Diskussion zur Brauchbarkeit des Begriffs „queer“ (24.9.2009)

Foto von celesteh by flickr
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Nicht zuletzt motiviert von kritischen Anfragen und Ãœberlegungen zur Umbenennung eines zukünftig nicht mehr nur schwulen Museums laden wir zu einem Austausch über die Brauchbarkeit des Begriffs „queer“ ein. Dieser entwickelte sich Anfang der 1990er Jahre im akademischen Kontext und wurde zu einem multifunktional eingesetzten Label, das die alten Selbstbezeichnungen schwul, lesbisch oder schwullesbisch vielfach abgelöst hat. Wir gehen der Frage nach, wo sich „queer“ heute zwischen theoretischem Anspruch und subkultureller Lebenspraxis einordnen lässt. Eingeladen sind Protagonist_innen „queeren“ Denkens und Lebens in Berlin:

  • Dr. Antke Engel, freie Wissenschaftlerin und Gründerin des „Institut für Queer Theory“
  • Katrin Köppert, Mitherausgeberin des Tagungsbandes „Queer leben – queer labeln?“
  • Mitarbeiter_innen des Silverfuture (“Kings And Queens And Criminal Queers”)
  • Debra Kate, „international Bio-Queen and Photographer“
  • Bartholomew Sammut, Organisator des „International Queer Short Film Festival Berlin XPOSED“
  • Sirko Salka, Chefredakteur der Siegessäule („Queer in Berlin“)
  • Moderation: Birgit Bosold und Michael Fürst (Schwules Museum)

Geplant ist keine traditionelle Podiumsdiskussion, sondern ein entspanntes, vielstimmiges Gespräch zwischen den Stühlen und Tischen und mit fließenden Grenzen zwischen Publikum, Gästen und Moderator_innen, Kurzfilm und Kurzperformance inklusive.

Anschließend Chillout mit kleiner Party im SchwuZ.

Daten: Mehringdamm 61, 10961 Berlin
am Donnerstag 24.9.2009 um 19 h

Kostenbeitrag: 5 Euro bzw. nach Selbsteinschätzung
Kontakt: birgit.bosold(at)schwulesmuseum.de, michael.fuerst(at)schwulesmuseum.de

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