CFP: Neue Forschungen und Perspektiven zu sueddeutschen Frauenstiften. 2. Workshop des Arbeitskreises Sueddeutsche Frauenstifte – Weingarten 11/16

CFP: Neue Forschungen und Perspektiven zu süddeutschen
Frauenstiften. 2. Workshop des Arbeitskreises
Süddeutsche Frauenstifte – Weingarten 11/16
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Dr. Sabine Klapp, Universität Tübingen; Dr. Petra Kurz, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Prof. Dr. Dietmar Schiersner, PädagogischeHochschule Weingarten
10.11.2016-12.11.2016, Weingarten, Tagungshaus der Akademie der Diözese
Rottenburg-Stuttgart in Weingarten
Deadline: 15.05.2016

Frauenstifte, Kanonissenstifte, Damenstifte – die besondere religiös-kirchliche, aber nicht-monastische und dabei meist ständisch exklusive Lebensform von Frauen in Mittelalter und Früher Neuzeit findet seit langem die Aufmerksamkeit der historischen Forschung. Vor allem für die institutionengeschichtlichen Grundlagen vieler dieser Stifte erlauben inzwischen zahlreiche Bände der „Germania Sacra“ einen guten Einblick. Die begleitenden „Studien zur Germania Sacra“ gehen darüber
hinaus auch spezielleren Fragen nach; neuere Beiträge nehmen insbesondere auch sozial- und kulturgeschichtliche Perspektiven ein und schlagen die Brücke zur Gender-Forschung oder zur neuerdings intensivierten Erforschung des Adels. Auch etwa architektur- und kunstgeschichtliche Probleme finden dabei Berücksichtigung. Gleichwohl stellen die neueren Ansätze und interdisziplinären Zugänge bislang vielfach noch Ausnahmen dar. Vor allem aber ist das Bild der Frauenstifte besonders stark von den Forschungsergebnissen zu den norddeutschen Institutionen geprägt. Einige in jüngster Zeit vorgelegte Sammelbände und Studien zu Frauenstiften in Süddeutschland können über dieses Ungleichgewicht nicht hinwegtäuschen. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2013 der „Arbeitskreis Süddeutsche Frauenstifte“ gegründet, der geographisch auch das Elsaß, die Schweiz und Österreich miteinbezieht, dabei aber nicht nur das landesgeschichtliche Interesse bündelt, sondern auch den Anschluss an gegenwärtig intensiv bearbeitete Forschungsfelder sucht und besonders Anregungen benachbarter Disziplinen aufgreifen möchte.

Das zweite Treffen des Arbeitskreises findet vom 10.-12. November 2016 im Tagungshaus der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Weingarten (bei Ravensburg) statt. Dieses Treffen soll in erster Linie den Austausch und die Vernetzung der interdisziplinären Forschung zu süddeutschen Frauenstiften ermöglichen. Daher sind zwei Sektionen vorgesehen. Zunächst sollen einzelne Archivbestände näher beleuchtet werden, um die Möglichkeiten und Desiderate neuerer Forschung zu diskutieren. Außerdem soll Nachwuchswissenschaftlern wie etablierten Forschern die Gelegenheit eingeräumt werden, neue Arbeiten und Projekte zu Frauenstiften vorzustellen und diese mit den Experten im Plenum zu diskutieren.

Sollten Sie Interesse haben, Ihre Arbeiten vorzustellen,richten Sie Ihre Vorschläge (max. 1 Seite sowie einen kurzen CV) bitte
bis 15.05.2016 an Petra Kurz (kurz@akademie-rs.de).

Der Workshop 2016 soll neben den inhaltlichen Präsentationen auch dazu dienen, die Arbeit des AKs für die kommenden Jahre auszurichten. So soll im Rahmen des Workshops etwa auch eine für 2017 bereits in Ansätzen geplante Tagung vorbereitet werden. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen Anregungen und Ideen in den Arbeitskreis einzubringen und an der Gestaltung mitzuwirken.

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Petra Kurz

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

kurz@akademie-rs.de

Homepage <http://www.akademie-rs.de/geschichte.html>

URL zur Zitation dieses Beitrages
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=30061>

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Ausschreibung von Lehraufträgen am Marburger Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung

Ausschreibung der Lehraufträge für das WiSe 2016/17 und das SoSe 2017

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung in Marburg schreibt für das Wintersemester 2016/17 und das Sommersemester 2017 bezahlte Lehraufträge aus.
Bewerben können sich Personen mit einem Hochschulabschluss (M.A./Magister/Diplom) aus allen Fachrichtungen.
Der Bewerbungszeitraum ist vom 01.02.2016 bis zum 29.02.2016.
Wenn Sie einen oder mehrere Vorschläge einreichen möchten, schicken Sie bitte das ausgefüllte Bewerbungsformular an: genderzukunft(at)uni-marburg.de

Der Lehrauftrag wird mit 31 € pro SWS vergütet, dies entspricht einem Höchstsatz von 930 Euro bei voller Auslastung der Stundenanzahl. Das ZGS übernimmt darüber hinaus Reisekosten in Höhe von max. 200 Euro.
Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: http://www.uni-marburg.de/genderzukunft/downloads/dozentinnen/index_html

Für eventuelle Rückfragen wenden Sie sich gerne zu den Öffnungszeiten an die Geschäftsstelle des ZGS.
E-Mail: genderzukunft@uni-marburg.de
Tel.: 06421 -28 24901

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Herzliche Grüße,
Barbara Grubner und Annika Sominka

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung

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Intersektionale empirische Werkstatt; 23.-25. Juni 2016 in Hamburg

Ankündigung

„Intersektionale empirische Werkstatt – Forschen mit der
intersektionalen Mehrebenenanalyse – 23.-25. Juni 2016 in Hamburg.“

Konzept und Anmeldeinformationen sind anbei im PDF.


Jette Hausotter
Doktorandin TU Hamburg-Harburg

Forsch-Werkstatt Intersektionalität 2016-Hamburg

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CfP: Symposion „Sexismus und Homophobie im Sport“ an der Universität Vechta: Call for Abstracts verlängert

Interdisziplinäres Symposion „Sexismus und Homophobie im Sport“ an der Universität Vechta | Mittwoch 06.07.2016, 10 – 17 Uhr Verlängerung des Call for Abstracts

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dieser E-Mail möchte ich Sie nochmals auf das interdisziplinäre Symposion zum Thema „Sexismus und Homophobie im Sport“ am Mittwoch, den 06.07.2016, 10 – 17 Uhr an der Universität Vechta aufmerksam machen.

Im Rahmen des Tagungsprogramms werden neben zwei Vorträgen Workshops und eine Postersession zur Thematik stattfinden. Anbei finden Sie den diesbezüglichen Call for Abstracts, der bis zum 29.02.2016 verlängert wurde.

Sobald die genaue Planung des Tagungsprogramms abgeschlossen ist, werden wir Ihnen die Detailinformationen zukommen lassen.

Ich freue mich, Sie mit meinem Team zu einem ergebnisreichen Austausch in Vechta begrüßen zu dürfen.

Bitte leiten Sie diese E-Mail und den anliegenden CALL FOR ABSTRACTS an weitere potenziell interessierte Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftler weiter.

Prof. Dr. Martin K.W. Schweer

Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie Leiter des Zentrums für Vertrauensforschung Leiter der sportpsychologischen Beratungsstelle „Challenges“

http://www.psych.uni-vechta.de/

CALL FOR ABSTRACTS – Symposion – Sexismus und Homophobie im Sport II

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CfP: 9th European Conference on Gender Equality in Higher Education (and Research)

Call for Abstracts
Deadline for submission: 29th February 2016

The French National Center for Scientific Research (CNRS), the Université Paris Diderot, and the Université Sorbonne Paris Cité (USPC), with strong support from the French Ministry for National Education, Higher Education and Research, are inviting researchers, professors, administrators, policy-makers, practitioners and students to Paris, on 12-14 September 2016, to attend the 9th European Conference on Gender Equality in Higher Education.

The European Conferences on Gender Equality in Higher Education have since 1998 brought regularly together hundreds of gender equality actors from Europe and beyond. The conferences provide an international forum to discuss and exchange information and experiences and share research results on the changes and challenges related to gender in academia, gender equality promotion and interventions in higher education and research institutions. Eight conferences have been organised since 1998, roughly every two years, with the latest one being hosted by the Vienna University of Technology in September 2014 (http://gender2014.conf.tuwien.ac.at/). The European Network on Gender Equality in Higher Education has since 1998 been contributing to the continuity and organisation of these encounters.

France is hosting this event for the first time. Gender research, including research on women in academia in particular, is well developed in France and has grown considerably these past ten years. France has also put into action since 2012 an important legislative and regulatory machinery aimed at ensuring effective equality between women and men in all sectors of society and in higher education and research particularly. Its institutions, as well as its associations and companies, are involved in numerous actions, and partners in various European networks. Notably, France is project coordinator for the GENDER-NET ERA-NET, which will be holding its final conference as part of this 9th Conference.

Proposals addressing the following themes will be especially considered:

-Gender equality in higher education and research, evolution and comparative approaches with other sectors of society (e.g. business and politics) as well as between countries:

  • Gender balance, diversity, discrimination, intersectionality
  • Public policies promoting gender equality, national and European challenges, European Research Arearoadmaps
  • Higher education reforms and their gender impacts
  • Women’s access to decision-making positions: issues of power at stake, and effects of legal provisionsor regulations promoting parity (e.g. targets and quotas)
  • Structural change and institutional gender equality plans (recruitments, promotions, careers, work-lifebalance, work time organisation, etc.)
  • Addressing and preventing sexual harassment, gender-based violence and sexist behaviours
  • Equal opportunities in research funding-Researching on gender, teaching and learning gender equality:
    • Gender research, its funding, and the transfer of its findings into higher education: what evolutions? o Teachinggenderinsocialscienceandhumanitiesandinotherdisciplines
      o Genderequalityandanti-discriminationtrainingsforteachers
      o Gendertrainingforfuturegenderequalityprofessionalso Gendertrainingforacademicandscientificleadersandmanagers
    • Integration of the gender dimension in research contents beyond social science and humanities,institutional, national and European challenges.
      Proposals can be based on academic research, policy development or practitioner perspectives.

Three communication options are made possible:

  1. 1)  individual oral communication
  2. 2)  complete panel (duration 1h30)

3) poster

The conference language will be English.
Proposals (see attached submission form) are to be sent before February 29th 2016 to the following address:

9euconfgenderparis@listes.uspc.fr

Abstracts will be reviewed by the International Scientific Committee. Information on the approval of the proposals will be sent out on April 15th, 2016.

CALL Conf Gender Equality Higher Ed Paris 2016

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Fortbildungen für Mitarbeitende aus der Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe von medica mondiale 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir von medica mondiale e.V. möchten Sie herzlich zu unserem Kompaktseminar „Stress- und Traumasensibilität in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe“ einladen.

Als Mitarbeitende von Organisationen oder Projekten der Entwicklungszusammenarbeit oder Humanitären Hilfe schulen Sie Ihre Fähigkeiten, Stress- und Traumafolgen zu erkennen und darauf mit erhöhter Kompetenz und Sensibilität zu reagieren. Sie lernen, wie ein Psychotrauma bei Gewaltbetroffenen, aber auch sozialen Gefügen wie Familie und Gesellschaft wirken kann und welchen Einfluss Geschlechterrollen dabei haben.

Sie erfahren, wie Sie sich selbst vor Stress- und Traumafolgen schützen und wie Sie zur Sicherheit und Stabilisierung von Personen beitragen können, die Stress- und Traumasymptome zeigen. Sie lernen zudem Maßnahmen zur Förderung der Widerstandskraft (Resilienz) auch auf den Ebenen von Projekten und Organisationen kennen.

Schwerpunkte der Fortbildung im Überblick:

  • Stress, Trauma und Traumadynamiken in unterschiedlichen Arbeitsfeldern verstehen lernen
  • Umsetzung eines stress- und traumasensiblen Ansatzes in verschiedenen Handlungsfeldern unter Berücksichtigung kontext- und geschlechtsspezifischer Aspekte
  • Internationale Guidelines zur Integration von psychosozialer Arbeit in die Projektentwicklung und –durchführung
  • Praktische Handlungskompetenz für die Umsetzung von Stress- und Traumasensibilität und Förderung der Widerstandskraft (Resilienz), im Besonderen in den Bereichen:
    • Kommunikation
    • Beratung von Gewaltbetroffenen
    • Entwicklungspolitische Projektplanung und Beratung
  • Selbstreflexion über die Bedeutung von Stress und Trauma in der eigenen Biographie sowie für Gruppen- und Teamdynamiken
  • Selbstfürsorge und Achtsamkeit bei der Arbeit in Gewaltkontexten

Termine zur Auswahl für das Kompaktseminar: 12.-15.07.16 oder 30.08.-02.09.16 (Malteser Kommende, Engelskirchen)

Termine zur Auswahl für den Praxistag: 25.06.16; 28.10.16; 18.11.16 oder 09.12.16 (Köln)

Ihr Beitrag: 556 Euro. Darin enthalten sind die Kosten für vier Tage Seminar und einen Praxistag, sowie für 3 Nächte Unterkunft und Vollverpflegung.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite sowie auf unserem Flyer.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Angebot an andere Interessierte weiterleiten würden.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Fortbildungsangebot. Ihre Ansprechpartnerin für Ihre Fragen und für die Anmeldung ist Rebecca Schulz unter seminare@medicamondiale.org.

 

Mit herzlichen Grüßen

Alena Mehlau und Karin Griese, Fachbereich Trauma-Arbeit

medica mondiale e.V.

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Save the Date: 25 Jahre LaKoF an Berliner Hochschulen; Berlin 30.6.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor 25 Jahren haben sich die Frauenbeauftragten der Berliner Hochschulen zur Landeskonferenz zusammengeschlossen, um mit vereinten Kräften die Interessen von Frauen an Hochschulen zu vertreten und die akademische Frauen- und Gleichstellungspolitik institutionenübergreifend voranzutreiben. 

Dieses Jubiläum wollen wir mit Ihnen gemeinsam feiern. Beim Festakt wird Prof. Dr. Jutta Limbach, die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts und frühere Berliner Justizsenatorin, die Laudatio halten. Als Vertreterin des Berliner Senats wird Sie die Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres begrüßen. Außerdem werden uns im Rahmen des Festes weitere Impressionen zum damaligen, heutigen und zukünftigen Wirken von Frauenbeauftragten und zur Gleichstellungspolitik begleiten.

Mit Ihnen als Weggefährt_innen der LaKoF, Unterstützer_innen von Frauenförderung, aktuellen und ehemaligen Kolleg_innen in der Gleichstellungspolitik wollen wir, die derzeitigen Frauenbeauftragten in der LaKoF, das Erreichte reflektieren und Zukunftsperspektiven entwickeln. 

Wir freuen uns auf die gemeinsame Jubiläumsfeier mit Ihnen. Der Festakt mit anschließendem Empfang findet am Donnerstag, den 30. Juni 2016, von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Marstall, Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, Schloßplatz 7, 10178 Berlin statt. Eine Einladung mit Programm erhalten Sie im März.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sünne Andresen
Bianca Beyer

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CfP: Refugees Welcome? Geflüchtete an deutschen Hochschulen; Berlin Die Junge Akademie, 13.5.2016

Call for Participants – English version below

Refugees Welcome? Geflüchtete an deutschen Hochschulen

Die Junge Akademie veranstaltet am 13.05.2016 in Berlin eine eintägige Konferenz zum Thema Geflüchtete und die deutschen Hochschulen. Fast täglich entstehen neue Initiativen von Studierenden, Leitungen der Hochschulen, Lehrenden sowie Vereinen und Verbänden, die Geflüchteten den Zugang zum Studium ermöglichen oder sie in anderer Form unterstützen sollen. Ziel der Konferenz ist sowohl die Vernetzung der bisher an den Hochschulen bestehenden Initiativen als auch das gemeinsame Nachdenken über weitere Möglichkeiten, Geflüchtete beim Ankommen in Deutschland und an den Universitäten zu unterstützen. Gleichzeitig soll die Rolle der Hochschulen im gesellschaftlichen Diskurs sowie die Nachhaltigkeit bestehender und künftiger Initiativen kritisch reflektiert werden.
Die Teilnehmer*innen der Konferenz sind dazu eingeladen, unter anderem folgende Fragen zu diskutieren:
Kann die Hochschule mehr leisten, als die Zulassungsbedingungen zu verbessern?
Wie müssen die bestehenden Diversity-Management-Strategien der Hochschulen im Hinblick auf Geflüchtete weiterentwickelt werden?
Wie können die Hochschulen relevantes Wissen und Erfahrungen in die Gesellschaft tragen?
Welche Fragen ergeben sich aus der neuen Situation bezüglich des Themas Bildungsgerechtigkeit?

Zu diesem Zweck wird es vormittags zwei einführende Keynote-Vorträge, nachmittags sechs parallele, jeweils dreistündige Workshops zu unterschiedlichen Themen sowie abends eine abschließende öffentliche Podiumsdiskussion geben. Darüber hinaus wird existierenden Initiativen im Rahmen eines “Open Space” die Gelegenheit geboten, ihre Arbeit vorzustellen und miteinander in Kontakt zu kommen.
Die Workshop richten sich explizit an Teilnehmer*innen mit unterschiedlichen Hintergründen, also beispielsweise an Wissenschaftler*innen genauso wie an Mitarbeiter*innen der Verwaltung, Aktivist*innen, Studierende und Geflüchtete. Wir sind insbesondere auch an Perspektiven aus der Praxis interessiert. Die Teilnehmerzahl der Workshops wird auf 25 Teilnehmer*innen pro Workshop begrenzt; eine Auswahl erfolgt durch die Workshopleiter*innen. Interessierte werden gebeten, sich unter Angabe des Workshop-Themas sowie eines kurzen Statements zum eigenen Hintergrund/zur eigenen Motivation bis zum 01.04.2016 verbindlich anzumelden. Zu- bzw. Absagen werden bis zum 15.04.2016 versandt. Geflüchteten, die von außerhalb Berlins anreisen, können bei Bedarf Reise- und Übernachtungskosten erstattet werden.

CfP Refugees_Workshop_2016

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Masterstudiengang „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ startet; Hochschule Merseburg, Bewerbungen 15.3.2016

Liebe Kolleg_innen,

sehr gern weise ich darauf hin, dass der neue *Masterstudiengang „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ zum Sommersemester startet*. Es haben sich ausreichend Studierende in den kostenpflichtigen Studiengang eingeschrieben (und wurden zugelassen). *Bewerbungen sind noch bis zum 15.3.2016 möglich.*

„Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens.“ (WHO) Für wirksame sexualpädagogische oder sexualtherapeutische Arbeit ist es erforderlich, dass sowohl psychische als auch physische Eigenschaften des jeweiligen Menschen im Blick sind, ebenso wie dessen Wertmaßstäbe. Das ist grundlegend für den neuen Masterstudiengang, der zentral auf Komponenten des Sexocorporel-Konzeptes basiert. Der Tagesspiegel fasste die Ausrichtung des Studienganges prägnant zusammen: „Wie im Sport und in der Ernährung ist auch in der Sexualität eine gute Körperwahrnehmung zentral für das sexuelle Wohlbefinden […]. Dazu gehören Atmung sowie Anspannung und Entspannung von Muskeln. Im neuen Masterstudiengang lernen die Studierenden nebst der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über die eigene Reflexion und Bewegungs- und Atemübungen ihren eigenen Körper besser kennen.“ (Tagesspiegel, 14.9.2014) Der von der AHPGS akkreditierte Studiengang richtet sich somit stärker an Interessentinnen aus beraterischen und therapeutischen Berufen wie Fachkräfte aus Beratungsstellen, ÄrztInnen und PsychologInnen sowie freiberuflich beraterisch Tätige.

Der gebührenpflichtige Studiengang mit 120 credits kann berufsbegleitend in 6 Semestern studiert werden. Weitere Informationen, auch über Fördermöglichkeiten zur Finanzierung, können der Webseite der Hochschule unter http://www.hs-merseburg.de/smk/studiengaenge/berufsbegleitender-masterstudiengang-sexologie-ma/ entnommen werden. Bewerbungen sind noch bis zum 15.3.2016 möglich.

Wir haben uns entschieden, den größten Teil der Seminare in Berlin durchzuführen, um optimale Anreisemöglichkeiten für Studierende auch aus den Nachbarländern zu sichern. Alle prüfungsrelevanten Lehrveranstaltungen finden in der Hochschule in Merseburg statt.

Liebe Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

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CFP: Materielle Kultur und Perspektiven der Technikgeschichte – Wien 09/16

Technisches Museum Wien; mit Österreichischer Mediathek, Wien
15.09.2016-16.09.2016, Wien, Technisches Museum Wien
Deadline: 15.02.2016

Please scroll down for the English version.

Das Technische Museum Wien

Das Technische Museum Wien ist eines der ältesten technischen Museen weltweit. Der größte Teil unserer umfangreichen Sammlung datiert aus den letzten 200 Jahren, darunter finden sich viele Objekte aus der gesamten Habsburgermonarchie. Wir sind ständig bemüht, diese zu erweitern und zu aktualisieren sowie unser Verständnis von Technik und technischem Kulturgut zu schärfen und zu hinterfragen. Unser periodisches
Publikationsorgan sind die „Blätter für Technikgeschichte“, außerdem erscheinen weitere Veröffentlichungen, überwiegend mit Sammlungsbezug. In den kommenden Jahren werden wir darüber hinaus die meisten unserer Objekte im Internet zugänglich machen. Wir wollen ein Forum für die Technikforschung in Österreich bieten und dabei gleichermaßen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft berücksichtigen. Deshalb laden wir zu einer Tagung ein.

Was wir mit dieser Tagung wollen

Technikgeschichte als akademisches Fach ist in Österreich nicht etabliert. Aber viele KollegInnen an Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erforschen Technik und technische Kultur mit historischem Blick. Wir suchen Beiträge zur Technikgeschichte aus der Perspektive verschiedener Disziplinen: aus Umwelt- und Mediengeschichte, Sozial- und Kulturanthropologie, Soziologie, Gender Studies sowie Science and Technology Studies. Seit einigen Jahren zeigt sich in der Forschung zudem eine Zuwendung zur Materialität und zur Material Culture. Wir möchten diese Ansätze als Veranstalter mit unseren eigenen Sammlungsgruppen in Verbindung bringen: mit den technischen Grundlagenwissenschaften, Information und Kommunikation, Energie und Bergbau, Produktionstechnik, Verkehr und Mobilität sowie mit Alltag und Umwelt. Vor diesem Hintergrund möchten wir:

1) Technikgeschichte als Kulturgeschichte betrachten

Wir verstehen Technikgeschichtsschreibung als einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der menschlichen Kultur allgemein. In diesem Sinn beschreibt und analysiert sie die Entstehung, Verbreitung und Nutzung von Technik und deren Wechselwirkung mit der Gesellschaft. Technik verändert das Zusammenleben und soziale Konstellationen ebenso wie die individuelle Selbstwahrnehmung und das Verhältnis des Einzelnen zur
Welt. Sie wird in Hinblick auf bestimmte gesellschaftliche Bedürfnisse entwickelt und eingesetzt. Gleichzeitig fungiert sie umgekehrt als Mittler sozialer Wirklichkeit.

Wir freuen uns über Beiträge zu folgenden Themen:
+ Wechselbedingungen von Technik und Gesellschaft
+ gesellschaftliche Auseinandersetzungen über Technik und technischen
Wandel, sowohl in bejahender als auch in ablehnender Haltung
+ Transfer und Vergleich von Technikstilen und Technikkulturen

2) Unterschiedliche Akteure in die Technikgeschichte einbeziehen

Technikgeschichte ist längst nicht mehr die Geschichte der Ingenieure. In den vergangenen Jahrzehnten fand etwa eine Hinwendung zu neuen Akteursgruppen, etwa zu den NutzerInnen und KonsumentInnen statt. Ferner haben Ansätze aus den Gender Studies unser Verständnis, wie Technik gesellschaftliche Ordnungssysteme etabliert und verändert, maßgeblich erweitert. Technik wird nicht länger als geniale Erfindung Einzelner, sondern vielmehr als Aushandlungsprozess verstanden, an dem
unterschiedlichste Akteure, etwa IngenieurInnen, MediatorInnen, NutzerInnen und aber auch diejenigen, die sich für diese Technik nicht interessieren oder sich ihr sogar verweigern, die sogenannten non-user, beteiligt sind.

Im Rahmen unserer Tagung bitten wir insbesondere um Beiträge
+ zum Verhältnis von Mensch und Maschine, insbesondere den Einfluss von
Technik auf die (Selbst-)Wahrnehmung des Menschen, sein Verhältnis zu
sich selbst und zu seiner Umwelt
+ zu Technik und Lebensalter
+ zu Technik und Geschlecht
+ zu Technik und dis/ability
+ zur Rolle von NutzerInnen und non-usern von Technik
+ zur Rolle von MediatorInnen und gesellschaftlichen
TechnikvermittlerInnen

3) Neue Zugänge zum musealen Sammeln ansprechen

Neuere Ansätze in der Technikgeschichte und der „material turn“ in den Geistes- und Sozialwissenschaften haben unser Verständnis von Technik im Museum erweitert und verändert. Wir sammeln vermehrt Objekte mit Gebrauchsspuren, und wir dokumentieren die Verwendung dieser Artefakte so weit als möglich. Die Geschichte der Produktion erscheint uns weiterhin wichtig, wir wenden uns aber vermehrt der Konsumgeschichte zu.
Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, darüber nachzudenken, welches Potential unsere doch zumeist aus Europa stammenden Gegenstände für die Veranschaulichung globaler Trends in Vergangenheit und Gegenwart aufweisen. Auf unserer Tagung wollen wir auch diskutieren, wie unsere – und andere – Sammlungsstrategien in Zukunft aussehen können.

Hier freuen wir uns über Beiträge
+ zu bestehenden technischen Sammlungen in Museen
+ zu speziellen Sammlungsprojekten in anderen Museen
+ zu neuen Strategien, wie beispielsweise das „immaterielle Sammeln“

Wenn Sie also zu einem dieser Themen einen Beitrag leisten möchten, bitten wir um ein Abstract in der Länge von 2000 bis 3000 Zeichen (mit Leerzeichen) in deutscher oder englischer Sprache bis 15. Februar 2016 an folgende E-Mail-Adresse: tagung.technikgeschichte@tmw.at. Inhaltliche Bezüge zu Österreich bzw. zum Raum der ehemaligen Habsburgermonarchie sind erwünscht, aber keine Bedingung. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Es ist geplant, die Referate anschließend in der Zeitschrift „Blätter für Technikgeschichte“ zu publizieren.

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