,

in der kommenden Woche, am 17.01. und 18.01.2017, finden die Wahlen zum
Studierendenparlament (StuPa) statt. Das StuPa ist das höchste Gremium der
Verfassten Studierendenschaft und damit der studentischen
Selbstverwaltung.
Wählen können alle immatrikulierten Student_innen der HU. Informationen zu
den Wahlen, den Listen und den Wahllokalen findet ihr hier:
http://www.refrat.de/wahlen/2017/index.html

Wie in den letzten Jahren auch gibt es u.a. eine Antirassistische
Liste/Schwarze Liste, eine queer-feministische LGBT*I*Q-Liste, eine schwule Liste, sowie
andere interessante Listen.

Marie Kaufmann

Veröffentlicht unter Geschlechterpolitik, Studium / Lehre, Verschiedenes | Hinterlasse einen Kommentar