Erstes Zeichen für Feministische Sommeruniversität bei Humboldts

Die Feministische Sommeruniversität (15.09.2018) und der Online-Gang des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (13.09.2018) stehen in den Startlöchern.
An vielen Stellen in und um die Humboldt-Universität sind Plakate und Postkarten zu sehen. Ein weiteres Zeichen ist seit gestern Abend die Ausstellung im Foyer der Universität.
Hier zeigt das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG), organisiert von der Genderbibliothek des ZtG, noch einmal 16 Tafeln einer historischen Ausstellung über die
Arbeit von Frauen an dieser Universität vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den Wendeereignissen 1989/90 in der DDR. Die Forschungsergebnisse des ZtG zur Aufarbeitung dieses Teils der Wissenschaftsgeschichte als Frauen- und Geschlechtergeschichte sind in einer Vitrine anzusehen.
Die Originalausstellung unter dem Titel „Von der Ausnahme zur Alltäglichkeit : Frauen an der Universität Unter den Linden“ wurde vom 01.12.1999 bis zum 21.01.2000 im Foyer gezeigt.
Angesichts des langen Kampfes der Frauenbewegung für das Recht auf Studium von Frauen ist die Ausstellung 2018 – das heißt 110 Jahre nach dem Zulassungsbescheid in Preußen! – und
100 Jahre nach dem erkämpften Wahlrecht für Frauen immer noch aktuell.