17.12.: Paula-Irene Villa zu Pornographie
Veröffentlicht von Karin am Dezember 17, 2009 unter Adventskalender 2009

Paula-Irene Villa
Paula-Irene Villa wählte aus unserer Themenliste das Stichwort “Pornographie”, weil sie in ihrer Forschung immer wieder auf dieses Thema trifft. Im Mai wurde sie zu einem Expert_innenhearing der Kommission für Jugendmedienschutz München eingeladen und hielt dort ein Statement unter dem Thema “Liebeslieder waren gestern : zur Jugendschutzproblematik von Porno- und Gangsterrap”. Darin konzentrierte sie sich auf zwei Aspekte:
1) „Porno“ als umkämpftes Aushandlungsfeld von Geschlecht und
2) Porno- und Gangsterrap als Chiffre für (Jugend-)Kulturen der Gegenwart.
Den Artikel (6 S.) schickte sie freundlicherweise als “Adventsgeschenk” zum Nachlesen mit: PornoPop_JakeinOPferwerden_VILLA.pdf.
Prof. Dr. Paula-Irene Villa arbeitet als Professorin an der LMU München. Bekannt wurde sie v.a. mit ihrem Buch “Sexy Bodies” (2001). An der Münchener Uni eröffnete sie mit ihrer Antrittsvorlesung im Oktober die interdisziplinäre Ringvorlesung “Gendergraphien : Perspektiven der Geschlechterforschung auf Körper, Wissen, Praxen” (Materialien sind online einsehbar).
In unserem GReTA-Katalog haben wir 19 Dokumente von ihr. Gerade gab sie im transcript-Verlag zusammen mit Julia Richter ein neues Werk heraus: “Postkoloniale Soziologie : empirische Befunde, theoretische Anschlüsse, politische Intervention“, das wir für unsere Genderbibliothek erwerben.
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