ZtG-Kolloquium: Heterogene Vorstellungswelten: Die didaktischen Imaginationen pluralisierter Gesellschaften; HU Berlin, 2./3. Juni 2016

Veranstaltet vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) und
Institut für Erziehungswissenschaften, Abteilung Historische Bildungsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin
in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften

Konzeption und Organisation:

Prof. Dr. Maisha M. Eggers
(HU Berlin / HS Magdeburg-Stendal)
maureen-maisha.eggers@hs-magdeburg.de

Prof. Dr. Beatrice Hungerland
(HS Magdeburg-Stendal)
beatrice.hungerland@hs-magdeburg.de

Dr. Asiye Kaya
(HS Magdeburg-Stendal)
asiye.kaya@hs-magdeburg.de

Mit Beiträgen von:

Josephine Apraku, Julia Benner, Melanie Bittner, Jule Bönkost, Maisha M. Eggers,
Saraya Gomis, Elli Jonuz, Heike Kanter, Kerrin Klinger, Petra Lucht,
Mandana Nazeri, Inga Niehaus, Sharon Dodua Otoo, Detlef Pech, Peggy Piesche,
Anne Potjans, Isidora Randjelovic, Jane Schuch, Erhard Stölting und Nuran Yiğit

ausführliche Programminformationen auch unter: https://www.gender.hu-berlin.de/de/veranstaltungen/gender-kolloquien/heterogene-vorstellungswelten

Flyer_Heterogene_Vorstellungswelten

Plakat_Heterogene_Vorstellungswelten

Didaktische Materialien (Schulbücher, Kinderlexika, Lesefibeln) vermitteln nicht nur „reines, neutrales Wissen“, sondern sind eingebettet in Konstruktionen des Alltags und der sozialen Realität. Dieses spezifische Wissensformat beinhaltet insofern zu einem großen Teil Gesellschaftswissen. Die Struktur der Sozialen Welt samt ihrer Teilungsprinzipien, hartnäckigen Ungleichheiten und Hierarchien finden Eingang in didaktische Alltagskonstruktionen. Diese gesellschaftlichen Umstände werden in Teilen ungebrochen, d.h. ohne jegliche kritische Stellungnahme abgebildet, andere werden in Teilen reflektiert und zur Diskussion gestellt und in Teilen werden sie auch in Richtung der Darstellung von idealisierten ‚Heile-Welt-Kulissen’ geglättet.

Bildungsmaterialien, insbesondere Schulbücher werden in diskriminierungskritischer, intersektionaler und gleichstellungorientierter Absicht vor allem mithilfe geschlechtertheoretischer Ansätze auf die Reproduktion von Geschlechterhierarchien als soziale Hierarchien und auf die Repräsentation von LSBTI* Akteur*innen hin untersucht. Rassismuskritische Untersuchungen von Gesellschaftsentwürfen in didaktischen Materialien fokussieren in erster Linie stereotype, vereinseitigende, exkludierende Konstruktionen eines imaginierten ‚Wir’, welche im Zentrum der jeweiligen politischen Kultur stehen. Dieses ‚Wir’ wird als ein idealisiertes, standardisiertes Selbstbild der Gesellschaft beständig erzeugt, durch textliche Mittel und Bildermaterialien. Die Vorstellungskraft der an der Erstellung von didaktischen Materialien beteiligten Akteur*innen ist im Wesentlichen ausschlaggebend für die Vorstellungswelten didaktischer Artefakte.

Dieses Kolloquium richtet einen normkritischen Blick auf die Vorstellungswelten von Lernmaterialien als kulturelle Artefakte. Diese sollen mit Methoden der Geschlechterforschung auf ihre vereinseitigenden, vergeschlechtlichenden, rassistisch markierenden Alltagskonstruktionen untersucht werden.
Hierbei stehen folgenden Fragen im Mittelpunkt:

  • Welche Entwürfe von Gesellschaft, von Handlungen, des Selbst, von Gemeinschaft und Zugehörigkeit oder auch Zukunft werden in Lernartefakten sichtbar gemacht bzw. thematisiert?
  • Wie werden Pluralisierung und sozialer Zusammenhalt (Zugehörigkeit, Heterogenität, Teil-des-Wir-Sein) thematisiert und zueinander in Beziehung gesetzt?
  • Welche Traditionen gibt es, das didaktisierte ‚Wir’ zu imaginieren?
  • Welche soziale Funktion wird der abgebildeten gesellschaftlichen Wirklichkeit in der Vermittlung von Normen und von Normkritik als Produkt der Imagination zugeschrieben?

Mit Bezug auf geschlechtertheoretische Analysen von Pluralität werden im Anschluss die Möglichkeiten einer gendergerechten und rassismuskritischen Didaktik als Pluralisierungspraxis diskutiert. Und schließlich möchten wir ins Gespräch darüber kommen, wie eine pluralitätsfähige Didaktik – gewissermaßen als Zukunftsentwurf – denn aussehen könne.

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Call for Abstracts fiber #25 zum Thema Räume (Frist: 12. Juni 2016)

Call for Abstracts fiber #25 zum Thema Räume

** English version below **

Da geh ich nicht rein. Da darf ich nicht rein. Da will ich nicht rein. Da pass‘ ich nicht rein. Da kann ich nicht rein. Da will ich hinein. Da muss ich hinein. Da will ich raus. Da muss ich raus. Bin ich hier sicher? Habe ich hier Rechte? Da fehlt doch was.
Ob öffentlich oder privat, ob analog oder digital: Wir wollen Raum erkämpfen und Platz schaffen, Barrikaden besteigen und Barrieren niederreißen – Nationale Grenzen von der Landkarte und aus den Köpfen! Persönliche Grenzen ziehen, Kategorien und Identitäten verwerfen und_oder entwerfen und strategisch verwenden. Handlungsräume erobern, den Rahmen sprengen und Viele werden.
Wir verschaffen uns Zutritt, den uns andere verwehren wollen.
Wissensraum, Schutzraum, Raumschiff. Räume, die es einmal gab. Räume, die es vielleicht bald nicht mehr geben wird. Muss Raum verwertbar sein? Wo gibt’s noch Denkräume? Ist der Denkraum umsonst?

Zu dir oder zu mir? Lass uns Spielräume entdecken. Treffen wir uns im Queerspalt? Träumen von gemeinschaftlichen, widerständigen, aktivistischen, utopischen Räumen. Utopie, ein Nicht-Ort? Ein Sesselkreis hebt keine Differenzen auf – ausgesetzte Körper? Legal, illegal, scheißegal? Wer räumt hier auf?
Wie eignet ihr euch Raum an? Wie nehmt ihr Raum weg? Wem nehmt ihr Raum weg? Wie wird euch Raum weggenommen? Gehst du weg, wo du herkommst? Kannst du zurück? Willst du zurück? Gibt’s ein Zurück? Muss ich mich entscheiden? Kann ich beides haben? Kann ich mir das leisten? Ist’s woanders wirklich besser? Fühl ich mich hier wohl? Verstehst du mich? Siehst du mich? Hörst du mich? Kann ich hier sprechen? Kann ich dir zuhören? Wie siehst du mich? Wer sieht mich?

Im Queerspalt ist es un_heim(at)lich.

Wir freuen uns auf Eure Einsendungen für die #25 der fiber!
Abstracts zu Bildern, Texten, Bastelanleitungen, Comics und Interviews, die sich mit den unterschiedlichen Formen, Auseinandersetzungen, deinen Gedanken zum Thema Räume beschäftigen, bitte bis 06. Mai 2016 an ulli[at]fibrig.net schicken!
Die Deadline für fertige Artikel, Bilder, Comics, Interviews, Bastelanleitungen etc. ist der 12. Juni 2016.

fibrige Grüße,
eure fibretten

** English version **

Call for Abstracts fiber #25 topic Räume | Spaces

Here I won’t enter. Here I’m not allowed to come in. I don’t want to go in there. I don’t fit in. I cannot enter. I want to go in there. I must enter. I want to leave. I must leave. Am I safe here? Do I have rights here? Something is missing here.

If public or private, if analogue or digital: we want to fight for space and create space, mount barricades and tear down barriers – national borders erased from the map und out of our minds! We want to draw personal lines, discard categories and fixed identities in order to design them anew and use them strategically. To conquer spaces of action, break the mould and become many. We gain access which others refuse us to be granted.

Space of knowledge, safe space, spaceship. Spaces that once existed. Spaces that will soon cease to exist. Does space need to be utilisable and profitable? Is there still conceptual space somewhere?

Your place or my place? Let’s discover playgrounds together. Meet me in the queergap? Dreaming of collaborative, resistant, activist and utopian spaces. Utopia, a no-place? A circle of chairs doesn’t dissolve differences – exposed bodies? Legal, illegal, do we give a shit? Who decides here?

How do you appropriate space? How do you take away space? Who do you take away space from? How is space taken away from you? Did you walk away from where you come from? Can you go back there? Do you want to return? Is there a return? Do I have to decide? Can I have both? Can I afford it? Is it really better somewhere else? Do I feel at ease here? Can you understand me? Can you see me? Can you hear me? Can I speak here? Can I listen to you? How do you perceive me? Who is aware of me?

It’s uncanny* in the queergap.

(*uncanny in the sense of unheimlich, hence the negation of homely; also, unfamiliar and eerie)

We are looking forward to receiving plenty of contributions for fiber #25!

Send us your abstracts on pictures, texts, handicraft instructions, comics and interviews – all of which are meant to be dealing with the different shapes of, examinations and/or your thoughts on the topic of „Räume“ (Spaces). To be submitted until the 6th May, 2016 on ulli[at]fibrig.net. Thanks!

Fibery greetings

the fibrettes

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„an.schläge. das feministische magazin“: COMMONS: Gemeinsam Besitzen

„an.schläge. das feministische magazin“

THEMA: COMMONS

Auch wenn die Kapitalismuskritik nach der Finanzkrise leider schnell wieder deutlich leiser wurde – der sogenannte nachhaltige Lifestyle boomt. Überall werden Alternativen zu einem wachstumsorientierten Wirtschaftsmodell gesucht: Carsharing, Community Gardening und Nachbarschaftsnetzwerke sind gerade en vogue.

Doch bei der Idee von Commons geht es nicht nur um den sinnvollen Umgang mit Ressourcen, sondern auch um eine Neuregelung sozialer Beziehungen und eine gemeinschaftliche Produktion mit selbstbestimmten Regeln. Auch das Urheberrecht und eine Demokratisierung von Wissen müssen Teil der Diskussion werden.

Dass das Internet mit seiner Architektur wie für Commons geschaffen ist, zeigen ganz aktuell die Enthüllungen der „Panama-Papers“, die durch Whistleblowing in die Hände international vernetzter Journalist_innen kommen konnten. Wir waren zwar nicht an den Enthüllungen beteiligt, haben uns aber wie stets kritisch ins Zeug gelegt. Auch um zu zeigen: Viele Ideen rund um Gemeingüter hatten Feministinnen schon vor Jahrzehnten!

Aus dem Besitz gefallen
Feministische Commons-Pionierinnen. Von FRIEDERIKE HABERMANN

Copyleft statt Copyright
Überwindung des Urheberrechts. Von BRIGITTE THEIßL

Revolution der kleinen Schritte
Interview: Brigitte Kratzwald sucht Alternativen zur Lohnarbeit. Von BRIGITTE THEIßL

Urbanität ist ein Commons
Klassenkampf im Stadtraum. Von GABU HEINDL

Wachstumsgrenze
Interview: Gabriele Michalitsch will Wohlstand neu definieren. Von LEA SUSEMICHEL

Technologie für die Eliten
Interview: Daniela Schuh über demokratische Wissensproduktion .Von BRIGITTE THEIßL

Open Source und Kreislaufwirtschaft
Ressourcenschonend und fair. Von MAIKE MAJEWSKI

POLITIK

an.riss politik
Kurzmeldungen

Ohne Gewissen
In der Gefangenschaft des IS. Von ELENA KOSTYUCHENKO

Gefährliche Grauzonen
Menschenhandel: Refugees ohne Rechte sind gefährdet. Von ALEXANDRA TOTH

Heimattreue und Kindersegen
Antifeministischer Rechtspopulismus. Von DENISE BEER

an.riss international
Kurzmeldungen

GESELLSCHAFT

an.riss gesellschaft
Kurzmeldungen

Erweiterte Haut
Tattoos als queerfeministisches Statement. Von SABRINA WEGERER

KULTUR

an.riss Kultur
Kurzmeldungen

Die Pornografin
Interview: Erika Lust macht feministische Filme über Sex. Von JULIA PÜHRINGER

an.lesen: Babys machen & andere Storys
Laurie Pennys Zukunftsszenarien. Von GABI HORAK

an.lesen: Buchrezensionen im Kurzformat

an.klang: Auf in den Wald
Neuer Hip-Hop zwischen Zuckerwatte und Traumatherapie. Von SOOKEE

an.sehen: Tränen und Flanellhemden
In „Freeheld“ kämpft ein Paar für Gleichberechtigung. Von BETTINA ENZENHOFER

KOLUMNEN

neuland
Flirt international. Von JEANNA KRÖMER

zeitausgleich
Ein bisschen Sisyphos. Von MIEZE MEDUSA

heimspiel
Can’t have it all. Von KATHARINA STRAUß-BOTKA

Lebenslauf
Oida! VON MICHÈLE THOMA

lesbennest
Sometimes I am like a bad lasagna. Von DENICE BOURBON

bonustrack
Wachsfiguren. Von ANNA KOHLWEIS

positionswechsel
Capitalism kills libido. Von LOTTA LUISE

RUBRIKEN

Feminist Superheroines
Christine Jorgensen

an.frage
„Kampf gegen Windmühlen“

medienmix
Frisch, Vorbildlich, Fierce

an.künden
Veranstaltungstipps

Katzenpost

Pin-Ups
Off the Rokket

KOMMENTARE

an.sage: Game Over
Sozialabbau führt ins Abseits. Von GABI HORAK

sprechblase
„Wachowski-Brüder jetzt Schwestern!!!“

plusminus
Vertrackt … und kinderlos

an.sprüche
It’s a match. Von JENS* PRO* und STEFANIE SACKL

an.schläge abonnieren! Bestellungen unter abo@anschlaege.at oder http://anschlaege.at

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Gute Beiträge zu Geschlechterforschung – u.a. ZEIT „Frauen in der Wissenschaft“

Liebe Kolleg_innen, liebe Freund_innen,

bei der Aufregung über erneute Hetze gegen Geschlechterforschung gingen die guten Beiträge zu Geschlecht / Geschlechterforschung unter. Daher hier ein paar der letzten Tage aufgeführt, um auch Positives zu sehen:

ZEIT:
Frauen in der Wissenschaft: „Sagen Sie mal, Sie als Frau …“
http://www.zeit.de/2016/16/frauen-wissenschaft-gender-fragen-rollenklischees

ZEIT:
Chancengleichheit: Wer macht Spitzenforschung?
http://www.zeit.de/2016/16/chancengleichheit-frauen-wissenschaft-foerderung-gleichberechtigung

WELT:
Mann, oh Mann!
http://www.welt.de/print/wams/lifestyle/article154429121/Mann-oh-Mann.html

Tagesspiegel:
Geschlecht machen: Gender-Ideologie in Deutschland
http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/geschlecht-machen-gender-ideologie-in-deutschland/13497620.html

Liebe Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

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CfP: „From Cosmos to Genes“ -invitation to Training School; Prague, 23 – 26 AUGUST 2016 (Deadline: 01. May 2016)

COST IS1307 ACTION ‘NEW MATERIALISM’
WORKING GROUP 2 TRAINING SCHOOL

DATES
23 – 26 AUGUST 2016

LOCATION
CHARLES UNIVERSITY
IN PRAGUE

http://newmaterialism.eu/wg2-­‐ position-­‐papers-­‐2015
http://newmaterialism.eu/

APPLICATIONS DUE
MAY 1 2016

EMAIL
admin@praguenmschool.eu

FROM COSMOS TO GENES
NEW MATERIALIST METHODOLOGIES CROSSING THE HUMANITIES, NATURAL, AND TECHNOSCIENCES

CALL FOR PAPERS

With significant movements in human populations, the emerging impacts of climate change, ecological, political, and economic changes and instabilities through to technological and scientific advances, there is an urgent need to reconsider the shifting dynamics influencing critical inquiry. The question arises of how we might best approach the crises and challenges that shape the contemporary European landscape. How do they take the focus of, and impact upon, our research and development agendas?

Still an emerging field of analysis, new materialism has had a swift and significant influence within European intellectual production. Specifically, in its way of rethinking the priority of the human in inquiry and social and political change, new materialism offers tools for examining the agency of nonhuman matter in intra-­‐action with human practices. It gives us room to consider the complex apparatuses and relations that motivate, constitute, and are enacted through our research practices. In doing so, it draws attention to the necessarily interdisciplinary nature of contemporary investigations, research and development as well as our role within these.

In this vein, the Working Group 2, ‘New Materialisms on the Crossroads of the Human and Natural Sciences’, of the COST IS1307 Action, ‘New Materialism: Networking European Scholarship on “How Matter Comes to Matter”’, invites graduate students, postdoctoral, and early career researchers whose work corresponds with, or who have an interest in the potential for new materialisms to inform their inquiries, to the upcoming training school ‘From Cosmos to Genes: New Materialist Methodologies Crossing the Humanities, Natural, and Technosciences.’
The training school will set its focus particularly on promoting and deepening the participants’ work and approaches from the humanities, social, natural and technosciences with inter-­‐ and transdisciplinary concepts and methodologies from new materialism. Based on your work presentations, we will offer exchange and discussion with experts in the field, addressing questions such as: How do we understand methodology? What do new materialist methodologies deliver? Participants will be further asked to focus on their own research and motivation in considering how can new materialist methodologies address the specific concerns of my research? With an emphasis on methodologies that cross or confuse disciplinary parameters, in the course of our discussions we will address the two cultures problematic and ask what impact do transcorporeal and posthumanist approaches have for how we understand and undertake our practices of inquiry? Might this create an innovative space for research beyond outdated gender norms, (disciplinary) borders and traditions?

The training school will take place over three and a half days, with sessions conducted by a cast of international researchers whose work focuses in new materialist theories and methodologies, or whose specialization within the humanities through to STEM fields brings interdisciplinary queries and provocations to the fore.

Participants will be asked to submit a 3000-­‐word position paper outlining their research and specific questions and challenges they face, to be circulated amongst participants in advance of the training school. To start the discussion, participants will have the possibility during training school sessions to present key issues and to raise any questions they have regarding the new materialist texts, foci, and approaches that currently or potentially inform their research. This format will facilitate an informed, equal, and lively discussion on new materialist methodologies led by the participants’ research interests, questions, and motivations.

As we intend to bring the work of the training school into publication, following the event all participants will be invited to submit their training materials or an updated version of their position paper and other formats representing the discussions had in the Training School sessions.

To apply for the training school, please submit:

  • A one page outline of the research project and its methodological angle
  • Curriculum Vitae
  • Motivation letter that explains your interest in the training school

Please label each document separately with your surname and the document type (“Outline”, “Curriculum Vitae”, “Motivation Letter”) and submit in PDF format.

Applications are to be submitted by or before May 1, 2016. Grants are available and you may apply for one of these.All inquiries and/or applications should be sent via email to: admin@praguenmschool.eu.

“From Cosmos to Genes” is organized by Working Group 2 of the COST IS1307 Action ‘New Materialism’, and coordinated by Peta Hinton (ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry) and Dagmar Lorenz-­‐Meyer (Charles University in Prague). Please feel free to forward this call to possible training school candidates and to share it with colleagues in your network.

From Cosmos to Genes – COST New Materialism Training School CFP Aug 2016

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Stellenangebot: Postdoc in Religious Studies and Gender Studies, Vacancy Utrecht University, NL (Deadline: 02. May 2016)

Through this link you find the vacancy for a postdoc researcher in Religious
Studies and Gender Studies that is part of the new project Religion and
Emancipation at Utrecht University, the Netherlands.

Could you forward this in your networks; those who might be interested?

Apologies for cross-posting.

Many thanks and kind regards,

Nella van den Brandt.

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CfP: Religion, Gender and Sexualities One-Day Conference, Birmingham 1st July 2016 (Deadline: 27. May 2016)

Call for Papers: Religion, Gender and Sexualities One-Day Conference

Friday 1st July 2016, 10.00-16.30

Aston University, Birmingham, UK

Guest speaker: Dr Kristin Aune, Senior Research Fellow, Coventry University: “Feminist Spirituality as Lived Religion: How UK Feminists forge Religio-spiritual Lives”

To celebrate the formation of the Gender, Sexualities and the Body and the Religion, Ethnicity and Nationhood research streams within the Centre for Critical Inquiry into Society and Culture at Aston University, we are hosting a joint inaugural event. Entitled ‘Religion, Gender and Sexualities’, this one-day conference will explore the intersection of religion, gender and sexualities within everyday contexts. Scholarship has started to unpack these multi-faceted relationships, but this is still an emerging research area which requires further study and exploration. We welcome abstracts which address any element of this relationship and could include (but are not limited to) the following themes:

• Sexual practices and negotiations within religious environments
• LGBTQIA experiences and religion
• Sexuality support networks within religious communities
• Singleness; celibacy
• Gendered power negotiations in intimate relationships
• Marital experiences
• Commitment ceremonies (e.g. civil partnerships, marriage)
• Parenthood/non-parenthood
• Virginity
• Monogamy/Polygamy/Polyamory
• Embodiment and religion
• Gender, sexual and religious identities in different contexts (e.g. the workplace, leisure)
• Religious ritual, gender and sexuality

There will be no charge for speakers to attend this one-day event. Refreshments and lunch will be provided on the day. For delegates wishing to attend but not present, there will be a small charge for refreshments and lunch (£12).

Deadline for abstracts: May 27th 2016. Please send abstracts of no more than 250 words to Dr Sarah-Jane Page (s.page1@aston.ac.uk) and Dr Katy Pilcher (k.pilcher@aston.ac.uk).
Best Wishes,
Katy

Dr Katy Pilcher
Lecturer in Sociology
School of Languages and Social Sciences
Aston University
Aston Triangle, Birmingham, B4 7ET
Webpages: http://www1.aston.ac.uk/lss/staff-directory/dr-katy-pilcher/
http://aston.academia.edu/KatyPilcher
Executive Committee Member Feminist and Women’s Studies Association: http://fwsablog.org.uk/

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Veranstaltung: Gemeinsame Veranstaltung der ÜPFI mit der afg Berlin, im Abgeordnetenhaus, Berlin am 25. Mai 2016

Die Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an den Berliner Hochschulen (afg Berlin) bereitet mit der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin eine Veranstaltung vor, auf der sowohl die Expertise der Gender Studies der Berliner Hochschulen für aktuell diskutierte politische Fragen und Felder der (Landes)Politik deutlich werden als auch Anregungen aus dem politischen Feld aufgenommen werden sollen.
Von daher laden wir ganz herzlich zu einer regen und aktiven Beteiligung aller Wissenschaftler_innen und Student_innen ein.

G. Jähnert

 

Liebe Frauen, liebe MitstreiterInnen und liebe FreundInnen,

Einladung zur Dialogveranstaltung

„Geschlechterforschung trifft Politik – Politik trifft Geschlechterforschung“

am 25. Mai 2015, 18.00 – 21.00 h

IM ABGEORDNETENHAUS VON BERLIN, im Raum 311

AfD und Pegida, besorgte Eltern, cis-heterosexuelle Journalisten und um ihre Deutungskompetenz fürchtende Evolutionsbiologen, sie alle eint derzeit eins: die meist ebenso faktenfreie wie vorurteilsvolle Kritik an der Geschlechterforschung.
Ideologische Umerziehung, die Verschwendung öffentlicher Gelder und Sektierertum sind nur einige der Anfechtungen, denen diese sich zuhauf ausgesetzt sieht.

Doch was ist dran an den Vorwürfen? Und worum geht es tatsächlich in den Gender Studies? Die Berliner Geschlechterforschung will darüber mit Politik und Öffentlichkeit ins Gespräch kommen. Was sind die Themen und Fragen der Geschlechterforschung? Wozu forschen Berliner Geschlechterforscher*innen?

Unter dem Titel „Eine Frage an und für unsere Zeit. Verstörende Gender Studies und symptomatische Missverständnisse“ wird Sabine Hark, Professorin an der TU Berlin und Leiterin des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU, zunächst der Frage nachgehen, warum die Geschlechterforschung derzeit so im Kreuzfeuer auch rechtspopulistischer Angriffe steht. In anschließenden Gesprächsrunden an moderierten Thementischen stellen sich Berliner Wissenschaftler*innen aus der Geschlechterforschung Ihren Fragen. Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und setzen auf Kompetenz statt Vorurteil, auf Kritik statt Angriff, auf Dialog statt Hass.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Ihre Carola v. Braun

Sprecherin der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin e.V.

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CfP: Zeitschrift Gender: Gender und Design (Frist: 06. Juni 2016)

CfP Zeitschrift GENDER

Gender und Design – zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag

Design bestimmt den ganz gewöhnlichen Alltag überall und jederzeit – und damit auch die in diesem Alltag handelnden Subjekte. Kein Augenblick, in dem wir nicht mit gestalteten Dingen, Zeichen, Kommunikationen und Dienstleistungen konfrontiert sind und agieren.

Diese Kommunikation findet unabdingbar vergeschlechtlicht statt, und zwar mindestens dreifach: in Bezug auf das vergeschlechtlichte Subjekt, das vergeschlechtlichte Objekt und das vergeschlechtlichte Interface, also die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt.

Das Schwerpunktheft der Zeitschrift GENDER will den Blick für den Zusammenhang von Gender und Design schärfen und die gesellschaftliche Vergeschlechtlichung im Design aus theoretischer und praktischer Perspektive kritisch diskutieren und kommentieren. Willkommen sind daher Beiträge, die die gegenseitige Relevanz von Design und Geschlechterverhältnissen theoretisch, praktisch oder empirisch erhellen.

Herausgeberinnen sind Prof. Dr. Uta Brandes und Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel.

Wie laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 06.06.2016 ein!

Der vollständige Call findet sich (auf Deutsch und Englisch) im Anhang (Call_Deutsch oder Call_Englisch) und unter www.gender-zeitschrift.de/call-for-papers-gz/

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GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft.

Redaktion: Carola Bauschke-Urban, Beate Kortendiek, Carmen Leicht-Scholten, Sigrid Metz-Göckel, Sabine Schäfer, Anne Schlüter
Wissenschaftliche Redakteurinnen: Jenny Bünnig, Judith Conrads

Redaktionsanschrift:
GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft
Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW
Universität Duisburg-Essen Berliner Platz 6-8
45127 Essen

redaktion@gender-zeitschrift.de

http://budrich-journals.de/index.php/gender

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Stellenangebot: Lehraufträge bei GeStiK Köln WS 2016/17 (Frist: 31. Mai 2016)

Liebe Kolleg_innen,

im Anhang lieget die Ausschreibung der Lehraufträge für das kommende
Wintersemester des GeStiK – Gender Studies Universität zu Köln mit der
bitte um Beachtung und Verbreitung.

Herzliche Grüße,
Karolin Kalmbach

Karolin Kalmbach
Universität zu Köln
GeStiK – Gender Studies in Köln
Richard-Strauss-Str. 2
50931 Köln

E-Mail: k.kalmbach@uni-koeln.de

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