Konferenz: Race, Gender, and Military Heroism in U.S. History from World War I to 9/11; Frankfurt am Main, 20.3.-21.3.15

Goethe University of Frankfurt
20.03.2015-21.03.2015,
Goethe-University of Frankfurt, IG-Farben Building, Grueneburgplatz 1,
60323 Frankfurt, Room IG 1.314

In 20th-century America, military heroism became a key symbol of what
was regarded as a heterosexual, masculine white nation. Military heroism
thus became a major discursive battleground on which dominant notions of
race, gender, and national identity were negotiated, challenged, and
revised. The conference seeks to probe this complex interrelationship
and how it changed between 1914 and 2014, asking how military heroism
helped to construct and challenge racialized and gendered hierarchies in
the United States. It seeks to examine how praise for heroic behavior on
the battlefield or the refusal to give such praise became either a means
of marginalization or a resource that minorities could utilize to
protest against their marginal status. This process is closely linked to
dominant notions of masculinity and femininity, to scientific and
popular understandings of race, and to politicized ideals of heroism and
American citizenship. It is this interrelationship that the conference
will focus on.

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Unterstützendes Projekt bei rechten Angriffen – konkrete Hilfsangebote

Liebe Kolleg_innen,
liebe Freund_innen,

im Zusammenhang mit den hasserfüllten Angriffen bekam ich viel Unterstützung. Ich möchte gern auf ein gutes Unterstützungsprojekt hinweisen, dessen Hinweise ich freundlicher weise weiterleiten darf: www.mobile-opferberatung.de (Sachsen-Anhalt). Vielleicht sind die Hinweise für die_den eine_n oder andere_n hilfreich:

“Ich arbeite bei einem unabhängigen Projekt, das Betroffene nach rechten Angriffen unterstützt. Unter “rechts” fassen wir rassistische, antisemitische, antiziganistische, sozialdarwinistische, LGBTIQ*-phobe Angriffe sowie Angriffe auf politische Gegner*innen inklusive “Andersdenkende” und Nothelfende (“Zivilcourage”). Unter Angriffen verstehen wir im Wesentlichen, aber nicht nur, Ereignisse mit körperlicher Gewalt.
Wir arbeiten vertraulich, aufsuchend und nach systemischen Grundsätzen. Unsere Büros sind in Halle, Magdeburg und Salzwedel. Mehr zu unserer Arbeit findest Du hier: www.mobile-opferberatung.de

Ich schreibe Dir anlässlich des aktuellen (und wie ich finde in einigen Formulierungen etwas eigenwilligen Artikels) in der MZ. Ich hoffe und vermute zwar, dass Du sehr gut vernetzt und vermutlich auch unterstützt bist, was die Vorbereitung und das Erleben des anstehenden Verfahrens angeht, aber ich möchte Dir trotzdem unsere Unterstützung anbieten.

Mir ist gar nicht so genau klar, was für ein Verfahren das genau ist und wo die Hauptverhandlung stattfinden wird, aber in Zivil- und Strafverfahren wünschen sich betroffene Zeug*innen und Nebenkläger*innen von uns öfters z.B.:

– Begleitung zu den Verhandlungen, ggf. Mitschriften
– Infos zum Ablauf einer Hauptverhandlung, “Probebesuche” bei Gericht
– Organisatorische Hilfe zu Nebenklage und fitten Anwält*innen
– Finanzielle Unterstützung für Anwält*innen/Prozesskosten
– Orga vor Ort, z.B. einen Zeugenwarteraum, so dass man nicht mit
unangenehmen Leuten auf dem Gang sitzen muss, gemeinsames Warten dort
– Prozessbegleitende Öffentlichkeitsarbeit
– Psychosoziale Vor- und Nachbereitung
– Hilfe dabei, zugesprochenes Schmerzensgeld oder andere Zahlungen auch
wirklich vom Täter zu erhalten

Vll scheint Dir etwas davon hilfreich, oder Du hast anderen Untersützungsbedarf oder etwas ist unklar oder so?! Melde Dich so oder so sehr gerne bei uns! Vll gibt es ja auch eine gemeinsame Pressearbeit, die Sinn machen würde?!

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Kongress: 3. BundesKongress GenderGesundheit; Berlin, 21. – 22. Mai 2015

Kongresssplitter zum 3. BundesKongress Gender-Gesundheit

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der 3. BundesKongress Gender-Gesundheit 2015 rückt immer näher und auch die Presse berichtet wieder über Männer- und Frauengesundheit. Darum möchten wir Sie heute auf folgende Artikel aufmerksam machen:

Männergesundheit (Aktuelle Stunde 01/2015)
Artikel von Dr. Martina Kloepfer, Präsidentin des BundesKongress Gender-Gesundheit (DEKV 10/2014)

Des Weiteren  finden Sie im Anhang das aktuelle Programm und unter folgendem Link können Sie sich auch direkt für den Kongress anmelden: http://www.bundeskongress-gender-gesundheit.de/kongress-2015

Wir würden uns freuen Sie auf dem 3. BundesKongress Gender-Gesundheit 2105 begrüßen zu dürfen und möchten gemeinsam mit Ihnen an die letzten beiden erfolgreichen Kongress-Jahre anknüpfen.

Weitere Informationen:

  1. BundesKongress Gender-Gesundheit, 21 und 22. Mai 2015 in Berlin | Landesvertretung Baden-Württemberg  

Schirmherrschaft: Ingrid Fischbach, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit

Nähere Informationen finden Sie unter: www.BundesKongressGenderGesundheit.de

Mit freundlichen Grüßen

Jean-Paul Neuling
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BundesKongress Gender-Gesundheit
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de

 

BundesKongress Gender-Gesundheit Flyer15

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Ausschreibung: Margherita-von-Brentano-Preis 2015

Die Freie Universität Berlin schreibt den Margherita-von-Brentano-Preis 2015 aus.

Seit 1995 vergibt das Präsidium der Freien Universität den Margherita-von-Brentano-Preis. Mit dem Preis werden hervorragende Einzelpersonen, Projekte und Maßnahmen zur Frauenförderung und Geschlechterforschung gewürdigt. Er wird alle zwei Jahre im Rahmen eines Festaktes verliehen und ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro einer der höchstdotierten Frauenförderpreise Deutschlands.

Frauen aller Statusgruppen können sich für den Preis selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Der zentrale Frauenrat übernimmt die Funktion der Auswahlkommission und empfiehlt dem Präsidium der Freien Universität die Preisträgerin(nen). Das Preisgeld kann im Kontext der Freien Universität vielfältig eingesetzt werden.

Bewerbungsschluss ist der 16.03.2015. Die Preisverleihung erfolgt im Juli 2015.

Bewerbungen und Vorschläge können in schriftlicher oder elektronischer Form bei der Sprecherin des Frauenrats, PD Dr. Martha Zapata Galindo, Lateinamerika-Institut, Rüdesheimer Str. 54-56, 14197 Berlin bzw. unter mizg@zedat.fu-berlin.de eingereicht werden.

Ausführliche Informationen zur Ausschreibung, der Namensgeberin Margherita von Brentano, den bisherigen Preisträger/innen, den Belobigungen und den Kriterien der Auswahl erhalten Sie auf der Seite des Margherita-von-Brentano-Preises:

http://www.fu-berlin.de/sites/margherita-von-brentano/informationen/index.html.

Margherita-von-Brentano-Preis Auschreibung

Margherita-von-Brentano-Preis Call

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Stellenausschreibung: pro familia, Landesgeschäftsführung

pro familia sucht zum 01. September 2015 eine Landesgeschäftsführung (30 Wochenstunden) in Berlin. Bewerbungsschluss ist der 20. Februar 2015.

Details in der Ausschreibung

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Fortbildungsangebot zum Umgang mit Folgen von Gewalt – medica mondiale; Köln 2015

Fortbildungen 2015 von medica mondiale im Raum Köln/Bonn
Umgang mit Folgen von Gewalt
Stress und Trauma – Geschlechtsspezifische Gewalt

Wir möchten Sie herzlich zur Teilnahme an unseren diesjährigen Fortbildungen zu den Themen Stress, Trauma und geschlechtsspezifische Gewalt in (Post-)Konfliktregionen einladen.
Neben einem Einführungsseminar für alle Interessierten bieten wir in diesem Jahr eine Fortbildungsreihe und ein Kompaktseminar an, die speziell auf die Bedarfe entwicklungspolitischer und humanitärer Arbeitsfelder zugeschnitten sind. Ergänzend können Sie Praxistage besuchen. Diese stehen allen Teilnehmenden sowie Personen mit Grundkenntnissen in Psychotraumatologie oder Teilnehmenden vergangener Fortbildungen von medica mondiale offen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Informationen auch an andere Interessierte weiterleiten würden.

Ausführliche Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Anhang und auf http://www.medicamondiale.org/aktiv-werden-spenden/fortbildungen.html.

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Podiumsdiskussion: Gewalt im Internet – Brauchen wir neue Gesetze?, Berlin 18.02.15 (Mi), 19 Uhr

Gewalt im Internet – Brauchen wir neue Gesetze?

Podiumsdiskussion
 
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2015, 19 – 21 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Livestream auf www.gwi-boell.de

Mit:
Dagmar Freudenberg, Vorsitzende Kommission Strafrecht des Deutschen Juristinnenbundes
Katja Keul, MdB Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Rechtspolitik
Blogger_in Mädchenmannschaft
Community-Mitglied Puplixphere

Moderation: Anna-Mareike Krause (angefragt)

Die Gefahr, durch gewaltvolle Kommunikation („harassment“) oder Drohungen im Internet attackiert zu werden, ist hoch. Mobbing, sexualisierte Gewalt, Sexismus, Rassismus sind alltägliche Erfahrungen für Menschen, die sich zu Feminismus, Sexismus, Rassismus usw. im emanzipativen Sinne äußern.

Allgemeine Regeln, seien sie gesetzlicher oder gesellschaftlicher/kommunikativer Art, scheinen im Internet außer Kraft gesetzt zu sein. Versuche, Anzeige zu erstatten, scheitern meistens an der Unkenntnis von Strafverfolgungsbehörden, denn im Internet scheint doch alles nicht ganz “echt”. Strittig ist zudem, ob die bestehenden Gesetze reichen.

Forderungen nach mehr gesetzlicher Regulierung sind in der netzpolitischen Community unpopulär. Sie schüren die Angst, dass bei weiterer gesetzlicher Einflussnahme auf das Kommunikationsverhalten im Internet generell die freie Rede und das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt und der Zensur ein Tor geöffnet wird.

Wir stellen zur Diskussion, ob neue und konkretere Gesetze, die besseren Schutz vor Online-Harassment bieten sollen, zielführend sind oder kontraproduktiv.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Publixphere statt. Auf publixphere.net diskutieren Nutzer_innen und Expert_innen aktuell das Thema Aggressionen im Netz.

Fachkontakt:  Gitti Hentschel, Email hentschel@boell.de
Besuchen Sie uns auch unter facebook.com/Gunda.Werner.Institut

Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung
Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für
öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden
können.

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Konferenz: CHANGE zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Europa; Berlin, 28.01.15

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sind sehr herzlich zu der europaweiten, englischsprachigen, Konferenz CHANGE zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung in Europa eingeladen.

Gemeinsam mit fünf europäischen Partnerorganisationen richtet TERRE DES FEMMES die Konferenz am 28. Januar 2015 in den Räumen der Europäischen Kommissionsvertretung in Berlin von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr aus. Das Programm ist dieser Email beigefügt.

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist eine schädliche traditionelle Praktik und international als eine Verletzung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen anerkannt. Dennoch sind, nach Schätzungen des Europäischen Parlaments, 180.000 Frauen und Mädchen in der EU dem Risiko ausgesetzt, an ihren Genitalien verstümmelt zu werden. Um diese Menschenrechtsverletzung zu überwinden, bedarf es verstärkter EU-weiter Kooperation. Die Konferenz dient als Möglichkeit, FGM AktivistInnen, politische EntscheidungsträgerInnen aus verschiedenen EU-Ländern, Fachpersonal und ForscherInnen zu vernetzen und europäische Strategien zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung in Europa zu diskutieren.

Die Konferenz wird im Rahmen des CHANGE Projekts organisiert. Ko-finanziert von der Europäischen Union durch das Daphne Programm, zielt CHANGE auf die Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung in praktizierenden Communities in vier europäischen Ländern ab. Gemeinsam haben wir 50 MultiliplikatorInnen ausgebildet (sogenannte CHANGE Agents), die über 150 Maßnahmen zur Bewusstseins- und Verhaltensänderung in ihren Communities angestoßen und aktiv begleitet haben.

Auf der Konferenz werden die Ergebnisse dieser Aktivitäten präsentiert und verschiedene nationale und europäische Strategien zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung gemeinsam mit europäischen ExpertInnen erörtert.

Wenn Sie teilnehmen möchten und sich noch nicht angemeldet haben, senden Sie bitte eine E-Mail an change@frauenrechte.de. Plätze sind begrenzt, deshalb raten wir Ihnen, sich zeitnah anzumelden.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie auf der Konferenz willkommen zu heißen,

Mit freundlichen Grüßen,

Christa Stolle und das Koordinationsteam

TERRE DES FEMMES

E-Mail: change@frauenrechte.de

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Neujahrsempfang Überparteiliche Fraueinitiative Berlin, 25.2. 2015

Einladung zum Neujahrsempfang 2015
der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V.

am Mittwoch, dem 25.02.15, von 18.00 -€“ 21.00 Uhr im Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin

Liebe Mitstreiterinnen und Unterstützerinnen,

unsere schöne Tradition wird fortgesetzt. Sie sind herzlich eingeladen zu unserem diesjährigen Neujahrsempfang am 25.02.15 um 18.00 h im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Wir freuen uns auf Sie, auf Überparteiliche und generationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Frauen aus dem Bundestag, dem Berliner Abgeordnetenhaus, aus Gewerkschaften, Hochschulen, der Wissenschaft, den Medien, der Wirtschaft, aus Frauenprojekten, Betrieben und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens. Auߟerdem möchten wir Ihnen unsere Pläne für die kommende Zeit vorstellen, für die wir um Ihre Unterstützung bitten. Vor allem aber wollen wir Gelegenheit zum ‘€žNetzwerken’€œ geben. Falls Sie zum ersten Mal teilnehmen und mehr Über uns wissen wollen, empfehlen wir die Informationen auf unserer Website.

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HERA: Neue Förderbekanntmachung „Uses of the Past“ bietet Fördermöglichkeiten für geisteswissenschaftliche Forscher/innen aus 22 europäischen Ländern

HERA steht für „Humanities in the European Research Area“ und ist ein Netzwerk von Forschungsförderern der Geisteswissenschaften im Europäischen Forschungsraum. Im Rahmen der neuen HERA-Förderbekanntmachung zum Thema „Uses of the Past“ sind geisteswisssenschaftliche Forscher/innen aus 22 europäischen Ländern dazu eingeladen, internationale Projektvorschläge einzureichen, die sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen: „Welchen Einfluss hat unser Verständnis der Vergangenheit auf die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft?“, „Wie nutzen oder benutzen wir – als Individuen, Institutionen oder als Gesellschaften – Vergangenheit(en)?“.

Die multi- und interdisziplinär ausgerichteten Projekte sollen ihren Schwerpunkt in den Geisteswissenschaften haben, innovative und exzellente Forschungsansätze einbringen sowie Strategien für den Wissenstransfer aufweisen. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsmuseen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die maximale Projektlaufzeit beträgt drei Jahre, der Beginn erfolgt spätestens im Juni 2016, das maximale Fördervolumen beträgt 1,2 Mio. € pro Projekt.

Bis zum 09.04.2015 (19:00 MEZ) können Anträge zur ersten Auswahlstufe eingereicht werden. Voraussetzung ist ein Team aus mind. vier „principal investigators“ aus mind. vier der beteiligten Länder. Neben Deutschland sind dies Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Irland, Island, Italien Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Slowenien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Forschungsförderer aus weiteren 21 europäischen Ländern sowie die Europäische Kommission stellen über HERA ein Fördervolumen von 20 Mio. € zur Verfügung.

Die neue HERA-Bekanntmachung lädt Wissenschaftler/innen ein, sich mit der Nutzung von Vergangenheit(en) zu beschäftigen, und dabei ein Verständnis zu entwickeln, wie Erinnerung(en) konstruiert und zu welchem Nutzen sie eingesetzt werden. Dazu gehören Fragen nach unterschiedlichen Perspektiven zur Vergangenheit; zur Nutzung von Erinnerungen, Geschichte und Geschichten zur Herausbildung von Identität, Normen, Werten, Institutionen; Fragen zur Nutzung von Vergangenheit in den Medien, in Objekten, im öffentlichen Raum; und ebenso Fragen zu den Akteuren, die sich der Vergangenheit bedienen.

Es können europäische wie auch nicht-europäische bzw. globale Nutzungsweisen im Fokus stehen, dabei ist jedoch stets ein direkter Bezug zu historischen oder gegenwärtigen Debatten innerhalb Europas herzustellen. Es ist gewünscht, dass sich die Fragestellungen auf größere Transformationskontexte beziehen, in denen Konflikte zu Spannungen, neuen Entwicklungsprozessen und auch neuen Interpretationen von Vergangenheit führen. Ein besseres Begreifen der Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart soll zu einem besseren Verständnis der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Transformationen in Europa beitragen.

Bewerbungsverfahren
Die Registrierung der Projektvorschläge ist ab 01.02.2015 möglich; um möglichst frühe Registrierung (d.h. vor 30.03.2015) wird gebeten. Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig angelegt. Bis zum 09.04.2015 (19:00 MEZ) können Anträge zur ersten Auswahlstufe eingereicht werden. Ein internationales Gremium wird zunächst die eingegangenen Projektvorschläge begutachten. Danach werden die als besonders geeignet eingeschätzten Vorhaben zu einem Vollantrag aufgefordert (2. Auswahlstufe), die dann erneut kompetitiv begutachtet werden. Die Deadline zur Einreichung für die Vollanträge wird im Oktober 2015 liegen. Für die Förderung der antragstellenden Einrichtungen gelten die Regelungen der HERA-Ausschreibung sowie die Richtlinien der jeweiligen Partnerländer.

Weitere Vorgaben:
• Laufzeit: max. 3 Jahre, Beginn: spätestens Juni 2016
• Maximales Fördervolumen: 1,2 Mio. € pro Projekt
• Antragstellung über: http://www.heranet.info

Beratung
Interessent/innen aus Deutschland können bei Fragen zu den nationalen Förderbedingungen ihrer Anträge (BMBF-Richtlinien) gerne die deutsche Anlaufstelle für HERA beim Projektträger im DLR (PT-DLR) kontaktieren:

Christa Engel, E-Mail: hera-up@dlr.de
Dr. Christopher Wertz, E-Mail: hera-up@dlr.de

Die offizielle Bekanntmachung zu „Uses of the Past“ und alle notwendigen Dokumente finden Sie auf der HERA Website:
http://www.heranet.info

Die Nationale Kontaktstelle HERA beim Projektträger im DLR:
http://www.nks-swg.de/de/projekte-hera.php und http://pt-dlr-gsk.de/de/1067.php

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