Neue Ausgabe LIBREAS zu Frauen und Bibliotheken

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Libreas25Die aktuelle Ausgabe der Online-Zeitschrift LIBREAS. Library Ideas # 25 ist diesmal dem Thema FRAUEN gewidmet. Unter den Leitgedanken “Bibliothekarin sein – Nutzerin sein. Frauen und Bibliotheken” hatte die Redaktion Artikel eingeworben. Zu lesen sind jetzt Artikel verschiedenster Inhalte:
So führt schon das Editorial in einem interessanten Zweiergespräch zwischen Heike Stadler und Karsten Schuldt ein in die Lücken der Berufsgeschichte, indem Nachrufe von Bibliothekarinnen danach untersucht wurden, welchen Inhalt sie über die Tätigkeiten von Bibliothekarinnen äußern oder die Frage, ob Bona Peiser nun die erste deutsche Bibliothekarin oder die erste Bibliothekarin Deutschlands war.
Noch ein Interview von Maria-Inti Metzendorf mit Antje Kellersohn, der Direktorin der Universitätsbibliothek Freiburg, regt an, über die Geschlechterrollen von Frauen und Männern und ihr Verhalten in Führungspositionen in Bibliotheken mitzudiskutieren, ebenso über den Aufruf für geschlechtersensible Bibliotheksangebote in Stadtbibliotheken von Katharina Leyrer.
Mehrere Artikel widmen sich konkret historischen Persönlichkeiten, die als Bibliothekarinnen gearbeitet haben, z.B. Anna Kvapilová (von Susanne Brandt) oder Jella Lepmann (von Anna Becchi) oder Wiborada (von Marion Voigt).
Ebenfalls einen historischen Einblick in die Berufsgeschichte von Bibliothekarinnen erlauben die Bewerbungen von Hilfsarbeiterinnen in der Königlichen Bibliothek/Preußische Staatsbibliothek von 1916 bis 1943, die Frauke Mahrt-Thomsen recherchierte.
In meinem eigenen Artikel zeige ich an Beispielen aus der aktuellen Gemeinsamen Normdatei, wie geschlechterstereotype Vorstellungen sich immer noch in den verwendeten Schlagworten niederschlagen und damit v.a. Frauen und ihre Belange diskriminieren, aber auch die Suche nach Literatur zu geschlechterrelevanten Themen erschweren.

 

Öffnungszeiten in der Semesterpause

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P1070256Eine Bibliothek, die ihre Nutzer_innen qualitätsvoll bedienen möchte (= Output), braucht den nötigen Input. Dafür eignet sich die Semesterpause. Wir müssen viele erfasste Titel verschlagworten, unser Archiv umräumen, weil uns viele neue Bücher und Materialien geschenkt wurden, Projekte bearbeiten, die Systematikschilder auswechseln etc.

Deshalb hat die Genderbibliothek in der Semesterpause vom 21.07. bis zum 10.10.2014
nur dienstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Bücher können abgegeben werden
• im Sekretariat (R 1.18) oder
• im PC-Pool (R 1.20)
oder in die ZtG-Briefkästen
• vor dem Sekretariat bzw.
• im Foyer gegenüber dem Treppenaufgang.

FFBIZ sucht Projektleiter_in für Buchprojekt zur Geschichte der Berliner Frauenbewegung

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logo_ffbizFFBIZ e.V., Berlin, 15.08.2014-31.12.2014
Bewerbungsschluss: 05.08.2014

Das FFBIZ-Archiv ist ein feministisches Dokumentations- und -informationszentrum mit Sammelschwerpunkt auf der zweiten Welle der internationalen Frauenbewegung. Hier gesammelte Dokumente der aktiven Gruppen sind Arbeitspapiere, Protokolle, Flugblätter, Plakate, Fotos, Buttons und Sticker und viele andere “Graue Materialien” sowie Schallplatten mit Songs von Demonstrationen und Frauenfesten. Außer Materialien aus und über Berlin und die Bundesrepublik wurden auch Frauenbewegungsdokumente aus nahezu allen Teilen der Welt gesammelt und erschlossen. Die Bestände des Archivs sind so seit der Gründung des FFBIZ kontinuierlich gewachsen. Wir stehen allen Menschen offen, die Interesse an unserem Bestand haben.

Wir suchen zum schnellstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Dauer bis zum 31.12.2014, ggf. mit der Option der Verlängerung, für die Konzeption eines Buchprojektes zur Geschichte der Frauenbewegung in Berlin eine/n

Projektleiter/in (m/w)
19,5 Stunden wöchentlich, Vergütung EG 13 TVL

Die Aufgaben umfassen:
- Konzepterstellung Buchprojekt bis zur Entscheidungsreife
- Projektmanagement für das Projekt inkl. Planung von Meilensteinen, Steuern der Ressourcen, Ergebniskontrolle
- Mitwirkung bei der Projektabrechnung nach geltendem Zuwendungsrecht
- Enge Zusammenarbeit mit Vorstand und Geschäftsführung inkl. Vorbereitung der Arbeitstreffen

Wir erwarten:
- Hochschulabschluss oder master Genderstudies, Geschichte oder vergleichbare Qualifikation
- Sehr gute Kenntnisse aus dem Bereich Frauen- und Geschlechtergeschichte
- Kenntnisse des anzuwendenden Zuwendungsrechts
- Konzeptionsfähigkeit
- Projektmanagementkompetenz/sehr gute organisatorische Fähigkeiten
- Leistungsbereitschaft
- Handlungskompetenz
- Sehr gute Kommunikationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Gender- und Diversitykompetenz
- Sorgfältige und eigenständige Arbeitsweise

Wir freuen uns besonders über die Bewerbung von Migrantinnen und Migranten und von Menschen mit Behinderung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 05.08.2014 an das FFBIZ in Berlin ausschließlich online an das FFBIZ, Geschäftsführung Roman
Klarfeld unter bewerbung@ffbiz.de

————————————————————————
Eldenaer Straße 35bewerbung@ffbiz.de

Homepage <http://www.ffbiz.de/aktivitaeten/jobs.html>

URL zur Zitation dieses Beitrages
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/type=stellen&id=10310>

“Teaching Gender with Libraries and Archives” online!

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http___www.atgenderhttp___www.atgenderTeaching Gender with LibrariesAb sofort ist das Buch “Teaching Gender with Libraries and Archives” von der AtGender-Webseite aus online zu lesen.  Zur Erinnerung noch einmal die Angaben und das Inhaltsverzeichnis:
Jong, Sara de; Koevoets, Sanne (ed.):
Teaching Gender with Libraries and Archives : The Power of Information. Budapest ; New York : Central European University Press, 2013. – p. 179 (Teaching with gender : European women’s studies in international and interdisciplinary classrooms ; 10) ISBN: 978-615-5225-60-4

Inhalt:

  • Introduction
  • The library as knowledge broker
  • Parallels in the history of women’s/gender studies and its special libraries
  • Institutionalizing activist legacies
  • Searching for women in the archives : collecting private archives of women
  • Core feminist texts in Europe online : teaching with the FRAGEN database
  • Teaching gender-sensitive English as a foreign language through databases : local practices and beyond
  • (Re)searching gender in a library
  • Information as a tool for the empowerment of women
  • Reflections on Glasgow Women’s Library : the production of cultural memory, identity and citizenship
  • Beyond the bun lady : towards new feminist figurations of librarianship

 

 

Genderbibliothek am 05. und 06.06.2014 geschlossen

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P1050241Leider bleibt die Genderbibliothek am kommenden Donnerstag und Freitag geschlossen. Ich vertrete unsere Genderbibliothek beim 103. Bibliothekstag in Bremen. Dort werde ich beim Treffen der One Person-Libraries die Aufgaben und Besonderheiten der Genderbibliothek des ZtG vorstellen. Außerdem leite ich die AG Gender/Diversity, die zum dritten Mal bei einem Bibliothekstag einlädt und in der wir neue Projekte vorstellen und eigene Themen der Teilnehmenden diskutiert werden können.
Außerdem werde ich Bibliothek und Archiv des seit 1986 existierenden Vereins belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen besuchen.
Bücher können im Sekretariat oder PC-Pool des ZtG abgegeben werden.

Feministische Studien 1/2014

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Gerade eingetroffen in der Genderbibliothek ist die erste Ausgabe der Feministischen Studien 2014. Dieses Heft trägt Artikel zum Thema “Intimitäten – wie politisch ist das Vertraute?” zusammen. In der Einleitung fragen die Herausgeberinnen:
“Ist das Intime also die (neue) Antipode zum Öffentlichen? Oder zeigt sich nicht vielmehr beim zweiten oder dritten Hinsehen, dass Intimität die Unterscheidung von Privatheit und Öffentlichkeit durchkreuzt? Wie funktioniert Intimität? Wie stellt sie sich her? Und wie verändert sie sich unter neuen technologischen Möglichkeiten, Bedingungen und Anforderungen? Wie (un-)abhängig von Geschlecht und Begehren als intersektionale Positionen wird Intimität erfahrbar – und womöglich auch politisch?” (Meßner, A.-K.; Schmidbaur, M.; Villa, P.-I., S. 3)
Neben diesem Schwerpunkt gibt es u.a. Beiträge zu Donna Haraway, zum Onlineaktivismus, einen Literaturbericht über empirische Studien zur Familienbildung lesbischer Paare, Tagungsberichte (z. B. zur Abschlusskonferenz des DFG-Graduiertenkollegs “Geschlecht als Wissenskategorie” an der HU Berlin) und Rezensionen (z.B. über S. Böhm/F. Kämpfe: Anecken und Weiterdenken : aktuelle Beiträge zur Geschlechterforschung oder E. Appelt/B. Aulenbacher/A. Wetterer: Gesellschaft : feministische Krisendiagnosen).
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 32(2014)1

Christa-Wolf-Kolloquium an der Humboldt-Universität

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christawolfUnter dem Titel „Zwischen Moskauer Novelle und Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud : neue Perspektiven auf das Lebenswerk von Christa Wolf” wird das Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen mit der Internationalen Christa Wolf-Gesellschaft und dem Internationalen Christa-Wolf-Zentrum für deutsche und polnische Gegenwartsliteratur und -kultur (Poznan/Gießen)
am 25. April 2014
aus Anlass des 85. Geburtstages der Autorin ein internationales Kolloquium veranstalten.

Zeitpunkt und Ort
Freitag, 25. April 2014 (09:00-22:00 Uhr)
Humboldt-Universität zu Berlin, auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Programm
In den Konferenzbeiträgen sprechen Fachleute aus verschiedenen Ländern Europas (BRD, Polen, Frankreich, Schweiz, Italien) über die Rezeption der Werke Christa Wolfs als auch über die zeitgeschichtlichen und literarischen Implikationen ihres Schaffens.

Zum Abschluss der Konferenz wird die Schauspielerin Dagmar Manzel aus Christa Wolfs Werk “Nachruf auf Lebende. Die Flucht” (aus dem Nachlass 2014) lesen.
(Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Literaturforum im Brecht-Haus und mit freundlicher Unterstützung des Suhrkamp-Verlages)

Zur Intersektionalitätsdebatte

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Das Thema Intersektionalität wird in unserem Zentrum und Studiengang stark diskutiert. Das ist auch in der Genderbibliothek zu spüren. Deshalb heute einen weiteren Beitrag dazu für alle, die es interessiert. Ich empfehle die Online -Zeitschrift  “FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur“. Die Nr. 56 (2014) beschäftigte sich mit dem Thema “INTERSEKTIONALITÄT – UNGLEICHHEITEN IM GEMENGE”. Darin findet sich z.B. ein Artikel von Gabriele Dietze: Race, Gender und Whiteness : einige Überlegungen zur Intersektionalität.

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

Maskulinismus

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titel127Das neueste Heft der “frauen*solidarität” aus Wien widmet sich dem Thema Maskulinismus und bezieht das nicht nur auf Österreich, sondern blickt auch auf China, Mexiko und Chile, wo es wie im deutschsprachigen Raum Bestrebungen gibt, “die Dominanz von Männern über Frauen* (zu) verteidigen” (Editorial, S. 3). “Ein besonderes Augenmerk der Autor_innen dieser Ausgabe liegt dabei auf der Verknüpfung rechtsradikalen und rechts-konservativen Gedankenguts, mit der die Idee männlicher Superiorität verteidigt wird …” (ebd.) Weil es dabei besonders dringend ist, dass die Männer ihre Privilegien und Anschauungen selbst hinterfragen, “werden in dieser Ausgabe – und als Ausnahme – zwei Artikel von Männern abgedruckt, die sich kritisch mit dem Phänomen auseinandersetzen.” (S. 3) Ich erwähne das hier, weil einer der Autoren Absolvent der Gender Studies des ZtG an der HU Berlin ist und eifriger Nutzer der Genderbibliothek war. Ihm meinen herzlichen Glückwunsch zum Artikel und zur Ausnahme und den Redakteurinnen und Autor_innen danke für dieses wieder sehr informative Heft.

Genderbib am 25.02.2014 geschlossen

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(RDC) I EIGEDie Genderbibliothek des ZtG der HU ist Projektpartnerin des Resource and Documentation Centrs des European Institute for Gender Equality in Vilnius. Am kommenden Montag und Dienstag findet dort ein Meeting statt, um Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen auszutauschen und neue Kooperationen zu ermöglichen. Ich werde dort über unsere Erfahrungen aus dem Pilot Project und der Genderdatenbank berichten.

Deshalb ist die Genderbibliothek leider am kommenden Dienstag geschlossen.
Bücher können im Sekretariat des ZtG (R 1.18) oder im PC-Pool (R 1.16) zwischen 10 und 17 Uhr abgegeben werden.