Neuerscheinung: Katharina Weresch: Architecture – Civilization – Gender

Wir möchten Sie auf die folgende Neuerscheinung aus dem LIT Verlag hinweisen:

Katharina Weresch
Architecture – Civilization – Gender
Residential Building, the Civilizing Process of Dwelling Practices and Changes in the Family. Bibliography Architecture and Gender
Reihe: Architektur
Bd. 13, 160 S., 34.90 EUR, 55.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90613-7

The book describes in line with Norbert Elias’ civilizing process how architecture was perceived as well as dwelling practices over an extended period of societal development. The genealogy of the civilizing process in dwelling practices in Germany begins with the Palace of Versailles and runs chronologically to present day residential construction in Germany.

In addition the volume provides a bibliography of architecture and gender.

Katharina Weresch is an architect and social scientist. She teaches the sociology of architecture at HafenCity University of the Built Environment and Metropolitan Development in Hamburg, Germany.

http://litverlag.de/isbn/3-643-90613-7

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Neuerscheinung: Reyhan Sahin: Die Bedeutung des muslimischen Kopftuchs

Reyhan Sahin
Die Bedeutung des muslimischen Kopftuchs
Eine kleidungssemiotische Untersuchung Kopftuch tragender Musliminnen in der Bundesrepublik Deutschland
Reihe: Semiotik
Bd. 1, 2014, 544 S., 44.90 EUR, 71.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-11900-1

Dieses Buch beinhaltet die erste umfassende Bedeutungsanalyse des muslimischen Kopftuchs in Deutschland. Dafür wurden einzelne, Kopftuch tragende, muslimische Postmigrantinnen befragt, in ihrer Lebenswelt begleitet und fotografiert. Ebenso werden Aspekte wie Mode, Religiosität und Lifestyles von muslimischen Kopftuchträgerinnen abgehandelt. Diese Doktorarbeit wurde im November 2013 mit dem Deutschen Studienpreises 2013 für ihre gesellschaftspolitische Relevanz ausgezeichnet.

Dr. phil. Reyhan Sahin ist mit ihrem aktuellen Forschungsprojekt zur religiösen Selbstdarstellung von jungen Musliminnen in sozialen Netzwerken in Deutschland an der Universität Hamburg tätig. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen des Sonderprogramms “Islam, Nationalstaat und transnationale Bewegungen” von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.

http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-11900-1

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Tagung “Kicking Images. Bilderpolitiken, sexualisierte Gewalt, Interventionen” (Kunstuniversität Linz, 6.-8.5.2015)

Liebe Kolleg_innen, Studierende, Interessierte

wir freuen uns, zur Tagung Kicking Images. Bilderpolitiken/sexualisierte Gewalt/Interventionen einzuladen.

Die Tagung findet vom 06. bis 08. Mai in der Aula der Kunstuniversität Linz/Austria statt und vereint zum Thema mehr als 20 Referent_innen, Künstler_innen und Aktivist_innen. Sie alle werden disziplinenübergreifend Bilderpolitiken sexualisierter Gewalt diskutieren, problematisieren und anfechten.

Anbei das Programm als Online- und Druckvariante zum Weiterleiten, Posten und Verteilen.

Die Website zur Tagung wird stetig aktualisiert: https://kickingimages.wordpress.com/
Auf dieser befindet sich auch das Anmeldeformular (eine Teilnahme ohne Anmeldung ist immer möglich!)

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen und anregende Diskussionen.

Herzliche Grüße,
Angela Koch, Sabrina Kern, Katrin Köppert

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KickingImages_Programm_Druck

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“Frauen im Visier des kolumbianischen Militärs – Ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof”, 27. April 2015, 18:30 Uhr im ECCHR (Berlin)

EINLADUNG

„Frauen im Visier des kolumbianischen Militärs – Ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof“

Claudia Mejía Duque, Sisma Mujer (Kolumbien)

Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte

Anna von Gall, ECCHR

Wolfgang Kaleck, ECCHR

Am Montag, den 27. April 2015 um 18.30 Uhr, in den Räumen des ECCHR.

Vergewaltigung als Vergeltung, sexuelle Übergriffe als Mittel zur Unterdrückung, Stigmatisierung als Ausdruck militärischer Macht: Das sind weder vereinzelte noch zweitrangige Verbrechen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist Teil der Strategie des Militärs und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Als solche müsste die kolumbianische Justiz diese Verbrechen strafrechtlich verfolgen. Es gibt zwar spezielle Gesetze zur Gewalt gegen Frauen, doch nur wenige Fälle werden vor Gericht verhandelt – schon gar nicht, wenn die Täter hochrangige Mitglieder der Streitkräfte sind. Solange Kolumbien nicht in der Lage oder nicht willens ist, diese Straflosigkeit sexualisierter Gewalt gegen Frauen zu beenden, muss der Internationale Strafgerichtshof tätig werden.

Claudia Mejía Duque ist Direktorin der kolumbianischen Frauenrechtsorganisation Sisma Mujer. Sie arbeitet mit den Überlebenden sexualisierter Gewalt und wird über deren Schwierigkeiten, Zugang zu Recht und Gerechtigkeit zu bekommen, berichten.

Prof. Dr. Beate Rudolf ist Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Ihr Fokus wird auf dem Verhältnis der Menschenrechte von Frauen zum Völkerstrafrecht liegen.

Anna von Gall arbeitet im ECCHR zu „Gender und Menschenrechte“. Sie analysiert den völkerrechtlichen Ansatz im Kampf gegen die Straflosigkeit in Kolumbien, insbesondere die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs.

Wolfgang Kaleck ist Gründer und Generalsekretär des ECCHR. Er wird die Veranstaltung moderieren.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch statt.

Wir bitten um Anmeldung unter info@ecchr.eu und freuen uns auf Ihr Kommen.

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European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR)

 

Einladung Kolumbien ICC 2015/04/27

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Publikation: Rassismuskritischer Leitfaden ist fertig und kann bestellt werden

Liebe kritische Bildungsarbeiter_innen & Interessierte,
der rassismuskritische Leitfaden ist fertig gedruckt und kann bestellt
werden! (bitte gerne weiterleiten und -verbreiten)

*”Rassismuskritischer Leitfaden zur Reflexion bestehender und Erstellung
neuer didaktischer Lehr- und Lernmaterialien
für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zu Schwarzsein,
Afrika und afrikanischer Diaspora”*
Autor*innenkollektiv Arbeitsgruppe Rassismuskritischer Leitfaden,
u.a. Modupe Laja, Elina Marmer, Maureen Maisha Eggers, Saraya Gomis,
mit Unterstützung von LEO (Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches
Viertel Berlin)
Schulbücher geraten zunehmend in Kritik, kolonialrassistische
Darstellungen von Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft zu
reproduzieren. Das IMAFREDU (Image of Africa in Education) Projekt an
der Universität Hamburg hat die Auswirkung dieser Darstellungen auf
Rassismus im Klassenraum untersucht. Das Ergebnis – die subtilen und
offensichtlichen rassistischen Botschaften, die über defizitäre und
abwertende Afrika- und Schwarzsein-Konstrukte in Texten, Quellen,
Bildern und Aufgaben transportiert werden, tradieren und manifestieren
rassistisches Wissen. Sie wirken gewaltvoll auf Schülerinnen und Schüler
afrikanischer Herkunft.
Das Autor*innenKollektiv aus Expert*innen aus Praxis und Forschung hat
sich im Rahmen des Projekts damit befasst, die geübte Kritik an
vorhandenen Unterrichtsmaterialien in konstruktive Vorschläge
umzuwandeln. Der vorliegende “Rassismuskritische Leitfaden” ist unser
vorläufiges Ergebnis. Der Leitfaden kann sowohl für die
Unterrichtsgestaltung und Materialienerstellung als auch bei der
Schulbuchproduktion und Lehrplanentwicklung zur Hand genommen werden,
wenn es darum geht, die vorherrschenden kolonialrassistischen
Darstellungen aufzubrechen. Er versteht sich als eine kreative Anregung
zur Reflexion und Weiterentwicklung und ist mit Beispielen illustriert.

Der Leitfaden kann gegen 5 EUR Schutzgebühr + Porto bei LEO Berlin,
Yonas Endrias, yonas.endrias[at]ba-mitte.berlin.de bestellt werden.
Eine Webseite befindet sich noch im Aufbau.

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Fristverlängerung für den CfP Vision (Im-)possible?! der fzg bis 11.05.

Sehr geehrte Damen_ & Herren_,
sehr gerne möchten wir Sie auf eine Fristverlängerung für den vorangegangenen Call for Papers “Vision (Im-)possible?! Visionen und visionäres Potenzial in der Geschlechterforschung“ hinweisen. Einsendeschluss für Artikel auf Deutsch und Englisch ist nun der 11.05.2015.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie auch andere auf unsere Calls aufmerksam machen und sind gespannt auf Einsendungen!

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.fzg.uni-freiburg.de/

 

Mit freundlichen Grüßen,
Anna Schreiner
i.A. der Herausgeber_innenschaft der fzg

 

CfP Visionen – Fristverlaengerung

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Ausschreibung – Uni Düsseldorf: Netzwerkprofessur Modernes Japan und Geschlechterforschung

Am Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist zum 01.10.2016 die

Netzwerkprofessur Modernes Japan und Geschlechterforschung

zu besetzen.

Anforderungen: Forschungsschwerpunkt auf Kultur, Literatur und Medien des modernen Japans (ab 1868) mit einem Einzelschwerpunkt im Bereich Geschlechterforschung und mindestens einem weiteren Einzelschwerpunkt in den Bereichen Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und Populärkulturforschung, sehr gute Kenntnis der theoretischen Ansätze und Forschungsmethoden der genannten Gebiete.

Die Professur gehört zum Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW – eine Mitarbeit im Netzwerk ist erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre aussagefähige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (jedoch ohne Publikationen) unter Angabe der

Kennziffer 10 B 15 – 3.1 bis zum 14.05.2015 an den
Dekan der Philosophischen Fakultät
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
dekanat@phil.hhu.de

Ausschreibung Netzwerkprofessur Modernes Japan und Geschlechterforschung Duesseldorf

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Fachtagung: Das verordnete Geschlecht. Intersexuelle zwischen Fremd- und Selbstbestimmung; Akademie Waldschlösschen,10.-11. Juni 2015

Das verordnete Geschlecht.
Intersexuelle zwischen Fremd- und Selbstbestimmung
Fachtagung in der Akademie Waldschlösschen vom 10.-11. Juni 2015

Zweigeschlechtlichkeit dominiert den Alltag, weil heterosexuelle Frauen und
Männer den Alltag prägen und Kultur und Gesellschaft auf diesem Dualismus
basieren. Dies hat für Menschen, die bei ihrer Geburt nicht in das
zweiteilige Bild passen, psychische und körperliche Folgen: Ärzte operieren
Kleinkinder, um vermeintliche Eindeutigkeit herzustellen. Uneindeutigkeit
scheint nicht wünschenswert zu sein. Postoperative Probleme bleiben
systematisch ausgeblendet. Die Betroffenen selbst wissen oft nichts davon,
sie spuren jedoch die Uneindeutigkeit. In Deutschland leben ca. 120 000
Intersexuelle. Das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung
begrundet gesellschaftliche Herausforderungen – auch aus Sicht
„Betroffener“. Die Teilnehmenden schärfen praktisch ihre Sensibilität und
den Perspektivwechsel. Sie erproben den Respekt vor dem „Anderssein“ und
können fachliche Unterstützung geben.

Geladen sind Multiplikator_innen aus der Erwachsenenbildung, aus Beratungs-
und Selbsthilfeeinrichtungen.

Fachtagung der Agentur Erwachsenen- und Weiterbildung in Trägerschaft des
Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung, des Queeren
Netzwerkes Niedersachsen, Intersexuelle Menschen e.V. und Akademie
Waldschlösschen.

Informationen erteilt gerne: Ulli Klaum:
ulli.klaum@waldschloesschen.org

Teilnahmebeitrag: 40,00 €, inkl. Übernachtung und Vollverpflegung.

Anmeldungen bis zum 29.5.2015 an
Frau Kristina Orsulic / E-Mail: orsulic@aewb-nds.de

Veranstaltung:
https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=5106

Flyer zum Download:
https://www.waldschloesschen.org/files/Downloads/VA-Docs/Das%20verordnete%20
Geschlecht_Flyer.pdf

—-
Ulli Klaum
Akademie Waldschlösschen

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Vortrag und zur Diskussion: Lucienne Wagner: Working from both ends. Perspektiven auf eine intersektionale und queere Diversitätspolitik, HU Berlin, 8.6.2015

Einladung zum Vortrag und zur Diskussion:

  1. Juni 2015, 18:00-20:00 Uhr

HU, Unter den Linden 6, Raum 2070A

Forum des ZtG

Lucienne Wagner:

Working from both ends. Perspektiven auf eine intersektionale und queere Diversitätspolitik

Im Rahmen der Veranstaltung sollen Perspektiven auf eine intersektionale und queere Diversitätspolitik im Rahmen von Hochschulen vorgestellt werden. Grundlage hierfür sind qualitative Interviews, die an der University of California, Berkeley geführt wurden. Anfangs sollen Einschätzungen der Praktiker*innen geteilt, sowie eine Übersicht über die institutionellen Strukturen dort gegeben werden, ist doch das Besondere für diese Hochschule die enge Verzahnung von Aktivismus, Forschung und Lehre sowie der Universität als Institution. Anschließend soll im Rahmen des Forums ausführlich mit den Teilnehmer*innen diskutiert werden, welche Möglichkeiten es zur Umsetzung einer intersektionalen und queeren Diversitätspolitik im deutschsprachigen Hochschulkontext gibt.

Lucienne Wagner, M.A. Sozialwissenschaften; arbeitete im Rahmen ihrer Masterarbeit zu 
Möglichkeiten einer intersektionalen und queeren Diversitätspolitik am Beispiel einer empirischen Fallstudie an der University of California, Berkeley

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Tagung: “Kicking Images. Bilderpolitiken/sexualisierte Gewalt/Interventionen”; Linz, 6.-8.5.2015

Liebe Kolleg_innen, Studierende, Interessierte, Vertreter_innen der Öffentlichkeit,
wir freuen uns, auf das Programm der Tagung “Kicking Images. Bilderpolitiken/sexualisierte Gewalt/Interventionen” aufmerksam machen zu können.
Die Tagung findet vom 06. bis 08. Mai in Linz/Austria statt und vereint zum Thema Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Aktivist_innen.
Anbei finden Sie das Programm als Online- und Druckvariante zum Weiterleiten, Posten und Verteilen.
Die Website zur Tagung wird stetig aktualisiert: https://kickingimages.wordpress.com/  
Auf dieser finden Sie auch das Anmeldeformular.
Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen und über vielfältige Berichterstattung.
Herzliche Grüße,
Angela Koch, Sabrina Kern, Katrin Köppert
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Bilder von sexualisierter Gewalt sind in fast allen Medien präsent (Werbung, Spiel- und Doku-mentarfilme, Foto/Reportagen, TV-Nachrichten, Info- und Aufklärungsplakate, YouTube-Clips etc.) und umgeben uns alltäglich. Sie stellen einen Teil des politischen Raums dar, sodass die Frage, wie mit Bildern sexualisierter Gewalt regiert wird, höchst brisant ist. Im Rahmen der Tagung soll der Komplex der Visualisierung sexualisierter Gewalt disziplinenübergreifend diskutiert werden.
Mit der Tagung Kicking Images soll unter Bezugnahme auf queer-feministische Re-Präsentationspolitiken explizit in die Produktion künftiger Vorstellungsbilder von sexuali-sierter Gewalt eingegriffen werden.
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