Bibliothek diese Woche nur am Donnerstag, 13.06, von 14-19 Uhr geöffnet

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Liebe Nutzer_innen,

die Bibliothek hat weiterhin eingeschränkte Öffnungszeiten. Am Donnerstag ist sie von 14-19 Uhr geöffnet. Am Freitag ist sie gänzlich geschlossen. Falls etwas ganz dringend gebraucht wird, könnt ihr mich am Freitag von 10-14 Uhr im Pc-Pool ( R. 1.14) erreichen. Medien zur Rückgabe können im Sekretariat ( R. 1.18) hinterlegt werden.

eine schöne Woche euch,
Jana.

Bibliothek am Freitag 07.06. 2013 geschlossen

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Liebe Nuter_innen der Bibliothek,

morgen ist die Bibliothek wegen Krankheitsfall geschlossen. Medien zur Rückgabe können gern im Sekretariat hinterlegt werden.

viele Grüße
Jana aus der Bibliothek.

Neu erschienen: Prekarität und Freiheit?

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Westfälisches Dampfboot

Gerade ist ein Sammelband erschienen, der auch für viele Studierende und Lehrende unserer Gender Studies an der HU von Interesse sein kann:

Fink, Dagmar; Krondorfer, Birge; Prokop, Sabine; Brunner, Claudia (Hrsg.);

Prekarität und Freiheit?: feministische Wissenschaft, Kulturkritik und Selbstorganisation

Münster : Westfälisches Dampfboot, 2013 – 281 Seiten – € 19,90 , ISBN: 978-3-89691-929-8

Worum geht es?

Prekarität und Freiheit? als begriffliche Klammer eines ebenso widersprüchlichen wie komplementären Verhältnisses wird in diesem Band von AutorInnen reflektiert, die großteils aus außeruniversitären Forschungs- und Theoriebildungsrändern kommen bzw. sich an Schnittstellen von Institutionen und Selbstorganisierung (flexibel natürlich!) bewegen. Marginalisierte Arbeits-, Wissens- und Organisationsverhältnisse sind somit nicht nur Gegenstand, sondern auch Grund und Motiv der Auseinandersetzungen. Die Texte spiegeln die unterschiedlichen kategorialen Rahmungen aus Philosophie, Soziologie, Geschichte, Kulturtheorie, Kunst, Literatur- und Sprachwissenschaft, aber auch jene aus politischen und kulturellen Praxen. Thematisiert werden prekäre Freiheiten anhand von Kollektivität, Öffentlichkeit, Frauenbewegungsgeschichte, Kultur/Arbeit, Ökonomie, Migration, Wissenschaft, Sexualität, Anerkennungsweisen, Bildung, Alter, Lebensführung.

Inhaltsverzeichnis

 

Neues Buch: Gender und Rechtsextremismusprävention

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amazon_ws.phpEinladung zur book-release-party/ Buchvorstellung
Die Initiatorinnen des Sammelbandes „Gender und Rechtsextremismusprävention“  laden in die Amadeu Antonio Stiftung ein, um gemeinsam mit dem Metropol-Verlag ihr neues Buch der Öffentlichkeit vorzustellen.
Wann? 07. Mai 2013, 19 Uhr
Wo?  Amadeu Antonio Stiftung, Linienstraße 139, 10115 Berlin-Mitte
Auf dem Podium sprechen die Initiatorinnen des Bandes über die Motivation für das Buch. Zudem stellen Autor_innen die inhaltlichen Schwerpunkte vor, berichten von ihren Forschungsergebnissen und Praxiserfahrungen und  freuen sich auf die Diskussion!
Im Anschluss gibt es eine kleine book-release-Party,  DJ Steffi legt auf und es gibt Wein und Brezeln.
Die Organisator_innen bitten um Anmeldung per E-Mail: netzwerke@amadeu-antonio-stiftung.de

Neuerscheinung:
Amadeu Antonio Stiftung/Radvan, Heike (Hg.): „Gender und Rechtsextremismusprävention“, Metropol Verlag, Berlin
2013. 296 Seiten; 19 Euro ; ISBN: 978-3-86331-043-1

Neue ATGENDER-Publikation in der Teaching Gender-Reihe

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http___www.atgenderAm morgigen Freitag, 26.04.2013, beginnt in Göteborg die ATGENDER Spring Conference. Am Abend wird der neue Titel aus der Reihe Teaching Gender Studies  in einer Buchvorstellung erstmals präsentiert. Diesmal geht es um TEACHING GENDER WITH LIBRARIES AND ARCHIVES: THE POWER OF INFORMATION. Den Band haben Sara de Jong und Sanne Koevoets (Wien; Utrecht) herausgegeben. Darin berichten Spezialistinnen aus Frauen- und Genderbibliotheken und -archiven aus verschiedenen europäischen Ländern über ihre Arbeit mit dem Ziel, die  Frauen-/Geschlechterforschung  und -bewegung zu dokumentieren und weiter anzuregen. Das Buch ist für Lehre und Studium geschrieben, um mit verschiedenen Möglichkeiten die Ressourcen aus den speziellen Archiven und Bibliotheken aufzuzeigen und nutzbar zu machen.
Natürlich wird es bald das gedruckte Exemplar in der Genderbibliothek geben und ein Blick ins Inhaltsverzeichnis wird hier im Weblog folgen.

Am 26.4.2013 nur Bücherabgabe

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P1050239Am morgigen Freitag können leider nur Bücher abgegeben werden.

Wer das möchte, melde sich bitte im
Sekretariat, R 1.18, oder
beim PC-Team im Raum 1.18.

 

Dokumentarfilm zu Gender in Bibliotheken

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K. Aleksander

K. Aleksander

Während des gerade zu Ende gegangenen 5. Bibliothekskongresses in Leipzig (12.-14.03.2013) fand auch wieder unsere AG Gender/Diversity in Bibliotheken statt, die wir beim letzten Bibliothekstag in Hamburg erfolgreich gegründet hatten. Diesmal zeigten wir den Dokumentarfilm von Danilo Vetter (ehemaliger studentischer Mitarbeiter der Genderbibliothek beim ZtG HU Berlin) mit dem Titel “Die geschätzte Kollegin vom festgezurrten Haupthaar” : Gender (k)eine Frage in Bibliotheken?. Darin werden vier Bibliothekarinnen (Helga Lüdtke, Margit Hauser, Elisabeth Wiesbaum und Monika Bargmann) in Verbindung mit wichtigen Gender-Themen der Bibliotheksarbeit interviewt (Frauenberuf, Feminismus, Gender Mainstreaming, Stereotyp). Das alles ist sehr gut inszeniert und aussagekräftig.
Während der AG wurde gut diskutiert und auch wegen der Vorankündigung auf einer Bibliotheksliste gab es mehrere Anfragen, wie der Film zu bekommen ist. Danilo Vetter hat den Dokumentarfilm inzwischen öffentlich frei gegeben. Er kann auf youtube.com unter seinem Namen oder einem Titelstichwort gefunden werden.
Das ist eine gute Möglichkeit, den Film für Seminare in Bibliotheksausbildungseinrichtungen zu wählen, in denen bisher nichts über die Genderaspekte in Bibliotheken vermittelt wird. Oder ladet einfach Leute ein, um darüber zu diskutieren. Der Film dauert ca. 45 Min. Er ist jetzt auch als DVD im Bestand der Genderbibliothek als Geschenk des Verfassers. Vielen Dank!
Viel Spaß und Erfolg beim Weiterdenken und Realisieren!

Frauen zum Frauentag – und eine besondere Veranstaltungsreihe in Leipzig

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Der Frauentag heute ist ein sehr gutes Datum, um auf eine Veranstaltungsreihe hinzuweisen, die Frauen in den Mittelpunkt stellt, damit alle davon profitieren. Es geht um Schriftstellerinnen, deren Bücher die meisten älteren von uns kennen, die aber ebenso ein Schatz für die jüngeren Frauen sein können. Es geht um Brigitte Reimann, Maxi Wander und Irmtraud Morgner – alles Schriftstellerinnen, die in der DDR frauenbewegte Literatur verfasst haben und damit auch die feministische Wissenschaft herausgefordert und bereichert haben. Alle drei Frauen wurden 1933 geboren – wären also in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden!

Aus Anlass dieses Ereignis organisierte die Frauen-/Genderbibliothek MONAliesA in Leipzig mit mehreren Partner_innen eine ganzjährige Veranstaltungsreihe. Neben Lesungen Vorträgen und Diskussionen über die Autorinnen, ihr literarisches Wirken und ihr soziales Engagement sollen auch Dokumentationen sowie Literaturverfilmungen gezeigt werden. Umrahmt wird das Ganze von einer kleinen Fotoausstellung unter dem Titel „Frauenleben in der DDR“, die in der Galerie in der Bibliothek zu sehen ist.
Zur Eröffnung der Reihe sprach Professorin Ilse Nagelschmidt von der Universität Leipzig ein Grußwort, das MONAliesA in ihrem Blog am 18.02.2013 veröffentlichten:
Gedenktage bilden immer wieder einen geeigneten Anlass, um sich mit historischen Ereignissen, mit Kunstwerken oder dem Leben populärer Autor_innen zu befassen, sich ihre vielseitige Bedeutsamkeit zu vergegenwärtigen und postume Widmungen und Ehrungen vorzunehmen.
So bilden die 80. Geburtstage von drei Autorinnen, die unter den spezifischen Voraussetzungen der DDR gelebt und geschrieben haben, ein Motiv, um sowohl biografische Ausschnitte als auch literarische Eindrücke von Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander multimedial in gegenwärtige Diskussionen und literarische Interessenlagen zu übermitteln.

Literaturanalytisch aufgearbeitet werden die genannten Schriftstellerinnen, indem ihre Werke als Pionierarbeiten gelesen werden sollen, worin erstmalig Individualkonzepte, z.B. als sogenannte Ankunftsliteratur, erarbeitet und patriarchale Gefüge unterlaufen werden.
Irmtraud Morgners Texte werden im sozialistischen Realismus verortet, der sich fantastisch ausweitet und dabei eine feministische Sichtweise einnimmt, während Maxie Wander für eine Protokoll-Literatur einst bekannt geworden ist, die sie aus belletristischen Anteilen und essayistischen Montagestücken zusammengesucht und weiterentwickelt hat.
Die geplante Veranstaltungsreihe soll nicht einer Erinnerungskultur zeitigen, die lediglich am jeweils aktuellen Jubiläumstag Texte einer Relektüre unterzieht und Biografien zum Vergessen rekonstruiert. Die Verwaltung literarischer DDR-Vergangenheit soll am Paradigma der drei Autorinnen nachhaltig wiederbelebt und einem Publikum (erneut) zugänglich gemacht werden, die im weiterhin männlich konnotierten Kanon des Schulunterrichts und der akademischen Lehre der Literaturwissenschaft vernachlässigt werden sowie auch im literarischen Gedächtnis ehemaliger Leser_innen vergraben zu liegen scheinen. Kaum auffindbar in den Lektürelisten und Bücherregalen ist Reimanns Erzählung Ankunft im Alltag (1961), Morgners umfangreicher Roman Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura (1974) und dessen Fortsetzung in Amanda. Ein Hexenroman (1983) oder Wanders Tonband-Protokolle Guten Morgen, du Schöne von 1977.
So gilt es, Erinnerungsfragmente und Leerstellen mit den Nachlässen der Autorinnen zu verfüllen, um sie über ihr Jubiläum hinaus dauerhaft erinnerungswürdig zu halten und generationenübergreifend lesbar zu machen.

Wer Gelegenheit hat, nach Leipzig zu fahren, sollte sich in dieses Literaturerlebnis stürzen! Danke an MONAliesA für diese Initiative!

Neues AEP-Heft 1/2013: Feministische Widerstände

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coverZurzeit beschäftigen sich einige Nutzerinnen der Genderbibliothek mit dem Thema, welche Formen, Inhalte und Auswirkungen feministische Aktionen, wie die der Gruppe FEMEN, slut walks oder flash mobs offline und online haben. Dazu passt das neue aktuelle Heft der Zeitschrift von AEP Informationen aus Innsbruck. Unter dem Thema “Feministische Widerstände : Aktionen – Formen – Strategien” beleuchten die Verfasserinnen historische und gegenwärtige Protestkulturen.
Hier einige Artikel aus dem Inhaltsverzeichnis:
Christiane Leidinger : 11 Jahre Widerstand: Frauenwiderstandscamps im Hunsrück von 1983 bis 1993
Laura Bielowski: “Ihr macht unseren Körper zum Objekt? Wir machen unseren Körper zur Waffe”: FEMEN
Melanie Groß : Gendertrouble und queere Interventionen – Angriffe auf Heterosexismus und Zweigeschlechtlichkeit
Charlott Schönwetter : Aktivismus im Internet: Eine andere Welt?
Charlott Schönwetter: Täglich feministische Debatten im Internet
Monika K. Zanolin: Wochenplan – im Widerstand gegen meine Kleidernorm
Melanie Groß : Riot Grrrls und Ladyfeste – Angriffe auf die heterosexuelle Matrix
Helga Suleiman : Widerständigkeit als sozialer Auftrag
Rotraud A. Perner: Widerstand kommt von Widerstehen
Esther Redolfi: “Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht” : Die Zu Aktualität von Simone de Beauvoir’s Aktualität
Nicola Nagy: Queertheorie vs. traditionellen Feminismus, oder: Warum es die eine Wahrheit nicht geben kann
ArchFem : we need feminism because
Ilse Gawlik : Arabische Frauen und ihr Widerstand

New York Times: Feminism’s Next Act

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B.FriedanIn der New York Times läuft zurzeit eine Diskussion über die nächsten Aufgaben des Feminismus heute. Anlass dafür ist der 50. Jahrestag der ersten Publikation des Buches  “The Feminine Mystique”  von Betty Friedan 1963.

In der ehemaligen BRD erschien die erste Auflage 1966 im Rowohlt-Verlag unter dem Titel:
Der Weiblichkeitswahn oder Die Mystifizierung der Frau.
Das Buch ist in der Genderbibliothek vorhanden. Wer sich kurz den Inhalt ins Gedächtnis zurückrufen möchte oder erstmals etwas darüber erfahren möchte, findet z.B. im Netz einige Einführungen.