Stellenausschreibung: Dokumentar_in am ZtG der HU Berlin

Stellenausschreibung

Dokumentar (m/w/d) mit 1/2-Teilzeitbeschäftigung – E 9 (Fgr. 2) TV-L HU

Aufgabengebiet: Leitung und Betreuung der Informations- und Dokumentationsstelle des
ZtG: Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung von Informationsbeständen, insb. des Open
Gender Repositoriums und der Sammlungsbestände; Öffentlichkeitsarbeit und
Nutzer_innenbetreuung; Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek

Anforderungen: Abgeschlossenes Studium (FH oder BA) im Bereich
Bibliothekswissenschaften, Informationswissenschaften, Informations- und
Datenmanagement oder vergleichbare Kenntnisse und Erfahrungen; fundierte Kenntnisse
in der Geschlechterforschung; Erfahrung bei der Nutzerbetreuung; Kenntnisse im
Umgang mit Open Access Publikationen und Repositorien; sichere Beherrschung der
deutschen Sprache in Wort und Schrift; sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift;
fundierte IT-Kenntnisse im Bereich der Text- und Bildbearbeitung, Datenbank- und
Content Management-Systemen; selbstständige, zielorientierte und effiziente
Arbeitsweise, sehr gute Organisations-und Kommunikationsfähigkeiten, Teamfähigkeit

Bewerbungen sind innerhalb von 3 Wochen unter Angabe der Kennziffer AN/102/19
an die Humboldt-Universität zu Berlin, Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche
Fakultät, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, Frau Dr. Jähnert, Unter den
Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an
gabi.jaehnert@gender.hu-berlin.de zu richten.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders
willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Da
wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien
beizulegen.



Dr. Gabriele Jähnert
Geschäftsführerin
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Sitz: Georgenstr. 47, Raum 1.19
Tel: 030/2093-46201
Sekretariat: 030-2093-46200

Veröffentlicht unter Stellenangebote/Stipendien/Ausschreibungen | Kommentare deaktiviert für Stellenausschreibung: Dokumentar_in am ZtG der HU Berlin

Symposium „Frauen in MINT“ am 26./27.09.2019

Guten Tag,
wir laden Sie herzlich zu unserem Symposium an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden in der Oberpfalz ein:
„Frauen in MINT – Möglichkeiten und Grenzen von Gleichstellung in Schule, Hochschule, Weiterbildung und Beruf.“
26. und 27. September 2019
Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: www.mint-maedchen-projekt.de/symposium
Anbei finden Sie des Weiteren den Aufruf zu einer Posterausstellung beim oben genannten Symposium.
Gerne dürfen die Informationen an potenziell Interessierte weitergeleitet werden.
Wir würden uns freuen, Sie an unserer Hochschule begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Päd. Stephanie Schönfeld
Projektkoordinatorin MINT-Mädchen
Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
Amberg-Weiden
Hetzenrichter Weg 15
D-92637 Weiden
Veröffentlicht unter Veranstaltungen-Wissenschaft | Kommentare deaktiviert für Symposium „Frauen in MINT“ am 26./27.09.2019

Center for the History of Women philosophers – 3. Libori Summer School – 31.07.2019

Ankündigung:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Center for the History of Women Philosophers and Scientists lädt Sie herzlich zur Libori Summer School 2019 ein. Bereits zum dritten Mal findet die Konferenz an der Universität Paderborn statt, die sich der Erforschung der Philosophie von Philosophinnen widmet und dabei den internationalen Austausch in Lehre und Forschung ermöglicht. Nach den erfolgreichen internationalen Veranstaltungen in 2017 und 2018 findet diese Libori Summer School 2019 zum ersten Mal in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Frauen in der Geschichte der Philosophie der Deutschen Gesellschaft der Philosophie statt.

Expertinnen der Geschichte der Philosophinnen stellen in der deutschsprachigen Sektion unter dem Thema „Philosophinnen in Studium und Schule“ Texte von Philosophinnen vor, u.a. zu Hildegard von Bingen, Elisabeth von Böhmen, Olympe de Gouges, Emilie Du Châtelet, Edith Stein, Gerda Walther und Hannah Arendt.

Diese Libori Summer School 2019 bietet die Möglichkeit für Wissenschaftler*innen aber auch besonders für Leherer*innen, didaktische Kompetenzen und Ansätze aufzuarbeiten, neu zu definieren und innovative Ansätze zu schaffen, mit denen Philosophinnen in den Kanon integriert werden können.

Hierfür wurde ein Call for Papers eingerichtet. Interessierte haben die Möglichkeit, wenn sie bereits mit Schriften von Philosophinnen vertraut sind, ihre didaktischen Ansätze und Ideen zur Integration in den Kernlehrplan im Rahmen der Summer School zu präsentieren und mit Kolleg*innen zu diskutieren. Mehr Informationen zum Call for Papers finden Sie unter:

https://historyofwomenphilosophers.org/content/uploads/2018/12/Call-for-Papers-LiSuS-2019_DE.pdf

Im Rahmen der III. Libori Summer School wird zudem am Mittwoch, den 31. Juli 2019 eine Diskussionsveranstaltung durchgeführt. Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Birnbacher (Universität Düsseldorf) wird mit Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Universität Paderborn) und dem Publikum die Frage debattieren, ob und wann Philosophinnen Teil des Lehrplans sein werden. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und ist auch unabhängig vom Besuch der Summer School für alle Interessierten offen: https://historyofwomenphilosophers.org/event/dieter-birnbacher-philosophinnen-im-kanon/

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung – PLAZ-Professional School statt. Die Teilnahme und die erbrachten Leistungen werden vom Center for the History of Women Philosophers and Scientists in Kooperation mit dem PLAZ im Rahmen des Aus- und Fortbildungsangebots bescheinigt.

Mehr Informationen zur Libori Summer School 2019 finden Sie unter:

https://historyofwomenphilosophers.org/libori-summer-school-2019/

https://historyofwomenphilosophers.org/event/libori-summer-school-2019/

Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich via Mail über folgende Adresse anmelden:

contact@historyofwomenphilosophers.org

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihre Expertise.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Ruth Hagengruber
Projektleitung

Julia Mühl
Projektkoordination

————–

Julia Mühl
Projektkoordination
Projektleitung Prof. Dr Ruth Hagengruber
Center History of Women Philosophers & Scientists
Ein Projekt des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Universität Paderborn, Warburger Str. 100
33098 Paderborn

 

Veröffentlicht unter Veranstaltungen-Wissenschaft | Kommentare deaktiviert für Center for the History of Women philosophers – 3. Libori Summer School – 31.07.2019

Tagung „Elternschaft und Gendertrouble“ – 21.-23.06.2019 – Marburg

Liebe Kolleg*innen,

gerne möchten wir Sie auf unsere Tagung „Elternschaft und Gendertrouble. Mütter, Väter, Eltern“ in Marburg vom 21. bis 23. Juni 2019 aufmerksam machen und Sie dazu einladen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer und dem Online Auftritt der Tagung: https://www.uni-marburg.de/de/fb21/erzwinst/arbeitsbereiche/soreha/symposium

Unverbindliche Anmeldungen bitte an: elterngt@staff.uni-marburg.de <mailto:elterngt@staff.uni-marburg.de>

Eine Teilnahmegebühr entfällt.

Herzliche Grüe

Helga Krüger-Kirn & Leila Tichy

Veröffentlicht unter Veranstaltungen-Wissenschaft | Kommentare deaktiviert für Tagung „Elternschaft und Gendertrouble“ – 21.-23.06.2019 – Marburg

Workshop: Clit Night – 05.06.2019 – Berlin

Clit Night

Workshop zu Anatomie und Kulturgeschichte der Klitoris 05.06.19 19h Gelegenheiten, Weserstraße 50, 12045 Berlin Teilnahmebeitrag 15€ (Dauer 3h) Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Teilnahme nur mit Voranmeldung über clitnight@posteo.de „Klitoris“ ist kein völlig unbekannter Begriff, doch was sich dahinter tatsächlich verbirgt, wissen die meisten trotzdem nicht, denn die Klitoris wird in der Sexualaufklärung – wenn überhaupt – nur oberflächlich behandelt. Die Clit Night ist ein Workshop für alle (unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung), die Interesse haben etwas mehr über Genitalanatomie zu lernen und die vermeintlichen Wissenslücken in unserer Gesellschaft diesbezüglich kritisch zu hinterfragen. Wir erarbeiten Basiswissen über die Anatomie und werfen einen kulturhistorischen Blick auf die Rezeption der Klitoris von der Antike bis heute. Außerdem bietet der Workshop einen Raum für Fragen rund um Sexualität, Sex-Positivität, Geschlechtergerechtigkeit, Wissensproduktion und Gesellschaft.

Da der WDR einen Beitrag zur Klitoris machen möchte, wird diese Veranstaltung vom WDR begleitet. Nähere Informationen sind auch in der Facebookveranstaltung dazu zu finden. Bei Nachfragen dazu melde dich gerne per Mail.
https://www.facebook.com/events/405083856983488/?active_tab=about

Veröffentlicht unter Veranstaltungen-Berlinkultur | Kommentare deaktiviert für Workshop: Clit Night – 05.06.2019 – Berlin

Bewerbungen für den efas-Nachwuchsförderpreis 2019 gesucht!

Liebe Kolleg_innen, liebe Interessierte,

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie herzlich dazu auffordern, herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten oder Dissertationen) von Studentinnen und Absolventinnen für den efas-Nachwuchsförderpreis (in memoriam Angela Fiedler) für das Jahr 2019 einzureichen. Vorschläge von herausragenden Arbeiten durch die Gutachter_in sind dabei ebenso willkommen wie Selbstbewerbungen. Der Preis ist in Höhe von 500€ für eine Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit und in Höhe von 750€ für eine Dissertation dotiert. Er wird für Abschlussarbeiten mit der thematischen Ausrichtung auf Frauen- und Geschlechterforschung im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext verliehen, die im Zeitraum vom 1. Juli 2018 bis 31. Juli 2019 abgeschlossen wurden/werden.

Die Preisvergabe inklusive einer Kurzvorstellung der Arbeit erfolgt im Rahmen der 17. efas-Fachtagung, die voraussichtlich am 6. Dezember 2019 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin stattfinden wird. Die Preisträgerin hat zusätzlich die Möglichkeit, ihre Arbeit im nachfolgenden efas-Newsletter vorzustellen.

Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 31. Juli 2019 ausschließlich in elektronischer Form an die efas-Geschäftsstelle (efas-netzwerk@htw-berlin.de). Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Bewerbungen. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der efas-Homepage (http://efas.htw berlin.de/). Dort finden Sie auch unser Bewerbungsformular. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an die efas-Geschäftsstelle.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Call auch in Ihren Netzwerken verbreiten.

Mit freundlichen Grüßen aus der efas-Geschäftsstelle
Lilly Schön

Call for efas_Preis_2019.pdf

Veröffentlicht unter Call for paper, Stellenangebote/Stipendien/Ausschreibungen | Kommentare deaktiviert für Bewerbungen für den efas-Nachwuchsförderpreis 2019 gesucht!

Commented Program EU Women’s March and Fest – Berlin, 09.05.2019

Women’s March – Women’s Fest

9 May 2019 – Berlin, Brandenburg Gate (12-17h)

#WomenforEurope – #EuropeforWomen
Women will fix the world – We will fix the world

PROGRAM ­
­ ­ ­
­ Dr. Clara Mavellia – Berlin
Founder EU Women
Clara Mavellia, originally from Milan, received her doctorate at the Freie Universität in Berlin, the city where she has been working as an academic and journalist ever since. From 2005 to 2008 she commuted between Berlin and Munich to attend the interdisciplinary MA in Philosophy, Politics and Economics (PPE) at Ludwig-Maximilians-Universität. In March 2010 she founded the Cultural Entrepreneurship Institute in order to promote the application of ethical pinciples in business and in practical life. In April 2017 she founded EU Women. The aim is to defend and strengthen women’s rights and democracy in Europe. EU Women held their first EU Women’s March and Fest on 9 May 2018 (Europe Day) in Berlin.

Dr. Christine Kurmeyer – Berlin
Board EU Women
As a qualified social-psychologist she has worked in various fields while focusing on the themes of women, work and health. In the last twenty years Dr Kurmeyer has focused on the role of gender in working life, especially for women with higher education. Since 2006 one of her main targets as Central Representative for Gender Equality at the Charité was the implementation of structural and systematic management instruments to bring forward the career options for women in medical sciences i.e. gender sensitive reporting systems, quality management in medical education concerning gender aspects or quota in general grants. In 2017 she was elected as honorary head of the union of Berlin Women’s Associations (Landesfrauenrat Berlin e.V.).

Dott. Tiziana Russo – Milano (Italy)
Board EU Women
Videointerview

H. E. Stéphane Dion – Berlin
Canada Ambassador to Germany and Special Envoy to the European Union and Europe
The Honourable Stéphane Dion presented his credentials as Canada’s Ambassador to Germany on June 6, 2017. Prior to his appointment, M. Dion was Canada’s Minister of Foreign Affairs from November 2015 until January 2017, where he championed Canadian leadership in the world on crucial global interests including promotion of universal human rights, peace and stability efforts, the global climate challenge and Canada’s commitment to multilateralism. He was previously Minister of the Environment from 2004 to 2005, when he secured what is praised as one of the greenest budgets in the history of Canada and, in 2005, chaired the United Nations Conference on Climate Change (COP11/MOP1) where he reconciled the diverging interests of member countries so that decisions could be taken to effectively implement the Kyoto Protocol.

Sharon Adler – Berlin
AVIVA
Sharon Adler, Gründerin und Herausgeberin des Frauen-Online-Magazins und Informationsportals AVIVA-Berlin, das sich für die Sichtbarmachung von Frauenbiographien, für interkulturelle Verständigung und gegen Rassismus und Antisemitismus einsetzt. Ansprechpartnerin für Presse, PR, Anzeigen und Kooperationen. Berlinerin. Jüdin. Mutter. Fotografin.

Gesine Agena – Berlin
Deputy Chair,Spokesperson for women’s affairs Alliance 90/The Greens
Gesine Agena is Alliance 90/The Greens‘ Deputy Chairwoman and Spokesperson for Women’s Affairs. She has been a member of the party’s executive board since 2013 and advocates for feminism, equal rights, and a world without racism. She is a member of the executive committee of the Greens’ Federal Women’s Council, which oversees and develops the party’s policies and objectives regarding women’s rights. In the field of right-wing extremism, Gesine coordinates the party’s work and cooperation with Green members of the Bundestag and state parliaments as well as external experts and actors from civil society and science.

Seyran Ates – Berlin
Lawyer and author
Born in 1963 in Istanbul, living in Germany since 1969. She is both a lawyer specialised in familiy law and an author. As a women’s and human rights activist and a muslim woman, she is one oft he most important voices in the fight against religious and tradition-related violence. In June 2017, Ms. Ates opened the Ibn Rushd-Goethe mosque in Berlin, the first liberal mosque in Germany where men and women pray together and women can take the role of imam leading a prayer.

Gabriele Bischoff – Berlin
SPD
Gabriele Bischoff had been the President of the Workers‘ Group of the European Economic and Social Committee from October 2015 until March 2019.
She is now leading candidate of the SPD Berlin for the European elections 2019.
She is special advisor at the German Confederation of Trade Unions (DGB) and
a member of the board of the European Movement in Germany.
Gabriele Bischoff studied Political Science at the Universities of Marburg and Berlin and holds a diploma in political science from the Free University of Berlin.

Laura Boldrini – Rome
Member of the Italian Parliament, former President of the Chamber of Deputies
She carried out several missions to crisis areas, including the Former Yugoslavia, Afghanistan, Pakistan, Iraq, Mozambique, Angola and Rwanda. For these activities she has received several honours and awards In 2013 she became a Member of Parliament and was elected President of the Chamber of Deputies on 16th March of the same year. Innovative and visionary action has been the hallmark of her term of office, with a focus on social and gender issues, inequalities and peripheries, budgetary savings and transparency, violence on the web and fight against fake news.
For the first time in a Parliament she established a Committee on the Internet and digital media as well as a Committee to combat hate phenomena, named after the British MP Jo Cox, brutally murdered by a neo-Nazi pro-Brexit extremist. She has been steadfastly committed to relaunching the European project, also by promoting, in 2015, the Declaration “Greater European integration: the way forward”, signed by 15 Speakers of Parliament.

Carola von Braun – Berlin
Cross Party Women’s Initiative / Berlin – City of Women (ÜPFI)
Carola v. Braun is founding-member and speaker of the Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. (ÜPFI) – „women`s non-partisan initiative of Berlin – city of women“. The initiative was founded 1992 by former members of the Berlin parliament. Since the beginning ÜPFI worked together intensively with the manifold and diverse Berlin womens’ movement. By now ÜPFI is the only women`s initiative in all of Germany, which was founded in a parliament and still works together intensively with actual members oft he Berlin Parliament. Carola v. Braun was member of the federal German parliament and of the Berlin Parliament. She was the first „Womens representative – official responsible for womens affairs“ of Berlin-West

Susie Courtault – London
Women For Europe – Britain For Europe

Prof. Dr. Detlev Ganten – Berlin
Präsident World Health Summit
Prof. Detlev Ganten is President of the World Health Summit. He is one of the world’s leading scientists in the field of cardiovascular diseases and genomics. He was President of the Helmholtz Association of National Research Centers, a member of the National Ethics Council, founding director of the Max Delbrück Center for Molecular Medicine (MDC) Berlin-Buch and CEO of the Charité-Universitätsmedizin Berlin.

Kristina Hänel – Gießen
Video message
Kristina Hänel, born in 1956, has been a doctor in her own practice in Giessen since 2001. She is a specialist in general medicine. Before that she worked at Pro Familia centres and in Stimezo clinics in the Netherlands. She completed further training in emergency medicine, anaesthesia and sexual therapy. She was a founding member of Wildwasser Gießen, an association against sexual abuse of girls, is a member of the Working Group Women’s Health in Medicine, Psychotherapy and Society e.V., Pro Familia e.V., the German Society for Sexual Research, and offers therapeutic horse riding with a focus on traumatised children and adolescents in integrative groups.

Prof. Dr. Ruth Hagengruber – Paderborn
Head of Philosophy at the University of Paderborn
Ruth Hagengruber is Professor of Philosophy, specialized on philosophy of Economics and Information Science. She is Head of Philosophy at the University Paderborn and habilitated on Economic Philosophy with „Nutzen (Benefits) and Universality“. She is founder and director of the teaching and research Center „History of Women Philosophers and Scientists“ as well as of the teaching and research area Philosophy and Computing: „EcoTechGender“. In 2011 Ruth Hagengruber became Lifetime member of the International Association of Computing and Philosophy (I-ACAP). She has been a member of the Advisory Board since 2012 of the MCTS Munich Center for Technology in Society of the Technische Universität München.

Natascha Hoffner – München
HerCareer

PD Dr. Elke Holst – Berlin
German Institute for Economic Research
PD Dr. Elke Holst is Senior Economist and Research Director Gender Studies at the German Institute for Economic Research (DIW Berlin), one of the leading economic research institutions in Germany. Her research topics are gender and labor economics. The current focus of her empirical work is on gender gaps in: leadership positions (vertical segregration) and occupation (horizontal segregation), wages, and working time.

Petra Kaminsky – Berlin
ProQuote Medien
Women, gender equality and media – these subjects Petra Kaminsky is passionate about since she began thinking and writing professionally. She has joined ProQuote Media soon after the association was founded in 2012. She has worked as a journalist for numerous publishing houses for about three decades. Based in Berlin, Petra Kaminsky today is head of a multimedia unit at the German Press Agency called dpa-Story.

Simona Menghini – Milan (Italy)
Women&Tech

Uma Mishra-Newbery – Genf
Global Women’s March
Uma Mishra-Newbery is the Interim Executive Director of Women’s March Global. Uma has been with Women’s March Global since March 2017, initially as a volunteer and then as the former Director of Global Community.Prior to Women’s March Global, Uma was a high-school Chemistry teacher, worked in the medical field as a Medical Lab Technologist and served in the United States Army as an active duty soldier for nearly six years. Uma has been awarded numerous commendations and achievement awards for her leadership and duty during her time in service. Uma has been a TEDx speaker, sharing how we can foster community through development work. She is a proud first generation Indian American, U.S. Army veteran, and forever will be a Science nerd. The motto that fuels Uma as an activist and community builder is by Alice Walker: “Activism is the rent I pay for living on the planet.”

Dr. Claudia Neusüß – Berlin
Weiberwirtschaft
Dr. Claudia Neusüß is a managing partner and senior consultant at the personnel and organizational development agency compassorange GmbH. As a lecturer and former visiting professor at various universities she focusses on gender diversity with a specialization on Central, South-East and Eastern Europe amongst others. For many years she was an honorary board member of OWEN, the mobile academy for gender democracy and peacebuilding. Prior to her consulting activities, she was a member of the executive board of the Heinrich Böll Foundation and a co-founder, managing and supervisory board member of the women’s cooperative „WeiberWirtschaft“.

Sabine Overkämping – Berlin
djb Commission on European and International Law, Board EBD
Sabine Overkämping is a German fully qualified lawyer. Since 1991 she has been active in the state government of Saxony-Anhalt with secondments to the representations of Saxony-Anhalt to the Federal Government (then in Bonn) and to the European Union in Brussels as well as to the EU Commission, the ILO and the German Federal Ministry of Labour and Social Affairs in Berlin. She is currently (since 2009) head of unit for European and international law at the Ministry for Justice and Equality in Magdeburg. She is on a voluntary basis inter alia a member of the board of the European Movement in Germany and a member of the djb Commission on European and International Law.

Prof. Riccardo Pozzo – Verona
History of Philosophy, Verona University
Riccardo Pozzo received his M.A. at Università di Milano in 1983, his Ph.D. at Universität des Saarlandes in 1988, and his Habilitation at Universität Trier in 1995. In 1996, he went to the U.S. to teach German Philosophy at the School of Philosophy of the Catholic University of America. In 2003, he came back to Italy to take up the Chair of the History of Philosophy at Università di Verona. From 2009 to 2012, he was Director of the Institute for the European Intellectual Lexicon and History of Ideas of the National Research Council of Italy. From 2012 to 2017, he served as Director of the Department of Humanities and Social Sciences, Cultural Heritage of the National Research Council of Italy. Order of Merit of the Federal Republic of Germany on ribbon. Elected full member of the Institut International de Philosophie, of which he is currently vice-president, and chair of the World Congress of Philosophy Beijing 2018 program committee.

Pulse of Europe

Dr. Christine Rabe – Berlin
Board Landesfrauenrat Berlin
Christine Rabe is the second chairwoman of the Landesfrauenrat Berlin. After completing her studies at the Technical University Ilmenau she worked as a computer scientist for Elektroanlagen Berlin and later as equal opportunity officer for the Berlin administration. Christine Rabe has developed an implementation method for gender mainstreaming, supported the trialing and testing in the Berlin administration and obtained a doctorate in this field at Freie Universität Berlin. She is an active member of Bündnis 90/Die Grünen.

Nanna-Josephine Roloff – Hamburg
Tampon Tax Campaign
Nanna-Josephine Roloff studied Governance and Public Policy in Passau. Her time at Abgeordnetenwatch led her to do something herself. Together with a friend she started the campaign against the so called tampontax. To discuss the tax is just one part of the big red picture. The growing community of menstrual activists wants to break the taboo around menstruation.

Dr. Thomas Sattelberger MdB – Berlin
Member of the German Federal Parliament
Thomas Sattelberger is a member of the German Bundestag and spokesman for his FDP parliamentary group on innovation, education and research. For many years he was a member of the board of German DAX companies. From 2007 to 2012 he worked for Deutsche Telekom as Chief Human Resources Officer and from 2003 to 2007 for the automotive supplier Continental. Sattelberger joined Lufthansa in 1994 and served as Chief Operating Officer from 1999 to 2003. Between 1975 and 1994, he worked in various management positions and divisions for the Daimler Group.

Prof. Gudrun Schmidt-Kärner – Berlin (Germany)
Chair Women of Europe Award
Prof. Gudrun Schmidt-Kärner, born 1941 in Braunschweig, grew up in
Northern Germany, tought e.g. 33 years at the conservatory in Lübeck. Gudrun Schmidt-Kärner is President of the Women of Europe – Germany („Preis Frauen Europas-Deutschland“), a network of coragous women within the network of the European Movement. She herself has been award as Women of Europe – Germany in 1999. For 28 years she is intensively involved voluntarily in the “Förderverein Norddeutschland Kaliningrad.eV”., an association to develop the mutual understandings between Schleswig-Holstein and Kaliningrad Oblast in Russia. Her aim is to promote life situations and thought patterns mutually in Western and Eastern Europe. For her engagement to support the understandings amongst the nations, Gudrun has been awarded with the Federal Cross of Merit on ribbon in February 2019.

Dr. Linn Selle
Chairwoman European Movement Germany – Berlin
Linn Selle was elected Chairwoman of European Movement Germany (EM Germany) in 2018. Born 1986 in the north-rhine westphalian town of Havixbeck, she studied Political Science in Bonn and Paris and continued with a master’s programme in European Studies at the European University Viadrina. She finished her PhD on the parliamentary budget authority on the EU budget in 2017. Since 2014 she has been a member of the executive board of the “European Movement Germany e.V.” and has been elected “Women of Europe” in the same year. For her main profession she works as political consultant for the executive director of the Federation of German Consumer Organisations.

Jacqueline Straub – Schweiz
Author and Journalist
Jacqueline Straub (28) was born in Germany. She studied Catholic theology at the Universities of Freiburg i.Br., Fribourg and Lucerne. Since her youth she wants to become a Roman Catholic priest and has been publicly committed. She writes books and articles about women and reforms in the church, spreaks in talk shows and gives lectures. The BBC has selected Jacqueline Straub as one of the 100 most inspiring and influential women in the world on the „BBC 100 Women 2018“ list. She works as a journalist in Switzerland.

Dr Mariarosaria Taddeo – Oxford (UK)
Digital Ethics Lab, Oxford Internet Institute
Dr Mariarosaria Taddeo is Research Fellow at the Oxford Internet Institute, University of Oxford, where she is the Deputy Director of the Digital Ethics Lab, and is Faculty Fellow at the Alan Turing Institute. Her recent work focuses mainly on the ethical analysis of Artificial Intelligence, cyber security , cyber conflicts, and ethics of digital innovation. Her area of expertise is Philosophy and Ethics of Information, although she has worked on issues concerning Epistemology, Logic, and Philosophy of AI. She has been listed among the top 50 most inspiring Italian women working in AI in 2018. Dr Taddeo has been awarded The Simon Award for Outstanding Research in Computing and Philosophy. She also received the World Technology Award for Ethics acknowledging the originality and her research on the ethics of cyber conflicts, and the social impact of the work that she developed in this area. Since 2016, Taddeo serves as editor-in-chief of Minds & Machines (SpringerNature) and of Philosophical Studies Series (SpringerNature).

Brigitte Triems – Berlin
Chair Demokratischer Frauenbund e.V.
Brigitte Triems holds a diploma as graduated interpreter and translator and a diploma in political sciences. She has professional experience in institutions working at international level, the main fields of work having been Eastern Europe, Africa and the Middle East as well as the UN (CEDAW and World Conferences on Women) and its specialized agencies. Until 2014 she worked as managing director of a non-profit employment and qualification company in Berlin that deals with the integration of immigrants into German society and the fostering of international understanding. Since 1980 she is active in women’s organizations as chairwoman of the Democratic Women’s Union. She was vice-chairwoman of the National Council of German Women’s Organizations, President of the European Women’s Lobby, member of the Management Committee of the European Platform of Social NGOs in Brussels and member of the Experts’ Forum of the European Institute for Gender Equality (EIGE) in Vilnius.

Brigitte Zypries – Berlin
Former Federal Minister for Economic Affairs and Energy
Videointerview 28.05.2019
Brigitte Zypries is a lawyer and social democrat. She was Federal Minister of Justice from 2002 to 2009 and Federal Minister of Economics and Energy from 2017 to March 2018. From 2005 to 2017 she represented the constituency of Darmstadt in the Bundestag. Today Brigitte Zypries is a volunteer and ombudswoman for various organisations.

Le Sbocciate – Milano (Italy)
Musical Performance

Further Information: http://eu-women.eu/ ­
­ ­ ­
­ Best regards
Clara Mavellia

Cultural Entrepreneurship Institute Berlin
Head of the Institute: Clara Mavellia PhD ­
­ ­ ­
­ PICE Privates Institut für Cultural Entrepreneurship – Kärntener Str. 25 – D-10827 Berlin – E-Mail: info@cultural-entrepreneurship.de – Web: cultural-entrepreneuership.de – Leitung: Dr. Clara Mavellia – IBAN: DE75100500006603191448 – BIC: BELADEBE – Amtsgericht Berlin-Charlottenburg – HRB 127475 – USt-IdNr.: DE271203164
­
www.cultural-entrepreneurship-institute.de/
­www.facebook.com/piceberlin
twitter.com/ceberlin

Veröffentlicht unter Veranstaltungen-Berlinkultur | Kommentare deaktiviert für Commented Program EU Women’s March and Fest – Berlin, 09.05.2019

Rezension Wintermute u.a.: Race and Gender

From: Karen Hagemann

Date: 17.04.2019
Subject: Rez. NG: B. Wintermute u.a.: Race and Gender
————————————————————————

Wintermute, Bobby A.; Ulbrich, David J.: Race and Gender in Modern
Western Warfare. Berlin: De Gruyter Oldenbourg 2019. ISBN
978-3-11-047745-0; XXIII, 417 S.; EUR 33,95; $ 39.99; £ 31.00.

Inhaltsverzeichnis:
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/media/beitraege/rezbuecher/toc_29902.pdf>

Rezensiert für H-Soz-Kult von:
Karen Hagemann, Department of History, University of North Carolina at
Chapel Hill

Seit den späten 1980er-Jahren hat sich die internationale Frauen- und
Geschlechtergeschichte mit zunehmender Intensität dem Thema Militär und
Krieg gewidmet. Der zeitliche Schwerpunkt dieser Forschung lag zunächst
vor allem auf dem 20. Jahrhundert mit seinen beiden Weltkriegen, doch
schon seit den 1990er-Jahren gab es auch Studien zum 19. Jahrhundert und
der Frühen Neuzeit. Nach wie vor ist allerdings die Zeit vor dem 20.
Jahrhundert deutlich weniger erforscht. Die regionalen Schwerpunkte der
Forschung zu Geschlecht, Militär und Krieg waren lange Zeit Europa, hier
vor allem Deutschland, Großbritannien und Frankreich, sowie Nordamerika,
insbesondere die USA. Erst seit Mitte der 1990er-Jahre werden zunehmend
auch andere Regionen in den Blick genommen. Zu einem wichtigen
Gegenstand entwickelten sich die antikolonialen Befreiungskämpfe sowie
der globale Kalte Krieg.

In dieser Forschung sowie vor allem in Studien zur amerikanischen
Geschichte spielen Fragen der Intersektionalität von „Race and Gender“
eine zentrale Rolle. Neben frauen- und geschlechtergeschichtlichen
Themen gewann schon früh die Geschichte von Militär, Krieg und
Männlichkeit als Forschungsgegenstand an Bedeutung. Im Forschungsfeld
der Geschichte von Männlichkeit sind Militär und Krieg noch heute
zentrale Themen.[1] Hinzu kam seit den 1990er-Jahren eine wachsende
Beschäftigung mit Fragen von sexueller Gewalt, Sexualität und Krieg.
Heute ist die intersektionale Geschichte von Geschlecht, Militär und
Krieg ein weit entwickeltes Forschungsfeld. Allein das an der University
of North Carolina in Chapel Hill angesiedelte Digital Humanities Projekt
„GWonline, the Bibliography, Filmography and Webography on Gender and
War since 1600“ umfasst derzeit mehr als 8.500 Titel und ist mit seinem
Fokus auf englischen, deutschen, französischen und spanischen
Veröffentlichungen, Filmen und Websites sicher weit davon entfernt,
vollständig zu sein.[2]

Der 2018 erschienene Band „Race and Gender in Modern Western Warfare“,
der vom Verlag als „Textbook“, das heißt als Überblicksdarstellung für
die Lehre empfohlen wird, ist ein erster Versuch, diese umfangreiche
Forschung einem breiteren Publikum nahezubringen. Die beiden Autoren
David Ulbrich und Bobby Wintermute haben sich vor allem als Experten der
amerikanischen Militärgeschichte einen Namen gemacht. Ulbrich
unterichtet an der Norwich University in Northfield, Vermont, Wintermute
am Queens College der City University of New York. Anlage und Inhalt des
Bandes, der auf einem gemeinsam angebotenen Onlinekurs zu „Race and
Gender in Modern Western Warfare“ an der Norwich University basiert,
reflektieren die Forschungsinteressen der Autoren. Nach der Einleitung
konzentrieren sich sieben von neun Kapiteln auf das 20. Jahrhundert.
Einziger durchgehender regionaler Schwerpunkt sind die Vereinigten
Staaten von Amerika. Andere Länder und Regionen werden nur für einzelne
Konflikte in verschiedenen Kapiteln in den Blick genommen. Erklärtes
Hauptziel des Bandes ist es, zu untersuchen, warum und wie kulturelle
Konstruktionen der Identität wie Rasse und Geschlecht von Kriegen
beeinflusst wurden und wie sie umgekehrt den Charakter von Kriegführung
und Konflikten veränderten. Neben Rasse und Geschlecht sollen auch deren
Zusammenspiel mit anderen intersektionalen Kategorien wie Sexualität,
Ethnizität und Klasse in den Blick genommen sowie der Einfluss von
Ideologien auf deren Zusammenspiel untersucht werden (S. XIII). Das Buch
will eine chronologische Erzählung bieten und diese mit der kritischen
Analyse einzelner Fallstudien und der Diskussion der Forschung
verbinden.

Dementsprechend werden in der Einleitung zunächst die Konturen der
Entwicklung der Rassen- und Gendertheorien vorgestellt und danach
erörtert, wie sie von Historiker/innen, Anthropolog/innen,
Soziolog/innen und anderen Wissenschaftler/innen angewandt wurden. Die
Autoren selbst definieren „gender“ and „race“ als „socially constructed
forms of identity that, while tied to the perception of physical
difference, more accurately reflect both individual and communal
negotiations of status and value in specific cultures“ (S. 2). Dieses
Verständnis reflektiert den Diskussionsstand in der
Geschlechtergeschichte, die für die Autoren die Geschichte von Männern
und Männlichkeit einschließen muss.[3]

Das zweite Kapitel zu „Race and Gender in the Nineteenth Century“
diskutiert „Rasse und Geschlecht“ als soziale Konstruktionen im 19.
Jahrhundert und deren Einfluss auf ausgewählte Konflikte, insbesondere
den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und den Amerikanischen Bürgerkrieg.
Das dritte Kapitel „Race, Gender, and Warefare during New Imperialism“
analysiert „Rasse und Geschlecht“ als wichtige Aspekte des neuen
Imperialismus, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzte.
Untersucht werden hier die britische Kolonialexpansion in Indien und
Afrika, der amerikanische Siedlerkolonialismus, der
Spanisch-Amerikanische Krieg sowie der Philippinisch-Amerikanischen
Krieg. Das vierte Kapitel „Gender and the First World War“ konzentriert
sich auf die dramatischen Veränderungen der Geschlechterrollen und
-beziehungen an der Front und in der Heimat während des Ersten
Weltkrieges. Der Fokus liegt hier auf Großbritannien, Deutschland und
den USA. Zentrale Themen sind Männlichkeit und Krieg, sexuelle Gewalt im
Krieg, die Erfahrungen von Frauen an der Heimatfront, der männliche
Körper und seine Kriegswunden sowie Homosexualität und Männlichkeit im
Krieg.

Das fünfte Kapitel „Race and the First World War“ befasst sich mit
verschiedenen Dimensionen von Rasse und Kriegführung. Schwerpunkte sind
unter anderem der Einsatz von Kolonialsoldaten durch das britische und
französische Empire, die Erfahrungen der afro-amerikanischen Soldaten in
der US-Armee in Übersee sowie das Zusammenspiel von Rasse und Geschlecht
beim türkischen Völkermord an den Armenier/innen. Das sechste Kapitel
ist dem Thema „Race and Gender on the Eastern Front and in the Pacific
War“ gewidmet und das siebte „Gender and Race on the Homefronts in the
Second World War“. In beiden Kapiteln zeigt sich einmal mehr, dass beide
Autoren sich am besten in der amerikanischen Militärgeschichte
auskennen. Ihre Ausführungen zur Entwicklung in anderen Ländern, wie in
diesem Kapitel beispielsweise der Sowjetunion und Deutschland, sind
häufig deutlich weniger differenziert.

Der Fokus von Kapitel acht ist das Thema „Race and Gender in the United
States during the Early Cold War“. Schwerpunkte sind der Koreakrieg und
die amerikanische „Home Front“ in den 1950er- und 1960er-Jahren. Kapitel
neun befasst sich mit „Race and Gender During Decolonization“ und
behandelt vor allem den Dekolonialisierungskampf in Kenia und Vietnam
seit den späten 1940er-Jahren.

Das Buch endet mit einer Diskussion der „Future of Race and Gender in
Warfare“. Die Autoren erörtern die Entwicklung im US-Militär seit dem
Ende des Vietnamkrieges, vor allem seit der Aufhebung der allgemeinen
Wehrpflicht im Jahr 1973, diskutieren das Zusammenspiel von Rasse und
Geschlecht in verschiedenen Genoziden seit den 1990er-Jahren, unter
anderem im ehemaligen Jugoslawien und in Ruanda, und in den anhaltenden
Konflikten im Nahen Osten. Eine Bibliographie mit ausgewählter Literatur
rundet den Band ab, der als Textbuch für die Lehre in der Tat geeignet
ist, allerdings sollte der Schwerpunkt des Interesses die Entwicklung
der Militärpolitik, der Konflikte und Kriege der USA sein.[4] Zudem ist
durchgehend die Dimension von „race“ besser ausgearbeitet als die von
„gender“, was bei amerikanischen Militärhistorikern angesichts der
herausragenden Bedeutung von Rassekonflikten in der US-Geschichte nicht
verwundert. Bei einer stärkeren Berücksichtig der internationalen
Forschung zu Krieg und Geschlecht hätte auch der internationale
Vergleich mehr entwickelt werden können. In der Anlage des Bandes und
der benutzen Forschungsliteratur zeigt sich so deutlich, dass beide
Autoren Militärhistoriker sind und nicht primär Experten der Frauen- und
Geschlechtergeschichte.[5] Ungeachtet dieser Einschränkungen ist „Race
and Gender in Modern Western Warfare“ ein empfehlenswerter Einstieg in
das Thema und die Forschung.

Anmerkungen:
[1] Siehe den Forschungsüberblick von Robert A. Ney, Western
Masculinities in War and Peace, in: American Historical Review 112,
(2007), 2, S. 417-438.
[2] Mehr zu dem Projekt „GWonline, the Bibliography, Filmography and
Webography on Gen-der and War since 1600“ auf der Website:
http://gwc.unc.edu/welcome (27.02.2019).
[3] Joan W. Scott, Gender. A Useful Category of Historical Analysis, in:
The American Histor-ical Review 91 (1986), 5, S. 1053-1075, hier S.
1073.
[4] Siehe jüngst auch: Kara D. Vuic (Hrsg.), The Routledge History of
Gender, War, and the U.S. Military. London u.a. 2017.
[5] Eine breitere Einführung wird das folgende Handbuch bieten: Karen
Hagemann / Stefan Dudink / Sonya O. Rose (Hrsg.), Oxford Handbuch of
Gender and War since 1600. Oxford u.a. 2019.

Diese Rezension wurde redaktionell betreut von:
Kirsten Heinsohn <heinsohn@zeitgeschichte-hamburg.de>

URL zur Zitation dieses Beitrages
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2019-2-052>

Veröffentlicht unter Verschiedenes | Kommentare deaktiviert für Rezension Wintermute u.a.: Race and Gender

CfP: Experiences of violence without regular shelter or in supervised housing; 24—26 October 2019, Helsinki

Experiences of violence without regular shelter or in supervised housing 

Much research has been done to expose how socioeconomically marginalised people and those with special needs are disproportionally affected by a continuum of violence. This workshop seeks to expand our limited understanding of how intimate partner violence and structural violence affects those without regular housing.  In most countries, privacy and intimacy are basic rights.  Privacy is defined spatially as the non-public sphere, the domestic arena, the family circle and private life, and the right to intimacy includes sexuality and sexual life.  However, these notions of privacy and intimacy as well as the processes in place to protect persons from intimate partner violence are based on living circumstances wherein the private sphere is separated from the public sphere through one’s home. How is intimacy and privacy experienced among persons who live under conditions which do not allow for this spatial separation?  How are privacy and intimate relationships experienced and lived without regular shelter and what role does violence and its response play in the intimate relationships of persons who live on the streets, in temporary accommodations, camps, shelters, care homes, prisons, mental health facilities etc? This workshop seeks contributions who analyse such violence in both theory and practice, who trace the experiences of persons or groups in such housing circumstances, their relationships with each other and/or with states, supervisors and law enforcement.

The Call is open until the 30th of April, 2019. Paper proposals can be submitted using this e- form: https://elomake.helsinki.fi/lomakkeet/97041/lomake.html 

Veröffentlicht unter Call for paper | Kommentare deaktiviert für CfP: Experiences of violence without regular shelter or in supervised housing; 24—26 October 2019, Helsinki

Workshop »Gender Studies selbstbewusst und verständlich kommunizieren« // 26. April 2019, 14–18 Uhr // HU Berlin

Beim BAR-Camp Gender Studies im Dezember 2018 fand der Workshop „Gender Studies selbstbewusst und verständlich kommunizieren“ mit Prof. Ulrike Lembke statt. Dort entstand die Idee, den Workshop an anderer Stelle und mit mehr Zeit zu vertiefen.

Dazu möchten wir Sie nun herzlich einladen:

Workshop „Gender Studies selbstbewusst und verständlich kommunizieren“

des Lehrstuhls von Prof. Ulrike Lembke für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien und Cash Hauke MA (Promovent* am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und Antidiskriminierungstrainer*)

Zeit: Freitag, 26.04.19, von 14 (s.t.) bis 18 Uhr

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät, Unter den Linden 9, 10099 Berlin, Raum E25

Wie können wir die Inhalte und das Fach der Gender Studies angesichts kontinuierlicher Angriffe gegenüber der Disziplin selbstbewusst und verständlich kommunizieren? In medialen und politischen Debatten, auf wissenschaftlichen Veranstaltungen, an der Universität oder auch mit der Familie oder Freund*innen fühlen wir uns oft in einer unguten Verteidigungshaltung, wenn wir über Gender Studies sprechen.  Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Argumente und Strategien zu entwickeln, wissenschaftliche Inhalte der Gender Studies selbstbewusst, klar und verständlich zu kommunizieren. Hierzu sollen alltägliche Situationen gemeinsam reflektiert und im Austausch über Erfahrungen Strategien entwickelt werden, mit typischen Narrativen und Zweifeln gegen Gender Studies konstruktiv und selbstbewusst umzugehen.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an Frau Erstenyuk unter sekretariat.baer@rewi.hu-berlin.de.

*********************************
Prof. Dr. Ulrike Lembke
Öffentliches Recht und Geschlechterstudien
Humboldt Universität zu Berlin
Juristische Fakultät
Unter den Linden 9
10099 Berlin
https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/ls/bae/index.html

Veröffentlicht unter Workshops / Weiterbildungen | Kommentare deaktiviert für Workshop »Gender Studies selbstbewusst und verständlich kommunizieren« // 26. April 2019, 14–18 Uhr // HU Berlin