Fachtagung „Jungenbeschneidung in Deutschland“ – 08.05.2017, Düsseldorf

Im Mai 2017 jährt sich zum fünften Mal der Tag der Verkündung des sogenannten „Kölner Beschneidungsurteils“. Das Kölner Landgericht bewertete darin eine medizinisch nicht-indizierte operative Vorhautentfernung an nicht-einwilligungsfähigen Jungen als eine strafbare Körperverletzung.

Während dieses Thema vorher eher in juristischen und medizinischen Fachkreisen diskutiert worden war, entstand hierdurch eine kontroverse öffentliche Debatte. Vertreter von Religionsverbänden empfanden es als einen Angriff auf ihre Religion und Kultur. Von diversen Ärzteorganisationen, Menschen-, Frauen- und Kinderrechtsverbänden hingegen wurde es als Impuls für den Kinderschutz ausgelegt und die Einsetzung eines Runden Tisches gefordert. Der Deutsche Gesetzgeber gestattete Eltern schon wenige Monate später im dafür neu geschaffenen §1631d BGB, aus jeglichem Grunde in eine medizinisch nicht notwendige Vorhautentfernung ihres Sohnes rechtswirksam einzuwilligen.

Betroffene suchen zunehmend Rat und Hilfe bei Medizinern, Psychologen und Beratungsstellen. Häufig ist dort über Anatomie, Funktion und Entwicklung der männlichen Vorhaut sowie mögliche negative Folgen ihrer Entfernung noch wenig bekannt. Unsere Gesellschaft steht erst am Beginn, auch der genitalen Autonomie von Jungen die notwendige Beachtung zuzugestehen.

Die Fachtagung „Jungenbeschneidung in Deutschland“ möchte aus den entsprechenden Fachbereichen auf aktuellem Wissens- und Forschungsstand informieren. Es gilt, diesem kontroversen Thema eine Plattform für einen sachlich fundierten und respektvollen Dialog mit allen Interessierten zu schaffen.

Wir würden uns freuen Sie im Mai bei uns begrüßen zu dürfen.

Tagungsinformationen

Jungenbeschneidung in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme.
08.05.2017 von 09:00h bis 18:00h Uhr
Universitätsklinikum Düsseldorf, Hörsaal 13B
Anmeldung unter www.jungenbeschneidung.de
Kontakt: info@jungenbeschneidung.de
Unkostenbeitrag: 60,00 Euro
Zertifizierung: 8 Fortbildungspunkte (Ärztekammer Nordrhein)

Programm (Auszug)

Phimose und Zirkumzision in der kinderchirurgischen Sprechstunde: zwischen religiöser Tradition und medizinischer Indikation Dr. Kolja Eckert
Knabenbeschneidung – rechtliche Gründe für ein Umdenken des Gesetzgebers Prof. Jörf Scheinfeld
Jewish Voices in the Danish Debate on MGM and the Danish legal Situation Mikael Aktor
Die Bedeutung der Jungenbeschneidung in der islamischen Welt heute: Pflicht, Glauben oder Tradition Necla Kelek
Entwicklungspsychologische und Psychosomatische Aspekte der rituellen Beschneidung Matthias Franz
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Stellenausschreibungen „Jenseits der gläsernen Decke“

Liebe Kolleg_innen,

für das vom BMBF geförderte Verbundprojekt „Jenseits der ‚gläsernen
Decke‘. Professorinnen zwischen Anerkennung und Marginalisierung
(academica)“ suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere
wissenschaftliche Mitarbeiter_innen für den Projektzeitraum von
3 Jahren.

Das Projekt hat zum Ziel, durch eine qualitative empirische
Untersuchung, die Marginalisierungserfahrungen und Handlungsspielräume
von Professorinnen in der Bundesrepublik Deutschland zu untersuchen.
Einbezogen werden verschiedene Vergleichsgruppen und Kohorten sowie
Expert_innen aus Gleichstellung und Wissenschaftsberatung. Es handelt
sich um ein Verbundvorhaben, das alle Hochschultypen abdeckt:

— Das Teilprojekt I an der TU Darmstadt (geleitet von Prof. Dr.
Tanja Paulitz) untersucht Erfahrungen von Professorinnen an
Universitäten und Kunsthochschulen.
— Im Teilprojekt II an der HAWK Hochschule für angewandte
Wissenschaft und Kunst Hochschule Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
(geleitet von Prof. Dr. Leonie Wagner) werden Fachhochschulen und
Musikhochschulen untersucht.

Nähere Informationen zum Profil der Stellen und den gewünschten
Qualifikationen finden Sie im Anhang (HAWK_Stellenausschreibung und TUD_Stellenausschreibung)sowie unter folgenden Links.

Zur Job-Börse der HAWK:
http://www.hawk-hhg.de/service/jobboerse.php

Zur Stellenausschreibung auf der Homepage der TU Darmstadt:
http://www.intern.tu-darmstadt.de/dez_vii/stellen/stellen_details_226816.de.jsp

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Ausschreibung auch an
interessierte Kolleg_innen weiter streuen möchten.

Beste Grüße,

Tanja Paulitz (& Leonie Wagner)

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Stellenausschreibung: Stiftungsdirektorin/Stiftungsdirektor (Stiftung Brandenburgische Gedenkstaetten, Oranienburg)

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Oranienburg,
01.06.2018-31.05.2023
Bewerbungsschluss: 02.05.2017

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ist eine rechtlich
selbständige Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Brandenburg.
Sie hat den Zweck, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern,
die Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit diesem Thema zu fördern
und ein würdiges Gedenken an die Opfer der Verbrechen der
Gewaltherrschaft des NS-Regimes, der sowjetischen Besatzungsmacht und
der DDR zu ermöglichen. Hierzu unterhält sie die Gedenkstätten
Sachsenhausen mit der Außenstelle Belower Wald, Ravensbrück und
Brandenburg an der Havel (Zuchthaus Brandenburg und Gedenkstätte für die
Opfer der Euthanasiemorde). Im Rahmen ihrer Tätigkeit obliegt der
Stiftung zudem die Trägerschaft über die rechtlich unselbständige
Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam. Die
Stiftung beschäftigt rund 60 Mitarbeiter und verwaltet einen Etat von
rund 6 Mio. EUR zuzüglich Drittmittel pro Jahr.

Bei der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ist am Dienstort
Oranienburg zum 1. Juni  2018 die Stelle

einer Stiftungsdirektorin/eines Stiftungsdirektors der Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätten, welcher/welchem zugleich die Leitung der
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen obliegt,

in Vollzeitbeschäftigung zu besetzen.

Gesucht wird eine erfahrene Persönlichkeit, die auf Grund ihres
beruflichen Werdegangs in der Lage ist, die Stiftung gemeinsam mit den
Stiftungsgremien sowie mit Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft,
Politik und Kultur im In- und Ausland zu leiten und weiterzuentwickeln.
Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten steht national und
international in besonderer Weise im Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Zugleich leitet die Stiftungsdirektorin/der Stiftungsdirektor die
Gedenkstätte und das Museum in Sachsenhausen, die als größte
Gedenkstätte der Stiftung als internationaler Ort des Gedenkens und als
zeithistorisches Museum zu betreuen ist. Dies stellt hohe Anforderungen
an Führungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Belastbarkeit der
Stiftungsdirektorin/des Stiftungsdirektors.

Aufgaben
– wissenschaftliche und organisatorische Leitung der Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätten und Leitung der Gedenkstätte und Museum
Sachsenhausen,
– vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gremien der Stiftung sowie den
vom Zweck der Stiftung betroffenen Verbänden und Gruppen, insbesondere
dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Zentralrat Deutscher
Sinti und Roma sowie weiterer Partnerinnen und Partner der Stiftung,
– Wahrnehmung der Personal-, Organisations- und Finanzverantwortung der
Stiftung,
– Kontaktpflege sowie Repräsentation nach außen inklusive der
Akquisition von Drittmitteln und Kooperationen mit Gedenkstätten,
Museen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, national wie
international,
– strategische Ausrichtung und konzeptionelle Weiterentwicklung der
Stiftung in kollegialer Zusammenarbeit mit den Leiterinnen und Leitern
der einzelnen Gedenkstätten der Stiftung und den Stiftungsgremien,
– kompetente Planung und Evaluierung der wissenschaftlichen und musealen
Arbeit der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und der Stiftung
insgesamt im Zusammenwirken mit den Leiterinnen und Leitern der
einzelnen Gedenkstätten,
– Verantwortung für die Erschließung, Betreuung, den  Ausbau und die
Präsentation des Sammlungsbestandes der Gedenkstätte und Museum
Sachsenhausen.

Anforderungen
– abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung in einer für die
Tätigkeit geeigneten Fachrichtung,
– hohe wissenschaftliche Qualifikation, in der Regel nachgewiesen durch
eine Promotion auf den Gebieten der Geschichte des Nationalsozialismus
und/oder der deutschen Nachkriegsgeschichte
– langjährige Berufserfahrung in verantwortungsvoller Position in der
Gedenkstättenarbeit oder historisch-politischen Bildungsarbeit,
– Erfahrungen in der konzeptionellen Arbeit von Gedenkstätten, Museen
oder vergleichbaren Institutionen,
– Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Gremien,
– Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Gruppen und Verbänden und
anderen mit der Arbeit der Gedenkstätten verbundenen gesellschaftlichen
Kräften,
– Erfahrungen im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit,
– sichere Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und
Schrift.

Wünschenswert sind
– ausgeprägte Führungs- und Teamfähigkeit, sehr gutes
Kommunikationsvermögen,
– gute nationale und internationale Vernetzung,
– Leitungserfahrung,
– Kenntnisse des öffentlichen Rechts, insbesondere des Haushaltsrechts
sowie des Arbeits- und Tarifrechts,
– Grundkenntnisse in weiteren Fremdsprachen.

Die Stelle bietet Ihnen eine qualitätsvolle und vielseitige Tätigkeit,
für die ein Entgelt nach der Entgeltgruppe E 15 Ü (AT 1) TV-L gezahlt
wird. Geboten wird ein auf fünf Jahre befristetes Arbeitsverhältnis mit
der Option auf Entfristung.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung
bevorzugt berücksichtigt.

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten gewährleistet die berufliche
Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen sind daher
ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen
(tabellarischer Lebenslauf inkl. beruflichem Werdegang, Zeugnisse,
Beurteilungen, Referenzen) bis zum 02.05.2017 an die

Vorsitzende des Stiftungsrates
der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Frau Dr. Martina Münch
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg
Dortustraße 36
14467 Potsdam

Darüber hinaus senden Sie bitte den Bewerbungsbogen, der Bestandteil
Ihrer Bewerbungsunterlagen ist, ausgefüllt per E-Mail an
ilona.danneberg@mwfk.brandenburg.de. Den Bewerbungsbogen finden Sie auf
der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des
Landes Brandenburg unter dem Bereich Service.

Als Ansprechpartnerinnen für Rückfragen stehen Ihnen Frau Karin Melzer und Frau Grit Pfitzner zur Verfügung.

————————————————————————
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg
Dortustr. 36, 14467 Potsdam

ilona.danneberg@mwfk.brandenburg.de

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Ausschreibung: Promotionsstipendien: Genderforschung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie auf die aktuelle Ausschreibung der Graduiertenschule Genderforschung (GGf) der Universität Koblenz-Landau aufmerksam machen:

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt werden zwei Promotionsstipendien mit einer monatlichen Stipendienrate in Höhe von 1.250 Euro für 32 Monate vergeben. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Promotionsprojekt, dessen zentrale Analysekategorie Gender ist, wobei eine interdisziplinäre Perspektive wünschenswert ist. Begonnene bzw. fortgeschrittene Promotionsprojekte sind ebenfalls erwünscht.
Die Graduiertenschule hat ihren Sitz am Campus Koblenz und fördert im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms Promotionen aus allen an der Universität Koblenz-Landau vertretenen Fachbereichen. Die Erstgutachterin/Der Erstgutachter muss der Universität Koblenz-Landau angehören. Die Stipendien beinhalten neben einer finanziellen Förderung ein begleitendes Studienprogramm (bestehend aus Kolloquien, Forschungswerkstätten, Workshops, Coachings und Tagungen etc.) sowie unterstützende Maßnahmen. Die damit zusammenhängenden Termine sind verpflichtend und müssen wahrgenommen werden; der wissenschaftliche Dialog soll als zentraler Bestandteil über die Anwesenheit der Mitglieder gesichert sein.

Bewerbungsfrist ist der 15. April 2017. Weitere Informationen Sie dem PDF im Anhang entnehmen oder unter folgendem Link abrufen: http://www.ggf-koblenz-landau.de/?page_id=1039

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Ausschreibung an Interessierte weiterleiten bzw. auf Ihrer Homepage veröffentlichen könnten.

Für Fragen stehe ich Ihnen als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung.

Herzlichen Dank und
freundliche Grüße
Johanna Hoffmann

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Veranstaltungshinweis, Do. 23. März, 19 Uhr: Lesung zum Thema Rechtsexreme Frauen

Lesen und lesen lassen: Couchsurfing mit Dr. Heike Radvan und Prof. Dr. Esther Lehnert

„Rechtsextreme Frauen. Analysen und Handreichungen für die soziale Arbeit und Pädagogik“

Donnerstag, 23.03.2017, 19:00 Uhr

Amadeu Antonio Stiftung, Novalisstraße 12, 10115 Berlin

Anmelden unter netzwerke@amadeu-antonio-stiftung.de

Rechtsextreme Frauen werden mit ihren Einstellungen und ihrem Handeln oft übersehen und unterschätzt – auch in der Sozialen Arbeit und Pädagogik. Dies hat Folgen für das demokratische Miteinander, insbesondere aber für Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind. Dies zeigt sich beispielhaft daran, wie Beate Zschäpe über viele Jahre mit ihren rechtsextremen Einstellungen und ihrem gewalttätigen Handeln übersehen wurde, – neben dem Verfassungsschutz, der Polizei, Nachbar_innen eben auch von Lehrer_innen und Sozialarbeiter_innen, die bereits in den frühen 1990er Jahren im Rahmen der „akzeptierenden Jugendarbeit“ mit ihr in Kontakt kamen und längerfristig mit ihr gearbeitet haben. Obwohl Frau Zschäpe bereits zu dieser Zeit mit rechtsextremen Aussagen auffiel und gegenüber Personen gewalttätig war, galt sie als „nettes Mädel von nebenan“.

Das Buch enthält mit den Recherchen des Rechtsextremismusexperten Ulrich Overdieck neue Forschung zu Frauen, die als Rechtsterroristinnen in der Bundesrepublik der 1970er und 1980er Jahre aktiv waren – und von Justiz, Polizei, Medien unterschätzt und übersehen wurden. Doch wie kommt es zu diesem Wahrnehmungs- und Interventionsdefizit? Welche Ursachen lassen sich in Geschichte und Gegenwart in der Sozialen Arbeit und Pädagogik erkennen? Wie verlaufen Situationen in verschiedenen Handlungsfeldern und welche Alternativen lassen sich herausarbeiten?

Diese und weitere Fragen werden im neuen Buch von Dr. Heike Radvan, Leiterin der Fachstelle „Gender und Rechtsextremismus“ der Amadeu Antonio Stiftung, und Prof. Dr. Esther Lehnert von der Alice Salamon Hochschule in Berlin beantwortet.

Als Veranstalter_innen behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Pressemitteilung Lesung

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Veranstaltungshinweis: invitation to THE SPRAWLS by COVEN BERLIN

Gender can create a sensory experience of tangible and virtual borders, as well as conscious and unconscious ones. These spatial and cultural frontiers are essential points of reference for our own identities. Our limited, and simultaneously real and ephemeral bodies can be stimulated in order to provoke an evolution on, and a transgression of, oppressive social codes.

In the frame of THE SPRAWLS, our work will focus on queer strategies as political tools to rebel against gender constrictions and body policing. With an experimental and playful approach, we will explore and reclaim the concepts of gender, sex, and sexuality and establish new personal and social realities. We will also address the gendered borders of institutionalized knowledge in order to analyze the constructs that can manipulate our understanding of power.

THE SPRAWLS will present the work of artists of various disciplines in the form of talks, intimate performances, live music and audiovisual art with a common focus on the borders of gender and gendered borders. This artistic approach will take place at GlogauAir (Glogauer Str. 16, 10999 Berlin) on the 24th and 25th of March 2017.

/// WITH AUDIOVISUAL ARTWORKS BY ///

Kiona Hagen Niehaus
Angela Kaisers
Anaïs Senli
Blanca Gomila
María Amparo Gomar Vidal
Ileana Pascalau
Lorena Juan
Esther Nelke

/// PROGRAM ///

FRIDAY, 24th March 2017 (18:00 – 00:00)

18:00
OPENING
20:00
matter v matter – a foray
Performance by Louise Trueheart
21:00
Naked SURAnade
Naked Live Music Performance by Sura Hertzberg
22:00
THE DECLARATION OF THE NATION OF VAG
Live Music Performance by Vagittarius Rising
23:00
Moving
Live Music and Reactive Movement Performance by S&M

SATURDAY, 25th March 2017 (16:00 – 22:00)

16:00
Collective Talk
by COVEN BERLIN
17:00
See Somebody
1-on-1 Performance by Madeleine White
Pärchen
1-on-1 Performance by Harley Aussoleil
19:00
ALLE UNTER EINER DECKE – becoming activist
Intimate Collective Performance by DREAMaTEAM

/// JOIN THE FACEBOOK EVENT HERE ///

Looking forward to seeing you there! <3

www.covenberlin.com

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G-NET Seminarangebot Lateinamerika-Institut FU Berlin

Das Netzwerk „G-NET:  Equality training network. EU contributions to gender mainstreaming and citizenship“ des Lateinamerika-Instituts der FU Berlin

Liebe Studierende,

Kenntnisse über Prozesse und Strategien der regionalen Integration sowie EU Gleichstellungspolitiken und –praxen sind heutzutage wichtige Qualifikationen für eine ganze  Fülle an beruflichen Tätigkeiten.  Diese Qualifikationen und Kenntnisse werden auf dem Arbeitsmarkt sowohl in der freien Wirtschaft, als auch in öffentlichen Institutionen oder dem sogenannten Non-Profit-Sektor ebenso benötigt und gesucht wie in akademischen Arbeitskontexten.

Das Netzwerk G-NET des Lateinamerika-Instituts  der FU Berlin (http://www.lai.fu-berlin.de/es/disziplinen/gender_studies/g-net/index.html) bietet Ihnen im kommenden Sommersemester 2017 die Gelegenheiten diese relevanten Qualifikationen im Rahmen einer Teilnahme am Seminar „European Integration and Gender: Standing for equality“ zu erwerben. Teilnehmende erhalten bei Abschluss des Kurses kostenfrei zusätzlich ein Jean Monnet Zertifikat der Europäischen Union. Das Seminar richtet sich als berufsqualifizierende Zusatzkompetenz an alle Studierenden mit thematischem Interesse und sehr guten Spanischkenntnissen.

Weitere Informationen auf Deutsch, Spanisch und Englisch  findet Ihr auf der G-NET Website unter:   http://www.lai.fu-berlin.de/disziplinen/gender_studies/g-net/news/news_data/G-NET-Seminar-_European-Integration-and-Gender_-Standing-for-Equality_.html sowie im Anhang (Flyer: G-NET LAI Flyer).

Bitte leiteten Sie dieses Angebot auch an spanischsprachige Studierende anderer Studiengänge weiter, damit möglichst viele Menschen das einmalige Angebot nutzen können!

Bei Fragen zum Seminarangebot können Sie sich gerne an Noemi Stelzig  unter: g-net@lai.fu-berlin.de  wenden.

Mit freundlichen Grüßen,
Noemi Stelzig
Wissenschaftlich Mitarbeiterin
ZI Lateinamerika Institut

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Ankündigung „Wer hat Angst vor Gender?“ / CGColloquien im Sommersemester 2017; Frankfurt am Main

Lange Zeit als exotisches ‚kleines Fach‘ geführt, haben sich Gender Studies im Verlauf der vergangenen dreißig Jahre international, aber auch an deutschen Hochschulen etabliert und im universitären Kanon verankert. Kritik daran gab es immer,
jedoch nie zuvor in einer solchen Lautstärke wie heute. Selten hat der Begriff
Gender in der großen Politk eine solche Rolle gespielt wie anno 2017. Nicht nur
an den Rändern, sondern immer mehr auch in der Mite des politschen Spektrums
wird neben dem Neoliberalismus und der Globalisierung auch Gender für die gesellschaflichen Krisen der Gegenwart verantwortlich gemacht. So mehren sich in
Parteiprogrammen Forderungen nach einer Abschaffung des „Gendermainstreaming“, der Gender-Diskurse und der Gender Studies.
Wie konnte es dazu kommen? Wie konnten ein theoretsches Konzept und sein
interdisziplinäres Forschungsfeld in diesem Maß zum Fokus und Kristallisatonspunkt gesellschaflicher Ängste und an diese appellierender politscher Rhetorik
werden?
Die Vorlesungsreihe „Wer hat Angst vor Gender?“ geht diesen Fragen nach und
nimmt die Ängste der Menschen insofern ernst, als sie die Positonen und Politken
des Ant-Genderismus in einer interdisziplinären Perspektve offen und kritsch
rekonstruiert. Das Spektrum reicht dabei von der neuesten medizinischen Forschung, die zeigt, dass Geschlecht keineswegs als so fxiert zu verstehen ist, wie
dies Ant-Genderist*innen aus der Biologie suggerieren, über die Soziologie, die
Publizistk und die Medienforschung bis zur katholischen Theologie.
Ziel der Reihe ist es, den Ant-Genderismus in ein reflektertes Verhältnis zu den
Positonen der Genderforschung zu setzen und eine Kartographie der gegenseitgen Beunruhigungen zu entwerfen, aus der ersichtlich wird, wer genau, weshalb
und mit welcher Berechtigung Angst vor Gender hat.

Alle weiteren Informationen: Booklet_Vorlage_2017

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Call for Papers: „Genesis“ 2017/2 Across Religious Boundaries: Women and Men in Motion, Fluid Identities, and Conflicts

Call for papers „Genesis. Rivista della Società Italiana delle Storiche“ 2017, 2 

Across Religious Boundaries: Women and Men in Motion, Fluid Identities, and Conflicts

Eds. Xenia v. Tippelskirch and Stefano Villani

The journal “Genesis” – https://www.viella.it/riviste/testata/6 – calls for contributions to a monographic issue that analyse – from a gender sensitive perspective – the impact of crossing confessional and religious borders, of mobility, and of voluntary or forced migration on self-definition and on definitions of religious identity. Contributions may come from periods ranging from the late middle ages to contemporary history.

Emigration and exile, in the dialectic between displacement and opportunity, enable reflections on the very concept of religious identity. The historiographical investigation on the estrangement provoked by confrontation with a different culture, on strategies of adapting to a new context, and on the conflicts generated by encounters between different cultures may contribute to reflection on the ‚performative‘ aspects and fluidity of the construction of confessional identities. In recent historiography on cultural transfers and contact zones, the key role of the go-betweens and brokers has been emphasized. Along the lines of these works, contributions will be accepted which inquire into either 1) the strategies of self-presentation in the religious sphere of men and women who have left their homeland voluntarily or involuntarily, permanently or temporarily; or 2) the historical impact of the presence of foreigners on the re-definition of the host society’s religious identity. At the centre of this inquiry are questions regarding the social relations that were built because of mobility and that were maintained or cut off across distance. These include experiences of loneliness, officialised relations, and the creation or reinforcement of emotional and family ties. We invite proposals for case studies or comparative investigations that explicitly pose the question of gender construction and/or analyse the specificities related to gender. Within this framework, it should be taken into account that journey, exile, and migration represent very diverse typologies of mobility. The contributions may present either case studies that reflect on the performativity of religious identity from a gender perspective or more general theoretical reflections, covering a chronological span from the early modern to the contemporary period.

The monographic issue will particularly highlight the following fields of interest:

  • In the available sources, how is the question of religious/cultural identity articulated? What agency is attributed to men and women in ego-documents containing travel accounts? What influence do the readers’ expectations have on the presentation of these accounts?
  • What impact do phenomena of migration have on religious practices?
  • How do the reports describe the diaspora communities in their host societies and their supranational connections? Who are the mediators and translators?
  • How can the analytical categories of hybridisation and mestizaje contribute to the understanding of the processes and temporalities of individual and communitarian construction of religious identity?
  • How is the question of mobility and the materiality of the journey (by land or by sea) addressed in the sources? In which ways do the conditions of the journey create and split groups, particularly in terms of gender? (Travels and pilgrimages by lone women and lone men, promiscuity and cohabitation)
  • How is the question of religious/cultural identity addressed when leaving ones country by choice or by force/obligation (because of economic necessity or for other reasons)?
  • How extensively do travel accounts refer to models in literature, family accounts, or hagiography and to what extent do they distance themselves from them?
  • When and how do conflicts emerge from mobility?
  • What regulations with disciplinary force are put into place by the religious/state authorities? Which dialectic is established between these authorities and the subjects under the control of those institutions?

Proposals should be sent by e-mail to the editors Xenia von Tippelskirch (xenia.vontippelskirch@hu-berlin.de) and Stefano Villani (villani@umd.edu) by 30/03/2017 and should contain an abstract (max 3.000 characters) and a brief academic profile of the author with a list of her/his publications. Authors whose proposals are selected for possible publication must send their articles – in Italian, French, or English – (max 50,000 characters, spaces and footnotes included) by 20/05/2017. Articles will be submitted to the editorial board’s scrutiny and to a double blind peer review. The publication of the issue is expected for the end of the year 2017.

Proposal in Italian, French an English: Call_for_papers

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Ausschreibung von vier Nachwuchskollegs im CENTRAL-Netzwerk 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Sie auf die Förderung von vier Nachwuchskollegs im
CENTRAL-Netzwerk informieren:

-Drei themenoffene CENTRAL-Kollegs mit dem Veranstaltungsort Berlin
(Fördersumme beträgt bis zu 4800 € pro Kolleg)
-Ein CENTRAL-Kolleg mit dem thematischen Rahmen „Migration“ und dem
Veranstaltungsort Prag (Fördersumme beträgt bis zu 42.800 CZK,
entspricht ca. 1580 €)

Bei den CENTRAL-Kollegs handelt es sich um ein Format für forschendes
Lernen, welches sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und
Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden oder Postdocs) aller Partner im
CENTRAL-Netzwerk (Universität Warschau, Universität Wien, ELTE Budapest,
Karls-Universität, Humboldt-Universität zu Berlin) richtet, die in
Forschungsteams mit Studierenden selbständig ein Forschungsprojekt
initiieren und durchführen. Bitte entnehmen Sie weitere Details der
angehängten Ausschreibung.

Die Bewerbungsfrist für die CENTRAL-Kollegs endet am 21.04.2017.

Antragsunterlagen:
Ausschreibung CENTRAL-Kollegs_2017
Announcement CENTRAL-Kollegs_2017
Berlin_CENTRAL-Kollegs_Application Form
Berlin_CENTRAL-Kollegs_Bewerbungsformular
Prag_CENTRAL-Kollegs_Bewerbungsformular
Prague_CENTRAL-Kollegs_Application Form

Die Antragsunterlagen (Bewerbungsformular, Projektskizze, Lebenslauf)
können per E-Mail (ein Dokument, PDF) bei der Stabsstelle
Internationalisierung (aleksandra.laski@hu-berlin.de, Geschäftsstelle
des CENTRAL-Netzwerks) eingereicht werden.

Weitere Informationen über das Netzwerk finden Sie unter
www.centralnetwork.org. Zu den bisher geförderten CENTRAL-Kollegs
gelangen Sie über
https://www.projekte.hu-berlin.de/de/central/netzwerk/internationale-studierenden-und-nachwuchsfoerderung

Für weitere Informationen oder Rückfragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur
Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, auch im Namen von Frau Dr. Wellen,
Aleksandra Laski

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