Podiumsdiskussion „Feminismus und Sprache“; HU Berlin, 4.3.2015, 19:00 Uhr

Einladung zur Podiumsdiskussion „Feminismus und Sprache“

Mittwoch 4.3.2015
19.00 (st) Auditorium im Grimmzentrum, Universitätsbibliothek der HU Berlin, Geschwister-Scholl-Str. 1/3

Mit:
Dr. Antje Schrupp (Bloggerin/Journalistin), Sookee (Rapperin), Marianne Ballé Moudoumbou (PAWLO-Germany), Profx.Dr. Lann Hornscheidt (HU, Gender Studies)

Bei dieser Podiumsdiskussion ist es geplant Praktiker_innen und Theoretiker_innen miteinander ins Gespräch zu bringen. Neben aktuellen Konzepten für gendergerechte Sprache und ihre Intention und tatsächliche Praktikabilität soll es auch um die Frage nach sprachlichen Barrieren gehen. Dabei können sowohl die Arbeit der AG Feministische Sprachhandeln der HU , wie auch Ergebnisse der Erhebung zum Gleichstellungsklima an der Phil. Fak. I noch einmal thematisiert werden.
Schon die feministische Wissenschaftskritik in den siebziger und achtziger Jahren bemängelte gängigen Hochschuljargon der eine der klassistischen Hürden vor dem Zugang zu Hochschulen bildet und hierarchische Strukturen markiert und festigt. Umgekehrt werden feministische Strömungen gerade in Europa sehr von Akademikerinnen dominiert, die wiederum anderen an feministischen Diskursen und Themen Interessierten das Gefühl vermitteln zu ungebildet oder sogar dumm zu sein.
Welches sprachliche Niveau kann/darf in akademischen und politischen Kontexten erwartet werden? Wie sind diese Ansprüche feministischer Theorie und Praxis zu bewerten? Welche Konsequenzen ergeben sich so für Institutionen, die feministische/ gleichstellungs Kriterien mitbedenken wollen und welche Lösungsansätze wären denkbar?

Die Podiumsdiskussion ist ein Beitrag der dezentraler Frauenbeauftragter der HU zum Frauen*kampftag 8.März.

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Seminar: feminismus in highheels; Sexarbeit im Kontext feministischer Diskurse vom 7. bis 10. April 2015

feminismus in highheels
Seminar Sexarbeit im Kontext feministischer Diskurse vom 7. bis 10. April

https://feminismusinhighheels.wordpress.com

Seminarprogramm
Dienstag, 7. April 2015

13:30 bis 15:00 Uhr

Begrüßung, Vorstellungsrunde, Erwartungsabfrage und Vorstellung des Seminarprogramms, Organisatorisches, aktuelle politische Fragen

Norbert Holtz, Erwachsenenbildner,
Marleen, Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen – BesD, Sexdienstleisterin, Berlin

 

15:00 bis 18:00 Uhr

Bewegungsgeschichtlicher Überblick

Herstory of bodies, power, work and sex

Was ist feministische Geschichte? Was Geschichte des Feminismus?

Welche Geschichten werden erzählt, welche nicht?

Was ist bekannt über die Geschichte der Hurenbewegungen? Was ist Bewegung?

Eine Forschungsreise in Bildern, Erzählungen und Filmen, die sich überkreuzenden und widersprechenden Lesarten öffnet.

Referentinnen:

Alexa Müller, Sexdienstleisterin, BesD, Berlin,

Nikki Minerwa, Sexdienstleisterin, Berlin

18:00 Uhr

Abendessen

19:00 bis 20:00 Uhr

Optional: Inputreferat: Geschichte und normative Verortung der Abolitionismus-Bewegung

Norbert Holtz

20:00 bis 21:00 Uhr

Sexworker-only-Space

Mittwoch, 8. April 2015

08:00 Uhr

Frühstück

09:00 bis 12:30 Uhr

Körper im Raum – Machtverteilung im Spiegel sozialer Verhältnisse mit dem Fokus „Geschlecht“

In diesem spielerischen Workshop geht es um den eigenen, ganz persönlichen Zugang zu den Themen Macht und Geschlecht.

In unseren Körpern sind Erfahrungen von Macht und Ohnmacht gespeichert.

Wir konzentrieren uns auf die Macht in uns, die wir bereits kennen und finden heraus, was sie mit Geschlecht zu tun hat.

Körper- und Wahrnehmungsübungen ermöglichen Zugang zu eigenen Erfahrungen, Sehnsüchten und Ideen- Ideen, mit denen dann experimentiert wird.

Referentinnen:

Nikki Minerwa, Sexdienstleisterin, Berlin,

Alexa Müller, Sexdienstleisterin, BesD, Berlin

12:30 Uhr

Mittagessen

15:00 bis 18:00 Uhr

Feministische Perspektiven der Sexarbeit – warum ist (meine) Sexarbeit feministisch?

Sexarbeit bedeutet einen selbstbewusste Umgang mit dem eigenen Körper, Erotik, Begehren und Sexualität zu haben. Federführend zu sein im Konsens um sexuelle Dienstleistungen. EmyFem, sexpositive Aktivistin, Sexarbeiterin und Performerin wird in diesem Workshop zusammen mit den Teilnehmer_innen Strategien erarbeiten, welche die patriarchale Logik auf den Kopf stellen.

Referentin:

EmyFem, Sexdienstleisterin, BesD, Berlin

18.00 Uhr

Abendessen

20:00 Uhr

Angebot: Filmvorführung “Julia” in der Rosalinde (Lange Str. 11, Leipzig),

Betreuung Hanna, Sexdienstleisterin Leipzig

Donnerstag, 9. April 2015

08:00 Uhr

Frühstück

09:00 bis 12:30 Uhr

Matriarchale Prostitution.

Matriarchat? Prostitution? Was heißen eigentlich diese Wörter und lassen sie sich überhaupt in einem Satz nebeneinander stellen, ohne Knirschen hervorzurufen?

Wie kann mensch neue Qualitäten schaffen?

Wie wollen wir als Sexdienstleister_innen in einer feministischen Gesellschaft leben?

Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die eigenen Lebensbedingungen

Referentin:

Dana von Schwedendorf, Sexdienstleisterin Berlin

12:30 Uhr

Mittagessen

15:00 bis 18:00 Uhr

Ein gesellschaftlich anerkannter und geachteter Platz für Sexarbeiter_innen und ihre Dienstleistung

Wie könnte ein solch anerkannter und geachteter Platz für Sexarbeiter_innen aussehen?

Was kann Sexarbeit zum Gelingen der Gesellschaft beitragen?

Welche Forderungen ergeben sich daraus für die Geschlechterrollen und ihre Vermittlung in der Gesellschaft?

Aktuelle politische Forderungen mit einer feministischen Vision und langfristigen Entwicklungen verbinden

Moderation: Marleen, Norbert Holtz

18.00 Uhr

Abendessen

19:00 bis 20:00 Uhr

Arbeitsgruppenphase zur Vorbereitung der Exkpunkte eines Argumenatationspapieres

Freitag, 10. April 2015

08:00 Uhr

Frühstück

09:00 bis 12:30 Uhr

Eckpunkte eines Argumentationspapiers

„Konfliktlinien und vermeintliche gegensätzliche Argumente zur Sexdienstleistung im Kontext feministischer Diskurse und eines emanzipatorischen Geschlechterverhältnisses“

Passende Sprach- und Kommunikationsebenen finden

Aufgabenverteilung für das Erstellen eines Argumentationspapieres

Moderation: Norbert Holtz, Marleen

12:30 Uhr

Mittagessen

14:00 bis 15:30 Uhr

Weitere konkrete politische Handlungsschritte

Was machen wir mit unseren Erkenntnissen und Visionen?

Was kann gegen gängige Repressionen getan werden?

Wie kann das Prostitutionsgesetz verbessert werden?

Welche rechtlichen Absicherungen sind notwendig?

Moderation: Marleen, Norbert Holtz

15:30 bis 17:00 Uhr

Ausführliche Seminarauswertung, Feedback, Schlusswort

Das Seminar findet in Kooperation mit dem Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. (BesD) statt.

Seminarleitung:
Marleen, Sexdienstleisterin, Berlin
Norbert Holtz, Dipl.-Politologe, Dipl.-Kaufmann, Hamburg,

Teilnahmebeitrag: 144,- € inklusive Unterkunft und Verpflegung

Anmeldung:
Herbert-Wehner-Bildungswerk
Kamenzer Straße 12
01099 Dresden
info[at]wehnerwerk.de

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Tagungsankündigung GenderChange und unternehmerische Universität / TU Berlin / 23. + 24. April 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Berliner Tagung zu “GenderChange und unternehmerische Hochschule.
Arbeit – Organisation – Wissen”, die am 23. und 24. April 2015 an der TU
Berlin stattfindet, könnte Sie interessieren.

Es ist eine Tagung des Forschungsverbundes “Entrepreneurial University
und GenderChange”. Anbei finden Sie den Flyer zur Tagung mit
Tagungsprogramm und Informationen zum Veranstaltungsort.

Bitte melden Sie sich bis zum 1. April 2015 unter der folgenden
Adresse an: mail@genderchange-academia.eu

Die Einladung hat Aline Oloff ausgesprochen.

Aline Oloff
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Nach Bologna. Gender Studies in der »unternehmerischen Hochschule«.
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG)
Technische Universität Berlin

 

Fyler GenderChange TU Berlin
Hotelkontingent / Unterkunft

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Stellenausschreibung: 0,5 WiMi Soziologie und Geschlechterforschung, Uni Köln

Liebe Kolleg_innen,

ich bitte um Weiterleitung der beigefügten, kurzfristigen
Stellenausschreibung 0,5 Qualifikationsstelle WiMi, Soziologie und
Geschlechterforschung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der
Universität zu Köln (Bewerbungsfrist 15.3.2015) und freue mich auf
Interessent_innen.

Mit herzlichen Grüßen
Susanne Völker

Prof. Dr. Susanne Völker

Wissenschaftliche Leitung der Zentralen Einrichtung
‘Gender Studies in Köln’ (GeStiK) der Universität zu Köln
http://gestik.uni-koeln.de/

 

Stellenausschreibung WiMi Uni Köln

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CareerCenter HU Berlin: Gender Pay Gap – Der große kleine Unterschied; 05. März 2015

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CareerDay Inhouse“ bietet das Career Center der Humboldt-Universität folgende Veranstaltung an:

Gender Pay Gap – Der große kleine Unterschied
Strategien entwickeln, damit das Gehalt nicht vom Geschlecht abhängt

CareerCenter Veranstaltung zu Gender Pay Gap, 05.03.2015

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Stellenausschreibungen: Fünf offene Stellen bei Campact,

Um den stark
gestiegenen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden, wollen wir unser
35-köpfiges Team verstärken. Im einzelnen suchen wir neue
Mitarbeiter/innen für folgende Positionen:

CAMPAIGNER/IN zum 01.07.2015 oder früher in Verden/ Aller, überwiegend
Homeoffice in Norddeutschland oder Berlin möglich.
Weitere Informationen [5]

[5]IT-ADMINISTRATOR/IN zum 01.06.2015 oder früher in Verden/ Aller,
überwiegend Homeoffice in Norddeutschland oder Berlin möglich.
Weitere Informationen [6]

[6]IT-ARCHITEKT/IN zum 01.06.2015 oder früher in Verden/ Aller,
überwiegend Homeoffice in Norddeutschland oder Berlin möglich.
Weitere Informationen [7]

[7]ONLINE-REDAKTEUR/IN zum 01.06.2015 oder früher in Verden/ Aller,
überwiegend Homeoffice in Norddeutschland oder Berlin möglich.
Weitere Informationen [8]

PRESSESPRECHER/IN zum 01.06.2015 oder früher in Verden/ Aller,
überwiegend Homeoffice in Norddeutschland oder Berlin möglich.
Weitere Informationen [9]

Bei der Besetzung der Stellen werden wir von Talents4Good unterstützt.
Bitte richten Sie deshalb alle Fragen zu den Stellen und dem
Bewerbungsverfahren an die auf den Webseiten genannten
Ansprechpartnerinnen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Mit herzlichen Grüßen

Felix Kolb
Campact-Vorstand

 
[5] http://www.talents4good.org/jobs/campact-campaignerin/
[6] http://www.talents4good.org/jobs/campact-it-administratorin/
[7] http://www.talents4good.org/jobs/campact-it-architektin/
[8] http://www.talents4good.org/jobs/online-redakteurin-campact/
[9] http://www.talents4good.org/jobs/pressesprecherin-campact/

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Magnus-Hirschfeld-Preis 2015: SPD Berlin und die QueerSozis (Schwusos) Berlin schreiben zum 5. Mal Preis für queere Emanzipationsarbeit aus

SPD Berlin und die QueerSozis (Schwusos) Berlin
schreiben zum 5. Mal Preis für queere Emanzipationsarbeit aus

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Dienstag, dem 12. Mai 2015, verleihen die SPD Berlin und die QueerSozis (Schwusos) Berlin zum 5. Mal den Magnus-Hirschfeld-Preis im Rathaus Charlottenburg.

Der Preis wird im Gedenken an den Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung der Welt und Sozialdemokraten Magnus Hirschfeld für besondere Leistungen in der Queer-Politik in den Kategorien Einzelpersonen und Institutionen/Projekte vergeben.
Die Gewinner_innen des letzten Magnus-Hirschfeld-Preis im Jahr 2012 waren die Autorin Dagmar Schultz und Tennis Borussia Berlin e.V.

Die Jury für die Vergabe des 5. Magnus-Hirschfeld-Preises gehören folgende Mitglieder an:
Ulrike Rogatzki (Pfarrerin), Sylvia-Fee Wadehn (Seniorenarbeit im Rollbergkiez), Sissy Kraus (CSD e.V.),
Schwester Daphne (Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz: OPSI) und Marcel de Groot (Schwulenberatung Berlin).

Der Preis mit dem Porträt von Dr. Magnus Hirschfeld ist zusätzlich mit jeweils  500 EURO  dotiert.

Die Vorschläge sollten neben dem Namen des / der Nominierten, die Anschrift, einen kurzen Lebenslauf bzw. eine Projektbeschreibung beinhalten.
Nominierungen sind bis zum Sonntag, dem 12.04.2015,
an die SPD Berlin, c/o QueerSozis (Schwusos) Berlin, Müllerstr. 163, 13353 Berlin oder an Magnus_Hirschfeld_Preis_2015@spd.de zu richten.

Die Auslobung und ein Formblatt für Vorschläge finden Sie unter:

http://www.schwusos-berlin.de/index.php?mod=download&op=show&menu=180100

PM Magnus Hirschfeld Preis 2015

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Stellenausschreibung als Geistes- oder Kulturwissenschaftler_in an der HTW Berlin, Frist: 27.2.2015

An der HTW Berlin wird eine Geistes- oder Kulturwissenschaftlerin gesucht für ein Projekt zur Industriekultur in Berlin. Näheres ist der angehängten Ausschreibung zu entnehmen:
Am Fachbereich 5 (Gestaltung und Kultur) der HTW Berlin ist im Rahmen des von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung geförderten Projektes „Berliner Zentrum für Industriekultur (BZI)“ - vorbehaltlich der endgültigen Zuwendungszusage durch den Mittelgeber – beabsichtigt, ab 01. April 2015 befristet bis 31. Dezember 2015 in Teilzeit mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 22 Stunden eine(n)

Wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in)
nach Entgeltgruppe 13 (§ 17 TVÜ-VKA)
KNr. F 07/15
 
zu beschäftigen.

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Erinnerung, Fachtag Merseburg, 5. März: “Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität – (K)Eine Privatsache am Arbeitsplatz?!”

Liebe Kolleg_innen und Interessierte,

gestatten Sie, dass ich weitere Informationen zum am 5. März in Merseburg stattfindenden Fachtag *”Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität – (K)Eine Privatsache am Arbeitsplatz?!”* zusende:

Die Teilnahme ist kostenlos: Durch die Kooperation zwischen Hochschule, Friedrich-Ebert-Stiftung und ver.di wurde dies möglich, bei gleichzeitig sehr gutem Ambiente im ehrwürdigen Merseburger Ständehaus.

Es wurden namhafte Referentinnen und Referenten gewonnen: Thomas Köllen von der Wirtschaftsuniversität Wien, Arn Sauer mit einer Studie zu Trans* im Arbeitsleben aus Berlin, Carsten Bock aus der queeren Gewerkschaftsarbeit; einen weiteren Impuls liefert Heinz-Jürgen Voß.

Anmeldung bitte an die Friedrich-Ebert-Stiftung: Info.magdeburg@fes.de . Für Fragen stehen auch gern auch Anja Kruber (anja.kruber@hs-merseburg.de) und ich zur Verfügung (heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de).

Ablauf:
Es moderiert Anja Kruber, Ansprechpartnerin für familienfreundliche Hochschule und Diversity (Merseburg)

13.00 Uhr: Grußwort Bürgermeisterin Dr. Barbara Kaaden
Grußwort Rektor der Hochschule Merseburg, Prof. Dr.-Ing. Jörg Kirbs

13.15 Uhr: Arbeitsbedingungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* – Vorstellungen der Diversity-Forschungen der Wirtschaftsuniversität Wien (Dr. Thomas Köllen, Wien)

14.15 Uhr: Diskriminierung von Trans*Personen im Arbeitsleben – Vorstellung einer Expertise (Arn Sauer, Berlin)

15.15 Uhr: Pause – Zeit für persönlichen Austausch bei einem Imbiss und Getränken

15.45 Uhr Diversity – gewerkschaftliche Perspektiven (Carsten Bock, Berlin)

16.45 Uhr Ihre Fragen: Diversity – Chancen und Risiken – Potenziale für Unternehmen und Möglichkeiten der Umsetzung (Moderation: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Merseburg)

17.45 Uhr Ausklang – Möglichkeit für weitere Fragen und persönliche Gespräche

Weitere Informationen finden Sie im Anhang.

Auf Ihre Teilnahme und guten Austausch freuen wir uns,
herzliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß

 

Flyer

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Erinnerung – LAGEN-Jahrestagung & LAGEN-Doktorand_innentag, 4.-5. März 2015 in Hannover

Liebe Kolleg_innen,

wir möchten Euch und Sie ganz herzlich dazu einladen, an der LAGEN-Jahrestagung sowie am LAGEN-Doktorand_innentag vom 4.-5. März 2015  in Hannover teilzunehmen

Alle wichtigen Informationen zu den Tagungen, inklusive des Online-Anmeldeformulars, finden sich unter: http://www.nds-lagen.de/veranstaltungen/lagen-2015/

Im Anhang zur E-Mail gibt es zudem die Programmflyer für beide Veranstaltungen.

LAGEN-Jahrestagung: 4. März 2015

Die LAGEN-Jahrestagung beschäftigt sich mit dem Thema „Theorien – Methodologien – Methoden: Einblicke in das Selbstverständnis und in Forschungsprojekte der Geschlechterstudien/Gender Studies in Niedersachsen”.

Hier eine Auswahl der Fragen, die wir diskutieren werden:

  • Was ist aus den Zielen und Ansätzen früherer feministischer Forschung, bspw. Sandra Hardings standpoint theory oder Marie Mies‘ methodische Postulate der Frauenforschung, geworden? Wie werden Machtverhältnisse in feministischen Forschungsprojekten heute gedacht?
  • Wie können Materialitäten methodisch erfasst werden? Was lässt sich in diesem Zusammenhang über die Potenziale von Diskursforschung, materiellen Feminismen und der Actor-Network-Theory sagen?
  • Auf welche Weise können Theorien der Intersektionalität und Interdependenztheorien für ein Fach – die Literaturwissenschaft – fruchtbar gemacht werden, in dem sie bisher nicht maßgeblich diskutiert wurden? Welche Verknüpfungen dieser Theorien mit narratologischen Ansätzen erweisen sich als besonders produktiv?
  • Welche theoretischen und method(olog)ischen Voraussetzungen, z.B. bezüglich der eigenen Situiertheit in einem heterogenen Forschungsfeld, müssen geklärt werden, um Geschlechterforschung über Geschlechterforschung betreiben zu können?
  • Auf welche Ursachen wird die Unterrepräsentanz von Medizinerinnen in Universitätskliniken zurückgeführt? Wie muss ein Forschungsdesign aussehen, das die geschlechtsspezifischen Berufsverläufe von Medizinerinnen systematisch in den Blick nimmt?

Die Keynote hält PD Dr. Sabine Grenz (Göttingen / Münster) zum Thema „Zur Komplexität von Machtbeziehungen in feministischen Forschungsprojekten“.

Außerdem sprechen: Bettina Wahrig, Corinna Bath, Juliette Wedl, Heike Kahlert, Bärbel Miemietz, Corinna Onnen, Monique Tannhäuser, Daniela Hrzán und Stefan Körner.

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