Kleine Anfrage Bundestag: Förderung der Publikation „Aktivität,en gegen den ‚Gender-Wahn‘“ durch das ,Bundesprogramm „Demokratie leben!“ durch die afd

Unter diesem Link geht es zum Dokument: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/029/1902926.pdf

und hier geht es zur Analyse von Andreas Kemper: https://www.vielfalt-mediathek.de/mediathek/6471/aktivit-ten-gegen-den-gender-wahn.html

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Parlamentarischer Abend: Gut gekämpft Schwestern! – 100 Jahre Frauenwahlrecht und feministische Herausforderungen 2018, Berlin Save-The-Date | 09. Oktober 2018 |

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

gerne möchten wir Sie zu unserem Parlamentarischen Abend herzlich einladen:

GUT GEKÄMPFT SCHWESTERN!
Parlamentarischer Abend zu 100 Jahre Frauenwahlrecht und den feministischen Herausforderungen 2018
09. Oktober 2018, 19:00 – 22:00 Uhr
Deutscher Bundestag

Mit: Katrin Göring-Eckardt MdB, Fraktionsvorsitzende, Katja Dörner MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende, Ulle Schauws MdB, Sprecherin für Frauenpolitik, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D. und Margarete Stokowski, Autorin.

Gesang: Sigrid Grajek
An den turntables: DJane Marsmädchen

Mit der Novemberrevolution 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht. 100 Jahre danach ist in keinem Parlament Parität erreicht worden. Im Bundestag ist der Frauenanteil mit der letzten Wahl sogar deutlich gesunken. Von einem „das wird sich mit der Zeit von selbst erledigen“ ist nicht auszugehen. Es geht um die Repräsentanz von Frauen in der Politik, aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Wie steht es 2018 um die Repräsentanz in der Wirtschaft, in Medizin und Gesundheit, in Wissenschaft und Kultur, beim Film etc. Wie kommen wir hier voran, welche Bündnisse sind dafür sinnvoll und notwendig? Wir wollen diskutieren und feiern, zurück blicken und nach vorn. Dazu laden wir Sie herzlich ein, in Anlehnung an das berühmte Lied von Claire Waldoff „Raus mit den Männern ausm Reichstag“, genau dort, im Reichstag, unsere gemeinsamen Anliegen und Strategien zu diskutieren.

Merken Sie sich den Termin bitte vor. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie in Kürze.

Mit freundlichen Grüßen

Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion
Arbeitskreis Wissen und Generationen
Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
ak5@gruene-bundestag.de

» GRUENE-BUNDESTAG.DE

Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese Mail ausdrucken.

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Journal of Diversity and Gender Studies and CfP

Dear colleagues,

Please allow me to introduce the Journal of Diversity and Gender Studies (DiGeSt). DiGeSt is a biannual, international, peer-reviewed journal, published by Leuven University Press. It publishes new work in the field of gender and diversity studies, with a strong focus on intersectionality and Europe.

We currently have a call for papers open for which the deadline has been postponed until 10 September 2018 (see attachment). At the same time, we welcome expressions of interest for guest edited special issues.

Please visit the website for more information on the journal: http://upers.kuleuven.be/en/digest

The journal itself can be found on JSTOR: https://www.jstor.org/journal/jdivegendstud

All articles are available online and in print. For subscriptions, please visit: http://upers.kuleuven.be/en/digest

We very much welcome your support!

With all best wishes,

Birgit Van Puymbroeck & Mieke Vandenbroucke

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Konerenzf: Oekonomie – Geschlecht – Recht (24. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Fruehen Neuzeit) – Stuttgart-Hohenheim 25.-27. Oktober 2018

Konf: Ökonomie – Geschlecht – Recht (24. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit)

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Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit; Akademie der
Diözese Rottenburg-Stuttgart
25.10.2018-27.10.2018, Stuttgart-Hohenheim, Akademie der Diözese
Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Hohenheim, Paracelsusstraße 91,
70599 Stuttgart
Deadline: 17.10.2018

Wie bereits die frühe Frauengeschichte zeigen konnte, arbeiteten Frauen
in der Frühen Neuzeit nicht nur gemeinsam mit ihren Ehemännern, sondern
waren auch eigenständig als Bäuerinnen, Handwerksmeisterinnen,
Unternehmerinnen oder Händlerinnen tätig. Sie wirtschafteten auf
Bauernhöfen und in Meisterwerkstätten, in Klöstern und bei Hofe, in
Bibliotheken und gelehrten Haushalten ebenso wie im Buch- und
Verlagswesen oder im Instrumentenbau. Neuere Forschungen haben unsere
Aufmerksamkeit zudem auch auf ihre Funktionen als Kreditgeberinnen und
als Konsumentinnen gelenkt.

Obwohl das weite Feld der „Ökonomie“ von geschlechterspezifischen
Markierungen durchzogen war, wissen wir heute, dass das Geschlecht die
konkreten Handlungsräume und -weisen von frühneuzeitlichen Frauen und
Männern weniger stark bestimmten als lange angenommen. Dennoch blieben
Geschlechterdifferenzen und -hierarchien im Alltag der Akteure und
Akteurinnen wichtige „Platzanweiser“. Wie die verschiedenen rechtlichen
und kulturellen Vorgaben im Feld des Ökonomischen mit den konkreten
Erfordernissen des Alltages in Einklang gebracht wurden (oder auch
kollidierten), ist nach wie vor eine offene Forschungsfrage. Generell
wissen wir immer noch zu wenig darüber, wie Geschlecht in den
verschiedenen Zusammenhängen gesetzt, gebraucht, hergestellt, markiert
und vollzogen worden ist.

Die 24. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen
Neuzeit nimmt deshalb die Bedeutung der Kategorie Geschlecht sowohl im
Bereich der Produktion wie auch der Konsumption in den Blick. Die
Vorträge analysieren den wirtschaftlichen Einfluss von Reichsfürstinnen
und Finanzberaterinnen an Fürstenhöfen ebenso wie die
Geschlechterkonzepte der Wirtschaftseinheit „Haus“; sie fragen nach dem
Ressourcentransfer und vermögensrechtlichen Arrangements im Kontext von
Tod, Ehe und Scheidung und sie stellen Unternehmen vor, die von Frauen
geleitet wurden.

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Donnerstag, 25. Oktober 2018

16:00 Uhr
Tagungsbeginn mit Kaffee/Tee

17:00 Uhr
Begrüßung, Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema

19:30 Uhr
Geschlecht und Ökonomie. Konsumption und Produktion
Dr. Eva Brugger (Universität Basel)

Freitag, 26. Oktober 2018

9:00 Uhr
Panel I: Wirtschaftlicher Einfluss von Frauen an Fürstenhöfen

Erbschaften, Ländereien, Stiftungsgelder. Finanzielle Macht der
Kaiserinnen
Dr. Charlotte Backerra, M.A. (Technische Universität Darmstadt)

Die Kabinettskasse und andere finanzielle Mittel der Reichsfürstin Anna
Maria Luisa de‘ Medici (1667-1743)
Cathérine Ludwig-Ockenfels, M.A. (Justus-Liebig-Universität Gießen)

Sigbrit Villoms als Wirtschafts- und Finanzberaterin Christians II.
Cathleen Sarti, M.A. (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

14:00 Uhr
Panel II: Erwerbs- und Reproduktionssphären

Oikos und Geschlecht. Die Bedeutung geschlechtsspezifischer Normen für
die Wirtschaftlichkeit von Haus und Gemeinwesen
John Egle, M.A. (Philipps-Universität Marburg)

Von „Hvsfrven“ und Häusern für Frauen. Hausbesitz von Frauen in urbanen
Inschriften der Frühen Neuzeit
Dr. Teresa Schröder-Stapper (Universität Duisburg-Essen)

Plurale Normen. Situative Praxis. Vermögensrechtliche Arrangements bei
der einverständlichen und uneinverständlichen Scheidung von Tisch und
Bett im 18. und frühen 19. Jahrhundert
MMag. Birgit Dober (Universität Wien)

Samstag, 27. Oktober 2018

9:00 Uhr
Panel III: Frauen als Unternehmerinnen

Frauen auf dem frühneuzeitlichen Kapitalmarkt. Am Beispiel von Göttinger
Vertragsdokumenten des 16. und 17. Jahrhunderts
Ruth Baumgarten, M.A. (Georg-August-Universität Göttingen)

Witwenbetriebe im frühneuzeitlichen Zunfthandwerk
Dr. Marcel Korge (Universität Leipzig)

Schulunternehmerinnen in Wien um 1800
Dr. Waltraud Schütz (Universität Wien)

12:30 Uhr
Schlussdiskussion

Tagungsleitung

Prof. Dr. Antje Flüchter
Universität BielefeldProf. Dr. Andrea Griesebner
Universität Wien

Prof. Dr. Michaela Hohkamp
Leibniz Universität Hannover

Dr. Monika Mommertz
Universität Basel

Prof. Dr. Claudia Opitz-Belakhal
Universität Basel

Dr. Petra Steymans-Kurz
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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Invitation to launch event Counterpoint Center: „Beyond Pluralism: Contrapuntal Responses to Culture Wars, New Nationalisms, and the Challenges of the Anthropocene“, 25. August 2018 Berlin

Please join us for the official launch of the new center “Counterpoint: Navigating Knowledge” with an event devoted to “Beyond Pluralism: Contrapuntal Responses to Culture Wars, New Nationalisms, and the Challenges of the Anthropocene”

Counterpoint: Navigating Knowledge is a new global, inter-disciplinary research center and information hub. Counterpoint produces research, policy papers, and reports, as well as a weekly blog. The approach is integrative: to work our various areas of knowledge and expertise together to solve today’s problems. As Counterpoint states in its Mission statement: “The ecological, economic, political, and social challenges of the twenty-first century call for innovative responses and concerted effort. That is why Counterpoint facilitates critical reflection, conversation, and creative solutions to planetary problems. Guiding the work of Counterpoint is the belief that there is no single solution to the complex challenges of living within a planetary community. Through publications, workshops, roundtables, seminars, podcasts, and other activities, Counterpoint promotes engagement with multiple knowledge systems to find creative paths forward. Counterpoint serves as a hub between these knowledge systems. It supports interaction, engagement, and the search for common ground.”

Counterpoint will be officially launched in Berlin on 25 August 2018 with a highly topical program of speakers and discussions. Addressing the theme “Beyond Pluralism: Contrapuntal Responses to Culture Wars, New Nationalisms, and the Challenges of the Anthropocene,” a group of distinguished scholars, activists, artists, and journalists will look at new ways to find solutions for two of the most pressing challenges of our time: globalization and climate change.

Questions to be addressed include: How can we deal with global pluralistic developments without falling back into nationalism and cultural partisanship? What types of theory, 20analysis, and best practice could facilitate a truly contrapuntal conversation? What are the practical implications of bringing together scholars, activists, artists, politicians, journalists, and representatives of various cultural groups, religions, and worldviews for a serious conversation? And how can a(nother) think tank facilitate this?

For the full program description, please see the information online.

Date and time: 25 August 2018, 14:00–18:30
Location: Almodóvar Hotel, Boxhagener Straße 83, 10245 Berlin
Launch Event Theme: “Beyond Pluralism: Contrapuntal Responses to Culture Wars, New Nationalisms, and the Challenges of the Anthropocene”
Keynote: Prof. Anthea Butler (University of Pennsylvania): “Race and the New Nationalisms”
Panel Discussion: Prof. Claudia Bruns (Humboldt University Berlin), Anthea Butler, Rachel Alliston (Decad, Berlin), Jens Tuider (ProVeg International), Michael Scaturro (journalist), Whitney A. Bauman and Kocku von Stuckrad, Counterpoint co-directors
Reception: The event will be concluded with drinks and an opportunity to continue the conversation
Press conference / Pressekonferenz: 17:30–18:00 (conducted in German)
Contact and registration:The event is free of charge, but the number of participants is limited. Please register by sending an email to info@counterpointknowledge.org

We look forward to seeing you on 25 August!

The Counterpoint Team

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Wissenschaftspolitik: Entschließung der GFMK zur systematische Einbeziehung der Genderperspektive

hiermit möchten wir Sie auf die wichtige Entschließung der „GleichstellungsministerInnenkonferenz“ (der Bundesländer in Deutschland)  zur systematische Einbeziehung der Genderperspektive in die Wissenschaft vom 19.06.2018 aufmerksam machen.

Mit herzlichen Grüßen aus Nordrhein-Westfalen, Beate Kortendiek

https://www.gleichstellungsministerkonferenz.de/documents/zusammenfassung-beschluesse-oeffentlich-28-gfmk-2018-bremerhaven_2_1529402469.pdf

TOP 8.1 Systematische Einbeziehung der Genderperspektive in die Wissenschaft, Seite 31

Zukunftsfähige und geschlechtergerechte Wissenschaft durch systematische Einbeziehung der Genderperspektive

Entschließung:

Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen, -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) stellt fest:

Wissenschaft ist ohne die Chancengleichheit der Geschlechter und die systematische Einbeziehung der Geschlechterperspektive in die Diskurse verschiedenster Fachdisziplinen nicht zukunftsfähig. Das wissenschaftliche Potential von Frauen sowie eine starke Geschlechterforschung wirken sich positiv auf die Forschungsvielfalt und die Qualität von Forschungsergebnissen aus und gehören heute zum Profil eines modernen, exzellenten und international wettbewerbsfähigen Wissenschaftssystems. (…)

Genderperspektive in Wissenschaft und Forschung

Die Geschlechterforschung ist durch die in Artikel 5 Absatz 3 Grundgesetz garantierte Wissenschaftsfreiheit verfassungsrechtlich geschützt. Sie rückt als Querschnittswissenschaft die Kategorie Geschlecht in das Zentrum ihrer Analysen und untersucht sie in ihren komplexen Wechselwirkungen mit anderen Differenzierungsmerkmalen, wie z.B. Alter oder Herkunft. Die Geschlechterforschung analysiert gesellschaftliche Strukturen sowie die ihnen immanenten Geschlechterverhältnisse und verdeutlicht existierende Diskriminierungen und Privilegierungen. Geschlecht wird dabei nicht ausschließlich als etwas Naturgegebenes verstanden, sondern in sozialen, kulturellen, historischen sowie politischen Kontexten und somit auch als veränderbare Kategorie betrachtet.

Mit ihren wissenschaftskritischen Ansätzen beeinflusst die Geschlechterforschung Inhalte und Methoden anderer Fachdisziplinen und generiert wichtige Erkenntnisse für eine geschlechtergerechte Gestaltung von Forschung und Lehre.

Nach Ansicht der GFMK gibt die Geschlechterforschung darüber hinaus wichtige Impulse, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen, diese Prozesse geschlechtergerecht zu gestalten und die Wirkung gleichstellungspolitischer Strategien kritisch zu hinterfragen. Wissenschaftliche Untersuchungen zum Bildungssystem, zur künftigen Renten- oder Arbeitsmarktpolitik, im Bereich der gesundheitlichen Versorgung oder zur Gestaltung des digitalen Wandels sind ohne Berücksichtigung von Genderaspekten weder aussagekräftig noch zukunftsfähig.

Die in den letzten Jahren vermehrt zu verzeichnenden polemischen, oft rechtspopulistischen Äußerungen sowie persönlichen Angriffe auf gleichstellungspolitische Akteurinnen und Akteure sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind nicht hinnehmbar. Diese entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage und verfolgen nur das Ziel, die Geschlechterforschung zu diskreditieren und die Chancengleichheit von Frauen und Männern infrage zu stellen.

Die Grundwerte einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft sind zu wahren. Die GFMK wendet sich daher ausdrücklich gegen Auffassungen, die der Geschlechterforschung die Wissenschaftlichkeit absprechen sowie gegen den Vorwurf der Verschwendung von Steuergeldern durch die Förderung von Forschungsprojekten und Professuren im Bereich der Geschlechterforschung.

Sie appelliert an die Bundesregierung sowie an alle, die in der Wissenschaft Verantwortung tragen,

  1. Gleichstellungsstrategien auf hohem Niveau und im Dialog weiterzuentwickeln,
  2. rechtliche Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Auswirkungen zu schaffen und zu überprüfen,
  3. Programme zur gezielten Förderung von Wissenschaftlerinnen und zum Abbau struktureller Barrieren aufzulegen und zu evaluieren,
  4. Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie Gender als inhaltliche Dimension konsequent bei der Umsetzung bestehender und der Konzeption neuer Bund‐Länder-Initiativen in der Wissenschaft zu berücksichtigen sowie in die Forschungsförderung zu integrieren,
  5. die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Genderaspekten in Forschungsanträgen als Qualitätsmerkmal bei der Begutachtung zu berücksichtigen und angemessen zu werten,
  6. sich für die Förderung der Geschlechterforschung und die Einrichtung von Genderprofessuren einzusetzen
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Lecturer post in Centre for Women’s Studies at University of York

Dear Colleague,

We wanted to make you aware of the below opportunity, if you are able to share this information with your academic colleagues and associates that would be very much appreciated.

The Centre for Women’s Studies (CWS), affiliated to the Departments of English and Related Literature and Sociology at the University of York, and one of the UK’s leading postgraduate centres for feminist research and teaching, seeks to appoint an outstanding member of academic staff as a Lecture in Women’s Studies. The role will be based in CWS and will undertake research of the highest international standards, making a major contribution to the research standing and culture of CWS and the Departments.

We seek to appoint someone who has expertise in feminist cultural studies. Those with interests in and knowledge of digital cultures, cultural activism, masculinities, genders and sexualities are encouraged to apply, although other areas of cultural expertise are not excluded from consideration. We particularly welcome applicants who have research and/or teaching expertise in a variety of global contexts, or clear evidence of being able to extend their primary focus. Previous experience of teaching at postgraduate level and of PhD supervision are essential. 

For more information please see the link:  https://jobs.york.ac.uk/wd/plsql/wd_portal.show_job?p_web_site_id=3885&p_web_page_id=360246

Please note that the application deadline is the 29th July 2018.

Best wishes

Prof Victoria Robinson

Director for the Centre of Women’s Studies

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Stellenausschreibung KN-Z 86/2018 zur Mitarbeit bei der Frauenbeauftragten; HWR Berlin

Liebe Frauen,

anbei eine Stellenausschreibungen KN-Z 64/2018 zur Mitarbeit bei der zentralen Frauenbeauftragten mit der Bitte um Weiterleitung an Interessierte.

Die Position ist an die Amtszeit der zentralen Frauenbeauftragten gekoppelt.

Es handelt sich um eine EG 11, bis 31.12.2018 mit 0,75 Stellenanteil, ab 01.01.2019 bis 30.09.2019 mit 0,5 Stellenanteil.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Ausschreibungstext.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Petra Kransel

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CFP: History of Midwives 1800-1950 – Kutna Hora 1.-2. November 2018

CFP: History of Midwives 1800-1950 –
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Department of History, University of Pardubice
01.11.2018-02.11.2018, Kutna Hora, Dacicky House in Kutna Hora, Komensky
Square 41
Deadline: 30.08.2018

The phenomenon of midwifery has been studied in the past decades often
as a part of the process of modernization of society. Within this
paradigm, the history of obstetrics was characterized as a permanent
development of scientific knowledge, professionalization of the
performance of childbirth assistance and masculinization of the
obstetric profession.
In hosting the conference „History of Midwives 1800-1950: Social,
Cultural and Economic Aspects of the Professionalization of Childbirth“,
the organizers primary objective is to stimulate a discussion about
changing position of the midwifery and female midwives in the modern era
not only as a profession but as a social and cultural phenomenon.

Following fields of research are suggested:
1) Economic aspects of the midwifery
Was a profession of midwifery for practicing midwives really an
independent occupation in terms of the economic and social independence
or should we see childbirth assistance only as a part-time job
opportunity for lower classes? To what extent were midwives dependent on
other sources of income or financial support of relatives and local
community? To determine regional differences in midwives‘ position and
the proportion of their representation to their potential clients, a
comparative study will be very beneficial to specify the differences
between various typological locations – large cities, small towns,
villages and remote and isolated communities.

2) Career development
What were the key elements for a successful career and acquisition of
clientele? Have female midwives profited more from personal
relationships within a local community, or have they tried to build
their reputation on the basis of scientific knowledge acquired in the
process of education? Why did women choose a career of a midwife – have
they decided to follow family traditions or was it an autonomous choice?
Factors affecting the performance and success of the profession will be
monitored in regard to an overlap of midwifery with maternity wards and
hospitals in urban centers, or with exclusive position of the solitary
representatives of the professionalized medicine in distant regions.

3) Types of medical treatment provided by midwives
There have been many cases of midwives being charged with practicing
medicine without a license, criminal negligence, and even homicide in
the event od child’s death. How frequent were these cases and were they
have been tolerated by the local authorities? How variable was the
spectrum of medical treatment provided by the midwives within the local
medical market?  In the case of broad medical activities, how was
composed their income spectrum?

4) Social and cultural representations and self-awareness
A comparative insight into regional differences and accessibility of
midwives can give us an opportunity to find the spatial differences in
the „field“ of midwifery or, on the other side confirm the coherence of
the social network, created on the structural basis of shared strategies
of social representation and practice. What were the social connotations
of the performance of midwifery? How did the social status of midwives
change within the rural and urban population? Can we interpret the
performance of the obstetric profession as a way of increasing of
social, economic or symbolic capital? What was the internal hierarchy of
different type professions relating to midwifery?

5) Professional networking
Institutionalization and professionalization of midwifery together with
its masculinization caused the gradual weakening of traditional medical
profession.  Midwifery became a target of persecution by public
authorities because midwives possessed specialized knowledge and skills.
Can we interpret the foundations of midwives professional organizations
as a defensive or educational act?  Were midwives engaged in dialog and
solidarity across the regions? Did they compete with each other despite
of their common interests?

Registration
The conference committee invites scholars from diverse fields, such as
historiography, anthropology, philosophy, sociology, history of arts,
cultural studies, to send in by mail a 250 word proposal (which includes
title, research question and used sources) for a 20 minute presentation,
no later than 30.8.2018 to following mail address:
vladan.hanulik@upce.cz

The written form of the submitted papers will be included in the
peer-reviewed journal Theatrum historiae, indexed in the ERIH database.
The deadline for submitting the contribution will be 7 January 2019.
No conference fee will be required. Unfortunately, the costs of
accommodation and travel cannot be reimbursed.

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Tagung | (Un)gleich besser?! 4. Gender Studies ; DIW und FES Berlin | 27. September 2018

am 27. September 2018 findet die 4. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) statt.

Inmitten politischer Brüche sind in den letzten Jahren Debatten um Ungleichheit und Klassenverhältnisse wieder en vogue und in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Jedoch wird in den Diskussionen um die zunehmende Einkommens- und Vermögensungleichheit eine intersektionale Perspektive, welche die Kategorien Klasse und Geschlecht miteinander in Beziehung setzt, oft vernachlässigt.

Im Rahmen der 4. Gender Studies Tagung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Friedrich-Ebert-Stiftung wollen wir die Diskussionen über die wachsende Ungleichheit um die Dimension Geschlecht erweitern, vorangegangene gleichstellungspolitische Maßnahmen kritisch reflektieren und Impulse für die weitere Debatte setzen. Wir gehen unter anderem den Fragen nach: Wem nützen die gleichstellungspolitischen Neuerungen des letzten Jahrzehnts und aktuelle Vorhaben? Wer profitiert etwa von Elterngeld und Frauenquote? Nur eine erfolgreiche karriereorientierte Mittelschicht – oder auch Menschen, insbesondere Frauen, mit geringem Einkommen?

Wir möchten Sie sehr herzlich dazu einladen, sich zu informieren und diese Fragen mit uns zu diskutieren:

 

  1. Gender Studies Tagung des DIW Berlin und der Friedrich-Ebert-Stiftung
    (Un)gleich besser?! – Die Dimension Geschlecht in der aktuellen Ungleichheitsdebatte

am 27. September 2018, von 9.30 bis 17.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr 17.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Zur Anmeldung geht es hier.
Eine Anmeldung per Mail ist auch möglich unter: Gendertagung-DIW@fes.de

Tagungswebsite: www.diw.de/gendertagung2018

Flyer: DIW-Gendertagung

Eine Kinderbetreuung während der Veranstaltung ist auf Anfrage möglich.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich um eine Fachtagung, daher ist die Anzahl der Teilnehmer_innen begrenzt. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach einer von uns versendeten Bestätigung möglich.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung und darauf, am 27. September mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Forum Politik und Gesellschaft

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