Christa-Wolf-Kolloquium an der Humboldt-Universität

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christawolfUnter dem Titel „Zwischen Moskauer Novelle und Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud : neue Perspektiven auf das Lebenswerk von Christa Wolf” wird das Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen mit der Internationalen Christa Wolf-Gesellschaft und dem Internationalen Christa-Wolf-Zentrum für deutsche und polnische Gegenwartsliteratur und -kultur (Poznan/Gießen)
am 25. April 2014
aus Anlass des 85. Geburtstages der Autorin ein internationales Kolloquium veranstalten.

Zeitpunkt und Ort
Freitag, 25. April 2014 (09:00-22:00 Uhr)
Humboldt-Universität zu Berlin, auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Programm
In den Konferenzbeiträgen sprechen Fachleute aus verschiedenen Ländern Europas (BRD, Polen, Frankreich, Schweiz, Italien) über die Rezeption der Werke Christa Wolfs als auch über die zeitgeschichtlichen und literarischen Implikationen ihres Schaffens.

Zum Abschluss der Konferenz wird die Schauspielerin Dagmar Manzel aus Christa Wolfs Werk “Nachruf auf Lebende. Die Flucht” (aus dem Nachlass 2014) lesen.
(Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Literaturforum im Brecht-Haus und mit freundlicher Unterstützung des Suhrkamp-Verlages)

Zur Intersektionalitätsdebatte

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Das Thema Intersektionalität wird in unserem Zentrum und Studiengang stark diskutiert. Das ist auch in der Genderbibliothek zu spüren. Deshalb heute einen weiteren Beitrag dazu für alle, die es interessiert. Ich empfehle die Online -Zeitschrift  “FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur“. Die Nr. 56 (2014) beschäftigte sich mit dem Thema “INTERSEKTIONALITÄT – UNGLEICHHEITEN IM GEMENGE”. Darin findet sich z.B. ein Artikel von Gabriele Dietze: Race, Gender und Whiteness : einige Überlegungen zur Intersektionalität.

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

Maskulinismus

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titel127Das neueste Heft der “frauen*solidarität” aus Wien widmet sich dem Thema Maskulinismus und bezieht das nicht nur auf Österreich, sondern blickt auch auf China, Mexiko und Chile, wo es wie im deutschsprachigen Raum Bestrebungen gibt, “die Dominanz von Männern über Frauen* (zu) verteidigen” (Editorial, S. 3). “Ein besonderes Augenmerk der Autor_innen dieser Ausgabe liegt dabei auf der Verknüpfung rechtsradikalen und rechts-konservativen Gedankenguts, mit der die Idee männlicher Superiorität verteidigt wird …” (ebd.) Weil es dabei besonders dringend ist, dass die Männer ihre Privilegien und Anschauungen selbst hinterfragen, “werden in dieser Ausgabe – und als Ausnahme – zwei Artikel von Männern abgedruckt, die sich kritisch mit dem Phänomen auseinandersetzen.” (S. 3) Ich erwähne das hier, weil einer der Autoren Absolvent der Gender Studies des ZtG an der HU Berlin ist und eifriger Nutzer der Genderbibliothek war. Ihm meinen herzlichen Glückwunsch zum Artikel und zur Ausnahme und den Redakteurinnen und Autor_innen danke für dieses wieder sehr informative Heft.

Genderbib am 25.02.2014 geschlossen

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(RDC) I EIGEDie Genderbibliothek des ZtG der HU ist Projektpartnerin des Resource and Documentation Centrs des European Institute for Gender Equality in Vilnius. Am kommenden Montag und Dienstag findet dort ein Meeting statt, um Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen auszutauschen und neue Kooperationen zu ermöglichen. Ich werde dort über unsere Erfahrungen aus dem Pilot Project und der Genderdatenbank berichten.

Deshalb ist die Genderbibliothek leider am kommenden Dienstag geschlossen.
Bücher können im Sekretariat des ZtG (R 1.18) oder im PC-Pool (R 1.16) zwischen 10 und 17 Uhr abgegeben werden.

Geschenkidee zum 8. März und überhaupt

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femory300x250-4Femory – das feministische Geschenk

Femory trainiert das feministische Gedächtnis und bringt runde vierzig Jahre Feminismus in Form verschiedener Frauen- und Lesbenzeichen – Venusspiegel, Doppelaxt und Vulvazeichen in verschiedenen Varianten – auf den Tisch. Diese sind seit den späten sechziger Jahren in der autonomen Frauenbewegung und Lesbenbewegung präsent.

Femory ist ein feministisches Memo-Spiel mit 32 Kartenpaaren. Die beiliegende Broschüre bringt Hintergrundinfos zu den Symbolen und stellt die Dokumente vor, denen die Zeichen entnommen sind.

Femory wurde kreiert von Margit Hauser/STICHWORT (Wien) und Rita Kronauer/Frauenarchiv ausZeiten (Bochum)

Unkostenbeitrag EUR 19,– plus Versandkosten
Jetzt im STICHWORT oder online-Bestellung bei: margit.hauser@tele2.at

Ein Exemplar des Spiels haben wir im Bestand der Genderbibliothek, weil es in origineller Weise die Geschichte der Frauenbewegungen in österreich und der ehemaligen BRD illustriert.

Wegen Konferenz in Paderborn am 13.-14.02.2014 geschlossen

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Flyer_KEGVom 13.-14.02.2014 findet in Paderborn die 12. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) statt. Am Donnerstagnachmittag moderiert Dr. Gabriele Jähnert die AG IV, die das Thema “Gender Studies goes online? Gender-Wissen im Netz” diskutieren wird. Geplant sind Beiträge zur Information und für den Erfahrungsaustausch über Herausforderungen und neue Projekte in diesem Feld zu:

  • Zu viel oder zu wenig?: Online-Genderressourcen aus bibliothekarischer Sicht (Karin Aleksander)
  • Ein erster Schritt: Bestände von Bibliotheken und Archiven sichtbarer machen mit der Meta_Datenbank des i.d.a.-Dachverbandes (Marius Zierold)
  • onlinejournal Kultur und Geschlecht (Anja Michaelsen)
  • Planungen für ein Gender-Fachrepositorium durch FU und HU Berlin (Gabriele Jähnert)
  • Planungen und Erfahrungen des Gender-Glossars (Michael Nitsche)

Auf der Grundlage dieser Input-Beiträge sollen u.a. folgende Fragen diskutiert werden:

  • Wie ist die Reichweite von Open Access-Publikationen zu beurteilen? Bestehen besondere Herausforderungen/Chancen für die Gender Studies?
  • Welche Funktion erfüllen Online-Veröffentlichungen insbesondere für Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs?
  • Wie verändert sich wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten durch Online-Formate? Gibt es für die Gender Studies spezifische Folgen?
  • Sind generationenspezifische/-übergreifende Folgen und Gewinne zu beobachten?

Wegen der Teilnahme an dieser Konferenz muss die Genderbibliothek am 13. und 14.02.2014 leider geschlossen bleiben.

Sprachleitfaden an der HU: Sprachhandeln – aber wie?

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sprachleitfaden-farbe-300x300Die AG Feministisch Sprachhandeln an der Humboldt-Universität zu Berlin hat soeben ihren ersten Sprachleitfaden veröffentlicht. Mit dem Titel “Was tun? Sprachhandeln – aber wie? W_ortungen statt Tatenlosigkeit!” stellt die AG ihre Anregungen zum Nachschlagen, Schreiben_Sprechen_Gebärden, Argumentieren, Inspirieren, Ausprobieren, Nachdenken, Umsetzen, Lösen_Zuhören, kurz: zum antidiskriminierenden Sprachhandeln vor. Die Broschüre “gibt einen Anstoß zum Nachdenken über die unterschiedlichen Formen von Sprachgebrauch an der Universität und im Alltag insgesamt sowie über die darin zum Ausdruck kommenden oder diesen zugrunde liegenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse. Sie regt so zu einem kreativen Umgang mit Sprache an.” (S. 3) Ein beigefügtes Glossar hilft, sich den einen oder anderen verwendeten Begriff ins Gedächtnis zu rufen und beim Nachlesen der angefügten Literatur zu durchdenken.
Sehr empfehlenswert ist der Abschnitt “Argumentationshilfen für antidiskriminierende Sprachhandlungen” (S. 45-52). Auch hier werden weiterführende Literaturtipps gegeben, um sich tiefer mit dem Thema zu beschäftigen.
Die fertige Broschüre kann im Sekretariat der Professur Gender Studies und Sprachanalyse am ZtG abgeholt werden, Georgenstr. 47, Raum 1.08.
Eine Online-Version ist ebenfalls abrufbar.

 

Neue kofra Nr. 147

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_147 KOFRA_Die “kofra : Zeitschrift für Feminismus und Arbeit” beschäftigt sich in ihrer Ausgabe für Februar/März 2014 mit dem Thema “Sexueller Missbrauch”. Anita Heiliger zeigt auf: “Täterschutz hat immer noch Vorrang vor Opferschutz und Prävention!” (S. 3-13) Sie appelliert: “Alle Fachkräfte brauchen mehr Wissen über die Erscheinungsformen und Auswirkungen von sexueller Gewalt an Kindern sowie über Täterstrategien und die noch immer breite Täterlobby. Und sie brauchen Mut, um einen konsequenten Kinder- und auch Mütterschutz in Deutschland entwickeln und etablieren zu können.” (S. 13).
In ihrer Glosse beschäftigt sich Luise F. Pusch diesmal mit dem “seltsamen, verräterischen Wort Prostituierte” (S. 19-20).
Aus all den interessanten Neuigkeiten in Nachrichtenform möchte ich die Rede von Dr.in  Marie Sichtermann hervorheben. Sie sprach anlässlich der Verleihung des Augspurg-Heymann-Preises 2013 an die Bundesverfassungsrichterin Prof.in Dr.in Susanne Baer. In ihrer “persönlichen Reflexion zum Rechtssystem” berichtete sie darüber, was die Lesben- und die Schwulenbewegung seit den 1960er Jahren erreicht haben und was noch nicht.

 

 

Studentische Mitarbeiterin für die Genderbibliothek gesucht

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Wer möchte und kann während des Studiums in der Genderbibliothek des ZtG arbeiten?
Die Stelle ist anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich. Basis ist die Liebe zu Bibliotheken und Wissen. Hauptaufgaben sind: Dokumente für unseren Online-Katalog erfassen und unsere Nutzer_innen beraten. Dazu sind Fähigkeiten und Kenntnisse der Gender Studies, des Bibliothekswesens und zum Web 2.0  nötig. Außerdem ist die Stelle eine gute Gelegenheit, auch pädagogische Fähigkeiten zu stärken, wenn unsere Studierenden in Kursen zur Literaturrecherche und Literaturverwaltung mit Hilfe zur Selbsthilfe befähigt werden.

AUSSCHREIBUNG: Studentische Mitarbeiter_innenstelle in der Genderbibliothek
Kennziffer: P3/120/2013;
Bewerbungsfrist: 16.1.-30.1.2014

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

 

Neues Heft von aep-informationen aus Innsbruck

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aep420130001Das letzte Heft des Jahres 2013 der “AEP-Informationen – feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft” ist erschienen, wie immer zu einem diskussionswürdigen Thema:
„Weil es Feminismus braucht….“
und unter dem Motto:
„Ein buntes, vielfältiges Bild dessen, was Feminismus ist und sein kann. Feminismus ist nie nur Theorie, sondern immer auch experimentelle Praxis. „Das Leben ist zu kurz, um es ohne Feminismus zu leben.“

Darin enthalten sind u.a. folgende Artikel:
RUTH BECKER UND EVELINE LINKE: Feminismus – eine Femmage
ILSE LENZ: „Weil es Feminismus braucht“
MAGDALENA FREUDENSCHUSS: Alltag. Arbeit. Politik.
BIRGE KRONDORFER: Eine Frage der Intelligenz
MARLENE STREERUWITZ: Geschlechtergerechtigkeit neu denken
CHRISTINE BAUR: Feminismus ist keine Ideologie, sondern eine Haltung
FRAUEN GEGEN VERGEWALTIGUNG: Gewaltschutzarbeit benötigt die feministische Perspektive
NADJA KAISER UND STEFANIE SEXL: Weil es Feminismus braucht…
KATHARINA PERNTER: Weil es Feminismus braucht
SILVIA ORTNER: Darum braucht es Feminismus
JUDITH KLEMENC: eins mal drei mal drei macht fünf und zehn
INITIATIVE FEMINISTISCHER WISSENSCHAFTLERINNEN: Für eine soziale, geschlechtergerechte und offene Gesellschaft!
EVA TAXACHER „Weil es Feminismus braucht…“
FIBER: weil es Feminismus braucht
ELFI OBLASSER: Was ist mir der Feminismus?
EINE AKTION FEMINISTISCHER INITIATIVEN INNSBRUCKS: we need feminism, weil…
VIELFÄLTIGE AKTIONEN: Feminismus liegt in der Luft – und im Internet