Abschlussveranstaltung des DDF-Projektes der Genderbibliothek

Bundeswahlplakat für die erste gemeinsame deutsche Wahl für den Unabhängigen Frauenverband (UFV) 1990; mit freundlicher Genehmigung von Professorin Anke Feuchtenberger.

Frauen erzählen über ihr Leben in der DDR
Das OWEN-Projekt „Frauengedächtnis“ im Digitalen Deutschen Frauenarchiv

 

2019 jährt sich die Maueröffnung zum dreißigsten Mal. Seither reißen die Diskussionen um das Leben in der DDR nicht ab. In einem Projekt zum Aufbau des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) wurden in der Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin 130 Audio-Interviews mit Frauen aus verschiedenen Generationen (1920-1960 geboren) digitalisiert, in einer Datenbank erfasst und damit für die Forschung aufbereitet. Die Frauen wurden Ende der neunziger Jahre vom Ost-West-Europäischen Frauennetzwerk (OWEN) nach ihren Erfahrungen im Sozialismus befragt. Diese Interviews bieten eine Folie, auf der wir diskutieren möchten über die Gleichberechtigung von Frauen in der DDR, über die Art von Geschichtsdarstellung in Forschung und Medien, über den Wert von Interviewarbeit und/oder über die Spezifik von Generationenerfahrungen.

Zur Abschlussveranstaltung unseres Projektes laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Zeit: Dienstag, 22. Januar 2019, 18:00-20:00 Uhr, Eintritt frei.

Ort: Handbestand – Altbuchhandel und Kaffeehaus, Brunnenstr. 42, 10115 Berlin

Dieser Ort bietet allen Interessierten die Möglichkeit, bereits vor Veranstaltungsbeginn den Bestand des Antiquariats zu durchstöbern und sich während der Veranstaltung mit Essen und Getränken selbst zu versorgen.

Die Veranstaltung wird von den Projektmitarbeiterinnen der Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt und findet zum Aufbau des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de) statt; es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).