Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstelle, Universität Gießen

Justus-Liebig-Universität Gießen

An der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies (Prof. Dr. Nikita Dhawan), Institut für Politikwissenschaft, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, sind ab 01.04.2019 zwei Teilzeitstellen im Umfang von jeweils 50 % einer Vollbeschäftigung für

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter

gemäß §2 WissZeitVG und § 65 HHG mit Gelegenheit zu eigener wissenschaftlicher Weiterbildung befristet zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H).
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden – soweit die zulässige Höchstdauer einer befristeten Beschäftigung nicht überschritten wird – in der Regel für die Dauer von zunächst 3 Jahren beschäftigt; eine Verlängerung um bis zu weitere 2 Jahre ist unter der o.g. Voraussetzung möglich.

Aufgaben:

•    Eigene wissenschaftliche Weiterbildung in den Bereichen:
o    politiktheoretische Schwerpunkte der transnationalen Genderforschung
o    Intersektionalität, Postcolonial und Queerstudies
o    Themen der Ungleichheit, Diversity- bzw. Antidiskriminierungsforschung,
•    hochschuldidaktische Qualifizierung,
•    wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre gem. § 65 HHG, vor allem die inhaltliche und administrative Mitarbeit an Forschungsinitiativen. Beteiligung an der Ausarbeitung von interdisziplinären Forschungsanträgen sowie die Unterstützung bei der Fortführung laufender Projekte,
•    Übernahme von Lehraufgaben gemäß der Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Hessen.

Anforderungsprofil:

•    Mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Fach Politikwissenschaft,
•    organisatorische und kommunikative Fähigkeiten sowie Teamorientierung,
•    sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschafts-bereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die Justus-Liebig-Universität versteht sich als eine familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.

Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens 142/29897/03 mit den üblichen Unterlagen bis zum 24.01.2019 an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Bewerbungen Schwerbehinderter werden – bei gleicher Eignung – bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.
Rückfragen richten Sie bitte an Prof. Dr. Nikita Dhawan: nikita.dhawan@sowi.uni-giessen.de

Stellenausschreibung.pdf

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CfP: ESA Sexuality Research Network; Manchester in August (20th-23rd)

CfP Sexuality Research Network
Deadline: February 1, 2019

The Sexuality Research Network of the European Sociological Association (ESA) invites contributions to the upcoming ESA conference in Manchester in August (20th-23rd) this year (see below). You can make submissions at this link until the 1st of February: https://www.europeansociology.org/abstract-submission-now-o…

The board of the research network is looking forward to your submissions.

RN23 – Sexuality

Coordinators:
Chiara Bertone, University of Eastern Piedmont, Italy, chiara.bertone[at]uniupo.it
Agata Stasińska, Polish Academy of Sciences, Poland, astasinska[at]psych.pan.pl

Sexuality is a crucial battleground in the re-shaping of Europe: struggles over boundaries of recognition, social and legal barriers to citizenship, and the meanings of belonging have coalesced in these years around issues of sexual diversity, emancipation and the re-establishment of sexual hierarchies. How can sexuality also be a good lens through which to understand what is at stake in current social conflicts, and which directions they are taking? Tendencies towards queering, cripping, decolonizing sexuality studies, and towards rethinking materialist perspectives, point to the need to look beyond Europe, beyond the categorising of sexual diversities, and beyond the opposition between progress and backlash, in exploring the sexual in relation to bodies, practices, subjectivities, affects, identities, solidarities. The processes of knowledge production on sexuality are themselves under scrutiny, with debates on how hierarchies and borders of legitimate knowledge are established, experienced, and currently challenged by authoritarian tendencies and by changing working conditions.

We invite papers in, but not restricted to, the following themes:

• RN23_a – Sexuality (Open Session)
• RN23_b – Theorizing sexuality
• RN23_c – Researching sexuality: ethics and methods
• RN23_d – Decolonising sexual knowledge
• RN23_e – Bodies and practices
• RN23_f – Sexual and gender identities
• RN23_g – Sexuality, kinships, friendship and networks of affect and care
• RN23_h – Growing up in a sexual world
• RN23_i – Sexuality, abuse and violence
• RN23_ j – Materialist perspectives on sexuality
• RN23_k – Migrations, mobility, borders and transnational sexualities
• RN23_l – Ableism and crip perspectives
• RN23_m – Intersections of sexuality with race studies
• RN23_n – Sexuality and religion or spirituality
• RN23_o – Media, sexuality and representation
• RN23_p – Spaces of sexuality
• RN23_q – Sexual economies, sexual markets and sex work(s)
• RN23_r – Sexual health and the medicalization of sexuality
• RN23_s – Sexual governmentality in Europe and beyond
• RN23_t – Sexual/intimate citizenship and social movements
• RN23_u – Nationalism, fascism and sexual struggle

Prof.ssa Giovanna Vingelli

Centro di Women’s Studies „Milly Villa“
Dipartimento di Scienze politiche e sociali – Università della Calabria
Via P. Bucci – 87036 Rende (CS)
Italia
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Stellenausschreibung: Projektreferent*in sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Stellenausschreibung:
Projektreferent*in sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz; Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Berlin


Dr. Aline Oloff 
Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung 
Technische Universität Berlin
Marchstraße 23, MAR 2-4
10587 Berlin
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CFP: Metropolitan Masculinities (deadline 31.3.2019)

Sehr geehrte Kolleg*innen,

anbei senden wir Ihnen einen Call for Papers zu unserer Tagung „Metropolitan Masculinities“, die am 28. und 29. November 2019 an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden wird. Keynote Sprecher ist Jack Halberstam. Wir laden Sie herzlich dazu ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie den CFP (Deadline 31. März 2019) publik machen würden. Herzlichen Dank!

Viele Grüße,
Heike Steinhoff und Cornelia Wächter

CFP_Metropolitan_Masculinities.pdf

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Konferenz: Taeter/innen und Opfer im Nationalsozialismus und die Bedeutung von Geschlecht; Krefeld, 22.-23.02.2019

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Sandra Franz, Historikerin, Leiterin der Gedenkstätte Villa Merländer;
Mareen Heying, Historikerin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und
Ruhr-Universität Bochum
22.02.2019-23.02.2019, Krefeld, NS-Dokumentationsstelle der Stadt
Krefeld in der Villa Merländer, Friedrich-Ebert-Strasse 42, 47799
Krefeld und Fabrik Heeder, Virchowstr. 130, 47805 Krefeld
Deadline: 20.02.2019

Richard Merländer, geboren 1874 in Mühlheim an der Ruhr, wurde als Jude
und Homosexueller durch die Nationalsozialist/innen aus der Gesellschaft
ausgeschlossen, 1942 wurde er in Treblinka ermordet. Das einstige
Wohnhaus des Seidenfabrikanten Merländer ist seit 1991 Sitz der
NS-Dokumentationsstelle Krefeld, seit März 2018 wird diese von der
Historikerin Sandra Franz geleitet.
Traditionell stehen in der deutschen Erinnerungs- und Forschungsarbeit
die Opfer der Nationalsozialist/innen im Zentrum. Täter/innenforschung
fokussiert sich gegebenenfalls auf Einzelpersonen und verfolgt damit
eine Linie, die seit mehreren Jahrzehnten überholt sein sollte.
Strukturelle, genderbasierte Forschung findet verschwindend wenig statt
und ist in Gedenk- und Dokumentationsstellen selten zu finden. Im
Schulunterricht findet sie gar keinen Einsatz. Mit der Villa Merländer
als Tagungsort sollen Täter/innen stärker in den Fokus von
Gedenkstättenarbeit gerückt werden. Zudem soll zu neuen
Forschungsansätzen in und außerhalb Krefelds angeregt werden. In einem
speziellen Panel wird der Fokus auf den Einsatz von Täter/innenforschung
im Schulunterricht gelegt werden.
Nicht nur die Villa Merländer als Ort und Richard Merländer als Person
werfen viele Fragen auf, denen in verschiedenen Vorträgen nachgegangen
wird:
Wie wuchsen Täter/innen und Opfer des NS in der Weimarer Republik auf?
Was bedeutete es, im NS-System aufzuwachsen und dieses zu hinterfragen?
Welche Rollen spielen hierbei Bildung und Arbeit?
Woher nahmen Täter/innen ihre Motivation, dem System zu dienen?
Wie reagierten Täter/innen, Opfer und sich passiv zum System verhaltende
Deutsche im Alltag des NS auf sexuelle Orientierungen, die nicht der
nationalsozialistischen Norm entsprachen? Wie groß waren die
Unterschiede zwischen der Weimarer Republik und der NS-Zeit
tatsächlich?
Welche Opfer oder potentielle Täter/innen, die keine werden wollten,
gingen ins Exil und wer blieb bewusst in Deutschland?
Wie gehen Historiker/innen mit Überlieferung und Erinnerung an die Zeit
des NS um, was bedeutet erinnern, welche Orte sind geeignete
Erinnerungsorte?
Und wie gehen Opfer und Täter/innen mit ihrer eigenen Geschichte nach
1945 um?
Wie kann Täter/innenforschung gezielt im Schulunterricht eingesetzt
werden? Und wie kann der Blick auf die Täter/innen das
Geschichtsbewusstsein von Schüler/innen verändern?
Vor allem Fragen zur Bedeutung und zur Rolle des Geschlechtes von Opfer
und Täter/innen werden diskutiert und erörtert.
Wir laden ausdrücklich etablierte Historiker/innen, als auch
Promovierende und Studierende der Geschichtswissenschaften und
Genderstudies, sowie Lehrkräfte ein, an der Konferenz teilzunehmen. Um
vorherige verbindliche Anmeldung unter ns-doku@krefeld.de wird gebeten.
Es wird kein Teilnahmebetrag erhoben. Anmeldungen werden bis zum
20.2.2019 entgegen genommen. Bitte teilen Sie uns auch mit, ob Sie an
dem Conference Dinner teilnehmen möchten.

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Freitag, 22. Februar 2019
Villa Merländer, Friedrich-Ebert-Strasse 42, 40233 Krefeld

14:30 – 15:00 Ankommen

15:00 – 15:30 Willkommen und Einführung: Mareen Heying (HHU Düsseldorf /
Ruhr-Universität Bochum) und Sandra Franz (Krefeld)
15:30 – 17:00 Keynote: Susanne Raidt (Universität Marburg):
„Geschlechter(Un)Ordnungen – NS-Verbrecherinnen vor westdeutschen
Gerichten (1945-1952)“

17:00 – 17:20 Pause

17:20 – 18:00 Sabine Reimann (Düsseldorf): Der Einsatz von Täter_innen
Forschung im Schulunterricht
18:00 – 19:00 Führung durch die Villa Merländer: Sandra Franz (Krefeld)

19:30 Conference Dinner

Samstag, 23. Februar 2019
Fabrik Herder, Kleine Studiobühne, Virchowstr. 130 · 47805 Krefeld

ab 09:05 Ankommen
Panel 1 09:30 – 11:00
Alexander Liemen (FSU Jena): Interdisziplinäre Perspektiven einer
integrierten NS-Täterforschung
Robert Parzer (JLU Gießen): Sekretärinnen am Erschießungsgraben. Frauen
in den Einsatzgruppen im Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 11:00 –
11:30

Pause 11:00-11:30

Panel 2 11:30 – 13:00
Anja K. Peters (Neubrandenburg): „Was ist wichtiger, das Geldverdienen
der Frauen, das ihnen oft große Freude macht, die persönliche
Befriedigung im Beruf oder – die Mutterschaft?“ – Nanna Conti
(1881-1951) und Margarethe Lungershausen (1892-1973) und ihr Einfluss
auf Hebammenwesen und Krankenpflege im NS und in der BRD
Jamila A. Roth (Universität Kassel): Die Pflegerinnen der hessischen
Landesheilanstalten in der Zeit des Nationalsozialismus

Pause: 13:00 – 14:00

Panel 3 14:00-15:30
Yves Müller (Universität Hamburg): „Menschenmaterial für die SA“. Zur
Bedeutung der Kategorie Geschlecht für die nationalsozialistische
Besatzungspolitik 1939-1945
Vanessa Eisenhardt (Ruhr-Universität Bochum): Das Sonderkommando
R[ussland] in Transnistrien, 1941-44
15:30 – 16:00 Abschlussdiskussion 16:00 Tagungsende

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Sandra Franz
NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld, Friedrich-Ebert-Strasse 42 47799 Krefeld

sandra.franz@krefeld.de

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Rezension / Buchempfehlung: „I’m a queerfeminist cyborg, that’s okay“ von Mika Murstein und „Trans. Frau. Sein. – Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung“ von Felicia Ewert

Liebe Kolleg*innen, liebe Freund*innen,

sehr gern weise ich auf die aktuellen Bücher „I’m a queerfeminist cyborg, that’s okay“ von Mika Murstein und „Trans. Frau. Sein. – Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung“ von Felicia Ewert hin. Beide Bücher finde ich sehr empfehlenswert – hier findet ihr und finden Sie eine kleine Besprechung: https://dasendedessex.de/rezension-im-a-queerfeminist-cyborg-thats-okay-gedankensammlung-zu-anti-ableismus-mika-murstein-und-trans-frau-sein-aspekte-geschlechtlicher-marginalisierung-felicia-ewert/ .

Weitere Rezensionen aus dem Jahr 2018 zu Büchern, die einige von euch und Interessieren könnten, finden sich hier: https://dasendedessex.de/rezensionen-aus-dem-jahr-2018/ .

Liebe Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

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Konferenz: If This is a Woman – Bratislava 21.01.2019-23.01.2019

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Jakub Drábik, Institute of History of the Slovak Academy of Sciences,
Bratislava; Katja Grosse-Sommer, Hochschule für Jüdische Studien,
Heidelberg; Borbála Klacsmann, University of Szeged; Denisa Nestáková /
Eduard Niznanský, Comenius University, Bratislava

21.01.2019-23.01.2019, Bratislava, Comenius University Bratislava,
Safárikovo námestie 6, room Sudna sien (ground floor). Monday’s film
screening will take place at the Slovak Institute of Sciences,
Stefánikova 898/49, lecture room (5th floor).

Gender analysis applied to the field of War Studies and Holocaust
Studies has led to important discoveries, opened up new areas of
research and raised critical questions about established narratives.
Thanks to gender analysis, research has started focusing on different
topics; in particular the female experience during the Holocaust and
World War II, and has also brought up the latest findings on family and
survival strategies, children’s experience, or investigation on life of
homosexuals under the rule of NS Germany and their allies.

Despite the development of Women’s and Gender Studies in the last
decades, the importance of women in history has remained-until recently-
a „problematic“ subject, and more importantly an under-researched topic.
While most war memories belong to men, women’s experiences have played
just a trivial role. Moreover, all generalizations and gender-neutral
statements about experiences during the Holocaust have neglected a
personalized and gender-oriented approach to Holocaust Studies. This
conference, therefore, pays particular attention to the specific
features of women’s experience in WWII and the Holocaust. At the same
time, it also highlights male experience and the roles of Jewish and
non-Jewish men in public and private, exploring the formation and
expression of masculinities.

We envision the conference contributing to filling still-existing
research gaps, while presenting new work on experiences of women, men
and the family, as victims, perpetrators and collaborators in WWII and
the Holocaust.

Conference organized by:
Comenius University Bratislava, Faculty of Arts, Department of General
History
Institute for Contemporary History Munich, Center for Holocaust Studies
Slovak Academy of Sciences, Institute of History

Partners:
European Holocaust Research Infrastructure
Faculty of Arts, Palacký University Olomouc
Jewish Historical Institute, Warsaw
University of Szeged
Sered‘ Holocaust Museum

Sponsors:
Visegrad Fund
Comenius University, Bratislava
Goethe Institut, Bratislava
Polsky Institut, Bratislava
Ambassade de France en Slovaquie
Ceské Centrum, Bratislava

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MONDAY, 21.01.2019

09.15 – 10.00 OPENING AND WELCOME
Jaroslav Súsol (Comenius University, Bratislava)
Andrea Löw (Institute for Contemporary History, Munich)
Jakub Drábik (Slovak Academy of Sciences, Bratislava),
Andor F. Dávid (International Visegrad Fund, Bratislava)
Moderator: Denisa Nestáková (Comenius University, Bratislava)

10.00 – 10.30 THE EHRI-PROJECT AND ITS OFFERINGS TO RESEARCHERS
Anna Ullrich (Institute for Contemporary History, Munich)

10.30 – 11.30 KEYNOTE
Dalia Ofer (Hebrew University of Jerusalem) – „Will you hear my voice?“
Women in the Holocaust: Memory and Analysis
Moderator: Katja Grosse-Sommer (Hochschule für Jüdische Studien,
Heidelberg)

11.40 – 12.50 Lunch

13.00 – 14.30 PANEL 1: SHIFTING GENDER ROLES
Agnes Laba (Bergische University, Wuppertal) – Defeated Masculinities? A
Gender Perspective on Everyday Life under German Occupation in France
and Poland Jaromir Mrnka (Institute for the Study of Totalitarian Regimes, Prague)
– The Stereotype of „Gossipy Women“ and its Role in Denunciations in the
Protectorate Bohemia and Moravia
Marína Zavacká (Slovak Academy of Sciences, Bratislava) – Women at the
Ilava Detention Camp
Moderator: Matej Ivancík (Slovak Academy of Sciences, Bratislava)

14.30 – 15.00 Coffee break

15.00 – 16.30 PANEL 2: THE BODY AS A SITE OF VIOLENCE
Marta Havryshko (Ukrainian National Academy of Sciences, Lviv) – Rape in
Hiding: Sexual Violence against Jewish Women during the Holocaust in
Ukraine
Gergely Kunt (Central European University, Budapest / University of
Miskolc) – Jewish Women as Double Victims: Narrating Rape in the Wartime
Diary of a Hungarian Holocaust Survivor
Jay Geller (Vanderbilt University, Nashville) – Circumcision and Male
Jewish Survival during the Holocaust
Moderator: Borbála Klacsmann (University of Szeged)

16.30 – 16.50 Coffee break

17.00 – 19.00 HAVIVA REICK: LOCAL AND INTERNATIONAL HERO
Rochelle Saidel (Remember the Women Institute, New York City) – Guest
lecture
Anna Grusková (Bratislava) – Director of „Burning House“ (2016) – Film
screening
Moderator: Katja Grosse-Sommer (Hochschule für Jüdische Studien,
Heidelberg)

19.00 – 19.15 OPENING OF THE VIRTUAL MUSEUM OF GISI FLEISCHMANN

19.30 – 21.00 Dinner

TUESDAY, 22.01.2019
09.00 – 13.00 EXCURSION TO SERED HOLOCAUST MUSEUM (for invited
participants)

13.10 – 14.50 Lunch

15.00 – 16.00 PANEL 3: GUIDING AND PRESERVING THE COMMUNITY: WOMEN IN
JEWISH LEADERSHIP
Laurien Vastenhout (University of Sheffield) – Female Involvement in
Jewish Councils of the Netherlands and France: Gertrude van Tijn and
Juliette Stern
Karolina Szymaniak (Jewish Historical Institute, Warsaw) – „Words as
Milk of a Breast-Feeding Woman“: Representations of Witnessing and
Documentation in Rachel Auerbach’s Writing
Moderator: Denisa Nestáková (Comenius University, Bratislava)

16.00 – 17.00 PANEL 4: SEXUALITY AND INTIMACY
Gabrielle Hauth (Clark University, Worcester) – Female Intimacy in
Concentration Camps
Florian Zabransky (University of Sussex) – Male Jewish Sexuality in
Concentration Camps
Moderator: Martin Posch (Slovak Academy of Sciences, Bratislava)

17.00 – 17.30 Coffee break

17.30 – 19.00 PANEL 5: GENDER, YOUTH AND NEW FAMILY CONCEPTS
Natalia Aleksiun (Touro College, New York) – Girls Coming of Age during
the Holocaust: Gender, Class, and the Struggle for Survival in Eastern
Europe
Kerstin Schwenke (Ludwig-Maximilians-University Munich / Institute for
Contemporary History, Munich) – „It was hard to find any resemblance
between this distorted body and the man my father used to be“: Female
Family Members of Concentration Camp Inmates in Personal Contact with
the Camps
Joanna Sliwa (The Conference on Jewish Material Claims Against Germany)
– Polish Women Rescuers and the Jewish Children They Sheltered in
Kraków, Poland
Moderator: Michala Lônciková (Comenius University / Holocaust
Documentation Center, Bratislava)

19.15 – 20.30 Dinner

WEDNESDAY, 23.01.2019
09.30 – 11.00 PANEL 6: COLLABORATORS, PERPETRATORS AND CHANGING CONCEPTS
OF GENDER
Anna-Raphaela Schmitz (Institute for Contemporary History, Munich) – „My
family was well provided for in Auschwitz.“ The Lives of the Wives of
SS-Members in Auschwitz-Birkenau
Irina Makhalova (National Research University, Higher School of
Economics, Moscow) – Participation of Soviet Women in Persecution of the
Jewish Population in the Crimea during the Nazi Occupation
Eva Skorvanková (Comenius University, Bratislava) – Women and the
Ideology of Slovak National Socialism
Moderator: Anna Ullrich (Institute for Contemporary History, Munich)

11.00 – 11.30 Coffee break

11.30 – 12.30 PANEL 7: RESISTANCE
Modiane Zerdoun-Daniel (Uppsala University) – Jewish Women among
Partisans in Lithuania, 1941 – 1945
Anna Nedlin-Lehrer (Albert-Ludwigs-University, Freiburg) – Equal
Fighters: Women of the Dror Youth Movement in the Warsaw Ghetto
Moderator: Jaromir Mrnka (Institute for the Study of Totalitarian
Regimes, Prague)

12.40 – 13.50 Lunch

14.00 – 15.30 FINAL PANEL DISCUSSION
Andrea Löw (Institute for Contemporary History, Munich),
Andrea Petö (Central European University, Budapest),
Monika Vrzgulová (Slovak Academy of Sciences, Bratislava)
Moderators: Jakub Drábik (Slovak Academy of Sciences, Bratislava)
Eva Skorvanková (Comenius University, Bratislava)

15.30 – 16.00 CONFERENCE WRAP UP

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xx.centuryconference@gmail.com

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Workshop: Male and Female Heroism in the European Bombing War. Gender – Warfare – Technology; HU Berlin, 18.-19.01.2019

Male and Female Heroism in the European Bombing War. Gender – Warfare – Technology
Zeit: Freitag, 18.01.2019 bis Samstag, 19.01.2019.
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2249a (Zwischengeschoss)

Program

Friday, 18th January 2019
1.00-1.30           Welcome and Presentation (Sabine Kalff, HUB)

1.30-2.30           Keynote Lecture
Richard Overy (University of Exeter): Unexpected Heroes: Women and Men in the Bombing War

2.30-3.30           Stefanie Schüler-Springorum (Center for Research on Antisemitism, Technische Universität, Berlin): Das Bild des Fliegerhelden 1916-1936

3.30-3.45           Coffee/Tea

3.45-4.45           Evelyn Crellin (National Air and Space Museum, Washington, D.C.): More Than Individual Achievements: Positioning German Women Pilots on the Map of the World War II

4.45-5.45           Reina Pennington (Norwich University, VT): Women, Men, and Combat Performance in Soviet Aviation

5.45-6.00           Coffee/Tea

6.00-7.00           Evening Lecture:

Simone Aaberg Kærn (Artist, Kopenhagen): “Smiling in a War Zone” – Art, Propaganda and Female Strategies in the Sky. Women Flying in or with the US, Germany, USSR and UK During WW2

7.00                     Dinner

 

Saturday, 19th January 2019

10.00-11.00       Sabine Kalff (Humboldt University, Berlin): Women Pilots in WW2 Between Military Necessity, Emancipation and Technological Progress

11.00-12.00       Daniela Helbig (University of Sydney): “That distinct feeling”: Melitta Schiller-Stauffenberg as a Test Pilot

12.00-12.15       Coffee/Tea

12.15-1.15         Helmut Lethen (Kunstuniversität Linz): Wider die Natur der »kalten Persona«. Helmuth Plessners Anthropologie

1.15-1.45           Closing Roundtable Discussion

1.45                   Lunch

Ich freue mich, wenn Sie die Veranstaltung in Ihrem Bereich ankündigen und an andere Interessierte weiterleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Kalff
Dr. Sabine Kalff
Humboldt Universität zu Berlin
Institut für deutsche Literatur
Unter den Linden 6
10099 Berlin

E-Mail: s.kalff@hu-berlin.de

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Weiterbildung für Frauen mit Leitungsaufgaben; Berlin, 14.1., 5.2.2019

Weiterbildung für Frauen mit Leitungsaufgaben – aktuelle Infoabende

Im Februar 2019 ist es wieder soweit. Der Berliner Frauenbund startet den neuen 28. berufsbegleitenden Weiterbildung für Frauen. Die einjährige Maßnahme qualifiziert Frauen für soziale, politische und kulturelle Leitungsaufgaben.

Geboten wird ein umfangreiches Training in Selbst- und Zeitmanagement, Führungskompetenzen, Sitzungs- und Veranstaltungsleitung, Rhetorik und Verhandlungsführung, sowie eine begleitende Supervision.

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Frauen, die stärker sichtbar werden, leiten und gestalten wollen und mit ihrem Durchsetzungsvermögen neue Akzente setzen möchten.

Informationsabende über das Fortbildungsprogramm finden an folgenden Terminen statt:

Montag, 14. Januar 2019
Dienstag, 5. Februar 2019   

Jeweils 19 Uhr beim Berliner Frauenbund 1945 e.V. in der Ansbacher Str. 63, 10777 Berlin-Schöneberg

Bitte melden Sie sich schriftlich zu einem Termin Ihrer Wahl mit dem Formular im Anhang an: Email info@die-loewin.de

Die Maßnahme wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert.

Bitte leiten Sie dieses Informationsschreiben mit den Informationen im Anhang an interessierte Frauen in Ihrem Umfeld weiter.

Herzlichen Dank!

Weitere Infos unter: http://die-loewin.de/2019/start.html

Mit freundlichen Grüßen
Matthies

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NEUes Buch: „‚Männliche Fachkräfte in die Kindergärten!,Ja, aber…‘ – Von der Ambivalenz zwischen staatlicher Förderung und dem Generalverdacht des sexuellen Missbrauchs“ (Ricky Pasch)

Liebe Kolleg*innen, liebe Freund*innen,

sehr gern weise ich auf die Neuerscheinung „‚Männliche Fachkräfte in die Kindergärten!,Ja, aber…‘ – Von der Ambivalenz zwischen staatlicher Förderung und dem Generalverdacht des sexuellen Missbrauchs“ hin, die gerade im Hochschulverlag Merseburg erschienen ist. Ricky Pasch eröffnet darin sehr reflektiert und umfassend das Themenfeld Männer in KiTas.

Im Klappentext heißt es:
Gesellschaftlich vollzieht sich eine Pluralisierung der Lebensweisen, stehen Geschlechterstereotype zunehmend in Frage und wächst die Akzeptanz gegenüber geschlechtlichen und sexuellen Minderheiten.
Dennoch gibt es Arbeitsfelder, die weiterhin von Geschlechterstereotypen geprägt sind. Bestes Beispiel sind Arbeitsfelder der Kinderbetreuung – Erzieher –, in denen Männer die Ausnahme darstellen und nicht selten einem Generalverdacht ausgesetzt sind, potenzielles „Risiko“ für die Kinder oder gar potenzieller Missbrauchstäter zu sein.
Ricky Pasch beleuchtet in diesem Buch die aktuelle Situation von Männern in diesem Berufsfeld – und bindet dabei auch konkrete Erfahrungsberichte ein.

‚Männliche Fachkräfte in die Kindergärten!,Ja, aber…‘
von Ricky Pasch
Merseburg: Hochschulverlag
2019, 71 Seiten, 11 Euro
ISBN: 978-3-942703-73-4
Bestellbar über: Dr. Frank Baumann <frank.baumann@hs-merseburg.de>

Für ein Rezensionsexemplar wenden Sie sich / wendet euch gern an mich: heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de

Liebe Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

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